Harald Lange - Und du kannst es schaffen!

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.....In diesem Buch wird der Weg eines stark sehbehinderten, ambitionierten Sportlers beschrieben dessen Ziel es ist, einmal an einem Marathon teilzunehmen. Er dokumentiert hier vom Beginn dieses Wunsches an bis zum Erreichen seines Ziels seine bis dort hin erlebten Erfahrungen, den Trainingsverlauf, die Hürden die es zu überwinden gibt, sowie das absolut überwältigende Gefühl das man erlebt, wenn man die Ziellinie eines geschafften Marathon überläuft.
Dieses Buch ist zwar keine reine Trainingsanleitung für Laufsportler, es beinhaltet aber sicher einige Tipps für jene unter Ihnen, welche dieses Ziel auch haben, oder einfach mal wissen wollen, wie man sich bei und nach einem Marathon fühlt und warum man das eigentlich macht. Es ist aus einer Idee des Autors Harald Lange entstanden, seinen Weg zum Ziel von dem Moment an zu dokumentieren, wo er noch gar nicht wissen konnte, ob er es jemals erreichen wird. Er wußte bislang nur, dass er es erreichen will.
Ob Sie sich nun in diesem Buch wieder finden, es Sie selbst dazu inspiriert Ihre Träume zu verwirklichen, oder es einfach nur als ein Belletristikbuch betrachten in das man mal reinlesen möchte, vielleicht lesen Sie es aus reiner Neugierde, sollten Sie sich ruhig mal auf dieses Buch einlassen, es auf sich wirken lassen. Denn soviel ist sicher, es ist eine spannende und mitreißende Dokumentation des Autors und kann auch für jene hilfreich sein, deren Ziel es auch ist, eimal den Schritt zu tun, einmal von sich behaupten zu können, man hätte einen Marathon bewältigt.....

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Ich hatte jetzt grünes Licht vom SMI, bereits zwei Langstreckenläufe hinter mir und das nächste Ziel sollte der Spiridon Lufthansa Halbmarathon am 13. März 2011 in Frankfurt am Main werden. Mein ursprüngliches Ziel war eigentlich der Halbmarathon im Mai 2011 in Mainz. Da man es ja bekanntlich nicht übertreiben soll, werde ich mir den Wahnsinn, erst im März den Halbmarathon, dann im Mai den nächsten Halbmarathon und schließlich den Marathon 2011 im Oktober in Frankfurt, nicht antun. Mein Plan sollte von nun an der sein, dass ich im März 2011 den Halbmarathon in Frankfurt mitnehme, dann mich auf den Marathon in Frankfurt im Oktober 2011, welcher ja mein Hauptziel ist, vorbereite. Den Mainzer Halbmarathon laufe ich dann im Jahr 2012 mit. Nach Rücksprache mit dem Arzt vom SMI ist es völlig egal welchen der beiden Halbmarathons, Mainz oder Frankfurt, ich laufe, einer davon genügt. Da das Startgeld für jeden Lauf unterschiedlich ist, habe ich mich für den Spiridon Halbmarathon Frankfurt im März entschieden, weil der 40 Euro weniger als der in Mainz kostet. Mir wurde ja erzählt, dass man Mainz unbedingt mal gelaufen sein muss, aber das muss ja nicht unbedingt im Jahr 2011 sein oder? Am 28. November 2010 also, nachdem ich meine Langstrecke, meinen ersten persönlichen Halbmarathon ohne Zuschauer im Bad Homburger Harthwald absolviert hatte, meldete ich mich online für den 13. März 2011 am Spiridon Halbmarathon in Frankfurt am Main an. Dann hatte ich ja noch den Termin bei Frau Dr. Cäsar, der Ärztin, welche mir meine Hausärztin empfohlen hat. Ihr brachte ich meine SMI-Unterlagen mit und versuchte nun über sie herauszufinden, wie ich denn am besten einen Trainingsplan für mich bauen sollte. Sie riet mir, dass ich vorerst meine drei Laufeinheiten pro Tag, jetzt über den Winter, beibehalten solle und ich dann im neuen Jahr im Frühjahr, mein Training auf 4 Laufeinheiten erhöhe. Außerdem sprach ich nochmal den Punkt mit meinen Laufschuhen an, dass man mir im Frankfurter Laufshop gesagt hat, ich hätte zwar eine Innenpronation, welche sich aber verändert hätte, daher benötige ich keine Pronationsstütze mehr. Weder der Arzt vom SMI noch sie konnten solch eine Diagnose verstehen, da man eigentlich eine Pronation nur haben kann oder nicht. Die Statik ändert sich in der Regel nie. Ausnahmen mag es sicher geben, aber ich bin wohl keine von ihnen. Mir fiel halt beim Laufen ohne diese Stütze auf, dass ich teilweise schon meine Knie spüre und das war vorher nicht der Fall. Sie schickte mich also zu einem ihr bekannten Orthopäden und Sportmediziner, der sich mit sowas äußerst gut auskennt und außerdem selbst Läufer ist.

