Ramona Nagiller - Ausgesetzt

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Isabella, 1958 geboren als ungewolltes Kind einer Sekretärin und eines Musikers.
Der Säugling muss schon in den ersten Lebenstagen um sein Leben kämpfen und übersteht Tötungsversuche des Vaters. Die Mutter ist überfordert. Vereinsamt und schwer krank wird das Kind von den Großeltern aufgenommen. Die Eltern werden geschieden, die Mutter heiratet einen Zirkusartisten und bekommt weitere vier Kinder. Isabella wird mit fünf Jahren entführt und erfährt schwere Misshandlungen. Die Großeltern holen Isabella zurück. Nach dem frühen Ableben beider Großeltern ist Isabella völlig traumatisiert. Sie wird von ihrer Mutter und der neuen Familie aufgenommen, die bei einem Zirkus engagiert ist. Isabella wird ein Mitglied des «Fahrenden Volkes». Sie begegnet Artisten, Komödianten, Puppenspieler, Chipsy und Roma erlebt deren Alltag und schaut hinter die Kulissen.
Familiär findet sich Isabella aber in einem totalitären System wieder. Stiefvater Charlie kontrolliert und isoliert sie, unterbindet jeden Kontakt nach außen. Verzweifelt und auf sich alleine gestellt sucht sie ihren Weg um in diesem neuen Leben nicht zu zerbrechen.
Pummelig mit Pfälzer Dialekt («Ich bin so anders!») lernt sie sich anzupassen, verteidigt ihre Identität und erfährt ihre innere Stärke. Sie schafft es sich größten Herausforderungen zu stellen. Sie lernt den Umgang mit gefährlichen Tieren und psychische Verletzungen zu überstehen.
Ich bedanke mich vor allen bei meinem Mann Erhard der unzählige Stunden unermüdlich arbeitete, um das Buch zu erstellen.

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Er hört nicht auf zu rufen, immer lauter!

Ich mag ihn nicht, den neuen Opa. Ich habe so Angst vor ihm, wenn er mich ansieht.

„Isabella, komm her!“

Ich steige aus dem Bett, schlüpfe in meine Schuhe. In meinem zu großen Nachthemdchen mache ich mich angstschlotternd auf den Weg zu dem Containerwagen, in dem meine neuen Großeltern wohnen.

Ich öffnete die Tür: „Ja?“

„Komm her, warum hat das solange gedauert", brüllte er mich an.

„Ich bin krank, du sollst was für mich tun!" befahl er mir mit messerscharfer Stimme.

„Komm hierher an mein Bett!!“

Ich näherte mich seiner Bettstatt in Zeitlupe, mit weit aufgerissenen Augen, zu Angst erstarrt.

Er liegt in seinem Bett.

Starrt mich mit diesem stechenden Blick an, genießt meine panische Angst.

Ich bin an dem Bett angekommen, stehe hilflos, gelähmt davor.

„Bauerntölpel!“ Zischte er.

Ich roch seinen unangenehmen Atem.

Dann packte er meine linke Hand, umklammerte sie und fuhr mit ihr unter das Deckbett, mit dem er zugedeckt war. Er hatte sich schon den Unterleib entblößt.

Mit stahlhartem Griff fuhr er mit meiner Hand an seinen Penis und masturbierte ihn. Gleichzeitig fuhr er hoch, riss mich an sich und steckte seine widerwärtige Zunge in meinen Mund. Ich fing an mich zu wehren, schlug ihm in Abwehr meine rechte geballte Faust auf die Nase. Vor Schmerz ließ er mich los.

Gleichzeitig erbrach ich mich vor Ekel auf seine Decke, die Tränen liefen über mein Gesicht, er ließ von mir ab.

Ich lief aus dem Containerwagen, verlor einen Schuh, rettete mich in den Wohnwagen, wo ich jetzt lebte und Bärbelchen ruhig schlief. Ich rannte in mein Abteil, versteckte mich unter der Decke und rührte mich nicht mehr.

Ich fing an das Essen zu verweigern, erbrach, lutschte Daumen, sprach kaum noch.

Wann kommt Papa?

Adolf tat am nächsten Tag, als wäre nichts passiert.

Kapitel 8

Opa kommt.

Die Tage vergingen, ich fühlte mich immer schwächer und kälter.

Anne und Charlie waren ratlos. Sie sprachen mit mir, aber ich war nur noch müde, voller Traurigkeit, antwortete nicht.

Ich saß auf der Holztreppe des Wohnwagens, wieder einmal.

Emsiges Treiben auf dem Platz, ich starrte auf das Tor.

Plötzlich hörte ich eine Autotür, die sich öffnete und die mit einem lauten Geräusch wieder zugeschlagen wurde. Jemand war ausgestiegen und klopfte laut an das Tor.

Willi, der Bruder von Charlie öffnete das Tor

einen Spalt, redete mit dem Besucher.

Aufmerksam registrierte ich den Vorgang und bemerkte, dass „Onkel Willi“ immer lauter sprach, und aggressiver wurde, danach plötzlich zurücktrat, das Tor wieder verschloss und die zusätzlich angebrachte Sicherung aktivierte.

Willi rief dann aufgeregt nach Charlie.

Neugierig geworden stieg ich die Holztreppe hinunter, lief an das Tor. Durch die angebrachten, eng aneinander stehenden Gitterstäbe, sah ich ein Auto, das ich kannte.

Einen weißen VW.

Ich presste meinen Kopf an das Metall und dann sah ich ihn stehen - Papa!

„Isabella, ich bin hier".

