Charles Pilgrim - Diebe

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Dieses Buch schildert den faszinierenden, abenteuerlichen, zugleich träumerischen, gnadenlosen ja brutalen Kampf eines Menschen auf dem Weg zur Meisterschaft, der durch seine Vergangenheit zum Aussteiger eines Gesellschaftssystems wurde, auf der Suche nach Gerechtigkeit und Wahrheit.

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34. MUTTER HAT DIE HOSEN AN, OMA WAR DIE CHEFIN UND WAS SONST SO LOS WAR

Meine Mutter war das Herz, mein Vater der Darm, was nichts Anderes bedeutete, als das meine Mutter die Hosen anhatte und sagte wo es langging. Jedoch hinkte dieser Vergleich etwas, denn sie trug sowohl die Hose als auch den Gürtel, der sich immer enger um seinen Hals zog „was für ein Elend“ er durfte seine freie Zeit mit meinem Bruder und mir verbringen. Mit vierzehn besuchte ich den Konfirmationsunterricht der Evangelischen Kirche, diese hatte die Schüler wegen der hohen Teilnehmerzahl (Geburtenstarker Jahrgang) in eine Nord, Mitte und Südgruppe aufgeteilt. Die Grenze verlief genau durch unsere Hauptstraße, die somit das Dorf teilte. Alle meine Freunde die ich aus dem Verein kannte wohnten natürlich in der Mitte oder im Süden. Die einzigen bekannten Gesichter waren die zwei Mädels aus der Nachbarschaft, denen ich den Mondstein geklaut hatte (ich nannte ihn Mondstein, wegen seiner großen Anziehungskraft die er auf mich ausübte) Die beiden hatte ich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, nach dem sie mich nach unserer gemeinsamen Grundschulzeit um Längen überholt hatten und aufs Gymnasium wechselten, unteranderem waren sie es auch die meine Mutter mir gerne immer mal wieder aufs Brot schmierte. Ja und was die lernen und eine davon „wohl die hübschere von beiden“ spielte sogar Klavier und Blockflöte, oder war es Saxofon. Und last but not least trat sie gemeinsam mit ihrem Vater (Musiklehrer) bei Konzerten auf, super, bla, bla, bla. Die sind auch nicht Missbraucht und von einer Bande von Wahnsinnigen über Jahre gemoppt worden und höchstwahrscheinlich hatten sich ihre Väter auch besser im Griff. Nach anfänglichem Zähneknirschen und einem klammen Gefühl, fing das Ganze an mir Spaß zu machen wir bekamen ein DIN A5 Büchlein mit Textfragen, hinter jeder Frage war eine gepunktete Linie…auf dieser sollten wir die Antwort eintragen. Ich war gut in Geschichte, aber in Religion, wir hatten zwar einen tollen jungen Pfarrer und ich lernte und lass viel, aber, erwähnte ich, dass ihr Vater auch Religionslehrer war und ganz neben bei auch noch die Kirchenorgel spielte. Sie wusste alles, meinen letzten Rest an Selbstwertgefühl den ich mir durch den Sport wieder erarbeitete, war tief unten im Keller angekommen. Ich füllte das Büchlein dann noch bis zur Hälfte aus, danach war es plötzlich verschwunden…