Diese Untersuchung bereute ich keineswegs. Bei der Orthopädie Bornemann & Schröder in Frankfurt am Main hat man nämlich die Möglichkeit, eine sehr aussagekräftige Laufanalyse zu machen und zwar ohne Laufband. Die Laufanalyse dort findet in einer Halle statt, wo man einen Rundkurs laufen kann und dabei mit der Kamera gefilmt wird. Diese Laufanalyse ist insofern genauer als die Laufbandanalyse, weil man auf dem Laufband nie so freizügig laufen kann wie unter normalen Bedingungen. Man ist ja ständig damit beschäftigt auf dem Band zu bleiben und darauf zu achten nicht zu stolpern und hält sich daher auch gern mal während des Laufs auf dem Band am Haltegriff fest. Das alles fällt bei einer freien Laufanalyse weg, ich lief also wie auf meiner Laufstrecke meine Runden. Heraus kam eine verblüffende Diagnose: Zwar habe ich eine Innenpronation, die ist aber nicht wirklich ein Problem und hätte niemals durch eine Stütze ausgeglichen werden sollen und dürfen. Da ich einen Laufstil habe, wo ich eher dazu neige, meinen Fuß nach außen zu drehen, würde die Pronationsstütze auf der Innenseite des Schuhs dieses Verhalten nur noch verstärken. Das wiederrum führt zu Schäden an den Bändern und Kniegelenken. Somit wurde ich mit dem zweiten Paar Laufschuhen vom Frankfurter Laufshop besser bedient, der war nämlich neutral. Und eben solch einen Neutralschuh brauche ich, in den kommt dann eine vom Orthopäden angefertigte Einlage rein, die mein „nach außen drehen“ verhindert. Die Einlagen halten dann für 3000 Kilometer. Somit habe ich jetzt meine optimale Laufausrüstung beisammen und so Gott will, meine Vorbereitung gut und mein körperlicher Zustand stabil bleibt, werde ich mein Ziel Frankfurt Marathon 2011 sicher erreichen können.

