Marianne Le Soleil Levant - Skyline Deluxe

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Ein fotorealistisches Märchen für Erwachsene. Ein Buch wie ein Gedicht. Dem träumerischen Freigeist und Musiker Tom erscheint auf Geschäftsreise beim Hotelfrühstück in Bangkok eine Japanerin am übernächsten Tisch. Er findet sich fasziniert von ihrer unerklärlichen Anziehungskraft auf ihn. Seine hilflosen Versuche einen Kontakt herzustellen, verhindern ihren selbstbewussten Auftritt nicht. Der wundersame Gleichklang als Paar zweier Individuen unterschiedlichsten Hintergrunds in einer speziellen Konstellation mündet aus dem konsequent liebevollen Vortasten in eine intensive Liaison auf allen Ebenen.
Der ekstatische Encounter kondensierten Gefühlserlebens in der komfortablen Umgebung eines Fünf-Sterne-Ambientes lässt ihre liebevolle Zuneigung rasant aufblühen. Einfühlsame, persönliche Gespräche wechseln mit philosophisch, weltanschaulichen Diskursen ab, zärtliche Übersteigerung schmückt profane Alltagshandlungen des Kennenlernens und die erotische Erkundung ihrer körperlichen Vereinigungen kommt in deren Heftigkeit nicht zu kurz. Sie haben viel Spaß und nicht wenige komödiantische Szenen garnieren den Verlauf.
Die so plötzlich Vertrauten sind auf ihre jeweils eigene Art sanft und frech, unbeholfen und lustig.
Im Komplementär der gleichsam toleranten, wie strengen asiatischen Gesellschaft und die sich nicht weniger ergänzenden Vorteile des Wohlstandes mit seinem Anspruch anständiger Korrektheit taumeln sie in freundschaftliche Romantik getränkt durch ihre weltfremde amour fou.
Das Glück hat einen Haken. Beide kennen ihn. Es war ihre Idee. Er war einverstanden.
Skyline Deluxe ist eine metaphysische Liebesgeschichte, deren Handlung in Echtzeit verläuft.
Irre sexy. Extrem klug. Super interessant. So sehr romantisch. Total amüsant. Und ganz schön lustig.

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Thomas wunderte sich wirklich darüber. War es denn so spät?

In den frühen Morgenstunden, drei bis vier Uhr konnte es schon ruhig werden. Nur ein, zwei Stunden bevor es wieder richtig los­ging. Aber doch schon seit mehreren Straßen keine Menschenseele, nicht einmal ein Auto oder Motorrad, das vorbei dröhnt.

Jetzt merkte er es. Keine fernen Geräusche. Nicht einmal ein Hund bellte. Alles sah ganz normal aus. Wie es Thomas in den Straßen von Bangkok gewohnt war. Die Häuser dunkel, die Straßenbeleuch­tung an. Nur kein Leben. Diese Stille.

Chi und er waren ganz allein. Wie waren sie dort hingekommen?

Sie waren doch nicht vier Stunden gelaufen. Warum hatten sie nicht längst ein Taxi genommen? Als es noch welche gab. Oder waren sie mit dem Taxi gefahren und dann erst spaziert? Wäre doch Unsinn. Irgendwo auszusteigen. Chi machte sich ein bisschen Sorgen.

In Wahrheit hatte er null Ahnung, wie sie in so einer Situation reagieren würde. Müsste ziemlich ungewohnt für sie sein, mitten in der Nacht auf einsamen Straßen herumzuirren. Thomas stufte sie im Traum als tapfer ein, aber sie sagte, sie fühle sich nicht wohl.

Es gefiel ihm, im Traum durch eigene Gelassenheit bei ihr zur Beruhigung beizutragen.

Er berief sich darauf, man könne im Zweifel immer einfach gerade aus laufen. Irgendwann müsste man auf einen ihm bekannten Ort treffen. Zumindest auf ein Straßenschild oder andere Information, die zur Orientierung taugte.

