Hans Herrmann - Teufelskraut

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Kathrin ist die neue Lehrerin in einem kleinen Emmentaler Dorf. Die junge Frau hat alles, um glücklich zu sein: ihren Traumberuf, ihre Familie und ihren Freund Rolf. Doch um Rolf gibt es ein Geheimnis, das Kathrin gerne ergründen würde. Und eines Tages bricht Schlimmes über das Dorfidyll herein: Der Katzloch-Liebu, ein alter Heiler und Kräuterkundiger, wird ermordet aufgefunden. Kathrin kommt dem Täter auf die Schliche und deckt ein weiteres Verbrechen auf.

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Die Tür ging auf.

„Hallo Kathrin. So, das hätten wir wieder einmal geschafft.“ Dann ein Schnuppern. „Mmm, wie riecht das hier aber fein nach Kaffee. Du, schenkst du mir bitte auch gleich eine Tasse ein, wenn du schon dabei bist?“

Das war Klaus, ihr Kollege. Er liess seine Mappe mit jungenhaftem Schwung auf den Tisch plumpsen, öffnete sie, entnahm ihr verschiedene Papiere, setzte sich und begann, die Unterlagen zu studieren.

Kathrin hatte sich mit ihm bereits vom ersten Augenblick an gut verstanden. Er war höflich und bescheiden, ohne langweilig zu sein; er interessierte sich für viele Gebiete, las gerne Bücher, befasste sich mit geschichtlichen Themen und hatte einen Hang zur Romantik. Er strahlte etwas Gefasstes, ungekünstelt Aristokratisches aus. Zuweilen kam ihn aber eine lausbübische Anwandlung an, die Kathrin an ihm besonders mochte, weil dann ein unbeschwerter, kindlicher Schalk aus seinen Augen blitzte.

„Hier, dein Kaffee.“

Kathrin stellte die Tasse vor ihm ab.

Er sah kurz auf. „Danke, das ist lieb“, sagte er und vertiefte sich sofort wieder in seine Papiere.

„Gern geschehen.“

Kathrin setzte sich auf ihren Platz ihm gegenüber. Sie sah ihm zu, wie er in seinen Unterlagen las und dazu am Kaffee nippte. Ihr wurde zum ersten Mal richtig bewusst, dass ihr 28-jähriger Kollege ein gut aussehender Mann war.

Er war ungefähr einsfünfundachzig gross und von eleganter Statur. Das halblang geschnittene Haar trug er locker nach hinten gekämmt. Hell leuchteten seine auffallend blauen Augen. Sie standen in eigenwilligem Kontrast zum Dunkel seiner Haare und der von Mutterseite ererbten Bronzehaut. Seine edel geschnittene Nase zeugte von Kühnheit, seine leicht geschwungenen Lippen von Gedankentiefe.

Mitten in seinen Papieren auf dem Tisch lag eine Fotografie, die er wohl unbeabsichtigt mitsamt dem Stapel aus der Mappe gezogen hatte.

„Darf ich mal?“, fragte Kathrin und zeigte auf die Fotografie.

Klaus nickte und schob sie ihr, ohne aufzusehen, zu.

Kathrin nahm das Bild schaute es sich interessiert an. Es zeigte ein aus unverputzten, roh behauenen, zum Teil bemoosten Steinquadern aufgemauertes Schloss. Das alte Gebäude war nicht übermässig gross; es gliederte sich in einen kompakten Wohnteil und einen angebauten Rundturm mit Schiessscharten und einem Zinnenkranz. Hohe, alte Bäume umgaben das Schloss und schienen teilweise mit ihm verwachsen zu sein; rundum lief ein breiter, grün schimmernder Wassergürtel. Eine steinerne Bogenbrücke führte zum Eingangsportal. Sie spiegelte sich im Wasser; der Bogen und sein Ebenbild fügten sich zu einem exakten Kreis. Das Schloss, die Bäume und der Wassergraben bildeten eine malerische und geheimnisvolle Einheit.

„Ist das hier euer Schloss, von dem sich die Leute erzählen?“, fragte Kathrin und hätte sich, kaum war es ihr herausgerutscht, am liebsten auf die Zunge gebissen. Sie wollte nicht neugierig scheinen.

Klaus sah auf und lächelte. „So, reden die Leute über unsere Familie? Na, hoffentlich zerreissen sie sich dabei nicht allzu sehr die Mäuler. Wegen mir lohnt es sich nicht.“ Er deutete auf die Fotografie. „Ja, das ist das Schloss. Mein Schloss. Mein Vater ist vor zwei Jahren gestorben; die Mutter starb vor lauter Kummer drei Wochen später ebenfalls. Ich habe das Schloss geerbt.“

„Das Schloss gehört dir? Hallo, ihr Leute, mein Kollege ist Schlossbesitzer!“ Kathrin war ganz aufgeregt.