Nun wird sich der ein oder andere Leser sicher fragen, ob das denn nicht alles eine Menge Geld verschlingt, der Check-Up, Laufanalyse, Einlagen, Kleidung, etc. Zugegeben, geschenkt ist es nicht. Allerdings muss ich dazusagen, es gibt weitaus teurere Sportarten als den Laufsport und wenn man bedenkt, wie viel Geld man für Müll den man eigentlich nicht braucht, oder für Suchtmittel wie Alkohol und Zigaretten ausgibt, stehen diese Ausgaben hier in keiner Relation. Außerdem tut man das für sich und seinen Körper und seine Gesundheit sollte es einem schon wert sein. Wenn ich mir überlege, ein Paar ordentliche Schuh kosteten mich 120 Euro, die Einlagen samt Diagnostik vom Orthopäden 167 Euro, das SMI 129 Euro, ein paar Funktionsklamotten auch nochmal um die 150 Euro. Wer einfach nur ein bisschen laufen will, sollte sich schon auch vom Arzt checken lassen, muss es aber nicht in der Form tun wie es ein Marathonläufer tun sollte. Dass ich hier an dieser Stelle nicht falsch verstanden werde, ratsam ist es für jeden Sportler abklären zu lassen, ob und in wieweit Sport getrieben werden soll. Niemand zwingt Sie zu einem Check-Up, Sie müssen auch nicht zum Orthopäden gehen, dem Veranstalter eines Marathons ist es völlig egal, ob Sie sich das leisten oder nicht. Wenn Sie sich einmal die AGBs der Veranstalter anschauen werden Sie feststellen, dass sich der Veranstalter jeglicher Haftung entzieht und darauf hinweist, dass der Lauf auf eigene Gefahr hin durchgeführt wird. Es braucht sich also hinterher keiner über Spätschäden zu beklagen, die aufgrund mangelnder Vorsorge und Vorbereitung auftreten können. Und nicht allzu selten ist dann die ausgeübte Sportart Schuld an der ganzen Sache. Daher war für mich von Anfang an klar, dass ich mir mit dem Laufsport zwar ein Hobby ausgesucht habe, was nicht so viel Geld verschlingt wie beispielsweise das Reiten, der Rennsport oder andere Sportarten, dass ich aber, gerade wenn ich so ein großes Ziel wie einen Marathon vor Augen habe, schon ein bisschen was investieren muss. Ich wollte wissen ob ich körperlich und mental fit für dieses Ziel bin und ordentliches Schuhwerk und Kleidung sind hierbei ebenso ein Muss. Also war mir das alles mein Geld absolut wert. Auch muss ich an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass auch ich einmal am falschen Ort gespart habe und das teuer mit 100 Euro bezahlen durfte. Ich komme zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dieses Thema zurück.

Nun bin ich dabei sämtliche Trainingspläne im Internet durchzusehen und versuche das Richtige für mich zu finden. Ein altes Sprichwort für Internetsucherei lautet ja „Wer sucht, der flucht!“ Und das ist in der Tat wahr. Jeder will es besser wissen, 1000 Informationen wie es am klügsten ist und was man machen und nicht machen soll und das Schlimmste ist, jeder redet nur über die Marathonvorbereitung in 12 Wochen, in 14 Wochen, einem halben Jahr. Niemand schreibt was über das Training vorher, also was man tun sollte, bevor man sich an diesen Plan wagt. Gut, einige Anbieter schreiben, man sollte für diesen Plan zum Beispiel mindestens 3 - 4 mal pro Woche trainieren, 10 Kilometer unter einer Stunde laufen oder andere dieser Weisheiten beachten. Aber bis man fähig ist, sich seinen eigenen, individuellen Trainingsplan zu erstellen, braucht man schon ein wenig Erfahrung und Theorie und vor allem brauchbare Theorien, keinen Schrott. Und wie will man das jetzt herausfinden was gut ist und was nicht? Eine Möglichkeit ist natürlich eine Laufgruppe zu besuchen und sich mit Gleichgesinnten, welche das Selbe Ziel haben zusammen zu tun, man kann sich natürlich auch Bücher kaufen und Ärzte fragen, sich einen Personal Trainer suchen, viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom. Dummerweise ist das auch alles immer eine Frage des Geldbeutels den man hat, ob der das her gibt oder nicht. Da ich nun nicht den prall gefülltesten Geldbeutel besitze, musste ich hier schon Abstriche ziehen und abwägen was jetzt Sinn macht und was nicht. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte mich auch die Frage, 30 Kilometer Langstreckenlauf einmal pro Woche ja oder nein? Mein Arzt sagt nicht nötig, mein Orthopäde, der selbst läuft meint, sollte auf jeden Fall gemacht und bis zum Marathon gehalten werden. Dadurch hatte ich ab hier die Qual der Wahl. Wem glaub ich jetzt was? Ich entschied mich für den Mittelweg und versuchte ab hier meinen eigenen Stil zu entwickeln, mich zu finden und herauszufinden was für mich denn das Beste ist. Ich konnte mir aber schon vorstellen das es nötig ist, dass ich ab März 2011 spätestens in der Lage dazu sein muss, 3 Stunden am Stück zu laufen und zwar ohne Probleme, danach also noch könnte, wenn auch in dem Moment nicht nötig. Über diese 30 Kilometer, maximal 34 Kilometer und über 3 Stunden, das raten sie einem alle, dass man das beim wöchentlichen Langstreckenlauf nicht tun sollte. Über diesen Grenzbereich geht man wirklich nur am Wettkampftag, der kompletten Laufdistanz von 42,195 Kilometern. Und somit hatte ich jetzt ein paar grundsätzliche Fakten beisammen, an die ich mich von nun an halten würde: Ich werde an die 30 Kilometer Langstreckenläufe herankommen müssen, pro Woche zwei Tempoeinheiten und einen Regenerationslauf absolvieren müssen, sodass ich auf 4 Laufeinheiten pro Woche komme. Zunächst würde ich bis Anfang 2011 noch auf drei Lauftagen bleiben, dann sollten das Ziel aber 4 Tage sein. Neben dem Langstreckentraining ist es wichtig, das Lauftraining zu variieren. Mit dem Tempotraining schafft man es letztendlich, beim Marathon dann auch kurzzeitig das Tempo zu steigern und wieder zu senken, man will ja schließlich auch mal überholen falls erforderlich oder gewollt. Weiter ist ein Krafttraining notwendig, ich werde also 5 Trainingseinheiten pro Woche absolvieren, das Boxen muss ich vorübergehend einstellen. Die neuen Einlagen vom Orthopäden muss ich natürlich auch einlaufen. Dies sollte man nicht auf einem Langlauf machen, eher auf einer Kurzstrecke. Mit diesen Vorsätzen ging ich nun an die Materie ran. Ich besorgte mir zur Unterstützung noch das große Laufbuch von Herbert Stiffny, es gilt als „Die Bibel der Läufer“ und dann machte ich mir nochmal einen Termin im SMI beim Herrn Dr. Böckler, der mich dann auch nochmal zu meinem Konzept beraten soll. Den Rest denke ich muss ich dann wohl selbst herausfinden. Mit Sicherheit würde ich auch nochmal die Laufgruppe Spiridon Frankfurt aufsuchen und dort nach Leuten suchen, die auf diesem Gebiet erfahrener sind als ich. Zu diesem Zeitpunkt lief ich nun jede Woche meine 40 Kilometer, 21 Kilometer am Samstag oder Sonntag und jeweils 2x 10 Kilometer unter der Woche. Ich versuchte mich alle 4 Wochen beim Langlauf um ein paar Kilometer zu steigern. Meine größte Sorge war zudem, sich nicht zu überlasten, aber auch nicht zu wenig zu trainieren. Viele Laufplanbeispiele sind auch zu extrem, davor wurde ich auch schon von ärztlicher Sicht her gewarnt. Eine Winterpause kommt für mich ebenfalls nicht in Frage, ich bin ein Allwetterläufer. Sofern es nicht hagelt, kein Unwetter herrscht oder ein Sturm aufkommt, finden Sie mich stets am Laufen. Selbst wenn Schnee liegt, sehe ich es als eine besondere Herausforderung an, laufen zu gehen. Da ich auch gern steil bergauf laufe, kann es mir beim Marathon in Frankfurt nur nützlich sein, da der zum größten Teil flach ist. Ich rechnete mir da also gute Chancen aus, würde ich weiterhin mein Training