Matti Lieske - Die Katzen von Key West

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Die Katzen von Key West: краткое содержание, описание и аннотация

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Key West ist verschwunden, und mit der Insel auch das Hemingway-Haus samt der berühmten Katzen, die es selbst im 29. Jahrhundert noch bevölkern. Ihnen verdankt der Detektiv Simon Broderbund erste Hinweise bei der Suche nach Key West und dem intergalaktischen Gangstersyndikat, das hinter der Entführung eines ganzen Landstrichs und seiner kompletten Bevölkerung steckt. Simon und seine androidische Gefährtin Hesperia werden bei ihren Nachforschungen in ferne Galaxien, unwirtliche Wüsten, auf frostige Eisplaneten und in pulsierende Metropolen verschlagen. Sie treffen auf raubgierige Piraten, fromme Mönche, einen allwissenden Frosch, gefräßige Pelzgnome, allerlei unliebsame Zeitgenossen und einen Texaner. Auf der langen Reise durch das All erinnert sich Broderbund an seine Kindheit in einem Tübingen, das nach einer gewaltigen Datenkatastrophe Jahrhunderte zuvor wie die gesamte menschliche Zivilisation ins Mittelalter zurückgefallen ist. Erst die Eroberung und Kolonisierung durch ein gebildetes, aber rücksichtsloses Weltraumvolk eröffnet der Erde neue Perspektiven und Simon die Karriere als Detektiv. Allerdings ist er beruflich etwas in eine Sackgasse geraten, nachdem er die Bewachung des Andromeda-Nebels gründlich vermasselt hat. Die Key-West-Affäre ist seine letzte Chance, um einen langweiligen Bürojob oder eine Arbeit als Kellner oder Reiseführer auf der zum Tourismusplaneten umgestalteten Erde zu vermeiden.

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Bevor ich jedoch weiter meine Runden flog, würde ich mich erstmal ein wenig ausruhen und einige der Getränke und Lebensmittel zu mir nehmen, die ich vorsichtshalber mitgebracht hatte. Die Palmen von Key West erschienen mir der geeignete Ort für ein gemütliche Siesta. Wie hätte ich ahnen können, dass sie im gesamten Universum momentan der Ort waren, den ich am gründlichsten meiden sollte?

Kapitel 6

Kaum hatte ich mich im spärlichen Schatten einer Palme niedergelassen und mit dem Nachgrübeln darüber begonnen, ob ich zuerst ein Himbeereis oder eine gebratene Hühnerkeule - oh alte irdische Gewohnheiten - zu mir nehmen sollte, da verlor ich auch schon das Bewusstsein. Ich fand es sehr schnell wieder, nicht zuletzt, weil mir jemand eine kräftige Ladung Eiswasser ins Gesicht schüttete. Als ich meine Augen geöffnet und einigermaßen auf die mich umgebende Welt justiert hatte, erkannte ich auf der Stelle, wer der geheimnisvolle Wasserschütter war: mein Tischnachbar aus dem Hotel in Kamtschatka. Ebenso unschwer war zu erkennen, dass es sich bei ihm auch um diejenige Person handelte, die mich in einen kurzen Tiefschlaf versetzt hatte. In der Hand hielt er eine Betäubungspistole, die gegenüber vorsintflutlicheren Formen der Bewusstseinsraubung den Vorteil hatte, dass sie keine Beulen und kein Schädelbrummen hinterließ. Für solche Feinheiten hatte ich im Moment allerdings wenig Sinn. Ich war stocksauer und wild entschlossen, dem unverschämten Tropf von Handlungsreisenden gehörig die Leviten zu lesen. Meine Geistesgegenwart hatte unter dem plötzlichen Ohnmachtsanfall mehr gelitten als der restliche Broderbund, und so war mir nicht sofort bewusst, dass es sich bei dem aufdringlichen Herrn vermutlich weder um einen Handlungsreisenden, noch um einen Menschen handelte, der sich ohne weiteres die Leviten lesen ließ. Als ich mich erheben wollte, um ihm auf wenig feine Art an den Kragen zu gehen, sank ich sofort wieder zurück, denn ich war mit Fuß- und Handschellen gefesselt. Vergeblich zerrte ich an den hinderlichen Geräten herum, dann gab ich es auf, lehnte mich an die Palme und beschränkte mich darauf, meinem Angreifer vorwurfsvoll in seine drei Augen zu schauen.

Er starrte ungerührt zurück und machte keine Anstalten, das Wort zu ergreifen, also tat ich es..

„Was soll der Quatsch“, fragte ich, obwohl mir genau das langsam dämmerte.

„Sie sind zu hartnäckig“, antwortete er, „früher oder später hätten Sie hier auch ohne meinen Tipp etwas herausgefunden. Meine Auftraggeber sind der Meinung, dass der Zeitpunkt gekommen ist, Sie ein für alle Mal zu erledigen. Sie haben der Organisation genug Ärger gemacht.“

„Wenn es danach geht, dürfte der Zeitpunkt schon lange gekommen sein.“

„Da haben sie Recht. Aber vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass sich die Anschläge auf Ihr Leben sehr reduziert haben, seit Sie mit der Key-West-Sache befasst sind. Warum sollte man jemanden beseitigen, der monatelang im Dunkeln tappt und durch seine bloße Existenz verhindert, dass sich andere, möglicherweise etwas findigere Leute mit der Angelegenheit beschäftigen.“

Das war eine grobe Frechheit, und ich hatte große Lust, ihm sein dreckiges Grinsen mit ein paar wohlgezielten Fausthieben aus dem Gesicht zu wischen. Wenn einem die Fäuste mit Handschellen auf den Rücken gefesselt sind, ist das jedoch nicht ganz leicht, also ließ ich mir nichts anmerken und hörte ihm einfach weiter zu.