Klaus winkte ab. „So toll ist das nun auch wieder nicht. Das Gebäude ist nicht mehr in gutem Zustand. Es zu renovieren, würde viel Geld kosten. Jedenfalls mehr, als ich habe. Obwohl ich mich eigentlich nicht Klaus Helmstedt, sondern Klaus Freiherr von Helmstedt schreibe. Weil ich einem alten deutschen Adelsgeschlecht entstamme. Aber Adel bedeutet nicht immer Geld. Meine Eltern haben zwar ein stattliches Sümmchen hinterlassen, aber es ist zum grössten Teil an meine Schwester gegangen. Das ist ja auch ganz in meinem Sinn, denn ich wollte finanziell schon immer auf eigenen Beinen stehen. Geld bedeutet mir wenig. Wenn ich so viel habe, dass ich einigermassen davon leben kann, bin ich ganz zufrieden.“

Kathrin fand das alles höchst spannend. „Du hast einen Freiherrentitel? Fantastisch! Ich bin noch nie einem Freiherrn begegnet. Adel gibt’s bei uns Eidgenossen schon lange keinen mehr.“

„Ja, ich weiss. Ich bin hier in der Schweiz geboren, deshalb habe ich das ‘von’ aus meinem Namen gestrichen. Man legt hier ja nicht besonders Wert auf sowas.“

„Täusch dich nicht. Adel erregt auch hier heimliche Bewunderung. Und erst ein Freiherr mit Schloss!“

Klaus lächelte abermals. „Ja, das Schloss. Es steht in Norddeutschland zwischen zwei kleinen Bauerndörfern. Ich kenne es nur von dieser Fotografie; ich war als Kind nie dort, auch später nicht.“

„Ja hat man schon so etwas gehört? Da besitzt einer ein Schloss und hat es noch nie gesehen! Das musst du aber unbedingt nachholen!“

„Das werde ich in der Tat, und zwar am kommenden Wochenende. Am Freitagabend verreise ich. Jetzt muss es endlich einmal sein, ich habe es mir bereits seit Längerem fest vorgenommen.“

„Freust du dich?“

„Doch doch, ich finde es ganz anregend. Wer weiss, vielleicht hat’s dort Schwerter, Lanzen und alte Ritterrüstungen.“

„Und alte Gemälde an den Wänden, eine ganze Ahnengalerie.“

„Ein Verlies mit einem angeketteten Skelett.“

„Ein Burggespenst – huu, huu!“

„Einen Geheimgang, den ich um Mitternacht entdecken werde. Und natürlich einen Goldschatz in einer unterirdischen Kammer.“

Klaus steckte die Fotografie wieder ein.

„Am Montag musst du mir unbedingt von deinem Schloss erzählen“, sagte Kathrin. Am liebsten wäre sie mitgereist.

„Das werde ich“, versprach Klaus.

Er vertiefte sich wieder in seine Papiere. Kathrin nahm einen Schreibblock und machte sich daran, für den nächsten Tag eine Lektion in Heimatkunde zu entwickeln. Aber sie war nicht wirklich bei der Sache.

Kapitel 4

Am Montag konnte es Kathrin kaum erwarten, Klaus über seine Reise und sein Schloss auszufragen. Sie musste sich allerdings gedulden; die Gelegenheit ergab sich erst am späteren Nachmittag.

„Und, wie war’s in deinem Märchenschloss? Hast du Ritterrüstungen gefunden?“

„Nein. Leider nicht. Ich habe überhaupt nichts gefunden.“

„Schade. Ist das Schloss aber wenigstens so schön wie auf dem Foto?“

„Ich weiss es nicht. Ich konnte nicht reisen. Meine Lieblingstante Laura musste notfallmässig ins Spital. Kreislaufkollaps. Sie hat ausser mir niemanden, der sich um sie kümmert, deshalb bin ich hiergeblieben.“

„Geht es ihr wieder besser?“

„Ja, sie hat das Schlimmste hinter sich.“

„Das freut mich. Und du? Hast du schon einen neuen Reisetermin?“

„Nein; meine Tante braucht mich, und in den nächsten Monaten wäre auch sonst nichts mehr zu machen. Ich habe einfach keine Zeit. Das Schloss muss warten.“

Kathrin fühlte sich fast ein wenig betrogen. Dann aber sagte sie sich, dass sie das Schloss der Familie Helmstedt nichts anging und dass es ihr egal sein konnte, wann Klaus es zum ersten Mal aufsuchen würde.

Aber obwohl sie sich’s einzureden versuchte – es war ihr alles andere als gleichgültig.

Kapitel 5

Auf dem Trottoir vor der breiten Fensterfront herrschte ein reges Kommen und Gehen. Manche Leute flanierten gemütlich, andere eilten geschäftsmässig vorüber, den Blick gesenkt, den Kragen hochgeschlagen. Es hatte geregnet. Der Asphalt glänzte im abendlichen Schein der Strassenlampen. Die Reifen der Autos erzeugten ein zischendes Geräusch. Berns nächtlicher Puls kam langsam auf Touren.

Kathrin und Rolf sassen in der Spaghetteria und sahen zu, wie der gelangweilte junge Kellner die leeren Teller abräumte. Er warf Kathrin aus melancholischen Augen einen werbenden Blick zu. Sie jedoch hatte nur Augen für Rolf.

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