Anna Betula - Bist Du bereit?

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Der spirituelle Roman «Bist Du bereit» handelt vom Leben eines germanischen Kriegers und seinem Schutzengel.
Wir begleiten Kilian durch seine verschiedenen Lebensphasen und erfahren dadurch vieles von den Grausamkeiten, den Herausforderungen und der Lebensweise, die ein solches Leben mit sich bringt. Sehen, was er sieht, fühlen, was er fühlt und teilen all seine inneren und äußeren Prüfungen. Zusammen mit Kilian stellen wir uns Fragen zum Krieg und zum Tod und auch zur Liebe. Wir beginnen, das Göttliche zu erfühlen.
Der Roman lädt ein, über die Existenz einer unsterblichen Seele zu sinnieren und über deren Bedeutung nachzudenken.
Doch nicht nur Kilian schlägt sich mit den Aufgaben seines Lebens herum, auch sein Schutzengel steht unerwartet vor der größten Herausforderung seines Daseins – Ohne, dass er den Zweck seiner eigenen Prüfung entschlüsseln könnte.
Durch die ihm überraschend auferlegte Prüfung, ist auch er oft genug in Gefahr, seine Aufgaben zu vernachlässigen. Er kämpft gegen seinen größten Feind, das Ego, an und muss seinerseits intensive innere Kämpfe ausfechten – Verliert diese beizeiten, um sich mit großer Anstrengung erneut seiner Tätigkeit zu widmen.

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Dieser Kreislauf der Gedanken und Emotionen führt oft dazu, dass sich die Krieger unwürdig fühlen, jemals wieder mit ihrer Seele und dem Göttlichen in Einklang zu kommen.

Um aus dem unerträglichen Strudel der Schuld wieder aufzutauchen, beginnen sie oftmals, ohne Gefühle weiterzukämpfen. Sie beginnen an Gott zu zweifeln und selbst wenn sie weiter an ihn glauben, so fällt es ihnen zunehmend schwer, darauf zu vertrauen, dass auch sie weiterhin geliebt sind. Sie vergessen, dass auch sie Fehler machen dürfen, dass Ihnen verziehen wird, sobald sie bereit dazu sind.

Oft beginnt stattdessen der erste Schritt auf dem Weg, an dem die Krieger ihr Herz verleugnen. Der Schritt, der es uns immer schwieriger macht, unsere Schützlinge zu erreichen. Es ist eine so verständliche Reaktion und doch so traurig.

Krieger sind genauso gute oder schlechte, genauso geliebte Menschen, wie es auch alle anderen sind. Sie erhalten dieselbe allumfassende Liebe wie Priester oder Priesterinnen, wie Druiden oder Hirten, doch wird ihnen die Richtigkeit ihrer Bestimmung durch die Mitmenschen sehr viel weniger gespiegelt.

Mal mehr, mal weniger, je nach Epoche, doch selten geschieht es, dass ein Krieger als das bezeichnet wird, was Menschen als reinen, hohen Geist bezeichnen und doch ist es genauso möglich, wie bei jeder anderen Tätigkeit auch. Jeder Weg ist mit Gott zu gehen und jedem können dabei Fehler unterlaufen und jedem kann verziehen werden.

Nun, Kilian beschlich hin und wieder eine vage Vermutung der Herausforderung, vor der er stand. Oft beobachtete er Männer, die von Schlachten zurückkehrten, oft fiel ihm die Veränderung auf. Viele Krieger waren nicht mehr dieselben wie die, die loszogen die Feinde zu besiegen. Es gab welche, die lauthals ihre Heldengeschichten erzählten, viele die sich oft betranken und manche, die gar nichts sagten oder sich gänzlich zurückzogen. Doch um alle wehte die Atmosphäre einer unsäglichen Last, ungeachtet der unterschiedlichen Herangehensweisen.

Bis auf wenige Ausnahmen, sehr wenige. Er sah, dass es Männer gab, welche ebenfalls verändert zurückkamen, doch schienen sie anders zu leiden - Sie waren bedächtiger als zuvor, weiser, doch ungebrochen in ihrem Lebensmut. Sie prahlten nicht über ihre Taten und sie verurteilten nicht ihre Feinde. Diese verbrachten Zeit in Gesellschaft um zu lachen, zu trinken und sich zu unterhalten. Doch oft sah man sie auch, wie sie sich an einen ruhigen Ort zurückzogen, um zu schnitzen, ihre Waffen zu ordnen oder einfach, um nachzudenken. Diese Krieger waren fast immer bereit, Fragen zu beantworten und machten sich nicht lustig über die jungen Kameraden. Sie hetzten sie nicht mit Heldengeschichten auf oder versuchten im Gegenteil, sie zu ängstigen.

Oft waren sie die besten und geduldigsten Lehrer. Kilian wollte gerne wissen, wie dieser Unterschied zustande kam. Er hoffte, später einer dieser Wenigen zu werden. Ich hoffte mit ihm.

V.

Kilian war vierzehn, als er den Befehl bekam, mit den anderen in seine erste Schlacht fortzuziehen. Mittlerweile war er fest verankert in der Gesellschaft der jungen Krieger, hatte Freundschaften geschlossen und seine Kunst die Waffen zu führen war herausragend.

Berauscht vom Gefühl der Gemeinschaft, vom hohen Ziel der Mission überzeugt und voller Ungeduld nun endlich seiner Bestimmung zu folgen, machte er sich daran, seine Dinge zu packen.