„Jetzt war es an der Zeit, Ihnen eine Falle zu stellen, sonst hätten Sie womöglich an Ihre Zentrale durchgegeben, dass auf Murgos tatsächlich etwas faul ist. Das wäre für uns zwar auch nicht weiter beunruhigend, aber sicher ist sicher.“

„Seit wann sind Sie mir eigentlich gefolgt?“

„Tübingen.“

Oh je, armer Theo Wurzinger. Der Unhold sah meinen Gesichtsausdruck und grinste wieder.

„Ja, ja. Sie haben Recht. Der arme Kerl sah nicht mehr besonders gut aus, als ich herausgefunden hatte, dass er tatsächlich so arglos war, wie er tat, und absolut nichts wusste. Durch die verlorene Zeit in Tübingen habe ich Sie sogar für eine Weile aus den Augen verloren. Aber dann kam mir das Schicksal zu Hilfe.“

Ich hätte mich ohrfeigen können, was unter den derzeitigen Umständen glücklicherweise auch nicht ging. Ich hätte mir denken müssen, dass sie eine Figur wie Wurzinger, der zwar nicht viel, aber immerhin etwas wusste, keinesfalls unbeobachtet lassen würden. Auch wenn er offenbar mit schwäbischer Sturheit nicht mal seine spärlichen Informationen preisgegeben hatte, war ich wie ein Anfänger in das Netz meiner Verfolger getappt, während ich eigentlich sie zu verfolgen glaubte. Über Alpha Centauri hatte ich meinen Schatten irgendwie nach Murgos geschleppt und nicht mal etwas von seiner Existenz geahnt. Am Ende nahm ich ihm sogar noch den Handlungsreisenden umstandslos ab. Wahrscheinlich sollte ich doch lieber Fahrstuhlführer auf der Erde werden. Aber die Chance würde ich möglicherweise nicht mehr bekommen.

Ich war ziemlich sicher, dass er mir kaum von Alpha aus gefolgt sein konnte, obwohl er es bestimmt versucht hatte. Da ich dort aber genug Wirbel verursacht hatte, um mir alle Spürhunde der näheren Umgebung auf den Hals zu holen, hatte ich natürlich mit einer Verfolgung gerechnet und war sicher, jeden unwillkommenen Geleitschutz komplett abgeschüttelt zu haben. In der Nähe von Alpha Centauri gab es ein widerwärtig vertracktes Raumlabyrinth mit einer Fülle schwarzer Löcher und etlichen Fixsternen, die so dicht beieinander lagen, dass stellenweise nur sehr schnittige Flieger zwischen ihnen hindurchpassten. Dazwischen sausten als besondere Schikane Schwärme riesiger Meteoriten umher, und verschiedene magnetische Felder machten es unmöglich, Objekte zuverlässig auf dem Radarschirm zu orten. Manch braver Raumschiffer hatte sich schon in dem Wirrwarr verirrt und nie wieder hinausgefunden. Gelegentlich begegneten einem solche Geisterraumschiffe, deren Besatzung längst verblichen war, während ihr Bordcomputer immer noch verzweifelt versuchte, einen Weg aus dem Chaos zu berechnen, bis er schließlich aufgab und das Schiff am erstbesten Meteoriten zerschellen ließ.

Ich kannte die Gegend von früheren Einsätzen her wie meine Westentasche und ein paar raffinierte Manöver, davon war ich überzeugt, genügten, um jeden Verfolger abzuhängen und völlig desorientiert zurückzulassen. Wenn der falsche Handlungsreisende tatsächlich dort gewesen war und mir, wie er behauptete, schon seit geraumer Zeit wieder auf den Fersen, musste es sich um ein ziemliches Navigationsgenie oder einen profunden Kenner dieser verzwickten Region handeln. Aber selbst in diesem Fall hatte er meine Spur mit absoluter Gewissheit verloren, und ich fragte mich, wo er sie wohl wieder aufnehmen konnte. Fassudula vermutlich. Jemand musste meinen dortigen Aufenthalt seiner Organisation gemeldet haben. Es hatte wohl wenig Sinn, ihn zu fragen, wer die indiskrete Person gewesen war, außerdem gab es momentan wichtigere Dinge zu klären.

„Was haben Sie mit mir vor?“, erkundigte ich mich vorsichtig.

„Nun, ein kleiner Spaziergang zur Schlucht, und vielleicht noch ein wenig weiter, würde Ihnen sicher gut tun.“

So etwas hatte ich mir gedacht. Eine schöne Bescherung! Ich war zwar schon häufig in Situationen gewesen, die der gemeine Bewohner des Universums als aussichtslos betrachten würde, aber meistens hatte ich noch ein, zwei Trümpfe im Ärmel. Diesmal waren sie mir leider vollständig ausgegangen. Ich befand mich mutterseelenallein, weitab jeder Zivilisation, auf einem Planeten, der öder kaum sein konnte, und vermochte beim besten Willen weit und breit keinen einzigen Felsblock erkennen, der auch nur entfernt nach einem Murgianer aussah. Ich bezweifelte im Übrigen, dass es ein solcher der Mühe wert befinden würde, sich in den Streit zweier offenkundig unsympathischer Aliens einzumischen.

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