Matti Lieske - Die Katzen von Key West

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Key West ist verschwunden, und mit der Insel auch das Hemingway-Haus samt der berühmten Katzen, die es selbst im 29. Jahrhundert noch bevölkern. Ihnen verdankt der Detektiv Simon Broderbund erste Hinweise bei der Suche nach Key West und dem intergalaktischen Gangstersyndikat, das hinter der Entführung eines ganzen Landstrichs und seiner kompletten Bevölkerung steckt. Simon und seine androidische Gefährtin Hesperia werden bei ihren Nachforschungen in ferne Galaxien, unwirtliche Wüsten, auf frostige Eisplaneten und in pulsierende Metropolen verschlagen. Sie treffen auf raubgierige Piraten, fromme Mönche, einen allwissenden Frosch, gefräßige Pelzgnome, allerlei unliebsame Zeitgenossen und einen Texaner. Auf der langen Reise durch das All erinnert sich Broderbund an seine Kindheit in einem Tübingen, das nach einer gewaltigen Datenkatastrophe Jahrhunderte zuvor wie die gesamte menschliche Zivilisation ins Mittelalter zurückgefallen ist. Erst die Eroberung und Kolonisierung durch ein gebildetes, aber rücksichtsloses Weltraumvolk eröffnet der Erde neue Perspektiven und Simon die Karriere als Detektiv. Allerdings ist er beruflich etwas in eine Sackgasse geraten, nachdem er die Bewachung des Andromeda-Nebels gründlich vermasselt hat. Die Key-West-Affäre ist seine letzte Chance, um einen langweiligen Bürojob oder eine Arbeit als Kellner oder Reiseführer auf der zum Tourismusplaneten umgestalteten Erde zu vermeiden.

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Ich hörte seiner begeisterten Schilderung der landschaftlichen Reize, die er angeblich in der Wüste entdeckt hatte, mit halbem Ohr zu und widmete den größten Teil meiner Aufmerksamkeit lieber dem Nachtisch, welcher völlig überraschend aus einer großen Portion Tiramisu bestand, nachdem es drei Monate lang Apfelmus gegeben hatte. Auch auf Murgos hatte die Apfelsaison offenbar irgendwann ein Ende.

Wenig später war vom Tiramisu kein Fitzelchen mehr übrig, und das Glas Schumm hatte ich inzwischen ebenfalls niedergemacht. Vielleicht hatte es auch mich niedergemacht, das würde ich spätestens in einer Viertelstunde wissen. War ich dann noch am Leben, hatte ich gewonnen, jedenfalls für diesen Abend.

Ich schickte mich gerade an, den Redefluss meines Tischnachbarn mit ein paar halbwegs höflichen Worten zu unterbrechen und mich in mein Zimmer zu begeben, da drang ein Wort an mein Ohr, das irgendwie nicht auf diesen Planeten gehörte. Wenn ich nicht völlig beschummert war, hatte das Dreiauge soeben eindeutig „Palme“ gesagt.

„Moment, Moment“, versuchte ich den Wortschwall des Handlungsreisenden zu bremsen, der schon wieder bei den Damen aus dem Nachtclub angelangt war. „Was haben Sie in der Wüste gesehen?“

„Na, sagte ich doch schon, Sand und Felsen.“

„Herzlichen Glückwunsch, die hab’ ich hier noch gar nicht bemerkt“, antwortete ich ziemlich giftig, aber mein Gesprächspartner besaß zum Glück nicht den geringsten Sinn für Ironie.

