Torben Stamm - Das Todesnetz des Ian Degry

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Kurz und hart: Der Nachfolger von «Die Todesformel des Ian Degry». Ein verkorkster Mordauftrag, hoher Besuch von Außerhalb und ein Boss, der nicht hören will – Ian Degry hat alle Hände voll zu tun, seinem neuen Job als Leiter der Killer-Abteilung gerecht zu werden. Dafür knüpft er ein kompliziertes Netz aus Mord, Lügen, Verrat und Intrigen, in dem er sich bei dem kleinsten Fehler selbst zu verlieren droht.

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Resigniert schüttelte er den Kopf. Die Hose würde er wechseln müssen.

Er griff nach der Zeitung und überflog die kurze Notiz, die eigentlich nur beinhaltete, dass ein Einfamilienhaus abgebrannt war. Die Polizei ging von einem Unfall aus. Der Besitzer wurde noch vermisst, aber vielleicht war er einfach nur auf einer Geschäftsreise.

Das eigentliche Problem war die Adresse.

Diese Adresse hatte er erst vor Kurzem Phil Szwan auf einem Zettel präsentiert.

Also: Warum war das Haus des Mannes abgebrannt, den Szwan töten sollte, und warum konnte die Polizei den Besitzer, also das verdammte Opfer, nicht finden?

Das konnte Mehreres bedeuten:

1. Es war wirklich ein Unfall gewesen. In diesem Fall gab es kein Problem, sondern nur eine zeitliche Verzögerung.

2. Das Opfer hatte sich gewehrt, zum Opfer zu werden, und war stattdessen zum Täter mutiert. Demnach wäre Szwan wahrscheinlich tot oder er würde es bald sein, wenn Degry ihn in die Finger bekam. Auf jeden Fall würde das Opfer/der Täter untertauchen. Diese Variante war ein Problem, aber das konnte man regeln.

3. Es steckte irgendwas anderes dahinter.

Und die letzte Variante war diejenige, die Degry ernsthaft Kopfzerbrechen bereitete. In den anderen Fällen war klar, wie zu verfahren war. Die dritte Variante aber war unüberschaubar und damit unberechenbar. Genau das machte Variante drei ja auch erst zu Variante drei.

Degry ging ins Schlafzimmer, um seine Hose zu wechseln.

Dabei kreisten seine Gedanken aber nicht mehr um Szwan, dessen Überlebenswahrscheinlichkeiten so oder so ziemlich gering waren, sondern um die Information, die er gestern von Svenson erhalten hatte.

Ryan Ferdinand!

Hier!

Das war viel Schlimmer als die dritte Variante!

Das war… Das konnte alles beenden, was Degry sich die letzten Jahre aufgebaut hatte. Wobei er sich eigentlich nicht sicher war, ob das, was er sich aufgebaut hatte, es überhaupt wert war, erhalten zu werden.

Ryan Ferdinand!

Er hatte sofort Gregor angerufen und ihm mitgeteilt, dass sie sich treffen mussten.

Gregor war unterwegs gewesen – „wichtige Meetings“ – aber gleich würden sie sich zusammensetzen und…

Und was?

Wenn Degry das wüsste, wäre ihm wohler.

Berufszufriedenheit

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er immer weiter hinauf will. Deswegen ist der Mensch mit der Welt und dann mit dem Mond nicht zufrieden gewesen, nein, zukünftig soll es doch bitte auch der Mars sein.

Deswegen gab es die Bankenkrise und wird es sie wieder geben und aus dem gleichen Grund platzen regelmäßig irgendwelche Blasen (Immobilienblasen, IT-Blasen, etc.).

Das Platzen einer Blase ist ein schmerzhafter Prozess.

Manchmal glaube ich, dass meine persönliche Blase auch kurz vorm Platzen steht. Dass ich mich übernommen habe.

Klar, ich töte Menschen, weil es mein Job ist, aber natürlich mache ich das mit einem gewissen Anspruch.

Dem Anspruch, der Beste dabei zu sein.

Derjenige, der niemals erwischt wird.

Derjenige, der jeden töten kann.

Und natürlich hat es mir geschmeichelt, als Gregor mich befördert hat.

Abteilungsleiter - Fachbereich Mord!

Ich habe jetzt Leute unter mir, die meine Meinung hören möchten.

Ich habe Macht, Ansehen, Geld…

Wie Politiker, Banker oder hohe Verwaltungskräfte.

Und genauso fühle ich mich: Wie ein verdammter Verwaltungsbeamter, der den ganzen Tag auf seinem Arsch sitzt und Pläne macht, für die andere ihren Kopf hinhalten müssen.

Ich frage mich, wann der Punkt kommt, an dem man den Respekt der Leute verliert.

Wann sie vergessen, dass man in seinem Handwerk brillant war – sonst wäre man ja nicht so weit gekommen.

