Ana Marna - Aschenhaut

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Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.
Band 2 «Aschenhaut»
Die Genetikerin Nathalie Bates ist bekannt für ihre analytischen Fähigkeiten. Durch Zufall lernt sie die Schülerin Sophia Hunter kennen, und gerät in tödliche Gefahr. Denn als das Mädchen entführt wird, erfährt Nathalie von Wesen, die kein Mensch kennen darf. Doch wenn sie Sophia retten will, muss sie noch tiefer in die geheime Welt der versteckten Völker eintauchen, auch wenn das ihr Todesurteil bedeutet.

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Das Mädchen blickte auf seine Armbanduhr.

„Ungefähr zwei Stunden. Dann werde ich abgeholt.“

„Was schwänzt du gerade?“

Sophia klappte überrascht den Mund auf.

„Äh, eigentlich hätte ich jetzt Theatergruppe.“

Sie wurde rot, aber Nathalie ging nicht näher darauf ein, sondern stand auf.

„Dann lass uns einen Ort suchen, an dem wir ungestört sind.“

Sie schritt den Weg zurück bis zum Direktorenzimmer. Sophia folgte ihr hastig.

Als Nathalie klopfte, öffnete sich fast sofort die Tür und Ella Ford sah sie überrascht an. Offensichtlich war sie im Begriff gewesen zu gehen, da sie eine Jacke und ihre Aktentasche trug.

„Hu, Nathalie, was machst du denn noch hier?“

„Sorry Ella, aber ich möchte dich um einen Gefallen bitten.“

„Na, dann schieß mal los!“

„Ich brauche für die nächsten zwei Stunden einen Raum.“

Ella erspähte das Mädchen, das mit staunenden Augen hinter Nathalie stand.

„Hallo Sophia, ist alles in Ordnung?“

Das Mädchen nickte hastig.

„Ja, Direktor Ford.“

„Schön, nun, dann lass mich mal überlegen.“

Sie trat in den Raum zurück und blickte auf einen großen Gebäudeplan.

„Zimmer dreihundertvier müsste frei sein. Sorg bitte nur dafür, dass die Tafel wieder sauber ist.“ Sie zwinkerte Nathalie zu. „Ich weiß, wie du arbeitest.“

Wenige Minuten später hockten die beiden in dem Klassenraum und Sophia wartete gespannt auf das, was da auf sie zukam.

Es wurde die interessanteste Lehrstunde ihres Lebens.

Ein Crash-Kurs in Lernstrategie.

Rückblick: Juni 2010

Darton City, Ohio

Sie stand an der Kreuzung und freute sich. Gleich würden sie hier vorbeikommen und sie abholen. Anschließend wollten sie in den Freizeitpark und den gesamten Nachmittag dort verbringen. Einer der seltenen Tage, an denen sie als komplette Familie unterwegs sein konnten. Da erspähte sie den Chevrolet Van und winkte aufgeregt. Der Wagen hielt auf der gegenüberliegenden Seite und wartete auf Grün. Als er anfuhr, trat sie erwartungsvoll an den Straßenrand. Sie wollte den Verkehr nicht unnötig aufhalten und schnell einsteigen.

Der LKW war so rasch heran, dass sie ihn kaum erfasste. Donnernd krachte er in die Seite des Vans und schob das schwere Fahrzeug mit einem Kreischen vor sich her, bis er viele Meter weiter den Wagen gegen die nächste Hauswand quetschte und zum Stehen kam.

Sie starrte fassungslos zu dem qualmenden Blechhaufen, in dem ihre Familie saß. Ein verzweifelter Schrei entrang sich ihrer Brust und sie rannte los. Mit bloßen Händen versuchte sie, die zerquetschten Türen zu öffnen, bis Passanten sie gewaltsam davon abhielten. Unentwegt schrie sie ihre Namen, George , Leonie , Timmi, Mom , Dad , kämpfte gegen die helfenden Hände an und glaubte gleichzeitig innerlich zu vergehen. Niemand konnte in diesem zerstörten Fahrzeug überlebt haben. Niemand! Das hatte sie sofort gewusst, und es zerriss sie, bis nichts mehr da war und eine völlige Leere zurückblieb.

Als Dr. Nathalie Bates am nächsten Morgen in den Spiegel blickte, waren ihre Haare silbern. Und nichts war mehr wie vorher.

Freitag, 13. Juni 2014

Darton City, Ohio

„Halt! Stopp den Wagen! Sofort!“

Sophia schlug hektisch auf die Schulter des Fahrers. Aufgeregt hüpfte sie auf der Rückbank auf und nieder.

„Tom, bitte halt an!“

Tom Jordan trat auf die Bremse und fuhr auf den Seitenstreifen. Ehe er etwas sagen konnte, hatte Sophia schon die Wagentür aufgerissen und sprang hinaus.

„Nathalie“, schrie sie und winkte zur anderen Straßenseite.

