Jack London - Quer durch die USA
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Jack London (1876-1916) führte ein abenteuerreiches Leben, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Er war Matrose, Fabrikarbeiter, Goldschürfer – und auch Landstreicher.
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So zwischen den äußersten Rändern der zwei abwärts gewölbten Wagendächer hängend, befinde ich mich jetzt in einer äußerst gefährlichen Stellung. Mit einer schnellen Anspannung aller Kräfte schwinge ich beide Beine auf das eine und beide Hände auf das andere Dach. Dann fasse ich den Rand, klettere über die Rundung auf das flache Dach, setzte mich hin und schöpfte Luft, während ich mich die ganze Zeit an einem Ventilator, der über das Dach ragt, festhalte. Jetzt bin ich oben auf dem Dach – auf ›Deck‹, wie wir Vagabunden es nennen, und den hier beschriebenen Vorgang nennt man unter Brüdern ›decken‹. Und ich will noch sagen, dass nur ein junger, kräftiger Vagabund einen Passagierzug decken kann, und dass besagter junger, kräftiger Vagabund keine Nerven haben darf. Der Zug fährt immer schneller, und ich weiß, dass ich sicher bin, bis er das nächste Mal hält, aber auch nur so lange. Ich weiß, dass die Bremser mich mit Steinen bombardieren werden, wenn ich nach dem Halten des Zuges noch auf dem Dache bin. Ein tüchtiger Bremser kann einen ziemlich schweren Stein auf das Wagendeck ›fallen lassen‹ – einen Stein von, sagen wir, fünfundzwanzig Pfund Gewicht. Anderseits werden die Bremser sehr wahrscheinlich erwarten, dass ich an derselben Stelle, wo ich hinaufgekrochen bin, wieder herunterkomme, und ich muss also dafür sorgen, dass ich auf eine andere Plattform gelange. In der stillen Hoffnung, dass die erste halbe Meile kein Tunnel kommt, stehe ich auf und gehe den Zug ein halbes Dutzend Wagen hinunter. Man darf nicht ängstlich sein, wenn man eine solche Reise macht. Die Dächer der Passagierwagen sind nicht für nächtliche Spaziergänge eingerichtet. Und wenn jemand glaubt, dass sie es doch sind, so rate ich ihm, es selbst einmal zu versuchen. Ich möchte ihn gern über das Dach eines rumpelnden, schleudernden Wagens spazieren sehen, wo es nichts gibt, an das er sich anklammern kann, als die dunkle leere Luft. Und wenn er dann an das gewölbte Dachende kommt, das feucht und glatt vom Tau ist, so muss er schnell machen, dass er auf die nächste Dachwölbung gelangt, die auch feucht und glatt ist. Glauben Sie mir: wenn man das gemacht hat, so weiß man, ob das Herz in Ordnung ist, oder ob man zu Schwindel neigt.
Als der Zug seine Fahrt ermäßigt, krieche ich auf eine Plattform, ein halbes Dutzend Wagen hinter der, auf die ich gesprungen war. Es ist niemand dort. Als der Zug hält, lasse ich mich zu Boden gleiten. Vorn, zwischen mir und der Lokomotive, sind zwei Laternen, die sich vor und zurück bewegen. Die Bremser sehen sich auf den Dächern nach mir um. Ich bemerke, dass der Wagen, neben dem ich stehe, vier Räder hat. (Wenn man ›unten‹ auf dem Gestell fahren will, muss man sorgfältig die sechsrädrigen Wagen vermeiden – die bringen Unheil.)
Ich ducke mich unter den Zug und krieche an den Stangen entlang. Es ist das erste Mal, dass ich unter einen Zug der Kanada-Pazifikbahn gekrochen bin, und ich kenne seine innere Einrichtung noch nicht. Ich versuche, oben auf den Rahmen zwischen ihn und den Boden des Wagens zu kriechen, aber es ist nicht genügend Platz, dass ich mich hineinzwängen könnte. Das habe ich noch nie erlebt. In den Vereinigten Staaten ist man gewohnt, auf richtigen Schnellzügen ›unten‹ zu fahren, und ich pflege es so zu machen, dass ich das Geländer fasse, die Füße nach der Bremsstange schwinge und von dort auf den Rahmen hinaufkrieche. Innerhalb des Rahmens kann ich dann auf der Kreuzstange sitzen. Indem ich mich in der Dunkelheit immer weiter mit den Händen vorfühle, merke ich schließlich, dass zwischen der Bremsstange und der Erde Platz ist. Mit großer Mühe kann ich mich hineinzwängen, ich muss mich flach hinlegen und durchwinden. Sobald ich innerhalb des Rahmens bin, setze ich mich auf die Stange und denke darüber nach, ob der Bremser jetzt wohl herauskriegt, wo ich geblieben bin. Der Zug setzt sich in Bewegung. Sie haben es endlich aufgegeben, nach mir zu suchen.
Aber haben sie es wirklich aufgegeben? Schon als wir das nächste Mal halten, sehe ich, wie eine Laterne unter den Rahmen gehalten wird, der dem meinen am nächsten ist, aber am andern Ende des Wagens. Sie suchen die Stangen ab, um mich zu finden. Ich muss schnell machen, dass ich wegkomme. Auf dem Bauche krieche ich unter die Bremsstange. Sie sehen mich und laufen mir nach, aber ich krieche auf Händen und Füßen quer über die Schienen nach der entgegengesetzten Seite und verstecke mich hier in dem schirmenden Dunkel. Wieder die alte Situation. Ich bin wieder vor dem Zuge, und der Zug muss an mir vorbeifahren.
