Christine Boy - Sichelland

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Das Sichelvolk ist in den Krieg gezogen. Sie wollen Rache üben, einen Verräter stellen und eine tödliche Gefahr abwenden, die dem sagenumwobenen Stamm der Batí droht. Noch einmal muss Lennys das Reich Cycalas verlassen, aber im Süden warten nicht nur die Erzfeinde Zrundirs. Wird der Weg, der vor so langer Zeit im Nebeltempel begann, nun endlich ein Ende finden? Wird die Schuld, die so viele vor dreizehn Jahren auf sich geladen haben, endlich beglichen? Oder ist es einer der Flüche, die auf den Sichelländern lasten, dass manche Schlachten niemals endgültig geschlagen werden können?

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Vielleicht war es in diesem Jahr ein gutes Omen. Überhaupt war es eine ungewöhnliche Zeit. Nicht nur der milde Winter, seine unerwartete Fahrt in den Süden und die Hoffnung auf Heilung für seinen Onkel Rumpamar gaben seinem Leben eine plötzliche Wendung, sondern auch die Ereignisse, die das ganze Land in Atem hielten. Erzählte man sich nicht, ein früherer Cas hätte Cycalas an den Feind verraten? Und dann diese seltsamen Geschichten aus dem Südreich. Der fortwährende Krieg mit Zrundir, der nun zu Ende gebracht werden sollte. Der plötzliche Tod des guten Makk-Uras und die Nachfolge eines zwar sympathischen, jedoch nicht wirklich bekannten Webers auf den Thron des Shajs. Und all die Geschichten um die Herrscherin Lennys. Ganz allmählich brach rings um das alltägliche Leben in scheinbares Chaos aus und jetzt hatte es sogar ihn, Yos, Neffe eines bescheidenen Fährmanns, erreicht. Was wartete noch auf ihn?

Das Meer wurde unruhiger. Die Wogen schlugen höher, als dass nur der Wind sie verursachen konnte. Zuerst glaubte Yos, er täusche sich, aber der Eindruck verstärkte sich zusehends und ein Blick zur den nahen Klippen verriet ihm schnell den Grund. Sie türmten sich nun immer höher auf, wurden noch schroffer und verliefen nach unten hin bald so zerklüftet, dass er die Barke weiter auf den Ozean hinaus steuern musste, um sich nicht der Gefahr auszusetzen, auf einen Felsen dicht unter der Wasseroberfläche aufzulaufen.

Er kannte diese Gegend, auch wenn er nicht oft hier gewesen war. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, sie so früh zu erreichen. Das Glück war auf der Seite der Heilerin, denn ursprünglich hatte Yos geglaubt, frühestens zum Sonnenaufgang diese Stelle zu passieren.

„Sara!“ rief er laut genug, um den Wind und die Wellen zu übertönen. Jetzt wagte er es besser nicht, den Steuerplatz zu verlassen und sie durch ein Rütteln zu wecken.

„Sara, wach auf!“

Als hätte sie nur auf den Weckruf gewartet, schnellte die Heilerin hoch.

„Ist etwas passiert?“ fragte sie verwirrt und sah sich um.

„Nein, nichts ist passiert. Aber siehst du das da?“ Er deutete in Richtung Land. „Die Silberberge! Cycalas' größter Schatz!“

„Ehrlich gesagt, ich erkenne nicht viel!“ Auch Sara musste sich anstrengen, gegen die Elemente anzuschreien. „Ich habe nicht deine Augen, es ist einfach zu dunkel!“

„Macht nichts! Hab dich auch nich' geweckt, damit du sie anguckst! Sondern weil du dich jetzt entscheiden musst!“

„Entscheiden? Wofür denn?“

„Wie es weitergehen soll! Weiter an der Küste entlang oder direkt nach Süden? Ich sags dir, aufs offene Meer raus – das is' gefährlich! Weiss nich, ob die Barke das schafft! Aber es spart Zeit! Ich würd's nich machen, aber fragen muss ich dich ja!“

„Wieviel länger dauert es denn, wenn wir den sicheren Weg nehmen?“

„Mindestens einen Tag! Wenn's Wetter so bleiben würde, könnte man's vielleicht riskieren. Aber wenn ein Sturm kommt...“

Ein Tag. Zuviel, um den Vorteil zu ignorieren. Die Entscheidung war schwierig.

„Wenn's hell is, kann ich vielleicht mehr sagen. Wegen dem Wetter!“ rief Yos jetzt.

Sara nickte. „Tu, was du für richtig hältst! Ich will so schnell wie möglich in den Süden. Aber vor allem will ich lebend dort ankommen!“

„Bis Sonnenaufgang bleib' ich in der Nähe der Küste! Is' sicherer! Ich mach' das schon! Kannst noch schlafen, hier würd' ich dich nich' mal fahren lassen, wenn's hell wäre!“

Doch das Tosen und Heulen und das jetzt viel stärkere Schaukeln des Bootes machten es Sara schwer, wieder zur Ruhe zu kommen. Immer, wenn sie gerade wieder in den Schlaf hinüberglitt, riss eine besonders hohe Welle oder eine starke Böe sie wieder in die Wirklichkeit zurück. Ihre Erschöpfung siegte erst im Morgengrauen.

