Philipp T. Hayne - Im Schatten der Anderen

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Im Schatten der Anderen: краткое содержание, описание и аннотация

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Freundschaft, Angst, Vertrauen: das sind alles Dinge im Leben, die uns ständig begleiten und denen wir nicht entfliehen können. Ben spielt in diesem Roman den Protagonitsen. Der Junge durchlebt eine schwere Zeit und versucht einen Weg zu finden, um mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Dabei durchlebt er verschiedene Höhen und Tiefen und merkt, dass vieles nicht so verläuft, wie er sich das wünscht. Nur sein Freund Noah lässt ihn nicht im Stich und versucht ihm unter die Arme zu greifen. Eine Freundschaft, die er auf keinen Fall verlieren möchte.

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»Wenn der Penner auch mal zu mir spielen würde, anstatt zu seinem schwulen Freund, dann würden wir schon längst führen. Aber nein, die beiden denken ja sie wären hier Ronaldo und Messi, dabei kann jeder Krüppel besser spielen.«

Noah schnellte empor und versetzte Adrian einen Stoß, der dadurch gegen den Spind prallte.

»Du Wurst, wenigstens spielen wir ab. Du machst doch immer nur alles alleine, du Zampano.«

Noah war nicht gerade zimperlich, wenn ihn etwas aufregte.

Vor Wut kochend setzte er sich wieder hin, um sich zu beruhigen.

»So, hier wird sich jetzt erst einmal wieder beruhigt .Noah, noch so ein Ding und du sitzt auf der Bank. Ihr sollt euch weder anschreien, beschuldigen noch gegenseitig die Schädel einschlagen. Ihr sollt das, was ihr falsch gemacht habt, gleich auf dem Feld besser machen.« , sagte der Trainer mit ernster, bestimmender Stimme.

Adrian setzte sich auch wieder, biss sich auf die Lippen, guckte auf den Boden und schmollte. Die zweite Hälfte des Spiels verlief nicht weniger verbissen und Ben versuchte nun öfter Adrian anzuspielen. Der meckerte jedoch weiterhin nur und war mit jeder Aktion von Ben unzufrieden. Ben war es inzwischen egal, wie das Spiel ausging. Es war ihm nur noch wichtig, das Spiel endlich hinter sich zu bringen, um das Wochenende genießen zu können. Völlig abwesend rannte Ben dem Ball hinterher und wirkte dabei wie ein lebloser Statist vor der Kamera.

Er dachte an seinen Vater und fragte sich, ob das, was sein Vater sagte, vielleicht stimmte. Vielleicht hatte er ja einen zu großen Wind um diese Mannschaft gemacht, da es ihm ja mittlerweile nicht einmal mehr Spaß machte. Ben richtete seinen Blick stur auf den Boden und bemerkte, dass das eintönige grasgrüne Muster unter seinen Füßen plötzlich von einer weißen Linie geteilt wurde. Ben schaute auf und sah, dass er zusammen mit Noah und Adrian im anderen Strafraum war, und bevor Ben wieder klar dachte, passte Noah zu ihm.

»Oh mein Gott, doch nicht zu dem Vollhorst – man ey.«

Ben erkannte die weinerliche Stimme sofort und wusste, wer schon wieder unzufrieden war. Ohne zu überlegen schoss er den Ball so fest er nur konnte, voller Wut und Frustration. Der Ball traf den Innenpfosten des Tores wie einen Hammer und sprang hinter die Linie. Das erste was Ben spürte, das wusste er heute noch, waren Noahs Arme, die ihn zu Boden warfen und voller Freude umschlossen.

Ben schaute sofort rüber zu Sophie und sah, wie sie ihm jubelnd zuwinkte. Er erinnerte sich, wie sein Herz schneller geklopft hatte, getrieben wie von einer Lokomotive. Das Spiel war zu Ende und die ganze Anspannung fiel von ihm. Er ließ sich auf den Rasen fallen und schnappte nach Luft. Als Noah Ben aufhalf, sah er wie Bens Blicke weiterhin Sophie galten. Beide marschierten zu den Kabinen, in der sie Adrian bereits vollständig umgezogen vorfanden.

»Warum so schnell, kleiner Mann«, rief ihm Noah zu, der den beleidigten und schmollenden Gesichtsausdruck in Adrians Gesicht erkannte.

»Ist beschissen, wenn man selbst nichts für den Sieg getan hat, nicht wahr?!«

Adrian sagte dazu nichts und stürmte aus der Kabine. Als alle anderen schon aus der Kabine gegangen waren, kamen Ben und Noah aus der Dusche und zogen sich an. Ben merkte erst jetzt, dass sein Fuß etwas schmerzte. Vorsichtig stülpte er die Socke über seinen Knöchel.

»Meinst du, Adrian wird irgendwann mal die Klappe halten?« fragte Ben, der sich umgedrehte und sich auf die Bank setzte, um seine Schuhe anzuziehen.