„Na, gibt’s doch jede Menge. Sie brauchen bloß rauszugucken.“

„Vielen Dank für den Tipp“, entgegnete ich, „aber ich meine natürlich, was Sie außer Sand und Felsen bei Ihrem Ausflug gesehen haben.“

„Ach so, Sie meinen die Palmen. Sahen ein bisschen angefressen und kümmerlich aus. Also, wenn ich da an meinem Urlaub auf dem Tropenplaneten Amorphos denke. Da gab es vielleicht Apparate. Stämme wie korinthische Säulen, und Wedel wie Flugsaurierschwingen, und die Weiber erst, also, wenn Sie jemals in die Nähe von Amorphos kommen, da kann ich Ihnen einen Ort empfehlen...“

„Ja, danke, vielleicht ein anderes Mal“, unterbrach ich den interplanetaren Lustmolch ebenso rüde wie hektisch. Ich war so erregt von der Aussicht auf die erste heiße Spur seit Monaten, dass ich mich nicht mal fragte, woher der Bursche eigentlich korinthische Säulen kannte. Auf der Erde, das hatte er mir erzählt, war er nämlich noch nie gewesen. Angeblich hatte er erst durch mich von der Existenz dieses seltsamen Himmelskörpers erfahren. Ich schöpfte jedoch keinen Verdacht, eine grobe Unterlassung, die ich später noch bitter bereuen sollte. Stattdessen erkundigte ich mich, ob er sich erinnern könne, wo diese Palmen genau gewesen seien, ob er sie aus der Nähe gesehen habe und sicher sei, dass es sich nicht um eine Halluzination infolge übermäßigen Schummgenusses oder sexueller Entzugserscheinungen gehandelt habe.

Er war nur leicht beleidigt.

„Natürlich habe ich sie aus der Nähe gesehen, ich habe mich sogar im Schatten einer Palme ausgeruht und dabei in der Tat ein Gläschen Schumm getrunken. Und wenn Sie eine Karte des Planeten parat hätten, könnte ich Ihnen auch zeigen, wo das war.“

Mit Lichtgeschwindigkeit zog ich meine Planquadratkarte hervor und er zeigte zielsicher auf eine Region, die ich bereits überflogen und abgehakt hatte. Eine Oase, wie er sie beschrieb, hatte ich dort nicht gesehen, und wenn ich bei meinen vielfältigen Erkundigungen eines nicht gehört hatte, dann, dass es auf Murgos auch nur den Anflug einer Oase gab. Sehr verdächtig, in höchstem Maße verdächtig sogar. Ich war begeistert. Endlich ein Anhaltspunkt.

Kapitel 3

Obwohl ich am nächsten Morgen früh aufbrechen wollte, um dem unverhofften Hinweis mit den Palmen nachzugehen, und daher bestrebt war, möglichst schnell einzuschlafen, wollte mir dies nicht so recht gelingen. Nachdem ich monatelang im Dunkeln getappt hatte, was angesichts der grellen Lichtverhältnisse in der Wüste von Murgos eine etwas fragwürdige Metapher ist, wie ich gern zugebe, war ich viel zu aufgewühlt, um den Amoklauf meiner Gedanken stoppen zu können. Was mochte wohl in dem bewussten Planquadrat auf mich warten. Waren es tatsächlich Bestandteile von Key West oder hatte der Tropf aus dem Restaurant bloß eine Fata Morgana gesehen. Aber selbst dann, soviel wusste ich aus der Physikschulung während meiner Ausbildung zum „Space Detective“, musste es eine Quelle für die Bilder geben. Und dass auf diesem von sämtlichen Gottheiten des Universums verdammten Planeten auch nur eine einzige Palme von selbst gedeihen konnte, hielt ich für komplett ausgeschlossen. Jemand musste sie hierher transportiert haben. Schmurg, mein notorisch unzuverlässiger Gewährsmann in der hiesigen Galaxis, hatte tatsächlich gewusst, warum er mich ausgerechnet auf Murgos aufmerksam machte.

Ich überlegte, ob ich es riskieren konnte, eine Erfolgsbotschaft an die Zentrale loszuschicken. Es war inzwischen mehr als ein Jahr her, dass Key West über Nacht vom Erdboden verschwunden war, unser Auftraggeber hatte mehrfach gedroht, uns den Fall zu entziehen und ihn einer anderen Agentur zu übergeben. Sicher wäre man begeistert über jede noch so winzige Entwicklung, aber ich beschloss dann doch, mit dem Absenden der Nachricht zu warten, bis ich die Angelegenheit mit eigenen Augen überprüft hatte. Sollte sich am Ende herausstellen, dass es sich bloß um einen durchgeknallten Eremiten handelte, der auf die Idee verfallen war, dass Murgos der ideale Ort für eine Palmenzucht sei, wäre ich bis auf die Knochen blamiert. Das konnte ich mir nach dem Fehlschlag mit dem Andromeda-Nebel nicht leisten.