Der Zug fährt an. Auf dem ersten ›Blinden‹ ist eine Laterne. Ich liege auf dem Boden und sehe den Bremser vorbeifahren und nach mir ausschauen. Auf dem zweiten ›Blinden‹ ist auch eine Laterne. Der Bremser erblickt mich und ruft es dem Bremser, der auf dem ersten Wagen vorbeigefahren ist, zu. Beide springen ab. Schön, dann muss ich eben den dritten ›Blinden‹ nehmen. Aber – lieber Gott – auf dem dritten ›Blinden‹ ist auch eine Laterne! Das ist der Schaffner. Ich lasse ihn vorbeifahren. Jedenfalls habe ich jetzt das ganze Zugpersonal vor mir. Ich drehe mich um und laufe in der dem Zuge entgegengesetzten Richtung. Über die Schulter sehe ich zurück. Alle drei Laternen sind jetzt auf der Erde und schwanken auf der Suche nach mir umher. Ich nehme einen Anlauf. Die Hälfte der Wagen ist schon vorbei, und der Zug fährt ziemlich schnell, als ich aufspringe. Ich weiß, dass die beiden Bremser und der Schaffner in zwei Sekunden wie rasende Wölfe über mich herfallen werden. Ich springe wieder auf die Handbremse, fasse die gewölbten Dachenden und bin im nächsten Augenblick auf ›Deck‹, während meine enttäuschten Verfolger sich auf der Plattform zusammendrängen wie heulende Hunde, die eine Katze auf einen Baum gejagt haben, und da stehen sie nun und fluchen und erzählen mir Unliebenswürdigkeiten über meine Vorfahren.
Aber was mache ich mir daraus? Einschließlich Lokomotivführer und Heizer sind sie fünf gegen einen, und obwohl die Majestät des Gesetzes und eine große, mächtige Körperschaft hinter ihnen stehen, führe ich sie alle an. Ich bin ganz hinten auf dem Zuge, und so laufe ich über die Wagendächer vor, bis ich mich über der fünften oder sechsten Plattform von der Lokomotive befinde. Dann spähe ich vorsichtig hinunter. Auf der Plattform steht ein Bremser. Dass er mich bemerkt hat, kann ich aus der Art sehen, wie er sich in größter Eile in den Wagen schleicht, und ich weiß auch, dass er jetzt hinter der Tür steht und darauf wartet, über mich herzufallen, wenn ich hinunterklettere. Aber ich tue, als wüsste ich es nicht, und bleibe dort, um ihn in seinem Irrtum zu bestärken. Ich sehe ihn nicht, weiß aber gut, dass er hin und wieder die Tür öffnet, um sich zu vergewissern, dass ich immer noch da bin.
Der Zug fährt langsamer, wir nähern uns einer Station. Ich lasse die Beine hinunterhängen, um mich vorzufühlen. Der Zug hält, ich baumle immer noch mit den Beinen. Da höre ich den Bremser vorsichtig die Tür öffnen. Er ist zu meinem Empfang gerüstet. Plötzlich springe ich auf und laufe über das Dach, gerade über dem Kopfe des Mannes, der da unten auf mich lauert. Der Zug hält; die Nacht ist ruhig, und ich sorge dafür, dass meine Füße auf dem eisernen Dache so viel Lärm wie nur möglich machen. Ich weiß es natürlich nicht, nehme aber an, dass er jetzt hinläuft, um mich zu fassen, wenn ich auf die nächste Plattform hinunterkomme. Aber ich komme gar nicht hinunter. Als ich die Mitte des Zuges erreicht habe, mache ich kehrt und schleiche schnell und vorsichtig zu der Plattform zurück, die der Bremser und ich eben verlassen haben. Die Bahn ist frei. Ich klettere auf der anderen Seite des Zuges hinunter und verstecke mich im Dunkeln. Keine Seele hat mich gesehen.
Ich steige über die Einfriedung neben dem Bahnkörper, lege mich hin und passe auf. Aha! Was ist das? Ich sehe eine Laterne, die sich oben auf den Dächern von einem Wagen zum andern bewegt. Sie meinen, ich sitze noch oben, und suchen mich nun. Und noch besser – auf dem Boden, zu beiden Seiten des Zuges, bewegen sich zwei Laternen in derselben Richtung und mit derselben Schnelligkeit wie die auf den Dächern. Es ist die reine Hasenjagd, und ich bin der Hase. Sobald der Bremser auf dem Dache mich erblickt, wollen die beiden andern mich packen. Ich drehe mir eine Zigarette und sehe die Prozession vorüberziehen. Sobald sie vorbei ist, kann ich mich in aller Ruhe vorn zum Zuge begeben. Der Zug setzt sich in Bewegung, und ohne Widerstand komme ich auf den ersten ›Blinden‹. Aber ehe noch der Zug richtig in Gang gekommen ist, und als ich mir gerade die Zigarette anzünden will, sehe ich, dass der Heizer über die Kohlen hinten auf den Tender geklettert ist und mich betrachtet. Ich bekomme einen furchtbaren Schreck. Von seinem Platz aus kann er nach mir mit Kohlenstücken werfen und mich zu Frikassee machen. Stattdessen spricht er mich an, und ich höre zu meiner großen Erleichterung Bewunderung in seiner Stimme.
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