»Ist mir egal, Ben. Weißt du, was dieser kleine Penner sagt, geht mir sowas von am Arsch vorbei, alter. Du kannst dir nicht immer wegen diesem Typen Gedanken machen. Was kratzt es dich denn, was er denkt. Ist doch eigentlich viel wichtiger, was Sophie denkt, oder nicht?!«

Ben schaute überrascht zu ihm rüber. War das alles so offensichtlich gewesen?

»Gehst du gleich zu ihr und redest mit ihr?«

Noah guckte Ben erwartungsvoll an und trat ihm gegen sein Bein.

»Aua, man – ja mach ich ja noch. Tritt mich nicht, du Wurm!«

Ben holte weit aus, trat Noah fest gegen das Schienbein und rannte sofort humpelnd aus der Kabine. Noah griff nach seinen Sachen und rannte lachend hinterher. Als beide aus der Kabine gespurtet kamen, stellte Ben fest, wie Adrian und seine Freunde auf dem Parkplatz standen. Adrian und die anderen starrten sie an und fingen an, mit den Fingern auf sie zeigend, zu lachen.

»Was will der denn jetzt schon wieder?«, ächzte Ben, der Noah fragend ansah, der aber keinen erkennbaren Gesichtsausdruck zeigte und ihm so zu verstehen gab, dass es ihm egal war.

»Naja, kann uns ja total egal sein!«, fügte Ben schnell hinzu, um zu zeigen, dass ihm das genauso egal sein konnte wie Noah.

Weiter hinten auf dem Parkplatz stand Sophie, die rüber zu Ben schaute, der dies natürlich bemerkte und sich von Noah verabschiedete, um zu ihr zu laufen. Ben versuchte zu lächeln und schaute Sophie direkt in ihre eisblauen Augen, die sich je nach Licht mit grünen Tönen vermischten. Sophie, die ihre strohblonden Haare zu einen Zopf zusammengebunden hatte, zupfte noch schnell die letzten Falten aus ihren Klamotten und richtete ihr Haar. Ben konnte sich noch gut an ihr wunderschönes Lächeln erinnern.

»Hey, Sophie!«, brachte Ben gerade noch souverän über seine Lippen.

»Hi, Du hast echt gut gespielt heute.«, lächelte sie ihm entgegen.

»Danke. War heute wohl ein guter Tag, um zu gewinnen!«

Ben und Sophie gingen zusammen den Parkplatz entlang zur Straße.

»Du wohnst nicht weit weg von hier, oder? Ich bring dich nach Hause, wenn du willst.«

Sophie nickte ihm lächelnd zu und drehte Bens Oberkörper in die andere Richtung der Straße.

»Da geht es aber entlang, wenn ich nach Hause soll!« Du sollst aber noch etwas bei mir bleiben , dachte sich Ben im Stillen.

Als die beiden die Straße entlang spazierten, fing es an leicht zu regnen. Sie stellten sich an der nächsten Bushaltestelle unter und warteten bis es wieder klarer wurde. Leise prasselte der Regen auf den Asphalt. Kleine Pfützen bildeten sich, deren Wasser von den vorbeifahrenden Autos verteilt wurde.

Ben war wohl alles andere als selbstbewusst, weshalb er versuchte unauffällig zu Sophie zu schauen. Ob sie mich wohl anschaut?

»Geht es dir nicht gut? Du hältst den Kopf so komisch.«, fragte Sophie neugierig.

Ben richtete seinen Kopf blitzschnell wieder richtig auf.

»Ach nichts, mein Nacken hat nur kurz wehgetan. Hab wohl einen kleinen Schlag beim Spiel abbekommen.«

Ben brüllte sich selber in Gedanken an, weil doch niemand so dumm sein und sich so zum Affen machen konnte. Bevor er anfing noch mehr Schwachsinn zu vollbringen, entschied er sich dazu Sophie einfach zu fragen. Doch als Ben den Mund aufmachte, kam Sophie ihm bereits zuvor.

»Hast du vielleicht Lust morgen was zusammen zu machen?«, fragte sie erwartungsvoll.

Sein Herz pochte wie verrückt, als sie ihm die Frage stellte. Ben strich sich mit seiner Hand die Haare nervös aus dem Gesicht.

»Ähm, I... Ich? Ja klar, sicher. Was willst du denn machen?«

»Ach, weiß ich noch nicht. Morgen soll es ja ganz schön warm werden. Hast du Lust zusammen mit dem Fahrrad irgendwo hin zu fahren?«, fragte sie hoffnungsvoll.

»Klar, auf jeden Fall. Ich hoffe bloß, dass das Wetter dann auch mitspielt.«, antwortete Ben, der die Hand aus dem Unterstand reckte.

Sophie jedoch verließ das Dach und stellte sich demonstrativ in den Regen, die beiden Arme weit von sich gestreckt.

»Ist doch gar nicht so schlimm.«, entgegnete sie. »Und außerdem hört es auch schon wieder auf, siehst du?!«

Und in der Tat bemerkte Ben, wie der Regen nachließ und die Wolken am Horizont links von ihnen weniger wurden. Ben schnappte sich seine Sachen und folgte Sophie, die bereits die ersten Schritte weiterging.

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