Mittleres Management – Das ist jetzt meine Welt. Zu weit oben, um mit der Fußtruppe gemein zu sein, zu weit unten, um von den Bossen wirklich ernst genommen zu werden.

Für die bin ich die Fußtruppe.

Nur, dass diese Truppe aus einem Mann besteht.

Meeting

Gregor hatte seinen Hauptsitz noch immer in dem gleichen alten Pub, von dem aus er schon immer seine Geschäfte betrieben hatte. Klar, irgendwann würde er umziehen müssen – seine Geschäftsräume seinen Geschäften anpassen.

Er musste immerhin etwas repräsentieren.

Aber er hing an diesem alten Schuppen.

Er hatte den Pub übernommen und von hier aus angefangen, seine Macht Schritt für Schritt auszudehnen.

Die Straße.

Das Viertel.

Die Stadt.

Er machte Umsatz, die Bosse mochten ihn. Einige waren froh gewesen, als Gian Mateo abtrat – oder abgetreten wurde. Ein paar Leute hatten daran gezweifelt, dass Gregor der Richtige für den Job war.

Also hatte Gregor getan, was er immer getan hatte: Die Ärmel hochgekrempelt und seinen Job gemacht. Das bedeutete in erster Linie, dass viele Leute vor die Wahl gestellt wurden, ob sie ihren Ruhestand mit ihrer Frau oder irgendwo verscharrt liegend verbringen wollten.

Dabei war Ian Degry seine rechte Hand gewesen.

Ian Degry! Gregor griff nach seinem Päckchen Zigaretten und steckte sich eine an. Er lehnte sich im Schreibtischstuhl zurück und blies den blauen Rauch unter die Decke.

Ian Degry!

Ein Künstler.

Ein Krieger.

Aber inzwischen fragte sich Gregor, ob es nicht vielleicht ein Fehler gewesen war, ihn ins Management zu holen.

Der Junge war gut, keine Frage. Seine Abteilung lieferte ab. Wann immer es ein Problem gab, konnte man auf Degry zählen.

Aber in letzter Zeit mehrten sich die Gerüchte, er wäre ein bisschen…paranoid geworden. Als Killer an der Front war Misstrauen seine Lebensversicherung gewesen und auch in seiner neuen Position sollte man nicht zu gutgläubig sein, aber man musste dabei… subtil vorgehen. Fingerspitzengefühl aber war offensichtlich nicht gerade Degrys Stärke.

Es klopfte.

„Ja!“, rief Gregor. Die Tür schwang auf und Ian Degry betrat den Raum.

„Morgen“, begrüßte Gregor seine Führungskraft. Degry nickte: „Guten Morgen.“ Er setzte sich Gregor gegenüber auf einen Stuhl.

Sieht schon irgendwie verkniffen aus , dachte sich Gregor. Früher ist er mir cooler vorgekommen. Jetzt sieht er gestresst aus. Und gestresste Leute machen Fehler.

„Also?“, fragte Gregor.

„Ryan Ferdinand ist in der Stadt.“

Und das soll mir jetzt was sagen? Das sagte Gregor natürlich nicht. Stattdessen machte er: „Aha.“

Degry runzelte kurz die Stirn, bevor er fragte: „Du weißt, wer das ist?“

Nein, aber ich werde dir das bestimmt nicht auf die Nase binden. Gregor schwieg.

Degry erklärte: „Ryan Ferdinand ist sowas wie…“ Er suchte nach dem passenden Begriff: Wie soll ich ihn charakterisieren?

„Spucks einfach aus“, sagte Gregor und hoffte, dass er ermutigend und nicht genervt klang.

„Er hat ein spezielles Geschäftsmodel entwickelt.“

„Aha.“

„Er kommt in eine Stadt und analysiert die Gegebenheiten: Wer hat die Macht? Womit kann man Geld verdienen? All sowas. Und dann verkauft er die Daten weiter.“

„OK. Er ist sowas wie ein Analyst. Für wen arbeitet er?“

„Er ist freischaffend.“ Degry befürchtete, Gregor würde den Ernst der Lage nicht erkennen: „Die Sache ist die: Manchmal wird er von jemandem beauftragt, der Interesse daran hat, die Stadt zu übernehmen. Oder jemand entwickelt infolge seiner Analyse Gefallen daran, die Stadt zu übernehmen.“

Gregor schüttelte den Kopf: „Wir sind doch nicht im Kindergarten. Wir haben Regeln, Bosse auf höherer Ebene. Ich glaube nicht, dass das so leicht geht.“

Degry zuckte mit den Achseln: „Ich weiß nicht, wie das läuft. Aber Fakt ist, dass ich dir spontan zehn Städte nennen kann, wo genau das passiert ist.“

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