Ich höre seine Stimme, die ich so vermisst habe. Ich sehe seine braunen, warmen sanften Augen.

„Papa, Papa, Hilfe, hol mich, Papa, Hilfe, ich will mit!“

Ich schreie mir meine Seele aus dem Leib, bin völlig hemmungslos hysterisch, rüttele an den Gitterstäben.

„Papa, du darfst nicht gehen, ich bin wieder lieb, bitte, bitte!“

Meinem Papa liefen die Tränen über das Gesicht.

„Ich hole dich, ja Isabella, ich hol dich ab!“

Meine Mutter, die angelaufen kam, um mich zu beruhigen, festzuhalten, hatte kaum eine Chance, ich trat, biss, spucke, ich wand mich, trommelte, weinte, schrie wie am Spieß, völlig aufgelöst.

Charlie kam angerannt mit rotem Gesicht. Er sprach mit meinem Opa, wollte vermitteln.

Das Tor wurde geöffnet, mein Opa lief auf den Platz. Die Situation spitzte sich zu, die Diskussionen wurden immer lauter und gefährlicher.

Aus allen Ecken kamen die Clanmitglieder, Arbeiter.

In Panik schnappte mich meine Mutter und schleppte mich aus der Gefahrenzone, in Richtung Stallzelt, wo die Pferde standen.

Aus den Augenwinkeln sah ich, während ich nach meiner Mutter schlug und strampelte, um mich zu befreien, wie sich ein Familienmitglied einen übrig gebliebenen Eisenanker, mit dem das Stallzelt gesichert wurde, schnappte und zu der Menschengruppe lief.

Dann erreichten Anne und ich das Stallzelt.

Ich hörte das Geschrei von draußen, sah nichts mehr.

Anne hielt mich im Schwitzkasten, ich war ein tobendes schreiendes Bündel Mensch.

Der Durchgang hinter den Pferdeboxen, durch den wir uns kämpften, war sehr schmal.

Die Pferde schnaubten und wieherten nervös wegen meiner Tobsucht.

Ein Pferd trat zurück, nervös tanzend, und schlug aus, um uns zu treffen.

Wir fielen beide in eine dort abgestellte große Kiste.

Beim Aufrappeln und Aufstehen, bemerkte ich entsetzt, dass sich dort in einer Kiste junge Welpen befanden von der Schäferhündin, die den Platz zusätzlich bewachte.

Anne und ich hatten 3 Hundebabys durch den Sturz totgedrückt.

Ich schrie und schrie!

„Isabella, ich komm dich holen, ich schwöre es", hörte ich Opa von draußen laut schreien, dann fuhr er weg.

Er ist weggefahren, für mich ging die Welt unter.

Ich aß nichts mehr, was ich schluckte, erbrach ich.

„Hast Du mich nicht ein ganz kleines bisschen lieb und Charlie ist doch auch nicht schlecht zu dir ?" fragte mich meine Mutter Anne.

„Ich will zurück zu meinem Papa!", ich wich zurück und senkte den Kopf.

Ja, Charlie ist nicht schlecht zu mir, er übt mit mir Gymnastik. Ich bin biegsam wie eine Gummipuppe, mache Handstand und schaffe schon einen Spagat. Ich bin talentiert und graziös, sagt er. Er ist immer freundlich zu mir und auch sehr lieb zu Bärbelchen, die auch inzwischen mein ein und alles ist.

Wenn sie mit mir lacht und nach mir greift, bin ich glücklich.

Ich schaue Charlie fast bettelnd an.

„Bitte, ich will nach Hause, zu meinem Papa“, japse ich, kaum noch Stimme.

Ich breche und breche, behalte nichts bei mir, bekomme hohes Fieber.

Bin krank, müde.

„Er kommt morgen, dein Opa, und holt Dich ab“, sagt Anne.

Ich schaue sie an, apathisch.

„Ja, morgen", sage ich, ohne Freude.

Ich will nur noch schlafen.

Er ist gekommen, holt mich ab in seinem VW, er setzt mich hinten ins Auto, ich bin so müde.

Wir fahren los, ich schaue nicht zurück.

Irgendwann ist die Fahrt zu Ende.

Auf allen vieren, klettere ich zu Hause die Treppen, die nach Bohnerwachs riechen, hoch bis an die Wohnungstür.

Oma öffnet die Tür, sie weint.

Opa, der langsam hinter mir die Treppenstufen nachsteigt, weint.

Wir weinen alle drei, umarmen uns, ich werde ruhig, bin glücklich, -

Ich bin zu Hause.

Ich brauchte Ärzte und eine ganze Weile, bis ich wieder gesund war. Eine Frau von einem Amt kam, befragte mich, sagte, ich kann bleiben.

Kapitel 9

Mein Teddybär.

Opa lachte: „Freu dich, Isabella, ich muss heute in die Stadt etwas erledigen, wenn du willst, kannst du mich begleiten.“

„Oh ja!“

Blitzschnell war ich passend angezogen, und schon waren wir beide unterwegs.

Es ging mit dem Bus in die Stadt, weil das Auto inzwischen verkauft war.

Wir fuhren eine ganze Weile, alles war neu und aufregend.

In der Stadtmitte stiegen wir aus. Opa musste auf dem Rathaus irgendwelche Papiere abgeben und noch neue Passbilder machen.

Wir fanden am Hauptbahnhof einen Fotokasten mit Vorhang. Opa ging hinein, warf irgendwelche Münzen in den Automat, musste ganz still sitzen, dann wurde fotografiert und die Bilder kamen dann außen aus einem Schlitz heraus.

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