Christian Manhart - Die Zeitgene

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Die Fortsetzung der Geschichte des Molekularbiologen Prof. Dr. Johann Baptist Schellberg. Kaum aus dem Koma erwacht, stürzt er sich in ein neues Projekt. Er vermutet hinter den zahlreichen Pseudogenen, versteckte Funktionen, die sogenannten Zeitgene. Mit ihnen hofft er eine Art Zukunftsgedächtnis aktivieren zu können. Sein Forscherdrang lässt ihn dabei alle Gefahren und Nebenwirkungen ignorieren. Der Selbstversuch hat fatale Folgen. Er beginnt Visionen zu empfangen und fühlt sich bedroht. Karin Grodberg die ihn mit dem genetisch verkleinerten Winston begleitet, unterstellt er Verrat. Es beginnt eine regelrechte Jagd um den halben Globus.
Hinweis: Um die Handlung zu verstehen ist es notwendig 'Reduktion – Der Mensch muss kleiner werden!' gelesen zu haben.

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Für die Aufgaben die der Mensch zu bewältigen hat, reichen im Mittel etwa 10 - 30 Prozent der theoretisch möglichen Leistung.

Würde es Johann gelingen die Zeitgene zu aktivieren, dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit nach, der Sauerstoffverbrauch und der Energiebedarf des Gehirns etwas erhöhen. Möglicherweise hätte die volle Nutzung des Zukunftsgedächtnisses und seiner Rechenleistung, Einfluss auf andere Aufgaben des Gehirns. Vielleicht wären diverse andere motorische Fähigkeiten nicht gleichzeitig möglich. Auch auf anstrengende Bewegungen der Muskeln, zum Beispiel beim Sport, oder Konversationen, künstlerische oder auf handwerkliche Betätigungen, müsste man mit Sicherheit verzichten, während man den Blick in die Zukunft riskiert.

Genau hier begann aber Johanns Theorie zu wackeln. Wo setzte denn die Natur eigentlich ihre Grenzen? Bei welchem Wert würde die Grenze der Auslastung erreicht werden? Würde das Gehirn eines Säugers dauerhaft in der Lage sein, diese Informationsflut zu verarbeiten? Und die Kernfrage lautete: Wie würde man das Ganze steuern können?

Funktioniert es so ähnlich wie unser normales Gedächtnis? Wenn der Mensch nachdenkt, kann er sich Erlebnisse aus seinem Gedächtnis holen und sie sich noch ein Mal vor Augen führen. Man kann sich auch Formeln merken oder Gedichte, Melodien und vieles mehr. Die Meisten können damit sehr gut umgehen. Johann hoffte, dass es sich bei der Zukunft ähnlich verhalten würde.

Musste man, vorausgesetzt die Theorie entsprach der Wahrheit, das Zukunftsgedächtnis erlernen und trainieren? Die Erfahrungen auf diesem Gebiet waren logischerweise nicht vorhanden. Der Wissenschaft war bisher niemand bekannt, der nachweislich in die Zukunft sehen konnte. Leute, die behaupteten sie könnten in die Zukunft sehen, wurden vielleicht gerade noch von einer kleinen Schar aus der Allgemeinheit als glaubwürdig eingestuft. Von der Wissenschaft wurden sie höchstens milde belächelt. Ab und an beschäftigten sich mit diesen Phänomenen einzelne Psychoanalytiker, aber ohne konkrete Ergebnisse vorweisen zu können. Schon aus den verständlichen Gründen, nicht ernst genommen zu werden, behielten Menschen die über die besagten Fähigkeiten verfügten, ihre Informationen besser für sich.

Johann blieb nichts anderes übrig. Er musste ganz von vorne anfangen.

Natürlich konnte man nicht willkürlich in das Genmaterial eingreifen. Hinter den Milliarden an Kombinationsmöglichkeit steckte ein einzigartiges und ausgeklügeltes System, welches die Natur entworfen hatte. Vielleicht hatte es auch tatsächlich einen Gott gegeben, der sich diesen genialen Bauplan ausgedacht hatte. Niemand wird es je erfahren.

Johann war es schließlich als bisher einzigem, seriösen Molekularbiologen gelungen, die Gene des Menschen, diese hochkomplizierten Stränge an Aminosäureverbindungen zu entschlüsseln und Funktionen zuzuweisen.

Wobei man unter einer einfachen Entschlüsselung nicht verwechseln durfte, dass lediglich die Reihenfolge der Verbindungen bekannt war. Nicht jedoch deren einzelne Bedeutung. Das wurde in den Pressemitteilungen gerne verschwiegen.

Johann war schon früher einen Schritt weiter gegangen. Ihm hatte die Auflistung der Gene nicht genügt. Er wollte wissen welche Aktivitäten dahinter stehen.

In seiner Würzburger Studienzeit hatte er eine spezielle Software entwickelt, die ihm eine Art Matrix lieferte. Das Programm war nur wenige hundert Kilobyte groß, aber es hatte es ihn sich. Mit ihrer Hilfe wurden die netzwerkartigen Querverbindungen sichtbar und Johann konnte die Gene direkten Funktionen zuordnen. Damals war er auch auf die Mastergene gestossen. Sie waren der eigentliche Clou an dem komplizierten Bauplan.

