Im Dunkel des Zimmers nur durch den ein ein halb Meter breit aufgezogenen Vorhang von dem aufkeimenden Licht des Himmels beschienen, bekam es eine noch unirdischere Intensität.
Wenn es einen japanischen Michelangelo gab, musste er diesen Po erschaffen haben. Man vermochte sich nicht vorzustellen, dass eine perfekter geformte Rundung möglich sei. Thomas wollte hingehen und ihn küssen. Sanft und liebevoll küssen. Ohne sie zu wecken. Da bewegte, hob sich Chi´s Po. Thomas vergaß die Tür zu schließen. Sein Geschlecht reagierte sehr prompt. Unterstützt vom Sauerstoffmangel und seinem von Vergiftung gepeinigtem Kreislauf wollte seine Libido garantiert nichts anderes. Chi begann schon mit ihren hochfrequentigen Seufzern bevor er wusste, was zuerst da war. Seine Lust oder ihre Töne. Sie machte es sich offenbar mit dem Finger selbst und jetzt auch schon unübersehbar. Ihr Vorgehen war äußerst konsequent. Mit zwei Fingern in ihrer Scheide und zwei an ihrer Lustperle.
„Komm her. Komm schon“, rief sie sehnsüchtig. Thomas ließ den Bademantel auf den Boden fallen und legte sich zu ihr. Er war hart. Er legte sich an diesen wunderbaren Po und rieb sich an ihm. Chi sprach Japanisch. „Ich vergehe in Liebe nach deinen Berührungen.“ Es hörte sich an wie „Fick mich richtig durch.“
Thomas wollte von hinten in sie eindringen. Sie hatte sich ja bereits feucht gemacht und die Perspektive war kaum zu übertreffen. Da nahm sie ihn fest in ihre freie Hand, strich zweimal auf und ab, als wolle sie die Steifheit testen. Ob sie ausreichte. Sie legte seine Eichel eindeutig an ihren Anus und sagte: „Gib’s mir von hinten. Ich will das. Sei vorsichtig. - Give it to me in my back. I want it. Be careful.“ Kein Bitte. Kein Please. Sie drückte ihm ihren Elfenbeinpo entgegen und Thomas spürte ihre saftnassen Finger aus ihrer Vagina über seine Hoden streichen und stieß vorsichtig in sie.
Sehr vorsichtig. Sie war eng da hinten. Er sah sich das genauer an und zog liebevoll ihre Pobacken auseinander, um ihrem Wunsch besser nachkommen zu können. Seine rotblaue Eichel schnappte wie ein Druckknopf in ihren Schließmuskel ein. Da seine Erwartungen regelmäßig übertroffen wurden, fiel es ihm leicht nicht allzu forsch sein zu wollen. Lieber machte er seine Sache gut.
Vor einer Stunde etwa hatte er noch geglaubt zu träumen. Er musste träumen. Chi sprach zu ihm Japanisch. Mit gesundem Volumen in der Stimme. Fordernd und bestimmend. Immer wenn er vordrang in fiepende Laute umschlagend. Die bestätigend klangen. Sie streckte ihren Hintern weiter in seine Richtung. Thomas hielt die beiden Backen und streichelte das Elfenbeinfleisch. Er knetete sie. Er hätte sie am liebsten gebissen. Aber das ging gerade nicht. Mit fast der Hälfte seines Schwanzes war er in ihr und konnte rein und raus. Das Japanisch war einem lustgetränkten Wimmern gewichen. Thomas war etwas unsicher, aber Chi wimmerte von ihrer Lust gepeinigt. Sie war außer sich vor Lust an ihrer Unterwerfung. Sie empfand sogar Lust an ihrem Entsetzen über ihr Vergnügen daran und an dem süßen Schmerz, den sein großes Ding ihr zufügte. Es war kein böser Schmerz. Lustschmerz. Der Schmerz der Spannung. Einer Spannung vor dem Loslassen, der Hingabe.
Sie wollte seinen Schwanz spüren. Pochen und pulsieren in ihrem Arsch, in ihrem Leib. Chi war geil auf seinen Saft. Sie dachte daran, wie er in sie spritzen würde und fand es grandios. Thomas empfand instinktiv, dass er nicht weiter eindringen konnte, ohne ihr echte Schmerzen zuzufügen. Er verspürte auch keinen Drang danach. Sein Schaft würde kaum mehr erotische Reize empfangen, als er schon genoss. Chi´s Laute klangen sehr nach den bisher bekannten Äußerungen und so schloss er daraus, dass es auch ihr soweit Vergnügen bereitete. Das wollte er nicht aufs Spiel setzen. Sie lag jetzt bäuchlings auf ihren Brüsten und Schulterblättern, den Kopf mit geschlossenen Augen zur linken Seite gedreht und reckte den Po auf ihre Knie gestützt hoch empor. Thomas konnte gut eindringen und schob ihn herrlich beglückt auf halber Länge rein und raus. Ein wenig schneller jetzt. Er traute sich nicht recht, etwas zu sagen, da er die Szene zu unterbrechen scheute, die empfindliche Balance der Erregung zu zerbrechen fürchtete, fragte aber dann sicherheitshalber, ob es gut sei. Chi sprach seinen Namen aus. „Thomas.“
In einer Art die nicht mehr Einverständnis ausdrücken hätte können. Und nach einer klitzekleinen Pause. Einer Kunstpause. „Hai. - Ja - Good, Good, Good“, keuchte sie. Lechzte Chi.
