Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Ich hebe meinen Kopf. Ein Gedanke schießt mir durch den Kopf. Yanick kann das auch. Ich sehe ihn vor mir, wie er nach jedem Streit auf mich zugekommen ist, mich hielt und geduldig …

Ich senke meinen Kopf und lasse den warmen Duschregen an meinem Rücken hinablaufen.

Wie er 2010 hier in der Dusche vor mir stand und Angst um mich hatte …

Ich öffne meine Augen. Hier war meine Stimme verschwunden. Kurz bevor er Angst bekam und mich ins Bett brachte. Warum konnte ich seit der Dusche nicht mehr sprechen?

Ich lehne meinen Kopf gegen die Duschscheibe und denke angestrengt nach. Wir wollten uns lieben. Ich hatte ihn in das Bad geführt. Hier begann alles, hier endete alles.

In wenigen Stunden wäre er gegangen. Es sei denn …

Ich drehe rasch den Hahn zu und sehe an mir herab. Mein Brustkorb hebt und senkt sich schnell. Zu schnell. Wie damals?

Er hatte mich in Warnemünde gefragt, was damals in der Dusche mit mir los war. Zuvor hatte ich es ihm schwarz auf weiß geschrieben. Er würde mich kein drittes Mal kränken können. Das waren meine Worte.

Ein drittes Mal. Yanick machte diese Aussage stutzig. Er wusste, dass es etwas gab, worüber ich nicht einmal nachdenken wollte.

Für ihn war das Erste mal die Wette. Für ihn hätte es also heißen müssen, dass er mich kein Zweites mal verletzen würde. Er sagte, er konnte sich nur an einmal erinnern. Er war sehr nachdenklich und erschreckend ruhig. Seine Frage, was 2010 in der Dusche mit mir passiert war, war nachvollziehbar.

Erkenntnis steigt in mir auf. Ich erinnere mich daran, was damals los war. Mir wird übel und ich fühle mich hundeelend. Ich atme wieder viel zu flach und sehe verstört an mir hinab. Meine Hände zittern. Mein ganzer Körper schlottert und ein schreckliches Entsetzen macht sich in mir breit. Angst.

Ich denke, deine Maßstäbe zum Prüfen sind defekt, höre ich ihn in Warnemünde sagen.

Japsend steige ich aus der Dusche und schleppe mich zum Rand der Badewanne. Dort setze ich mich. Tropfnass wische ich über meine Stirn. Das war der Dorn! Er hatte meinen Dorn gefunden.

Ich falte meine Hände vor meinem Mund. Meine Augen flimmern und ich fühle mich haltlos. Statt mein Herz zu prüfen habe ich es vorgezogen ihn voreilig und hart zu verurteilen. Und nicht nur das. Er kam, durch die Wette, für mich definitiv nicht mehr als Partner infrage. Darum war ich jedes Mal stumm geblieben, wenn er mir ein Leben mit ihm anbot. Und es war mehr als die Wette. Da war noch etwas.

Warum ergab das erst alles jetzt Sinn?

Er hatte doch eingesehen, dass es falsch war. Er hatte es mehrmals in Worte gefasst, zutiefst bereut. Warum konnte ich ihm das nicht verzeihen oder wenigstens mit ihm darüber reden?

In Warnemünde hatte er im Restaurant gesagt, dass er einmal in seinem Leben, im falschen Moment, beim falschen Menschen, einen Fehler gemacht hatte. Er korrigierte sich und verbesserte beim Richtigen.

Ich war die Richtige für ihn.

Die Richtige.

Dann war sein letzter Brief gar kein Abschiedsbrief, wie ich mir das immer eingeredet hatte …

Zu flach und zu schnell.

Panik.

Oh Gott! Was tun?

Was hatte Yanick noch mal schnell in der Dusche zu mir gesagt?

Ruhig …

Gebeugt stehe ich im Bad. Mein Puls hämmert in meinen Adern.

Ein …

Tief in den Bauch.

Aus …

Oh Gott! Hilf mir. Hilf mir bitte!

Ein …

Das ist der Dorn!

Aus …

Ich fühle den Dorn jetzt und will ihn endlich loswerden, weil er schmerzt und ich ohne Schmerzen leben will.

Er hatte etwas falsch gemacht. Ja.

Er hatte auf mich als Belohnung gewettet. Ja.

Dafür habe ich ihm im Gegenzug mein Vertrauen entzogen. Nur mit diesem Vertrauen wäre es möglich gewesen, ihn in der Dusche oder in Warnemünde, zu sagen er solle bleiben.

Ich keuche schnell.

