Alexander Reiter - Das Schöpfer-Gen

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Das Leben des Londoner Barkeepers David Cole wird aufgrund eines noch nie da gewesenen Ereignisses von einem auf den anderen Moment völlig auf den Kopf gestellt. Es folgt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem es um nicht weniger geht als den Untergang der Menschheit. Der uralte Kampf Gut gegen Böse wird dabei ein für alle Mal entschieden.
Würde die Welt solche Veränderungen überleben? Ist die uns bekannte Realität das, was sie zu sein scheint oder liegt da noch viel mehr im Verborgenen unserer Geschichte sowie unseres Selbst?

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Na, super. Irgendwann in dieser Nacht war mir entfallen, dass wir ausgemacht hatten, heute ein paar Stunden früher anzufangen. Also genau genommen hatte er mir das im Pub bei unserem Feierabendbier – dem ersten – gesagt.

Ich ging die Balcombe Street entlang Richtung Marlebone Station und kaufte mir im Corner Shop noch eine Dose Red Bull und Kippen. Mein indischer Freund dankte mir wie üblich mit „Thank you for your custom“ und ich drückte ihm einen Fünf-Pfund-Schein in die Hand, der irgendwie aussah, als hätte ich ihn letztens mit meiner Jeans mitgewaschen. Irgendwann würde ich ihn fragen, ob er wusste, dass er sich wie der Typ von den Simpsons anhörte.

Ich fuhr mit der Rolltreppe nach unten, sprang gerade noch rechtzeitig in den letzten Waggon der Bakerloo Line und trat an der Station Charing Cross wieder ins Freie. Meistens ging ich das letzte Stück ins Drunken Pony zu Fuß, so hatte ich noch genug Zeit für eine Zigarette. Mit einer Sonnenbrille auf der Nase ließ sich das grelle Morgenlicht auch einigermaßen ertragen.

Am Pony angekommen, schnippte ich den Stummel meiner Benson auf den Boden, marschierte die Stufen rauf ins Pub und drückte die Tür auf.

„Oh, wie schön, dass du es auch mal schaffst zu erscheinen!“, schallte es mir entgegen. Paul Richards, mein Chef, sah eigentlich aus wie immer. Seine Arbeitskluft bestand aus Jeans, weißem Baumwollhemd und seiner heißgeliebten Latzschürze. Sein Gesichtsausdruck war allerdings nicht wie immer.

„Sorry, Paul, ich hab verschlafen.“

Das Stirnrunzeln vertiefte sich.

Mist. Falscher Ansatz.

„Ach, fuck you! Ich will einmal erleben, dass du pünktlich bist, nachdem wir einen trinken waren.“

Ich versuchte es mit einem Witz. „Na, das könnte schwierig werden, Chef, es sei denn, wir gehen in ’ne Milchbar.“ Auch das zog nicht.

Paul rollte mit den Augen. „Du bist ein echter Arsch, weißt du das?“, sagte er und gab mir mit einer herrischen Handbewegung zu verstehen, dass ich mich an die Arbeit machen sollte.

Das Pony liegt direkt am Covent Garden und befindet sich im ersten Stock mit einer schönen Terrasse und direktem Blick auf den Platz, auf dem Straßenkünstler ihre Darbietungen zum Besten geben. Wir hatten meist jüngeres Publikum und es war immer viel los, so gesehen war es der beste Platz in London, um Mädels kennenzulernen. Seit nun drei Jahren stand ich hinter dem Tresen, zapfte Bier, mixte Drinks und beglückte die Ladies mit selbsterfundenen Kreationen mit mehr oder weniger Zündstoff. Ein cooler Job – und mal davon abgesehen, dass mir Paul manchmal auf die Nerven ging, wenn es um meine Arbeitsmoral ging, war er mein bester Freund.

Ich brachte also unter seinen kritischen Blicken die Bude auf Vordermann und stellte auch noch schnell ein paar Aschenbecher auf die Terrasse. Die Sonne strahlte, und es dauerte nicht lang, da kamen die ersten Gäste und verlangten Seelentröster oder einfach ein Steak mit Fritten und einem Bier. Pauls Laune besserte sich, der Laden brummte und ich sackte eine Menge Trinkgeld, nicht nur von den Chicas, ein. Alles war wie immer. Doch plötzlich änderte sich alles!

Zuerst hörte ich nur einen Aufschrei der Menge auf dem Platz. Eigentlich nichts Besonderes, denn wenn die Künstler gut waren, ging es hier schon mal ab. Aber dann stürzten die ersten Gäste geradezu brüllend von der Terrasse zu uns in den Gastraum. Ich warf das Handtuch, mit dem ich gerade ein Glas polierte, auf den Tresen und drängte mich durch die Flüchtenden nach draußen. Was hatte die Leute nur so erschreckt? Ein Amokläufer? Doch es waren keine Schüsse zu hören.

