„Ich brauche noch einen Höhepunkt. Bitte, Alexander", flüsterte sie.
Er lächelte siegessicher und drang mit einem harten Stoß wieder tief in sie ein. Dann begann er sie zu rammeln, wie ein wildes Tier. Erbarmungslos und hart prügelte er seinen Riemen in die nasse Schlucht. Schneller und fordernder.
„Ah ... du Tier ... du, ahhhh ... wildes Tier“, seufzte sie und stöhnte laut.
Der zweite Höhepunkt kam jäh und im steilen Anstieg. Zuerst war das Ziehen in den Lenden und den Hüften, dann der Schauer in den Oberschenkeln. Es bebte in ihr wie ein Zug, der über immer mehr Weichen springt, und einem Gegenzug entgegentanzt. Und dann war er da, der Aufprall, dieses sekundenlange Zerreißen im Bauch, das Umkippen und Hinabstürzen in die ausklingende Lust.
Während sie wie ein Fisch an Land zitterte, erreichte auch er seinen Höhepunkt. Er pumpte sein Sperma in mehreren heftigen Eruptionen in den Scheidegang. Sie spürte, wie der Samen tief in ihren Unterleib spritze. Dann zog er schwer atmend seinen Pint aus ihrem Loch und setzte sich frech grinsend auf den Boden.
„Ich kann nicht mehr", keuchte sie. „Zwei Höhepunkte beim Sex hatte ich noch nie im Leben!“
Sie war glücklich und befriedigt, saß auf dem Sofa, hatte die Augen geschlossen und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Was war geschehen? Was hatte sie nur getan?
Sie wusste nur eins, der freche Bursche hatte sie fantastisch gefickt. Die beiden Höhepunkte konnte sie jetzt noch spüren. Die Kontraktionen der Scheidenmuskulatur ließen kaum nach.
Sie beschloss, sich später darüber Gedanken zu machen, denn zwischenzeitlich waren wohl ihr Mann und Lisa erwacht. Es war früher Abend und die beiden würden sicher Hunger haben. Sie sprang vom Sofa und rannte zur Kochzeile. Mit dem Wasser der Spüle reinigte sie die Intimzone.
Nachdem sie den Bikini angezogen hatte, stand er lächelnd an der Tür und hielt ihr den verlorenen Schlüssel entgegen.
„Danke, Alexander ... für alles ...äh, den Schlüssel und so ...“, stammelte sie.
„Wenn du wieder den Schlüssel verlieren willst, melde dich bei mir. Ich stehe dir immer zu Diensten“, meinte er süß grinsend und küsste ihre Stirn.
Wendy Kahl-Dose nickte verstört, winkte kurz zum Abschied und verließ, ohne ein weiteres Wort zu sagen, den Wohnwagen.
Alexander Ackermann nahm sich eine Dose Bier aus dem Kühlschrank. Erneut hatte er es geschafft. Seine große Leidenschaft lag in der Verführung verheirateter Frauen. Es entstanden keine Verpflichtungen oder feste Bindungen. Er wollte nur Sex und anschließend wieder seine Ruhe haben.
Der Urlaub mit seinen Schulfreunden schien vielversprechend zu werden. Er hatte eine Vielzahl gebundener Frauen auf dem Campingplatz im Auge.
Jennifer Wagner stand im Wohnwagen an der Spüle, als sie von draußen eine Stimme hörte.
„Markus?“
Jennifer antwortete: „Er ist mit Christian beim Angeln.“
„Die fangen doch nie etwas“, kam lachend die Antwort.
Die Türe öffnete sich, und Alexander Ackermann trat ein. Er grinste die verheiratete Frau an, und betrachtete fasziniert den perfekt gewachsenen Körper. Die Schwarzhaarige trug nur einen weißen Bikini.
„Wann kommen die beiden Helden zurück?“
Jennifer blickte den blonden Schulfreund ihres Mannes an. „Das kann ich dir nicht sagen. Wenn du ihn sprechen möchtest, solltest du zum See gehen. Dort wirst du die beiden finden.“
„Ja. Das könnte ich tun. Jedoch wäre mir ein kühles Bier lieber.“
„Im Kühlschrank sollten noch welche sein. Du kannst dich bedienen, Alexander.“
Er nahm sich eine Dose Bier und öffnete den Verschluss. Als er zum Trinken den Kopf nach hinten bog, löste sich der Knoten des Handtuchs, dass er um seine Hüften trug. Es schien ihn jedoch nicht sonderlich zu interessieren, denn er trank unverändert weiter, während das Handtuch auf den Boden fiel.
Alexander trug sonst nichts. Gar nichts. Er stand völlig nackt im Caravan seines Schulfreundes und dessen Ehefrau.