Tom fluchte und drehte den Kopf, um zu erkennen, wen Sophia da entdeckt hatte. Wer zum Teufel war Nathalie? Nur kurz erhaschte er einen Blick auf die Frau. Sie war stehengeblieben und beschattete die Augen mit einer Hand, um herüberzusehen. Offensichtlich war sie gejoggt, zumindest deutete ihr grauer Jogging-Anzug darauf hin. Von ihrem Gesicht konnte er nicht viel erkennen, da ihre halblangen Haare vom Wind durcheinandergewirbelt wurden. Tom blinzelte. Waren die Haare wirklich weiß? Nein, er korrigierte sich, eher silbergrau. Auf jeden Fall auffallend hell. Diese Frau kannte er definitiv nicht. Zumindest die Haare wären ihm in Erinnerung geblieben.

Tom sah wieder zu Sophia und zu seinem Entsetzen machte das Mädchen gerade Anstalten über die Straße zu sprinten.

„Sophia, nein“, brüllte er und riss die Tür auf. Doch es war zu spät. Das Mädchen hatte sich bereits in Bewegung gesetzt. Mit wachsender Panik beobachtete er, wie Sophia die stark befahrene Straße überquerte. Zu ihrem Glück war der Verkehr im Moment etwas abgeflaut, aber trotzdem! Tom stieß erleichtert die Luft aus, als sie unbeschadet die andere Straßenseite erreichte. ‚Na warte‘, dachte er grimmig.

‚Dir werde ich sowas von Feuer unterm Hintern machen!‘

Es stimmte ihn auch nicht milde, dass in dem Gesicht der Frau die gleiche Erleichterung, gepaart mit Ärger zu lesen war.

*

„Sophia, bist du von allen guten Geistern verlassen?“

Nathalie zog das Mädchen von der Straße weg auf den Fußweg.

„Das war wirklich gefährlich!“

Sophia strahlte sie unbeeindruckt von der ärgerlichen Stimme an.

„Ich bin so froh, dass ich Sie gesehen habe.“

„Sophia!“ Nathalie setzte ihre strengste Miene auf. Das Mädchen reagierte sofort und senkte den Blick - um ihn gleich darauf zu heben und die Frau mit einem strahlenden Lächeln zu entwaffnen.

„Aber ich bin ehrlich froh. Ich wollte mich doch noch bei Ihnen bedanken.“

Nathalie hob fragend die Augenbrauen.

„Wofür?“

„Ich habe die Mathearbeit mit einem „Good“ bestanden. Achtundachtzig Prozent! Vielen, vielen Dank!“

Nathalie Bates veränderte ihre Miene nicht, obwohl sie innerlich applaudierte.

„Kind, das freut mich natürlich sehr, aber das hast du allein geschafft. Ich war nicht dabei.“

Sophia grinste sie stolz an.

„Klar, aber Sie haben mir das Werkzeug dafür gegeben. Ohne Ihre Tipps wäre ich garantiert durchgerasselt.“

Nathalie schüttelte den Kopf, lächelte jetzt aber doch.

„Mag sein, aber es war trotzdem deine eigene Leistung.“

„Sie hätten das nicht tun müssen. Sie kennen mich ja eigentlich gar nicht.“

Nathalie blickte in die strahlenden Augen und hob die Hand um dem Mädchen sanft über die Wange zu streichen.

„Es war nur ein wenig Zeit für ein trauriges Gesicht und ich bin froh, dass du diese gut genutzt hast. Davon abgesehen hat es mir auch Spaß gemacht. Aber ich glaube, da sorgt sich jemand um Dich.“

Sie wies zur anderen Straßenseite, wo Tom Jordan mit verschränkten Armen stand und finster herübersah.

„Ist das dein Vater?“

Sophia schüttelte den Kopf.

„Nein, das ist Tom, mein ... äh ... Onkel.“

Nathalie ignorierte das Zögern in ihrer Stimme und nickte nur. Die Geheimnisse dieses Mädchens gingen sie nichts an. Mehr Sorgen machte ihr der zunehmende Verkehr.

Auch Sophia schien auf einmal zu verstehen, in welche Lage sie sich gebracht hatte. Mit wachsender Verzweiflung sah sie von links nach rechts. Doch die vorbeirasenden Autos ließen ihr keine Chance, die Fahrbahn zu überqueren. Ratlos blickte sie zu Tom hinüber, der sichtlich nervöser und ärgerlicher wurde.

Nathalie legte beruhigend die Hand auf Sophias Schulter.

„Bleib ruhig. Hier kannst du nicht über die Straße. Wir gehen zur nächsten Ausfahrt. Dort kann dein Onkel dich wieder aufsammeln.“

Sie winkte Tom zu und deutete dann in Richtung Ausfahrt. Tom nickte und stieg ein. Glücklich sah er immer noch nicht aus.

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