Das erste Mal seit Beginn seiner Ausbildung musste ich mich erneut beherrschen, meine Empfindungen zu ordnen und mit innerer Ruhe dem Geschehen seinen Lauf zu lassen.

Es fiel mir unsäglich schwer und eine große Traurigkeit beschlich mich beim Gedanken, er könne sich durch die kommende Gewalt von sich entfernen. Denn nach wie vor war die Verbindung zu seiner Seele und zu mir bemerkenswert. Nach wie vor schien er sich mühelos mit mir zu unterhalten, befolgte Zeichen, ging seiner Intuition nach oder besann sich auf Gott, wenn er Rat brauchte.

In Zukunft würde ihm diese Fähigkeit nützlicher sein als die strenge Ausbildung, sein Talent die Waffen zu gebrauchen und seine gute Gesamtkonstitution miteinander.

Ich war in höchster Alarmbereitschaft - Kriege und Schlachten stellten wie erwähnt auch für uns immer eine große Herausforderung dar. Wir mussten extrem aufpassen, um vorzeitigen Tod zu verhindern. Durch die Ausnahmesituation der beteiligten Menschen kam es zudem immer wieder zu immensen und oftmals rasanten Entwicklungsschritten in deren persönlicher Spiritualität. Diese konnten dann wiederum dazu führen, dass ihr jeweiliger Plan sehr kurzfristig geändert wurde. Manche wurden plötzlich als bereit befunden, dieses Leben zu beenden, andere, welche eigentlich den Tod hätten finden sollen, mussten plötzlich überleben.

So gesehen waren diese Situationen für uns schon seit jeher immer wieder kleine Prüfungen, in welchen wir höchst aufmerksam sein mussten, unsere eigene Führung permanent präsent haben sollten und diese wiederum deutlicher als normal an unsere Schützlinge weiter zu geben hatten.

Dies war schon emotionslos ein anstrengendes Unterfangen, doch ich mit meinen starken Gefühlen, welche ich für Kilian empfand, sah es als reinste Zumutung.

Nach tagelangen Märschen und unbequemen Nachtlagern näherten sie sich nun unaufhaltsam dem Feind.

Mein Astralkörper nahm eine Mischung aus orangerot und dunkelbraun an und am liebsten hätte ich Kilian aufs deutlichste suggerieren wollen, hinter dem nächsten Felsen Schutz zu suchen und die Schlacht an sich vorüberziehen zu lassen. Ich hatte solche Angst um ihn, dass es kaum auszuhalten war. Nein, alles in mir weigerte sich, meine und seine Führung als richtig anzusehen. Ich mochte meine Befehle nicht weitergeben.

„Was ist denn mit Dir los?“ Der verständnislose Blick eines Kollegen begleitete die Aussage. „Siehst Du denn nicht, wohin das führt? Sie werden ihn womöglich töten! Er verliert seinen Lebensmut, seine Unschuld, seinen Glauben!“

„So wie die meisten hier.“ war die neutrale Antwort. „Erlebst du das das erste Mal? Du wirkst erfahrener - eigentlich. Und was soll das Orange?“

„Nein, natürlich erlebe ich das nicht zum ersten Mal!“ Platzte es aus mir heraus. „Woher sonst wüsste ich um die Gefahren für seine Seele?“ Am liebsten hätte ich geflucht, so außer mir war ich. „Und das Orange..das Orange...ich kann mir das auch nicht erklären! Mit mir redet ja keiner von den Oberen mehr! Frag du doch bei den Erzengeln nach! Ja, ich fühle wie ein Mensch für diesen Jungen! Zufrieden?“ Ich war außer mir.

„Nicht gut das Ganze. Sieh zu, dass du den Plan nicht verlässt.“ Sprach er unbeeindruckt und folgte seinem eigenen jungen Schützling. Hätte ich weinen können, hätte ich aus tiefster Verzweiflung alle Angst und Sorge laut heraus geweint. Stattdessen führte ich Kilian resigniert fügsam in seinen ersten Kampf.

Ich sah seinen feinstofflichen Körper die Farben wechseln in dem Takt, in dem die freudige Erwartung Unsicherheit wich, und letztendlich zu Angst wurde. Eine künstlich aufgebaute Wut versuchte sich dagegen zu stellen, Entschlossenheit mischte sich darunter.

Oh Gott, diese Angst zu sehen! Nein, ich mochte es nicht sehen, wehrte mich, seine Gefühle und meine zu empfinden! Ich betete, ich flehte Michael an!

Gleichzeitig trieb ich Kilian voran, immer weiter auf das grausame Schlachtfeld zu. Eine stille, traurige Wut auf Gott überkam mich, obwohl ich wusste, wie unangebracht diese grundsätzlich war.

Auch er betete. Kilian fing an, sich auf die Götter zu konzentrieren. Das war gut - sehr gut für ihn und auch mir half es ein wenig, mich wieder meiner Aufgabe zu widmen. Wieder und wieder sagte ich ihm: „Ich bin ja da, ich bin bei Dir. Ich bin bei Dir. Gott ist bei Dir. Ich bin doch hier.“

Wie sehr wünschte ich mir, ich hätte Hände aus Fleisch und Blut, ihn zu streicheln, einen Mund um seine Stirn zu küssen. Worte, ihn zu beruhigen. Ich hatte weder das eine, noch das andere.

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