Starke Wallung schoss in seinem Stoffwechsel auf. Er wollte sich jetzt nicht mehr aufhalten und fragte mit einem eindeutig von unbändiger Erregung gewürzten Vibrato in der Stimme rein informativ: „Like this?“ - „Hai. - Ja, fein.“ Auf Japanisch und setzte in Englisch hinzu: „Talk to me. Talk to me German. - Sprich mit mir in Deutsch.“ Thomas stutzte innerlich und wusste im Moment nicht, was er sagen sollte? „Tell me how you like me. Tell me how I am. Tell me everything. - Sag mir wie du mich magst. Sag mir wie ich bin. Sag mir Alles.“ Dieser Ton in ihrer Stimme. Tell me . Tell me . Die Silben durchzuckten wie Blitze sein Sonnengeflecht und dessen Elektrizität brizzelte direkt in die Nervenzentren darunter. Mehr Blut pumpte in sein Schwert. Noch mehr Blut. Noch praller. Er hätte eine weitere Steigerung seiner Härte nicht erwartet. Vielleicht kam ihm sein Schwanz auch nur größer vor.
Es musste sich um Mikrometer handeln. Das Gewebe wuchs doch nicht einfach. Das war toll. Er schob ihn immer schön hinein und ihr sagenhaftes Wimmern wurde immer lauter. Thomas fühlte sich als könnte er jeden Moment kommen. Es drängte aber nicht unaufhaltsam. Vielleicht war das der Trick. Da er schon zweimal gespritzt hatte, lag es einfach rein physisch nicht so nahe, obwohl er psychisch irrsinnig scharf war und das soviel Blut in sein Genital schickte, um trotzdem den Höhepunkt zu erreichen. Stärkere Reize hervorrufen wollte. Ein höheres Level aufbaute. Klasse.
Sein Lustkommando hatte ein Hormongeschwader ausgesandt, die erfolgreiche Eroberung sicherzustellen. Thomas fing an, ihr zu sagen, wie wunderbar er sich fühlte und wie schön er es fand. Er wollte so zärtlich wie möglich klingen. Seine Honigsätze waren mit unwillkürlichen Luftschnappern und Impulsen leichten Dröhnens in der Stimme versetzt. Die Worte gefärbt durch die seinen Körper durchquerenden quirligen Bahnen der Hormonflieger.
Da Thomas jetzt zu ihr sprach, war Chi´s Zunge weiter befreit und aus dem der Penetration triebhaft ergebenen Wimmern ihrer glucksenden Stimme erwuchs ein wechselklingendes Konzert vom Repertoire ihrer Lustgesänge, das sich in ihre japanischen Sätze, Wünsche und Erlebenskundgebung mischte und zu Kaskaden unkontrollierter Laute aufstieg.
Eine Samenfontäne. Sie waren wohl beide sehr laut in dem Moment. Verzückt und total aus der Welt nahmen sie nichts war, außer dass Thomas den Eindruck hatte einen halben Liter Sperma abzufeuern und Chi etwa dieselbe Menge zu empfangen glaubte. Alles eine Frage der Wahrnehmung. Es war weniger. Thomas war ein gutes Stück weiter als die Hälfte in sie hineingestoßen.
Davon hatte Chi eine erträgliche Steigerung ihres Lustschmerzes mitbekommen und ihr eigener Saft lief ihr über Finger und Schenkel herab. Abwesend rieb sie damit über ihre Haut. Sie hatte die Augen beim Orgasmus geöffnet und mit weiten Pupillen seitlich in ein entlegenes Nichts geblickt. Thomas ging es ähnlich. Er hatte seine Augen aber nicht von ihrem Elfenleib abwenden mögen. Ihr Becken sank auf die Matratze mit seinen vom Blutdruck pochenden Penis im After. Ihr Hintern zuckte noch. Thomas stützte sich auf beide Arme. Sie zitterten stark. Die schmerzstillende Wirkung der vom Gehirn während des Aktes und besonders beim Orgasmus ausgeschütteten körpereigenen Opiate baute schnell ab und beide spürten die Reizung ihrer Schleimhäute. Trotz der Creme. Thomas zog ihn sehr langsam und vorsichtig heraus. Chi gab ein paar unter Selbstkontrolle verkniffene, echte Schmerzlaute von sich und Thomas biss die Zähne zusammen. Auch die Soße aus Sperma und Creme, mit ein bisschen Blut und etwas noch Geruchsintensiverem lies sich nicht vermeiden und machte Flecken auf dem weißen Lacken des Hotelbettes. Thomas fiel auf den Rücken mit dem Kopf in das rechte Kissen. Sein Glied immer noch gut aufgerichtet und ziemlich voller Zeug. Aus Chi´s Darm lief der Brei. Sie blieb liegen. Thomas starrte mit tiefen Atemzügen entrückt an die Decke.
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