Marianne Le Soleil Levant - Skyline Deluxe

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Ein fotorealistisches Märchen für Erwachsene. Ein Buch wie ein Gedicht. Dem träumerischen Freigeist und Musiker Tom erscheint auf Geschäftsreise beim Hotelfrühstück in Bangkok eine Japanerin am übernächsten Tisch. Er findet sich fasziniert von ihrer unerklärlichen Anziehungskraft auf ihn. Seine hilflosen Versuche einen Kontakt herzustellen, verhindern ihren selbstbewussten Auftritt nicht. Der wundersame Gleichklang als Paar zweier Individuen unterschiedlichsten Hintergrunds in einer speziellen Konstellation mündet aus dem konsequent liebevollen Vortasten in eine intensive Liaison auf allen Ebenen.
Der ekstatische Encounter kondensierten Gefühlserlebens in der komfortablen Umgebung eines Fünf-Sterne-Ambientes lässt ihre liebevolle Zuneigung rasant aufblühen. Einfühlsame, persönliche Gespräche wechseln mit philosophisch, weltanschaulichen Diskursen ab, zärtliche Übersteigerung schmückt profane Alltagshandlungen des Kennenlernens und die erotische Erkundung ihrer körperlichen Vereinigungen kommt in deren Heftigkeit nicht zu kurz. Sie haben viel Spaß und nicht wenige komödiantische Szenen garnieren den Verlauf.
Die so plötzlich Vertrauten sind auf ihre jeweils eigene Art sanft und frech, unbeholfen und lustig.
Im Komplementär der gleichsam toleranten, wie strengen asiatischen Gesellschaft und die sich nicht weniger ergänzenden Vorteile des Wohlstandes mit seinem Anspruch anständiger Korrektheit taumeln sie in freundschaftliche Romantik getränkt durch ihre weltfremde amour fou.
Das Glück hat einen Haken. Beide kennen ihn. Es war ihre Idee. Er war einverstanden.
Skyline Deluxe ist eine metaphysische Liebesgeschichte, deren Handlung in Echtzeit verläuft.
Irre sexy. Extrem klug. Super interessant. So sehr romantisch. Total amüsant. Und ganz schön lustig.

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картинка 2„Schöne Sauerei. - Utsukushi Konran“, sagte sie auf Japanisch, kicherte und sprang aus dem Bett. Thomas sah zu ihr hin. Sie war in das Badezimmer gesprungen, riss Klopapier von der Rolle, klemmte es sich zwischen die Beine und riss neues ab. Sie saugte mit Papierbündeln was ging von dem Laken weg, warf das Klopapier in den Mülleimer im Bad, nahm eines der weißen Handtücher und legte es über den Fleck.

„Wir müssen duschen“, befahl sie.

Thomas nickte. Er war jetzt schlapp. Gesamtkörperlich.

„Komm schon. Wir müssen auch schlafen“, klärte sie ihn einmal mehr über pragmatische Notwendigkeiten auf. Er sah es ja ein. Hatte nur wenig Lust aufzustehen.

„Soll ich vielleicht alleine duschen?“, fragte sie vorwurfsvoll.

Fast dachte er, es könnte ihm Zeit verschaffen, noch einen Moment liegen zu bleiben. Ging natürlich nicht. Er stand auf. Sie lächelte. Sie küsste ihn an der Badezimmertür. Sie ist dermaßen hübsch, ging es ihm durch den Kopf. Er war jetzt energetisch in einem Tief. Unter der Dusche machte er nicht viel, sondern sah nur wie sie sich wusch und den Strahl in ihren Hintern brausen ließ. Sie seifte ihn ein und wusch mit sanften Händen seinen Schritt, während sie ihn küsste. Auch das abrubbeln mit dem Handtuch frischte Thomas nicht sonderlich auf. Sie abzutrocknen gefiel ihm aber doch noch so sehr, dass er zu lächeln begann. Es bereitete ihm ein unschuldiges Vergnügen, mit ihrem begehrten Körper, der Frühstücksfee ohne Begierde zu spielen. Sie sah ihm dabei über die Schultern und dann von vorne mit glücklichem Gesicht wortlos zu. Als Chi ihn an der Hand vorne dran durch die Tür ins Schlafzimmer zurückzog, ging ihr Mund weit auf, als sie die noch immer offenen Balkontüren wahrnahm. Alle müssen uns gehört haben, dachte sie. So schlimm war es zwar nicht, aber na ja. Sie sagte nichts. Kicherte einmal. Thomas bemerkte es. Ging hinüber, schloss die Tür und zog den Vorhang zu. Er kam zurück und schaltete die Air Con wieder ein.

