Tobias Hadzik - Smart Cities

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Die Smart City ist das ganzheitliche Konzept, mit dem Städte zukunftsfähig, lebenswerter, nachhaltiger, partizipativer, wettbewerbsfähiger, in ihren politischen Entscheidungen und Prozessen transparenter und im Regieren leistungsfähiger gemacht werden sollen. Mit Smart City soll den Herausforderungen urbaner Zentren begegnet werden. Das Konzept durchdringt als ein integrierter Ansatz alle Lebensbereiche der Stadt. Vernetzung durch Informations- und Kommunikationstechnologie ist ein wesentlicher Bestandteil der Smart City.
Auf der Grundlage einer breiten Recherche gibt diese Arbeit einen Überblick über das Themenfeld. Für Praktiker soll sie einen Ausgangspunkt für die Konzeption eines eigenen Smart City-Vorhabens schaffen und den Zugang zum tiefergehenden Studium der Thematik bieten. Der Arbeit wird eine abgewägte Smart City-Definition zu Grunde gelegt, die um die Beschreibung der Smart City-Handlungsfelder und exemplarischen Services ergänzt wird. Die Bestandsaufnahme umfasst die Darstellung von für die Praxis relevanten theoretischen Überlegungen und Modellen sowie der Aktivitäten internationaler Konzerne, der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und ausgewählter deutscher Städte.

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Die Zukunft liegt in der Nutzung von Synergieeffekten, der Koordination und einem Management der zunehmenden Vernetzung, damit wertvolle Ressourcen nachhaltig genutzt werden. 57In einer immer stärker vernetzten Stadt entsteht ein paralleler, virtueller Raum, in dem städtische Funktionen ablaufen. Die neue Urbanität durch das Internet, Social Media, Smartphones und Tablets sowie PCs stellt eine Kombination aus physischer Realität und virtueller Realität dar. 58Die Stadt wird damit ein HybridKonzept, das aus einer Realität mit ihren natürlichen Personen und realen Einwohnern und einer parallelen virtuellen Stadt mit Pendants von realen Unternehmen und Personen besteht. 59

Für viele nationale Regierungen hat das Thema Smart City eine hohe Priorität. Ihm wird insbesondere mit Blick auf den zunehmenden globalen Wettbewerb um gut ausgebildete und leistungsfähige Arbeitskräfte, Unternehmen und Investitionen eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zugesprochen. 60Für Deutschland besteht beispielsweise die Empfehlung, sich als Leitmarkt und Leitanbieter für smarte Technologien und Know-How zu positionieren. Die Schwerpunkte bei diesen Empfehlungen liegen auf den Bereichen Demographie, Mobilität, Energie, Umwelt, Sicherheit, Kommunikation, Gesundheit, Verwaltung und Bildung. 61

Als Treiber der Smart City-Entwicklung wird neben den dringenden Handlungsbedarfen hinsichtlich eines nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen, infrastruktureller, sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen die Digitalisierung angesehen. Sie bietet Möglichkeiten, erweckt aber auch eine Erwartungshaltung in der Stadtgesellschaft. 62

2.3 Klärung der Begrifflichkeit und Definition der Smart City

Die Idee einer intelligenteren, vernetzteren Stadt findet in unterschiedlichen Ansätzen und Konzepten Ausdruck. Ihre Bezeichnungen führen oftmals Begriffe wie knowledge, digital, Cyber, Eco-City, Green City oder Ubiquitous City (U-City). Die Bezeichnungen lassen häufig den Schluss auf die Schwerpunktsetzung des jeweiligen Konzeptes zu. Bei der U-City beispielsweise haben Sensorik, Vernetzung und die Allgegenwärtigkeit der Technologien eine herausgehobene Bedeutung. 63

Das Konzept Smart City wird überwiegend als ein ganzheitlicher Ansatz verstanden, der Synergieeffekte zwischen unterschiedlichen Bereichen nutzt und damit zu einer Steigerung von Effizienz beitragen soll. 64Eine Sicht auf die Smart City als ein technologisches Konzept, wie es bei oben genannten Bezeichnungen vorkommen kann, wird ihr nicht gerecht. 65

Für den Begriff Smart City fehlt es bisher an einer eindeutigen und allgemein anerkannten Definition. 66Auch die Abgrenzung zu verwandten Begriffen, wie Intelligent City, Information City und anderen, ist meist unscharf. 67Die Definition der Smart City wurde in der Wissenschaft viel diskutiert. In der einschlägigen Literatur werden häufig die Definitionen nach Giffinger et al. und Caragliu et al. aus den Jahren 2007 und 2009 sowie nach den Stadtwerken Wien (Rohde und Loew) von 2011 wiedergegeben und bilden den Ausgangspunkt der näheren Betrachtung:

„A Smart City is a city well performing in a forward-looking way in these six characteristics, built on the ‘smart’ combination of endowments and activities of self-decisive, independent and aware citizens.“ 68

„We believe a city to be smart when investments in human and social capital and traditional (transport) and modern (ICT) communication infrastructure fuel sustainable economic growth and a high quality of life, with a wise management of natural resources, through participatory governance.“ 69

