Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
gemeint hat. Sicher ist nur:
Keiner der Fischer und Zöllner hatten zu diesem Handwerk eine theologische Ausbildung erlernt. Und keiner von ihnen hat dazu „Nein“ gesagt. Darauf hingewiesen:
Man müsse noch beten, bis Gott einen schickt.
Offensichtlich noch nicht einmal von Gott hierzu eine persönliche Einladung erhalten. Sondern nur den Auftrag Jesu, man solle doch gehen und das Reich Gottes verkünden.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
So gut dies eben ein Jeder von ihnen verstand. Ich glaube Jesus hat einfach gesagt:
Das Reich Gottes ist dort, wo die Menschen miteinander anstatt gegeneinander leben. Gehet hin und sagt ihnen:
Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen
Gemüt, und deinenNächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).
Denn was das für einen jeden Einzelnen von uns bedeutet, dass kann vollkommen unterschiedlich sein.
Das hängt glaube ich davon ab, aus welchem Berufsfeld wir stammen. Aus welchem familiären Hintergrund wir kommen.
Ob wir Männer oder Frauen sind.
Ob wie eher links oder eher rechts geprägt sind.
An hunderttausend Positionen und Situationen, in denen wir genau die selbe Botschaft anders erleben können.
Daher hat Jesus auch gemeint:
Wenn Du in eine Stadt kommst, in der man Deine Botschaft nicht annimmt, drehe um, putze Deine Füsse ab und gehe!
Mt. 10,5-15
Die Aussendung der Zwölf
5 Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht nicht in eine Stadt der Samariter, 6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. 7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. 8 Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. 9 Ihr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben, 10 auch keine Tasche für den Weg, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert. 11 Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht. 12 Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; 13 und wenn es das Haus wert ist, kehre euer Friede dort ein. Ist es aber nicht wert, so wende sich euer Friede wieder zu euch. 14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. 15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Land von Sodom und Gomorra wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.
Die Botschaft des Reiches Gottes muss also sehr, sehr einfach gewesen sein. So das ich mich heute zu Tage immer frage, worauf eigentlich die, die darum beten, gehen zu dürfen warten.
Wer vor Allem es ihnen verboten haben könnte, wenn es doch heisst:
Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Oder:
Jak 2,26
Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.
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