„Wir müssen schlafen“, wiederholte Chi und legte sich auf das Handtuch.

„Um halb Acht ist Frühstück“, dozierte sie noch und programmierte blitzschnell einen Wake Up Call in das Zimmertelefon.

Das konnte sie, weil sie es in ihrem Zimmer immer machte. Dort würde der Wake Up Call heute wirkungslos verklingeln. Thomas nahm das gar nicht richtig wahr, er wusste von dieser Funktion nichts und wollte jetzt wirklich schlafen. Das würde auch gelingen. Nur ob das mit dem Frühstück um die Zeit schon klappte, konnte er sich momentan nicht gut vorstellen. Es war ihm aber momentan auch egal. Er stieg auf der Fensterseite ins Bett.

Sie robbten unter der Decke aufeinander zu.

Chi küsste Thomas und sie schliefen Arm in Arm ein.

5

Kurz bevor Thomas aus einer leichteren Rapid Eye Movement Schlafphase erwachte, überkam ihn folgender Traum. Als typischer Effekt reagierte sein Gehirn mit dem Wunsch, weiterschlafen zu können auf den Weckversuch seiner wieder unter Drangsal leiden­den Blase, wegen besserer Aussichten auf Erfolg während dieser Phase, eines weniger festen Schlafes mit dem Angebot einer aus aktuellen, wie alten Erinnerungen und dazu Phantasiebeigaben scheinbar logisch zusammengesponnene und daher lebensecht wirkenden Geschichte. Dieser Mechanismus sollte sein Bewusstsein ablenken und den kostbaren Schlaf schützen. Das funktionierte immer solange, bis der Druck auf der Blase zu groß wurde. Bekanntermaßen dauern diese Träume auch nicht lange, denn es ist die Eigenart in der R.E.M. - Phase dem Träumenden in nur wenigen Sekunden Zeiträume von Stunden, Tagen oder je nachdem weit länger vorzutäuschen. Dies gelingt aller Erkenntnis nach dadurch, dass die Inhalte abrufbar gespeichert sind und sich also des Zustandes geistiger Entspannung im Schlaf wegen nach Gusto, ohne Anstrengung verbinden. Vielleicht geht es auch einfach so schnell, weil der Körper, in dem häufigen Fall die Blase, sehr wohl die Entspannung in Frage stellen. Wenn der Körper zusehends angespannt wird, kann sich das Gehirn als Körperteil dem auf Dauer schwer entziehen.