„Smart City bezeichnet eine Stadt, in der systematisch Informations- und Kommunikationstechnologien sowie ressourcenschonende Technologien eingesetzt werden, um den Weg hin zu einer postfossilen Gesellschaft zu beschreiten, den Verbrauch von Ressourcen zu verringern, die Lebensqualität der BürgerInnen und die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Wirtschaft dauerhaft zu erhöhen, – mithin die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu verbessern. Dabei werden mindestens die Bereiche Energie, Mobilität, Stadtplanung und Governance berücksichtigt. Elementares Kennzeichen von Smart City ist die Integration und Vernetzung dieser Bereiche, um die so erzielbaren ökologischen und sozialen Verbesserungspotenziale zu realisieren. Wesentlich sind dabei eine umfassende Integration sozialer Aspekte der Stadtgesellschaft sowie ein partizipativer Zugang.“ 70

Giffinger et al. betonen mit ihrer Definition die Leistungsfähigkeit bzw. die Leistungen einer Stadt zur Nutzung, zum Ausbau und zur Pflege von Potentialen in den sechs Handlungsfeldern Smart Economy (Konkurrenzfähigkeit), Smart People (Sozial- und Humankapital), Smart Governance (Partizipation), Smart Mobility (Transport sowie IKT), Smart Environment (natürliche Ressourcen), Smart Living (Lebensqualität). 71Dabei heben sie den selbstbestimmten und aufgeklärten Bürger als wesentliche Grundlage hervor. Die Kernelemente bei Caragliu et al. sind die Nachhaltigkeit sowie der ganzheitliche Ansatz, der die benannten Handlungsfelder umfasst. 72Explizit genannt wird zudem der Beitrag zur Zielerreichung durch „participative governance“. In der Definition der Stadt Wien und der Wiener Stadtwerke spiegeln sich die Ansätze von Giffinger et al. einschließlich seiner Handlungsfelder, aber auch von Caragliu et al. wider. 73Als elementar oder wesentlich werden die Aspekte Integration und Vernetzung zwischen den Bereichen, umfassende Integration sozialer Aspekte der Stadtgesellschaft und ein partizipativer Zugang herausgestellt.

Die Wichtigkeit sozialwissenschaftlicher Aspekte für die Innovation und Gestaltung im Rahmen der Entwicklung einer Stadt hin zu einer Smart City wird in der aktuellen Literatur zunehmend betont und führt nach Jaekel zu einer Empfehlung, die Definition der Wiener Stadtwerke zu ergänzen:

„[…] ‚Wesentlich sind dabei eine umfassende Integration sozialer Aspekte der Stadtgesellschaft‘ auch in Form sozialer Innovation ‚sowie ein partizipativer Zugang‘ in Form aktiver, konstruktiver Gestaltungsmöglichkeit mit und durch den Bürger, eingebettet in einem dynamischen Innovations- und Lernmilieu aller Akteure einer Smart City.“ 74

Das Erfordernis wird dabei hergeleitet aus der notwendigen Nutzung des gesellschaftlichen Potentials. Damit spezifiziert Jaekel das Element des Bürgers, das schon Giffinger et al. als Basis für eine Smart City-Entwicklung angesprochen haben. Die Erkenntnis zu dieser Notwendigkeit wird aus dem Ergebnis der Studie zur T-City Friedrichshafen abgeleitet. Darin wird der Schluss gezogen, dass es an einem kreativen Innovationsmilieu mangelt, das in urbanen Qualitäten und einer damit verbundenen Vielfalt und Offenheit gegenüber dem Fremden in der Stadtgesellschaft verwurzelt ist. 75Dieses kreative Milieu als Biotop unterschiedlichster Auffassungen, Disziplinen, Netzwerke und Dynamiken ist ein elementarer Bestandteil von Smart Cities. 76

Die damit vorliegende Definition der Stadtwerke Wien und der Stadt Wien, ergänzt durch Jaekel, fasst die benannten Handlungsfelder, den holistischen Aspekt der Smart City sowie die Betonung der Integration und Vernetzung, des Regierens, der Partizipation und besonderer sozialer Aspekte, insbesondere das Erfordernis eines kreativen Innovationsmilieus, zusammen. Sie bildet die Grundlage dieser Arbeit.

Smart Cities lassen sich kaum miteinander vergleichen. Es bestehen häufig schon wesentliche Unterschiede hinsichtlich des Ansatzes, der Zielsetzung, des Investitionsumfangs, der Kooperationsformen etc. Smart Cities können grob klassifiziert werden. Sogenannte Greenfield Smart City-Initiativen bezeichnen vollständig neu entworfene intelligente Städte. Bekannte Beispiele dafür sind New Songdo City (Südkorea) oder Masdar City (Vereinigte Arabische Emirate). Aber nicht nur neue Städte sind auf die Implementierung neuer Technologien bedacht. Bestehende Metropolen verfolgen entsprechende Zukunftsvisionen und setzen diese sukzessive um. Diese Smart Cities werden als Retrofitting Smart City-Initiativen bezeichnet. Als Städte, die diese Smart City-Transformation vollziehen, werden häufig Barcelona oder London genannt. 77Für sie gelten die besonderen Anforderungen, bestehende Rahmenbedingungen (u. a. infrastrukturelle oder gesellschaftliche) in dem integrativen Entwicklungsprozess zu berücksichtigen.

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