Ich war froh als es nach dem Gruppenfoto vor der Kirche, ich trug einen braunen Samtanzug, am Hals hing eine weiß gepunktete Krawatte auf braunem Untergrund, endlich in die Wirtschaft ging. Ich freute mich schon auf die Geldgeschenke. Ich benötigte vierhundert und fünfzig DM für eine Herkules M 1 (Mofa) am Ende kamen nicht einmal dreihundert und fünfzig DM zusammen. Meine Verwandtschaft honorierte wohl auch noch meine Schulischen Leistungen. Tage nach dem großen Kassensturz sprachen meine Freunde von aberwitzigen Summen, so machten dreitausend DM und mehr die Runde. Ich hörte wohl nicht recht, tiefer konnte ich jetzt nicht mehr fallen. Vieleicht war das der Grund warum ich meinem damals siebenjährigen Bruder einen recht handlichen Aschenbecher aus Glas gegen seinen Kopf warf. Wir saßen im Wohnzimmer, keine Ahnung was mich dazu veranlasste bzw. geritten hatte, womöglich ein black out. Ich lauschte meinen Worten die da sagten, glaubst du mir nicht, dass ich dich mit dem Teil am Kopf treffe, das ging eine Weile so hin und her, bis dann auf einmal mein Bruder schreiend aus dem Zimmer rannte. Meine Mutter kam herein, schrie mich an (bist du noch ganz klar im Kopf) und das zurecht. Gott sei Dank hatte ich ihn nicht voll getroffen, es gab Momente in meinem jungen Leben da kam ich dem Wort Bereuen sehr nahe…

35. DER STEINWURF

Im gleichen Jahr in Italien, an einem Strand, passierte etwas ähnliches, aber dieses Mal waren es flache Kieselsteine. Ich versuchte sie so zu werfen, dass sie möglichst oft auf der Wasseroberfläche aufsprangen, dabei ließ ich ganz außer Acht, dass ich nicht alleine war, im Meer badeten schließlich Leute. Bei meinem letzten Versuch hörte ich einen Mann aufschreien und sah wie er sich den Kopf hielt. Ich ging in die Hocke und tat so als würde mich das Ganze nichts angehen. Was mir jedoch zu denken gab war der Umstand das ich Augenscheinlich Gefallen daran fand, Gegenstände wie Steine auf dem Wasser aufspringen zu lassen, oder Holzklötze und sonstiges Abhänge runter Rollen zu lassen, ohne mir über die Konsequenzen bewusst zu werden. Zum Glück hatte ich im Gebirge meinen Verstand eingeschaltet und schaute vorher nach ob sich jemand in der Nähe befand, doch wie konnte ich sicher sein, dass nicht gerade in dem Moment am Fuße des Abhangs jemand vorbei kommen würde, nachdem ich den Stein ins Rollen gebracht hatte. Trotz großer Wiederstände setzte sich mein gesunder Menschen Verstand durch und ich beließ es dabei Holzstöcke gegen Bäume zu werfen die in nächster Nähe auf dem Boden lagen…

