Frank Föder - Fremd- oder Selbstbestimmung?

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"Ächzende Umwelt, zur Neige gehende Ressourcen, wirtschaftlicher Widersinn (Wohlstand auf Pump), Gigantomanie, ungerechtfertigtes Wohlleben hier, unverschuldete Not dort, Massenflucht, das bei Vorhandensein erbötiger absoluter Tötungsmacht. Die Kennzeichen der humanen Zivilisation von heute.
Flucht vor der Wahrheit ist angesichts dessen sicher keine gute Option. Dennoch befleißigen sich die Politgrößen dieser Fehlleistung. Die Geistesgrößen ereifern sich jeder über eine andere der verheerenden Erscheinungen. Sie versuchen, die Symptome zu kurieren. Als könne man einem Wahn sein Wüten austreiben, ohne ihm an die Wurzel zu gehen.
Und der bedrückte Bürger geht auf die Straße, gibt deren Wände von seinem Frust und seiner Furcht kund. Er wählt aus Verzweiflung Populisten oder andere Extremisten ins Amt.
Die Lage schreit nach Umkehr, nach Änderung dessen, was wirkt und gilt. Zugleich aber verbietet sie Gewalt.
Gibt es einen Weg aus der Bedrängnis? Einen halbherzigen sicher nicht

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Von dem wichtigsten Grundstoff für Leben, dem Wasser, gibt es zwar genug auf der Erde, aber das meiste davon ist als Lebensmittel oder für die Nahrungsmittelproduktion ungeeignet. Doch mit dem Süßwasser geht die gegenwärtige Generation alles andere als pfleglich um. Der Kampf um sauberes Grund- und Flußwasser zwischen den Gebietskörperschaften ist unausbleiblich und zeichnet sich vielerorts bereits ab.

Die Staaten ringen um die Besitz- und Nutzungsrechte an dem einen noch verbliebenen großen Rohstoff- und Nahrungsreservoir, dem Weltmeer. Der Streit um die Pole, um Mond und Mars ist abzusehen.

Industrie, Handel und private Haushalte, durch die gesellschaftlichen Gegebenheiten eher stimuliert als behindert, überantworten den Unrat, den sie erzeugen, unbearbeitet oder doch nur mangelhaft gefiltert und geklärt, zumindest nicht überall und in jedem Fall vollkommen neutralisiert, dem Wind, den Wellen und den Wäldern.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Den Berichten des UN-Programms für Umwelt (Unep) zufolge sind die Küstengewässer von der Überdüngung der Äcker besonders betroffen. Es gebe bereits mehr als 170 tote Zonen im Ozean. Und 415 weiteren Meeresgebieten drohe der Erstickungstod.

Hinzu kommt ein Machbarkeitswahn. Die Technik ist so weit gediehen, daß ihre Huldiger glauben, die Natur überlisten oder gar verbessern zu können Das führt zur Ausbringung von Giften, teils als Medikamente, teils als Pflanzenschutz- oder -vernichtungsmittel. Jedes Jahr dadurch verschwinden bis zu 58.000 Tierarten. In Finnland sind 61, in der Slowakei 77 Prozent der Farn- und Blütenpflanzen ausgestorben. Die Bienen gehören zu den am meisten gefährdeten Arten.

Zur Zeit wird heftig gestritten, ob überhaupt und in wie weit das Klima der Erde durch das, was die gegenwärtige Menschengeneration vollzieht, beeinflußt wird. Die Mehrheit der Experten vertritt die Auffassung, daß momentan eine Erwärmung der Erdoberfläche stattfinde. Überdies sind sie überzeugt, daß diese Erscheinung anthropogen, also von Menschenhand verursacht sei. Von anderen Fachleuten wird beides, sowohl der Temperaturanstieg, als auch die humane Verantwortung dafür, nicht nur angezweifelt, sondern vehement bestritten.

Dabei sind Erscheinungen der Erderwärmung nicht mehr zu übersehen. Permafrostböden tauen auf – und setzen in großen Mengen Methan frei, ein Gas, das zwanzigmal schädlicher für das Klima ist als CO2. Das Kontinentaleis und die Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt und die von dessen höherer Temperatur geweckten Winde werden heftiger. Da obendrein die Regenwälder abgeholzt werden, die CO2 speicherten, droht demnächst das Klima zu kippen.

Erwärmung, Raubbau und Umweltverschmutzung rufen hervor, daß die sich vermehrende Menschheit auf schrumpfende land- und forstwirtschaftlich nutzbare Flächen trifft, auf immer weniger fischführende Flüsse und Binnenmeere, auf das knapper werdende Grundwasser und einige bald völlig aufgebrauchte Rohstoffe. Die Menschheit überzieht das ihr gegebene Ressourcenangebot Jahr für Jahr um rund 150 Prozent (dem WWF zufolge).

Das beunruhigt nur wenige Zeitgenossen. Die Mehrheit setzt auf des Menschen Geist und die ihm mittlerweile zu Diensten stehende Kunstfertigkeit.

Wo die Natur versagt, schafft die Technik vermeintlich eine bessere. In der Tat haben Experten die Fähigkeit entwickelt, das Erbgut von Pflanzen und Tieren genetisch zu verändern, ja selbst neue Substanzen und neue Lebewesen zu erzeugen.

108 Nobelpreisträgerinnen und -träger bedrängten im Juni 2016 in einem offenen Brief die Umweltschutzorganisation Greenpeace, ihren Widerstand gegen die „Grüne Gentechnik“ (GMO) aufzugeben. Die Klügsten der göttergleichen Gattung verlangen, ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen zu dürfen.