Ein großer Shopping- oder Büro-Komplex. Die hatten oft blumige Namen gewisser Berühmtheit. Ein auffälliges Bauwerk, Tempel, Megahotel oder Skytrain Station. Aber zu dieser Zeit gab es keinen Skytrain. Dieser Gedanke im Traum verwirrte Thomas im Traum.

Er verdrängte ihn sofort.

Wo niemand wäre, können einen auch niemand überfallen, schloss er logisch auf ihre Befürchtungsäußerungen, ganz ungefährlich stelle sie sich diese einsame Gegend nicht vor.

Das hatte er sich als Junge schon selbst vorgesagt, wenn er alleine im Dunkeln nach Hause gehen musste und es ihm gerade deshalb unheimlich zumute war, weil er sich ganz alleine fand, weil eben sonst niemand mehr unterwegs war. Klar man hatte Angst von etwas Unerwartetem, etwas Gefährlichem erschreckt zu werden. Woher die Gefahr kommen sollte und warum eigentlich aus­gerechnet Böses bevorstehen sollte, konnte nicht begründet sein, außer man argumentierte, vor dem Ungefährlichen, Angenehmen, dem Erfreulichen müsse schließlich keine Furcht entstehen, so dass nur blieb, vor etwas Üblem zu bangen, egal wie unwahrscheinlich es sei. Jedenfalls hatte er als Kind die Logik angewandt, wo nie­mand wäre, würde, solange das so blieb, auch keine Gefahr drohen. Es hatte funktioniert. Gegen das indifferente und emotional nicht steuerbare Gefühl, bedroht zu sein.

Eigentlich schauderte ihm vor der Möglichkeit auftauchender Geister. Vor etwas Überirdischem oder Unterirdischem. Wesen der Nacht. Der Dunkelheit. Sein Realitätssinn bezüglich nächtlichen Gefährdungspotentiales hatte sich bis ins Erwachsenendasein stark versachlicht. An Übernatürliches glaubte er immer noch.

Böse Geister fürchtete er nicht. Die wären, wenn es sie gibt, die Schwächsten und einfach durch Formeln und Gesten der himmli­schen Allmacht mitfühlender Liebe siegreich zu erlösen. Natürlich war er nie welchen begegnet. Bösen Geistern. Auch das bestärkte ihn darin, zu denken, wenn niemand da ist, besteht auch keine Gefahr. Wachsam bleiben sollte man immer und das gelang am besten ohne nutzlose Sorgen vor eingebildeten Katastrophen.

Ehrlich überzeugt gab er ihr zu verstehen, die Thai seien wirklich keine Leute mit üblem Gemüt und im Allgemeinen sei die Wahr­scheinlichkeit eines Überfalls doch gering. Woher sollte man wis­sen, ausgerechnet hier laufen die Ausländer herum? Er sagte, eher würde jeder, der hier verlorenen Touristen begegnete, versuchen zu helfen. Selbstlos, oder um selbst aus der unerwarteten Situation wieder gelöst werden zu können und den Unwägbarkeitsfaktor verirrter Ausländer schnell loszuwerden. Wer kannte die schon? Wenn sie sich um die Zeit hier herumtrieben, wusste man nicht, was dahinterstecken kann. Ängstlichere Seelen könnten so reagieren und höchstens ein dreister Charakter würde Trinkgeld oder eine Zuwen­dung für sein vielleicht nutzloses Bemühen von den wohlhabenden Herrschaften erhoffen.

Thomas war überzeugend, weil er wirklich keine Gefahr witterte.

Als es ihm langsam selbst peinlich und nun doch mulmig wurde, so gar nicht orientiert zu sein, tauchte durch den Dunst der nächtlichen, weniger tropischen, als kanalisationsbedingten Feuchtigkeit, die des heißen Klimas wegen stets aufgestiegen war und sich in der kühlen Luft der Nacht kondensierte, in Sichtweite ein Ecklokal auf.