36. LEHRZEIT

Meine Lehrzeit begann 1974, ich bekam trotz meiner bescheidenen Noten, einer vier in Mathe und der vier in Deutsch, durch die Beziehung meiner Eltern eine Lehrstelle als Feinmechaniker bei einer Firma für Messtechnik, jedoch durch die Auflösung der Abteilung Feinmechanik und dem späteren Verkauf der Zweigstelle während meiner Ausbildung am Hauptsitz des Unternehmens, konnte ich natürlich keine Erfahrung im Bedienen von Fertigungsmaschinen zur Herstellung von Kleinteilen bzw. Werkstücken sammeln. Ohne eine Mitteilung, tat mein Ausbilder gerade so als wäre nichts passiert. Unter dem Begriff Maschinen Schlosser ließ er mich so nebenherlaufen, nicht ohne die üblichen Schikanen wie Gusseisen schruppen und das aufbohren von vorgefertigter Massenware. Stand nicht in meinem Ausbildungsvertrag etwas ganz Anderes. Trotz all dieser Ungereimtheiten wurde ich zu dieser Prüfung vor der IHK angemeldet. Das ist ungefähr so als würde man zu einem Maurer von heute auf Morgen sagen du wirst jetzt Koch. Natürlich hätte ich mit der Gewerkschaft und meinen Eltern darüber reden können, aber hätte ich das wirklich. Ihre Antwort wäre höchstwahrscheinlich gewesen “wir haben alles dafür getan das du den Job bekommst, mit den Noten, wer hätte dich den sonst genommen, du bleibst“ Mein eigentlicher Traumjob war Tierpfleger im Frankfurter Zoo zu werden, doch das Thema war Tabu, die lange Anreise und erst der Gestank „deine Klamotten wasch ich nicht“ und was hätte der Betriebsrat gesagt, weitermachen, oder den Lehrvertrag kündigen. Da ich keinen Bock mehr auf irgendwelchen Stress hatte lies ich alles so weiterlaufen, nicht ganz. Nachdem sich die Abteilung für Messtechnik in Luft auflöste, wendete ich mein Augenmerk den wichtigen Dingen im Leben zu, unteranderem plante ich sehr viel Zeit für die Pausen ein, der Gang zur Toilette ohne den Sportteil undenkbar. Ich war anwesend, ja, jedoch hielt sich mein Enthusiasmus in Grenzen. Ich fiel eher durch Abwesenheit als durch Produktivität auf, darüber hinaus verstand ich es Meisterhaft das Kind in mir zu wecken, was nicht einfach war da ich unter ständiger Beobachtung stand, nur noch das nötigste so mein Kredo. Jegliche Motivation ward mir genommen. Das einzige was mich noch hinter den Büschen hervorlocken konnte, waren jene Momente in denen wir all unsere Kreativität bündelten und zur Höchstform aufliefen. Bei einem unserer Events schossen wir mit Druckluft kleine Metallkugeln durch die Halle. Bei einem anderen Mal schmierten sie mir Gelenkfett aufs Brot, da ich es mir zur Angewohnheit machte anderen Lehrlingen das Frühstücksbrötchen aufzuessen. Nicht immer, aber das kam schon mal vor, wenn meine Mutter es vergas, oder nicht meinen Lieblingsbelag (Mettwurst, Scheiblettenkäse und Senf) darauf packte. Mein damaliger Lehrmeister staunte nicht schlecht als ich trotz aller Hindernisse meine Gesellen Prüfung mit der Note vier bestand. Das wiederum verdankte ich einem Glücklichen Umstand, denn ein paar Tage zuvor behandelte ich genau das Thema was auch in der Mündlichen abgefragt wurde. Wegen einer Unkonzentriertheit, die mir beim Lesen der Zeichnung unterlief, dabei muss ich wohl eine Linie falsch interpretiert haben „was wahrscheinlich an der Taktung der Uhr lag, die unaufhörlich die Zeit vorantrieb“ halbierte ich ein Tragendes Teil in zwei Hälfte. Bei einer Gesamtgröße von nicht einmal einer Streichholzschachtel war die Funktion dadurch natürlich erheblich eingeschränkt, jedoch stimmten alle anderen vorgegebene Maße. Ja, man könnte sagen ein Konzentrationsfehler verhinderte ein besseres Ergebnis. Bei der Schriftlichen lag es nur an meiner ausgewogenen Faulheit, dass ich noch einmal in die Mündliche musste. So übertrug sich meine gute Laune nach den bestandenen Prüfungen auch auf andere Aktivitäten des täglichen Lebens, voller Selbstbewusstsein machte ich einen Tag später eines meiner besten Handball Spiele. Auch lies ich keine Geburtstagsfeier in der Firma mehr aus. Es gehörte quasi zum guten Ton, dass in jeder Abteilung ein gut gefüllter Kühlschrank mit hochprozentigem auf uns wartete. An einem eher ruhigen Tag, an dem ausnahmsweise gearbeitet wurde, legte ich unserem Abteilungsleiter sogar einen Verbesserungsvorschlag auf den Tisch. Ob es an seiner tollen Art und Weise lag wie er mit seinen Mitarbeitern kommunizierte, oder daran, dass er den gleichen Sport liebte wie ich, vielleicht, denn schließlich waren wir im Geiste vereint. Was aus der Halterung wurde, nun er verließ die Firma einen Monat später. 1979 wurde mir gekündigt, ein paar Jahre später ging das Unternehmen pleite…

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