Christian Manhart - Die Zeitgene

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Die Fortsetzung der Geschichte des Molekularbiologen Prof. Dr. Johann Baptist Schellberg. Kaum aus dem Koma erwacht, stürzt er sich in ein neues Projekt. Er vermutet hinter den zahlreichen Pseudogenen, versteckte Funktionen, die sogenannten Zeitgene. Mit ihnen hofft er eine Art Zukunftsgedächtnis aktivieren zu können. Sein Forscherdrang lässt ihn dabei alle Gefahren und Nebenwirkungen ignorieren. Der Selbstversuch hat fatale Folgen. Er beginnt Visionen zu empfangen und fühlt sich bedroht. Karin Grodberg die ihn mit dem genetisch verkleinerten Winston begleitet, unterstellt er Verrat. Es beginnt eine regelrechte Jagd um den halben Globus.
Hinweis: Um die Handlung zu verstehen ist es notwendig 'Reduktion – Der Mensch muss kleiner werden!' gelesen zu haben.

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Die Zeit war also reif für die erste Testreihe.

Der Versuchsaufbau bestand aus einer Kiste von zwei Metern Länge und einem Meter Breite. Die Kiste war durch eine massive entspiegelte Glasscheibe abgedeckt. An drei Randstellen konnte man durch runde Öffnungen hineingreifen. Johann platzierte dort vier normale Mäuse und eine Maus dessen Genmaterial er künstlich verändert hatte. Der gesamte Versuch konnte aus verschieden Perspektiven gefilmt werden. Begleitet wurde der Versuch von seinen zwei Assistenten.

Johann wollte beweisen, dass die Zeitgene das Verhaltensmuster von Mäusen veränderte.

An einem Ende der Kiste befanden sich in jeder Ecke, Ausgänge mit Röhren dahinter. Am Ende der Röhren war leckeres Futter platziert. Sollte wie zu erwarten, die Mäuse durch die Röhre kommen um sich das Futter zu holen, wurden sie gefangen und getötet. Ein weiteres viel größeres Schälchen mit Leckerbissen war hinter einem viel größeren Ausschnitt der Kiste. Hell erleuchtet und auf einem Podest. Dazu muss man wissen, dass Mäuse immer an einem schützenden Rand entlanglaufen. Niemals würden sie quer durch einen Raum laufen. Deshalb stellt man auch Mausefallen immer an der Wand auf. Mäuse laufen durch die Falle hindurch, nehmen das darin ausgelegte Futter auf und tragen es in ihren Bau. Mäuse sind ganz einfach zu durchschauen. Keine normale Maus würde sich das Futter von diesem exponiertem Platz holen.

Bei diesem Versuch waren die hungrigen Mäuse wie geplant, innerhalb weniger Minuten in den Röhren verschwunden. Nur Johanns manipulierte Maus zögerte. Sie beobachtete die anderen ohne sich selbst zu bewegen. Auch diese Maus hatte großen Hunger.

Dann machte sie sich urplötzlich auf den Weg zum erleuchteten Schälchen. Kurz davor zweigte sie ab und schnupperte in den Eingang einer der Röhren, die für sie den sicheren Tod bedeutet hätte und marschierte dann zielstrebig vorbei, zu dem, für Mäuse äußerst gefahrvollen Schälchen auf dem Podest. Sie zeigte keine Angst oder Fluchtreflexe. Das war eine Sensation.

Die Versuche gingen weiter. Johann und seine Assistenten probierten alles möglich aus um die Fluchtreflexe der Mäuse zu testen. Die genbehandelte Maus zeigte dabei völlig andere Reaktionen als ihre Artgenossen.

Mit einer Infrarotkamera wiesen die Wissenschaftler nach, dass die Maus über eine enorme Gehirntätigkeit verfügte. Gegenüber den unbehandelten Mäusen war dies an der Wärmeabstrahlung deutlich messbar.

Als sie die Versuche beenden wollten, trafen die drei Forscher allerdings auf unerwartete Probleme.