Thomas befand sich ebenso plötzlich wie überzeugend mit Chi auf dem Heimweg von ihrem Abendessen. Der Schiffsmahlzeit, wie er es ihr gegenüber genannt hatte. Das stimmte schon mal nicht. Doch auch wenn er diesen Zeitraum nicht mit geträumt hatte, war es so, als erinnere er sich sicher daran, diesen Scherz der Bezeichnung des wunderbaren Mahles in dem Panorama als Notverpflegung einer Matrosenbesatzung vorher am Abend manifestiert zu haben. In Wahrheit hatte sein Gehirn diese Idee erst für den Traum. Wenn überhaupt lag sie davor nur in seinem Unterbewusstsein vorhanden. Vielleicht gab es einfach gestern Abend keine passende Gelegenheit dafür oder er wollte genauso unbewusst Chi noch nicht mit seinem seltsamen Sinn für Humor verschrecken. Asiaten tun sich oft nicht leicht einen negativen Begriff als in selbstkritisch zum Sarkasmus verdrehter Demutsironie spontan nachvollziehen zu können. Sich damit an den Umstand zu erinnern, welch unsagbaren Luxus man im Vergleich zum Schicksal anderer Erdbewohner genießen durfte, indem man vorgab das gute Essen im privilegierten Ambiente sei wie notdürftige Nahrungsaufnahme, nur weil sie auch auf einem Schiff eingenommen wurde. Es musste klar sein, dass dies nicht ernst gemeint sein konnte. Es wäre sonst zu herablassend und unwahr. Aber so etwas traute ein Asiat einem Westler schon zu. Genau, mit Japanern kannte er sich eigentlich nicht aus. Er musste normalerweise jeden dummen Witz loswerden, der ihm in den Sinn kam. Wenn ihm diesmal sein Unterbewusstsein geholfen hatte, lieber den Mund zu halten, war das ein gutes Zeichen, diese Person sei ihm wichtig. Seine Dränge und Schwächen, das eigene Ich im Zaum halten, weil es sich jetzt wirklich um das Gegenüber drehte. Sogar in so einem eitlen Gemüt, wie diesem Thomas seines. Er fütterte schon sein Ego, da er einen Eroberungstrieb nicht leugnen würde. Darin zum Ziel zu gelangen, war ein gesunder Ansporn, der ihn sogar seine Selbstherrlichkeit aufgeben ließ. Er fing an sich mit ihr zu identifizieren. Richtete seine Aufmerksamkeit auf ihre inneren Vorgänge. Da stünden eigene nur im Weg. Das ist einfühlsam und Thomas meinte es auch ehrlich damit. Er wollte wirklich wissen, was in ihr vorging. Vielleicht mehr als ihr und den Damen im Allgemeinen angenehm ist. Ohne Eigennutz blieb es nicht. Er musste sie schon lieben. Sonst wäre das schnell vorbei.

Seine Psyche glich das bei sich behalten müssen seines derben Scherzes durch das Auftauchen im Traum aus. Hier durfte er es ausgesprochen haben und es war gut angekommen.

Das wiederum Unpassende war ihr Aufenthaltsort. Sie waren spaziert und hatten sich verirrt. Selbst wenn sie spaziert wären, kam man von den Bootsanlegestellen um die Zeit noch nicht so leicht in unbevölkerte Seitengassen, wenn man es nicht darauf anlegte. Und auch da wären vereinzelte Anwohner vor der Tür oder beim Nach­barn. Dafür kannte sich Thomas in Bangkok zu gut aus. Weit hätten sie kaum laufen können. Setzt man vier Kilometer für eine Stunde an, ist das im Gewühl von Bangkok ein zügiger Laufschnitt und kein Maß, das man mit vollem Magen und insgesamt überschreiten möchte, wenn man kein professioneller Stadtwanderer ist. Von Schlendern oder ungehindertem Durchmarschieren kann man sich verabschieden. Es galt immer auszuweichen, sich zu fügen, vorbei zu schleichen, anzuziehen und sich um Menschen, Masten, Stände, Tonnen, Apparate, Rohre, Kabel und Menschen und Menschen zu schlängeln. Da sind vier Kilometer pro Stunde eine frische Leistung für den schwülen Abend.

Tatsächlich befanden sie sich aber ganz woanders und konnten die Strecke niemals gelaufen sein. Nicht, ohne den Spaß daran zu ver­lieren. Trotzdem schien es so und in der Illusion des Traumes kam es Thomas trotzdem auch vollkommen plausibel vor. Erschöpft waren sie schon. Das verstärkte sich seit den letzten zehn Minuten. Etwa solange ihnen immer deutlicher wurde, wie sehr sie sich verlaufen hatten. Es war weit und breit niemand, außer ihnen.

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