Ein …

Yanick, wie er traurig und verzweifelt am letzten Abend vor mir in der Küche stand.

Aus …

Aber allein bin ich machtlos.

Ein …

Auf mich kam es die ganze Zeit an. Nicht auf Yanick. Nicht auf das was er tat, sagte oder nicht tat. Nur ich kann meinen Dorn entfernen. Und das will ich jetzt. Mühsam schleppe ich mich dazu in das Wohnzimmer.

Ein …

Meine Hände suchen dabei Halt an den Wänden.

Aus …

Dann stehe ich vor dem Regal und meine Hände heben sich zittrig.

Ein …

Ich sehe wie meine fahrigen Hände in den Briefen wühlen und unkoordiniert alle auf den Boden reißen. Verdammt!

Aus …

Ich lasse mich sinken und suche hastig in dem Chaos nach seinem letzten Brief. Ich ertaste die Träne der Götter und sehe sie an. Da war noch etwas und ich habe es zu lange verdrängt. Die Briefe lagen ja nicht umsonst hier. Yanick verband ich mit der Götterträne.

Hastiger als zuvor suche ich den Umschlag, auf dem kein Name steht. Da ist er! Mein Herz springt fast aus meiner Brust und zeitgleich bin ich auffallend ruhig.

Fieberhaft öffne ich den Umschlag und ziehe ungeschickt mehrere beschriebene Blätter heraus. Schön geformte Handschrift und mein Herz schlägt höher, bei diesem Anblick. Ich schließe meine Lider und horche in mich hinein.

Bin ich bereit diesen Schritt zu tun?

Ja. Ich bekreuzige mich, hole einmal tief Luft und jetzt raus mit diesem leidigen Dorn!

Endlich raus! So Gott will.

Ich lese:

Meine geliebte Elisa,

hier sitze ich in Warnemünde und habe dich bis eben beobachtet. Du schläfst. Ich merke, ich werde immer verzweifelter, weil ich dich nicht vermag aus deinem Dilemma zu holen. Dabei würde ich so gern … Allein fühle ich mich machtlos dir zu helfen, damit du deinen Dorn erkennst. Mir versagt heute, hier in dieser Minute, fast aller Mut. Ich werde jeden Tag niederknien und hoffen, dass du diesen Brief öffnest.

Ich weine und halte meine linke Hand schützend vor dem Mund. Er sagte ja, er wüsste, dass ich ihn irgendwann lesen würde. Weil er wichtig wäre.

… Wenn du jetzt meine Zeilen liest, ist leider etwas Zeit vergangen, seit dem wir in Warnemünde waren. Aber das macht nichts. Hauptsache ist, du liest. Ich bin so froh, dass alle meine Gebete erhört wurden …

Ich senke den Brief in meiner Hand. Er ist so geduldig und rücksichtsvoll zu mir, obwohl seine Worte so verzweifelt klingen. Es ist kein Abschiedsbrief. Ich hätte ihn schon viel früher lesen sollen.

Müssen.

Wie meine liebe Freundin Uta, ist er in der Lage all meine Wesenszüge zu mögen. Einen raren, edlen Tropfen nannte er mich. Ich war den Preis wert und er war bereit ihn zu zahlen.

Erneut setze ich zum Lesen an.

Ich habe einen Fehler gemacht …

Aber ich beginne von vorn.

An einem Julitag feierten Lisa und ich Geburtstag auf dem Boot. Es waren viele Gäste an Bord. Wie jedes Jahr entschied das Los, wer von uns Beiden alle rechtlich vertretbaren Wünsche erfüllt bekommen würde. Ein albernes Spiel aus längst vergangenen Kindertagen. Das spielten wir zu jedem Geburtstag. Lisa gewann am 19.07.2010. Auf unserer Party-Fahrt entdeckte Lisa ein Mädchen, das frenetisch auf einem Holzsteg zu der Musik mit tanzte.

DICH.

Sie kam zu mir gelaufen, denn ich steuerte das Boot. Sie bat mich zurück zufahren. Ich verneinte. Sie sagte, du seist eine Göttin und sie erinnerte mich energisch daran, dass es schließlich ihr Wunsch-Geburtstag wäre.

Ninette, die auf der Brücke hockte, war dagegen. Wer wüsste denn schon, was du für eine wärst. Ich stimmte Ninette zu.

Lisa machte folgenden Vorschlag:

Wenn ich zurückfahren würde, dich wenigstens mal ansehen würde und ich dich immer noch nicht göttlich finden würde, dann würde sie nicht weiter betteln. Wir würden weiterfahren, weiterfeiern – ohne dich.

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