Die Maus musste das Vorhaben von Johann und seinen Assistenten erkannt haben. Als würde sie es vorher genau wissen, dass sie auf dem Seziertisch landen würde, liess sie sich nicht einfangen.

Ob das Tier so schlau war um den greifenden Händen auszuweichen, oder einfach nur Glück hatte, war die Frage welche die Assistenten noch lange nachher beschäftigte. Johann, der als Einziger wusste, welche Gene er bei der Maus freigeschaltet hatte, konnte sich vorstellen, dass die Maus einfach vorhergesehen hatte, wohin die Hand greifen würde. Sie bewegte sich für eine Maus dabei sehr langsam, aber unglaublich sicher.

Sie brauchten über zwei Stunden bis sie das Tier endlich erwischten. Zwei Stunden lang taktierte sie um jeden Quadratzentimeter. So etwas hatte noch keiner von ihnen bisher erlebt. Doch dann war es urplötzlich aus. Die Fluchtbewegungen des kleinen Tieres wurden immer langsamer, der Aktionsradius immer kleiner. Als einer der Assistenten sie endlich greifen konnte, zeigte sie keine Reaktion mehr. Sie war tot.

Bei der anschließenden Obduktion stellten sie als Todesursache multiples Organversagen fest. Das war mehr als ungewöhnlich. Das Gehirn der Maus war außerdem ausgesprochen stark und sauerstoffreich durchblutet. Das hatte zur Folge, dass der Körper der Maus und ihr Muskelapparat immer schwächer wurde. Sie hatte ihre ganze Kraft darauf verwendet, sich vor den Händen in Sicherheit zu bringen. Johann sah seine Theorien mehr als bestätigt.

Der Körper der Maus wurde durch die enorme Rechenleistung ihres Gehirns blockiert. Das Tier musste letztendlich erkannt haben, dass es keinen Ausweg mehr gab.

Würde man das Verhalten der Versuchsmaus auf den Menschen übertragen, so würde sich bei einem ununterbrochenen Blick in die Zukunft womöglich eine ähnliche Situation ergeben. Das Gehirn würde die gesamte Energie benötigen. Das stellte eine große Gefahr für den Organismus dar. Johann musste daher abklären, ob es eventuell Schutzfunktionen gab, die das Zukunftsgedächtnis bei einer drohenden Auszehrung der Kräfte und Ressourcen wieder deaktivierte. Die Maus war offensichtlich nicht mehr in der Lage gewesen, rational zu denken. Ihre natürlichen Reflexe waren nicht mehr vorhanden gewesen. Oder wurden durch den Blick in die Zukunft überlagert und unwirksam gemacht. Sie konnte ihr Zukunftsgedächtnis nicht steuern und nur bei Bedarf darauf zurückgreifen. Sie war in ihren Visionen gefangen. Es war offensichtlich so, dass das Zukunftsgedächtnis den kleinen Nager völlig beherrschte und obendrein sogar für ihren Tod sorgte. Hatte die Maus unter Umständen sogar bewusst Selbstmord begangen? Weil ihre Situation aussichtslos war ? Hatte Sie ihren Tod selbst herbeigeführt um der drohenden Sezierung zuvorzukommen? Das war natürlich auch denkbar. Johann musste den Versuch unbedingt mit einer größeren Anzahl an manipulierten Mäusen wiederholen. Das wird eine spannende Zeit werden. Johann freute sich schon darauf.

Er war auf einem sehr guten Weg. Schon jetzt geisterten in seinem Kopf die Ideen herum, bei weiterhin erfolgreichen Versuchen, einen Selbstversuch durchzuführen. In die Zukunft blicken zu können, war doch ein mehr als reizvoller Gedanke. Die Gefahren liessen sich bestimmt schnell in den Griff bekommen. Ein Mensch war ja schließlich niemals ein Beutetier. Wir Menschen benötigen zum Überleben keinen Fluchtreflex. Wir werden ja nicht mehr permanent gejagt und gefressen. Nicht umsonst stehen wir an der Spitze der Nahrungskette.

Johann war mehr als zufrieden. Seine Vermutungen hatten sich in diesem frühen Stadium der Forschungsarbeit bestätigt.

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