Horem strahlte, als er die Anhöhe wieder herabstieg. Es war die erste größere Erhebung seit vielen Stunden und somit eine Gelegenheit, die Gegend weiter zu überblicken als bisher. Inzwischen war es vollständig hell geworden, der Nebel aber war geblieben.

„Der Drei-Morgen-Wald!“ rief er seinen Gefährten zu, die ihn gerade einholten. „Man kann ihn bereits sehen! Es ist nicht mehr weit!“

„Wie weit genau?“ fragte Lennys.

„Ein paar Stunden. Noch vor dem Mittag sind wir raus aus diesen widerlichen Sümpfen!“

„Ich kann es kaum erwarten.“ Auch Rahor setzte nun wieder eine freundlichere Miene auf. „Gab es sonst noch etwas Interessantes zu sehen?“

„Keine Hantua, wenn du das meinst.“

„Und sonst?“

„Nebel. Und noch mehr Nebel. Scheint aber am Wald besser zu werden.“

„Sehr aufregend.“ meinte Lennys trocken. „Nebel also. Da wären wir ohne dich sicher ganz überrascht gewesen.“

Erstaunt drehte sich Rahor zu Lennys um. So viel Humor bewies sie ausgesprochen selten. Gerade in den letzten Stunden war er sicher gewesen, ihre Laune bewege sich stetig einem absoluten Tiefpunkte entgegen. Mit diesem Empfinden war er auch nicht allein, denn sämtliche Cas vermieden überflüssige Wortwechsel und unnötige Verzögerungen, um nicht Ziel eines plötzlich hervorbrechenden Wutanfalls ihrer Herrin zu werden.

Und nun das.

„Ich hab Hunger!“ bemerkte Haz-Gor, ebenfalls ermutigt durch Lennys' letzte Bemerkung. „Altes Brot und getrockneter Fisch – ich brauch endlich was Vernünftiges zwischen den Zähnen!“

„Vielleicht hätten wir Afnan mitnehmen sollen.“ Zom setzte einen träumerischen Gesichtsausdruck auf. „Der hätte uns einen leckeren Sumpfwurmeintopf kochen können.“

Die Cas lachten.

„Oder Stechmückensuppe!“

„Krötenbraten!“

„Schlangeneier!“

Mit einem Mal schienen alle wie ausgewechselt und alberten durcheinander. Lennys sah sich den plötzlichen Ausbruch nicht lange an.

„Genug jetzt! Sobald wir am Waldrand sind, werden Haz-Gor und Zom sich um etwas Essbares kümmern. Das Jagen habt ihr ja wohl nicht verlernt?“ Ohne ein weiteres Wort stieß sie dem Hengst die Fersen in die Flanken. Sie kamen jetzt erheblich schneller voran, seit die Tümpel und Schlammlöcher immer weiter von ihrem Weg zurückwichen. Dennoch mussten sie noch immer mit zahlreichen Tücken kämpfen. Nicht lange, nachdem sie die Anhöhe hinter sich gelassen hatten, entkam Horem beim Untersuchen einiger abgebrochener Schilfhalme nur knapp den Zähnen einer Wasserschlange, die er aufgeschreckt hatte. Und gleich darauf mussten sie einen weiten Bogen um einen See herum schlagen, aus dem stinkende Blasen aufstiegen und an dessen Ufer der Boden wieder viel zu sumpfig wurde, um gefahrlos entlangreiten zu können.

Doch dann endlich veränderte sich ihre Umgebung immer schneller. Schlamm wandelte sich zu fester Erde, Schilf und Schlingpflanzen machten buschiger Vegetation Platz und statt dem Sirren der Stechmücken und dem nie ganz verebbenden Jaulen, das den Singenden Sümpfen ihren Namen gab, dominierte bald wieder der Gesang von Vögeln.

„Singende Sümpfe.“ schnaubte Faragyl. „So ein Blödsinn. Stinkende Hölle sollten sie es nennen. Das war ja nicht zum Aushalten!“

Im Schutze mehrerer alter Kiefern gönnten sie sich jetzt eine Pause. Haz-Gor und Zom erfüllten ihre Pflicht und hatten sich gleich aufgemacht, um den Wald nach Nahrung zu durchstreifen, während sich die anderen um Feuerholz, frisches Wasser und die Versorgung der Pferde kümmerten.

„Hier ist der Winter wohl wirklich vorbei.“ Rahor zupfte am Zweig einer Birke. „Wird schon grün. Meine Güte, da wäre in Cycalas noch nicht daran zu denken.“

„Und trotzdem jammern die hier immer.“ Balman bot ihm einen Schluck aus der letzten Sijakflasche an, die er noch im Vorrat gefunden hatte. „Wenn bei denen im Herbst die ersten Blätter fallen, schreien sie schon nach dem Frühling und beschweren sich über die Kälte.“

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