Die Gäste rannten panisch umher, Stühle und Tische stürzten um, es herrschte das reinste Chaos. „Fuck! Was ist denn hier los?“, schrie Paul, fast gleichzeitig erreichten wir die Brüstung, blickten auf den Platz und – die Hölle tat sich vor uns auf.

Ich weiß nicht, wie lange wir schweigend dastanden, das war aber auch egal. „Wir sind im Arsch“, war das Einzige, was Paul über die blutleeren Lippen kam.

Da hatte jemand, oder etwas, ein etwa dreißig Meter breites Loch in den Platz gerissen, das alles in seinem Umkreis verschlang, zerfetzte und zermalmte. Wenn man hineinblickte, sah man – wie soll ich es beschreiben? – einen grässlichen, blutgetränkten Höllenschlund, und das Grauen, das er ausstrahlte, kroch mir durch Mark und Bein. Da war ein Loch in den Platz gerissen oder vielmehr in unsere Welt. Nicht durch eine Explosion, es war einfach nichts mehr da. Nur durch das Entfernen des Raumes, in dem sich gerade eben noch munter die Menschen an den Straßenkünstlern erfreuten. Es fehlte schlicht ein Stück der Welt, der Realität, wie wenn man ein Fenster von der anderen Seite geöffnet und dabei ein Loch in unsere Existenz gerissen hätte. Ich krallte mich am Geländer fest, mein Mund wurde trocken, ich brachte nur ein entsetztes Krächzen heraus. Das da unten, das war nicht die Welt, die ich kannte. Der Platz war dunkelrot vor Blut. Von den meisten Leuten, die darauf gestanden hatten, war nicht mal mehr genug übrig, dass man sie hätte identifizieren können. Doch das war noch nicht das Schlimmste. Es war der Blick in dieses Loch, der Blick auf das, was sich darin befand – ein Blick in eine andere Welt, der die Kälte des Todes ausstrahlte. Der Himmel, die Pflastersteine auf dem Platz, die Häuser, die ihn umrahmten: alles nur noch Kulisse in einem Theater des Wahnsinns. Doch nicht allein dieser Anblick war es, der mich erschauern ließ, da war noch mehr, ein Gefühl das sich in mir breitmachte und mich zu erfüllen begann.

Die Schreie verstummten, und es wurde langsam still. Nur vereinzelt war noch Schluchzen zu hören. Die Überlebenden auf dem Platz standen da wie versteinert. Es gab ja auch keinen Ort, an dem sie sich verstecken konnten, denn irgendwie war das alles … endgültig. Eine Welle von Hilflosigkeit und Ehrfurcht überflutete mich, gepaart mit einer Art Urangst die mich erschauern ließ.

Als wäre das alles nicht genug, erschien inmitten dieser grauenhaften Gegenwelt eine Frau. Sie schwebte über dem Loch, zumindest sah es so aus, als würden ihre Füße den Boden nicht berühren. Sie trug ein langes, weißes Kleid, ihr Gesicht war blass, ihr schwarzes Haar hing ihr bis auf den Rücken hinab, und sie musterte die Menschen um sich herum mit einem fast belustigten Ausdruck. Ich beugte mich vor, versuchte mehr zu erkennen, da wandte sie sich in unsere Richtung, als hätte sie meine Bewegung bemerkt.

Ihr Blick durchbohrte mich, und ich umklammerte mit zitternden Händen das Geländer. Ihre Lippen bewegten sich nicht, doch jetzt erklang ihre Stimme in meinem Kopf. „Mach dich bereit!!“, sagte sie. Und sie meinte ganz eindeutig mich. Nicht Paul, der wie vom Blitz getroffen neben mir stand, nicht das Mädchen, das unterhalb der Terrasse im Staub kniete, nicht einen der Menschen, die sich an die blutbesudelten Häuserwände pressten – nein, mich. Ganz klar mich.

Wofür? Wie? Wieso ich? Fragen rasten durch meinen Kopf, doch bevor ich nur eine einzige davon stellen konnte, war die Erscheinung verschwunden. Der Riss schloss sich geräuschlos, zurück blieben Angst, Verzweiflung und blutgetränkter Beton. Jetzt erst bemerkte ich, dass ich am ganzen Körper zitterte.

Als Paul neben mir seine Stimme wiederfand, klang er erstaunlicherweise weder verstört noch ängstlich. Er zündete sich eine Benson an und steckte mir auch eine in den Mund. Dann legte er mir die Hand auf die Schulter und spähte mir ins Gesicht. „Dave, du Penner, was für eine verdammte Scheiße hast du da wieder am Arsch? Ich sag dir, es ist echt nicht leicht, mit dir befreundet zu sein.“

Ich sog gierig an der Zigarette, sie war das, was mich in der Realität festhielt, und wartete, bis die Welt um mich herum aufhörte, sich zu drehen. Mit schleppenden Schritten ging ich von der Terrasse in den Gastraum und ließ mich auf den erstbesten Stuhl fallen.

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