Diese Software und ihre Benutzung machte Dr. Johann Baptist Schellberg zu diesem genialen gefragten Wissenschaftler. Niemand hatte bisher auch nur annähernd so detaillierte Kenntnisse wie Johann. Das machte ihn so einzigartig.

Für Johann war es ein leichtes die Gene zu bestimmen welche die Parkinson auslösten. Doch damit war es alleine nicht getan. Seine Mitarbeiter und Studenten animierte er Lösungen zu finden, wie sich solche Gene dauerhaft ausschalten liessen. Damit waren sie beschäftigt und Johann konnte sich um seine viel wichtigere Forschung kümmern. Er isolierte Stammzellen von Mäusen und stellte ein Extrakt her, welches einen veränderten Bauplan enthielt. In diesen Stammzellen hatte Johann eine Anzahl von Pseudogenen eingeschaltet. Die Mäuse begannen sich darauf hin tatsächlich zu verändern.

Mäuse sind die idealen Versuchstiere. Ihre rasche Population versorgt die Wissenschaftler mit einem unerschöpflichen und steten Nachschub. Ein Mäuseweibchen ist in der Lage, bis zu achtmal Junge pro Jahr zu bekommen. Die enorm wichtigen Erkenntnisse von Veränderungen über mehrere Generationen hinweg, lassen sich dadurch in kürzesten Zeiträumen nachweisen.

Eine Maus ist dem Menschen genetisch sehr nahe. Viele ihrer Gene finden sich auch beim Menschen wieder. Von den über 20000 Genen der Maus, kann man 15000 identische, auch beim Menschen nachweisen. Auch das Mausgenom wurde inzwischen komplett entschlüsselt. Das war ein großer Vorteil bei der Forschung. Johann konzentrierte sich zu allererst auf die äquivalenten Gene und Pseudogene von Mensch und Maus.

Mittels seiner speziellen Technik die er entwickelt hatte, musste er die Schlüsselgene finden und sie eindeutig lokalisieren. Wenn es ihm bei dem Genom der Maus gelang, konnte er bei seinen Versuchen auf den Menschen übergehen. Ihm war natürlich bewusst, dass er dafür geeignete Versuchspersonen finden musste. Doch das konnte er immer noch entscheiden, sollten die Erkenntnisse erfolgreich sein.

Die Chromosomen 2 und 11 waren ihm schon immer aufgefallen. Vor allem Nummer 2 hatte eine ungeheure Zahl an aktiven Genen. Aber auch Nummer 11 war eines der wichtigsten Chromosomen. Beide Gene wiesen in etwa eine gleiche Anzahl an Genen auf. Auch die große Zahl an Pseudogenen zogen die Aufmerksamkeit von Johann auf sich. Es waren ähnlich viele wie aktive Gene. Hier irgendwo musste sich etwas Besonderes befinden.

In einem der anderen Chromosomen musste sich der Hauptschalter befinden. Die Natur war zwar erfinderisch, und doch verfuhr sie stets nach identischen Verfahren. Für die intakten und aktiven Gene hatte Johann bereits vor längerer Zeit bestimmte Zusammenhänge und Mastergene, auch Steuergene genannt, identifiziert. Sie versteckten sich in anderen Chromosomen. Es war eine ähnliche Ausgangslage wie bei den Geschlechtschromosomen. Diese waren nur vorhanden um die Entwicklung zu einem männlichen oder weiblichen Organismus zu steuern.

Nächtelang stellte Johann Daten zusammen und liess sie von einem der schnellsten Universitätsrechner der Welt bearbeiten. Der Supercomputer hatte seinen Platz bei der Universität von Hamburg. Münster und Hamburg hatten einen Kooperationsvertrag geschlossen, das der Uni von Münster umfassende Nutzungsrechte einräumte. Das war ein Glücksfall für Johann. Auf diese Weise kam er unerwartet schnell zu seinen Ergebnissen. Er hatte mit seiner Vermutung Recht behalten.

Ein bisher im Chromosom 1, bekanntes Gen, das die Bezeichnung RYR2 trägt, steuert die Gedächtnisbildung. Ein äquivalentes Gen hatte die Computerauswertung in den Pseudogenen gefunden. Johann musste versuchen dieses Gen zu aktivieren um seine Theorie bestätigt zu wissen. Das würde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und es war natürlich nicht sicher ob die gewünschten Auswirkungen auch eintrafen.

Seine Abteilung war weiter mit den Analysen für die Parkinson beschäftigt. Erste kleine Ergebnisse gab es schon und Professor Waldhans war zufrieden. Johann begann deshalb mit seinen praktischen Versuchen. Mit zwei Assistenten hatte er einen speziellen Versuchsaufbau konstruiert der es ihm ermöglichen sollte, seine gefundenen Zeitgene bei den Mäusen nachzuweisen. Denn die Ausnutzung des gesamten Genvorrates musste bei den anderen Säugern in etwa die selben Auswirkungen zeigen. Johann hatte ausgerechnet, dass die vollständige Transkription etwa vier Wochen dauern würde.

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