Beleuchtet und mit einem Schild. Da könnte offen sein.

Mit kräftigen Schritten standen sie bald vor der Tür, denn im Traum wurde die kurze Distanz übersprungen und durch eine unvermittelte Wiederkehr von Thomas' Orientierung ersetzt.

Er las: Soi Saphnakoo. Man sprach sie Soi Sapankuu aus.

Eine leicht missglückte englische Umschrift, die mit dem h nach dem p eine Art verborgenen ch-Laut im p und mit dem n vor dem a eine Eigenart der Aussprache wiederzugeben versuchte, die bereits im a, also quasi vor ihm, da es beim Einsetzen des a-Lautes schon wirksam wird, den kommenden n-Laut vorwegnimmt.

Das a ist dann anders. N-artig.

Man könnte denken, sie hätten es einfach falsch gemacht. Aber es ist an allen Straßenschildern so, dass diese verschobenen und zusätzlichen Buchstaben auftauchen. Wie wenn unter Beratung von altmodischen, englischen Gelehrten mit den hochrangigen Organen der zuständigen Behörde eine möglichst korrekte Umschrift der speziellen Laute dieser indochinesischen Sprache, welche in ihrer Tradition und Herkunft viele Elemente des Pali und Sanskrit enthält, für eine ebenbürtige Bedeutung in der Kultur geschaffen worden war. Schließlich würde diese Umschrift über lange Zeit auf allen Straßenschildern sein und damit die Nation mitrepräsentieren. Man legte sicher keinen Wert darauf, die Namen seiner Straßen, die Sprache durch eine mangelhafte, weil unausgereifte Umschrift zu verschandeln. Die Ausländer sprachen sie trotzdem falsch aus.

Sie lasen falsch ab und wenn sie es sich von einem Einheimischen vorsprechen ließen, sagten sie es eben Sapankuu nach, ohne die Feinheiten herauszuhören, obwohl er sie dreimal zu verbessern ver­sucht, bevor er es aufgibt, weil er bemerkt sie wiederholen stereotyp und flach das immer Selbe, ohne den Unterschied seiner Wiederho­lungen aufzunehmen. Meistens fehlen schon die Tonhöhen der Sprachmelodie. Auf die Wahrnehmung und Nachahmung von Zwischenlauten darf man da nicht hoffen.

In dieser Gegend hatte er oft gewohnt. Nur gerade rechts und dann links ums Eck. In Lee 4 Guesthouse. Das vierte der Familie Lee. Logischerweise. Jedes neue war immer komfortabler geworden. Später gab es auch ein Fünftes. Allemal waren es doch Gasthäuser und in der Ausstattung einfach. Die Zimmer im Erdgeschoss waren bald mehr Notunterkünfte, wenn man auf ein anderes Zimmer war­tete, das am kommenden Tag freiwerden sollte oder weil es einfach keine anderen günstigen Zimmer gab.

Die Erdgeschosszimmer waren unbeliebt, weil sie laut und der Umwelt zu sehr ausgeliefert waren. Dies auch in Bezug auf unter Touristen damals verbreiteten Gewohnheiten des Konsum illegaler Rauschmittel. So wurden sie bald zur Safety-Box-Kammer und Abstellräumen umfunktioniert. Deshalb räumte man aber kein Bett ´raus. Es waren Chinesen. Der Nachtportier konnte sein Nickerchen auf der Pritsche hinter der Theke halten, die tagsüber der Mama, der Herrin des Hauses als Aufenthalt diente.

Das Lee 4 hatte eine Dachterrasse und Zimmer, sowohl mit eigener als auch shared shower. Gemeinschaftsduschen.

Komischerweise waren die Zimmer ohne eigenes Bad geräumiger zum selben Preis. Tja, es musste eben kein Bad darin Platz finden.

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