so variieren. Wenn ich mich oftmals auf meine Laufstrecke bei Regenwetter, Schneefall, Dunkelheit begebe, frage ich mich schon ganz gern mal, was ich da eigentlich mache. Schlimm finde ich dann, wenn einem kein Mensch begegnet. Bei diesem Wetter finden Sie draußen Hundebesitzer die meist ein finsteres Gesicht machen weil sie mit Fiffi vor die Tür müssen, oder andere Extremsportler, die ebenfalls in Vorbereitung sind oder verrückt genug sind, bei diesem Wetter draußen zu trainieren. Ich kann Ihnen aber auch sagen, dass diese Trainingsform abhärtet. Es ist Ihnen dabei völlig egal, wenn Sie sich zu einem Wettkampf anmelden und an diesem besagten Tag ein Mistwetter herrscht. Wo andere stöhnen sagen Sie sich dann mit einem Lächeln, naja, könnte besser aber auch schlechter sein - ist doch in Ordnung. Außerdem mag ich das Laufbandtraining nicht. Es ist zudem einfacher als draußen zu laufen und draußen haben Sie die Natur. Es gibt immer was zu sehen. Ich war und bin immer schon ein naturverbundener Mensch gewesen aber seit ich nun mehr als einmal die Woche laufe, da sehe ich die Natur und meine Umwelt mit einer ganz anderen Sichtweise. Ich freue mich Leuten öfter als nur einmal zu begegnen, andere Läuferinnen und Läufer zu grüßen, die grüßen zurück und es ist, als würde man sich ewig kennen, begegnet man sich doch nur beim alltäglichen Lauftraining. Ich merke mir oftmals Bäume und bin bestürzt darüber, dass diese umgefallen sind, Dinge die gingen mir vorher am Allerwertesten vorbei. Aber jetzt wo man Strecken öfters langläuft, sucht man natürlich nach ein paar Neuigkeiten um sich das Laufen ein wenig erfreulicher zu gestalten - ich meine, sonst könnte man ja auch aufs Laufband gehen oder? Wer was erleben will geht raus! Auf dem Laufband würde ich mich sicher wohl fühlen, liefe vor mir eine schöne junge Dame, deren Anblick mich erfreuen könnte. Dann würde ich mich aber nicht aufs Laufen konzentrieren. Sicher schweife ich auch mal mit meinen Gedanken ab oder denke beim Laufen gar nichts, höre einfach nur meine MP3s die ich mir auf die Strecke mitnehme. Denn ganz ohne Musik finde ich es schon ein wenig fad. Klar lausche ich auch gern mal der Natur aber gerade im Winter wo ich laufe wenn es schon dunkel ist, da fühle ich mich irgendwie mit Musik schon wohler. Die ist dann zwar nur so laut, dass ich meine Umgebung noch wahrnehme, aber es ist halt was da, was mich begleitet. Trotzdem sollte man sich schon auf sein Training konzentrieren, die Pulswerte prüfen, mental bei der Sache sein, in seinen Körper rein hören, die Umgebung auf Gefahren prüfen, gerade im Winter hat man mit Glatteis zu kämpfen. Ein Sturz auf Glatteis oder über einen Ast, das kann es mit dem Laufen dann erst einmal gewesen sein. Sie würden sich in den Hintern beißen wenn Sie wie ich einen Marathon als Ziel hätten und Ihnen sowas aus Unachtsamkeit passiert ist. Unfälle passieren keine Frage, aber an den meisten hat man doch selbst Schuld weil man unachtsam ist. Was ich draußen auch motivierend finde ist, ich lege als Läufer Strecken zurück, die würden andere nicht mal mit dem Fahrrad fahren! Ja, das motiviert. Es motiviert auch wenn man erkennt, dass man völlig unabhängig von irgendwelchen Verkehrsmitteln weite Ziele erreichen kann. Man braucht nur eines dafür, sich selbst! Das wertet finde ich das Selbstbewusstsein ganz schön auf. Und eben diese Eindrücke lernte ich durch diesen schönen Laufsport kennen. Das geschah aber erst ab dem Zeitpunkt, wo ich das Laufen so intensiviert habe. Als ich nur einmal die Woche lief, fand ich das eine feine Sache und ich tat es halt für meine Grundausdauer. Aber so darüber zu schwärmen kam mir dabei nie in den Sinn.

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