Wahrscheinlich befanden sich die Ökosysteme auf der Erde ohnedies selten im Lot. Jedenfalls waren in der Erdgeschichte hie und da durchaus biologische Katastrophen zu verzeichnen. Doch ob es den Technikern tatsächlich gelingt, eine neue Natur zu erschaffen, eine, die den zu stellenden Anforderungen voll genügt, darf wohl mit einigen Zweifeln versehen werden.

Experimentierfreude und Wissensdurst, ganz zu schweigen von enthemmtem Erwerbssinn, menschlich-allzumenschliche Eigenschaften gehen mit den neu gewonnenen Fähigkeiten des Menschen eine Verbindung ein, die schwerlich Gutes verheißt. Der Untergang einer Zivilisation wurde oft von Vermessenheit begleitet. Hybris ging oft einem Verfall voraus.

Eine andere neue technische Tüchtigkeit verdient nicht minder Beachtung. Der moderne Mensch ist zunehmend in einer Welt zu Hause, die von versklavten Elektronen bevölkert wird. Der Kleincomputer hat jede Hosen- und Handtasche erobert. Und für viele ersetzt er den Freund und den Nachbarn. Im übrigen nehmen immer mehr elektronisch gesteuerte Maschinen dem Menschen seine Betätigungen ab. Die Robotik vernichtet Arbeitsplätze. Und die neuen, die entstehen, sind wenig aufbauend, wenn nicht gar unzuträglich, geisttötend.

Fortschrittsenthusiasten feiern die „Vierte industrielle Revolution“. Diese will die für Handel und Wandel relevanten Gegenstände sämtlich über das digitale Netz miteinander verbinden. Das „Internet der Dinge“ will den Menschen als Impulsgeber ausschalten. Die mit Intelligenz ausgestatteten Fabrikate der humanen Schöpfung sollen selbständig tun und lassen, was ihnen ihr Rechenwerk eingibt.

Die Initiatoren der „Industrie 4.0“ fragen nicht, was dem Menschen nutzt und frommt. Sie huldigen ausschließlich ihrem Erfindergeist. Und wenn die gültige Gelehrsamkeit recht hat, gibt es kein Mittel, sie zu bremsen. Die Menschheit sei dem Überschwang ihrer Fortschrittsenthusiasten hilflos ausgeliefert.

Hinzu kommt, daß bei den Leuten, die in der Menschenwelt das Sagen haben, eine Überbewertung des Ichs stattfindet. Offenbar verabreicht die Hochentwicklung den Angehörigen der maßgebenden Schichten stärker als je zuvor einen Hang zur Selbstverherrlichung. Viele Hochgestellte befinden sich unverkennbar auf einem „Egotrip“. Übersteigerte Gewissenlosigkeit wird immer häufiger angetroffen, Rücksichtnahme und Maßhalten dafür weniger.

Bis vor kurzem mag sich die Frage gestellt haben, ob die Ichlinge (Matthias Horx) an den Schalthebeln der Macht bereit sein werden, von ihren Vorhaben und Vorlieben zu lassen, wenn nicht auszuschließen ist, daß deren Verwirklichung einen erheblichen Schaden anrichtet. Inzwischen wissen wir, daß sie dazu nicht willens sind. So drohen einige Supergescheite der USA, ins Ausland oder aufs Meer zu gehen, wenn sie in ihren Vorhaben eingeschränkt würden.

Diese Begebenheiten bauen sich auf vor dem Hintergrund einer Welt, in der nichts mehr verborgen bleibt. Arm und Reich, Unterdrückung und Ausbeutung hat es gegeben, seit Menschen über Menschen und ihr Tun berichten. Selten aber waren die Kontroversen so abgründig wie gegenwärtig. .

Vor den vielerorts unerträglichen Verhältnissen fliehen die Überlebenden. Schon jetzt sind mehr Menschen auf der Flucht als die gewachsenen Strukturen vertragen.

Zunehmend setzt den Staaten die unterschiedliche Ausstattung mit Vorräten und Kapazitäten zu. Der Streit darüber ist von besonderer Bedeutung in einer Welt, in der dem Menschen die Fähigkeit zur totalen Vernichtung anheimgegeben ist.

Der erste Einsatz von Atomsprengkörpern hat zwar der Menschheit einen nachhaltig wirkenden Schock versetzt. Die Regierenden deshalb vermieden den Einsatz von Nuklearwaffen in den bewaffneten Konflikten, die sie inzwischen austrugen. Damit hat der Mensch erstmals über einen längeren Zeitraum eine ihm gegebene Möglichkeit ungenutzt gelassen. Es hieße dennoch sicher, Arglosigkeit und Leichtfertigkeit auf die Spitze zu treiben, würde aus dieser zeitweiligen Beschränkung eine Gewährleistung für die Zukunft gezogen.

Möglicherweise wäre das Risiko kalkulierbar, wenn erstens die atomare Macht in der Hand weniger ausgesuchter Leute läge und wenn zweitens zwischen diesen Potentaten Übereinstimmung in allen wesentlichen politischen Fragen herrschte. Doch weder das eine noch das andere ist der Fall. Die Zahl der Atomwaffenbesitzer nimmt ständig zu, niemand weiß überhaupt genau, wer Gefechtsköpfe dieser Art und wieviel davon besitzt. Und von Gleichklang im Atomclub kann schon gar nicht die Rede sein.

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