Jennifers Blick huschte über seine Kehle, die mit schluckenden Bewegungen das kalte Bier verarbeitete, sah über den trainierten, unbehaarten Oberkörper, bis sie schließlich an der gut sichtbaren Morgenlatte stehen blieb. Ihre Augen wurden größer und ihr Herz schlug schneller. Die Poren ihrer Haut weiteten sich, als sie die so unverhüllt zur Schau gestellte Manneskraft ansah. Dann ertappte sie sich selbst und drehte den Kopf wieder fort, so als wäre nichts gewesen.
Sie fixierte die Tasse, die unter dem Kaffeeautomat stand. Langsam tropfte es aus dem Ventil. Unschlüssig kaute sie auf den Lippen, während ihre blassen Wangen von einer leichten Röte erfüllt wurden. Ihr Herz schlug schneller. Sie durfte den Kopf nicht drehen, nicht noch einmal zum Schulfreund ihres Mannes blicken, auch, oder gerade, weil es sie fasziniert hätte. Er wirkte so maskulin, so perfekt. Seine wilde Aura schien etwas in ihr geweckt zu haben, was schon lange verschwunden war.
Außerdem hatte die sechsundzwanzigjährige Jennifer Wagner ein Problem: Sie konnte und wollte ihren Ehemann nicht treu ein. Das Leben war zu kurz, um es mit nur mit einem Mann zu verbringen. Sie reizte der Geruch eines anderen Mannes, sie wollte herausfinden, wie andere Schwänze gewachsen waren, wie sich der Sex mit einem anderen Kerl anfühlte. Sie war neugierig auf Sex zu dritt, auf Gruppensex und auf heimliche Affären. Und ihr war klar, dieser Alexander Ackermann, dieser süße blonde Adonis, gehörte eindeutig zu ihrem Beuteschema, spätestens, seit sie seinen perfekt gewachsenen Penis gesehen hatte. Es war wie die Sucht eines Alkoholikers, dem man eine Flasche Bier vor die Nase stellte, er würde nicht wiederstehen können. Und so erging es Jennifer, wenn sie einmal einen interessanten Schwanz entdeckt hatte, sie könnte diesem nicht wiederstehen!
Sie brauchte dringend eine kalte Dusche, oder war hoffnungslos in ihrer Lust auf Sex verloren!
„Hat dir der Anblick gefallen, Jenny?“, hauchte plötzlich die Stimme des jungen Mannes in ihr Ohr.
„Du weißt, ich mag diese Abkürzung meines Namens nicht! Ich heiße Jennifer, klar?“, sagte sie strenger als geplant. Aber es war ihr Fluchtweg aus dieser Sexfalle. So hoffte sie zumindest.
Alexander stand direkt hinter ihr. Der großgewachsene blonde Mann legte seine Hände links und rechts von ihr auf die Arbeitsplatte. Sein nackter Körper drückte ganz leicht von hinten an sie heran.
„Jenny klingt für mich nach purer Erotik. Daher mag ich diese Abkürzung“, erwiderte er.
Der natürliche Duft seiner Männlichkeit stieg ihr in die Nase. Ein Duft, der sie an viele erotische Momente erinnerte. Jennifer versuchte seine Anspielung auf Erotik zu ignorieren, indem sie schwieg. Er sollte gehen, sollte verschwinden, schoss es ihr durch den Kopf. Aber Alexander blieb direkt hinter ihr. Seine Fingerkuppen strichen sanft über die gut gepflegte Haut ihrer Handrücken. Ein Schauer durchfuhr sie; ihre Knie wurden weich.
Das Ventil des Kaffee-Vollautomaten öffnete sich und die heiße Brühe ergoss sich in die Kaffeetasse.
„Ist dir kalt, Jenny? Du zitterst ja“, flüsterte er.
Die Schwarzhaarige war gefangen zwischen der Küchenarbeitsplatte, den muskulösen Armen und seinem athletischen Körper. Sie fühlte sein erigiertes Geschlecht, das sich hart an ihr Bikini Höschen schmiegte.
„Hör auf damit!", fauchte Jennifer, die nun etwas Kraft gefunden hatte, auch wenn ihre Stimme alles andere als überzeugend klang.
„Was soll ich lassen?", fragte Alexander. „Dich Jenny zu nennen? Oder was meinst du?“
Die Finger seiner rechten Hand wanderten über ihren Handrücken, strichen sanft den Unterarm entlang. Er kitzelte mit seiner Nase durch ihr langes schwarzes Haar. Seine Hand wanderte weiter und legte sich schließlich auf den unbedeckten Ansatz ihres flachen Bauches, der zwischen Höschen und Shirt hervorblickte.
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