Ich rekapitulierte nochmal, was ich bisher über die Sache wusste. Key West war die bedeutendste Insel der sogenannten Keys, die sich auf dem Ferienplaneten Terra vom Festland Floridas fast bis nach Kuba erstreckten. Es war berühmt für sein angenehmes Klima, zumindest seit die Wetterdesigner der UTC, der Universal Tourist Company, die Hurrikan-Häufigkeit auf null gesenkt hatten, und für seine exzellente Infrastruktur. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass sich Key West in den letzten Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Tourismusparadiese des Weltalls entwickelt hatte. Wer dort Urlaub machen wollte, musste sich auf eine ellenlange Warteliste setzen lassen und konnte von Glück sagen, wenn er noch zu Lebzeiten an die Reihe kam. Key West war der Knüller. Bis es, wie gesagt, über Nacht verschwand.

Wer hinter der Sache steckte, war nicht schwer zu erraten. Ein Coup dieser Größenordnung konnte nur von einem der drei multistellar agierenden Syndikate bewerkstelligt werden, die sich darauf spezialisiert hatten, berühmte Sehenswürdigkeiten zu stehlen und sie auf abgelegene Privatplaneten exzentrischer Trilliardäre zu verfrachten, die sich nicht mit Nachbildungen zufrieden geben wollten, sondern danach trachteten, die Originale in ihren Besitz zu bringen. Key West als private Spielwiese sozusagen, was vor allem dumm für jene Menschen war, die sich zum Zeitpunkt des Raubes dort aufgehalten hatten und nun dazu verdammt waren, den Rest ihres Lebens als versklavte Touristen im Dienste eines verrückten reichen Knackers zu verbringen. Vielleicht auch einer Knackerin. Aber das gehörte zu den Dingen, die ich herauszufinden hatte.

Kaum ein Zweifel bestand darüber, welches der drei Syndikate auf Terra zugeschlagen hatte. Jedes einzelne hatte seine Operationsgebiete, die unter ihnen vermutlich sogar vertraglich fixiert waren. Warum sollten sie sich gegenseitig in die Quere kommen, solange genug Objekte für alle da waren. Der Bereich der Milchstraße gehörte zum Revier jener Organisation, die von einem obskuren Pärchen mit dem Decknamen Bonnie & Clyde geleitet wurde und in den letzten Jahren vor allem durch den Raub der Chinesischen Mauer und des fünften Jupitermondes für Aufsehen gesorgt hatte. Obwohl ich schon mehrfach mit der Bande aneinandergeraten war, hatte ich noch nie jemanden getroffen, der etwas Näheres darüber wusste, wer sich hinter dem Pseudonym verbarg. Der terrestrische Hintergrund der Namen deutete darauf hin, dass sie von der Erde selbst oder zumindest aus dem zugehörigen Sonnensystem stammten, aber es konnte sich genauso gut um eine bewusste Irreführung handeln. Das Einzige, was ich mit Gewissheit über die beiden sagen konnte, war, dass es sich um sehr intelligente, immens skrupellose, über die Maßen gewalttätige und tief rachsüchtige Wesen handelte. Letzteres hatte ich bei mehreren Anschlägen auf mein Leben am eigenen Leibe erfahren, nachdem ich ihnen vor einigen Jahren die Chinesische Mauer wieder abgejagt hatte, die sie schon für ein Heidengeld an den „Kaiser von Prwingdztra“, wie sich der Diktator des gleichnamigen Planeten nannte, verscheuert hatten. Auf dem Jupitermond waren sie sitzen geblieben, was ich ihnen von Herzen gönnte.

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