Alisha Mc Shaw - Rondaria

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Rondaria: краткое содержание, описание и аннотация

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"Dein Vater war ein Bär!"
Mit diesem Satz beginnt für Aleyna das Abenteuer ihres Lebens. Eigentlich will sie an jenem Tag nur ihren Vater beerdigen, doch die Begegnung mit dem Gestaltwandler Noyan verändert für sie alles.
Ohne sich wirklich dagegen wehren zu können, gerät sie in einen Strudel aus Geheimnissen,einer parallelen Welt und Menschen, die sich in Tiere verwandeln.

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Während Ashron zufrieden nickte, entwich Shae ein weiterer Seufzer. »Romonix, ich wollte mitnichten sagen, dass Chiron die Sache in die Hand nehmen sollte. Seit Daerons Verschwinden sind viele Dinge in Rondaria nicht mehr so, wie sie sein sollten. Und dazu zählt in meinen Augen auch die Tatsache, dass wir nicht neutral sind!«

Romonix kniff ein Auge zu, sah Shae aber weiterhin stumm an. Die Tigerdame wertete sein Schweigen als Zeichen zum Weitersprechen. »Der Zirkel war immer die letzte Instanz. Wir trafen Entscheidungen, wenn kein anderer dazu fähig war. Mit dem Verschwinden unseres rechtmäßigen Königs haben wir das wichtigste Gut verloren. Die Neutralität!« Sie hob den Kopf an und blickte zu Ashron. Man sah dem Gorilla an, dass ihm Shaes Worte nicht passten. Wahrscheinlich umso mehr, weil er wusste, dass sie Recht hatte. »Es hat nie sein sollen, dass ein Mitglied des Zirkels gleichzeitig über das Volk herrscht.«

»Was hätte sein sollen, und was nicht liegt nicht in unserem Ermessen, Shae ...« Romonix räusperte sich. »Aber wir haben in der Hand, was die Zukunft bringen könnte. Und das sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Wenigstens so weit sind wir uns doch einig?« Er sah von einem zum anderen. Beide nickten. »Gut. Dann sollten wir unsere Zeit sinnvoller nutzen. Lasst uns überlegen, was der innere Zirkel tun wird!«

Aufbruch

»Weil du uns retten kannst!«

Noyan

Schoßhund.

Dieses Wort hatte ihn die ganze Nacht nicht zur Ruhe kommen lassen, hallte immer wieder in seinem Kopf nach. Er konnte verstehen, wie überrumpelt sie von all den Dingen war, die er ihr offenbart hatte. Zugegeben, ziemlich plump. Aber sie das in ihm sah, verletzte ihn mehr, als er zugeben wollte. In seinen Augen war ihre Sicht der Dinge falsch.

Seit Stunden saß er nun auf dem Friedhof. Nachdem er ihr Haus so fluchtartig verlassen hatte, war er hierher gekommen und starrte seitdem nachdenklich auf das Grab ihrer Eltern. Ein einfacher, grauer Stein, der nach oben rund zulief und in einem gemeißelten Kreuz endete. Zu dem schon etwas verwitterten Namen ihrer Mutter hatte Aleyna den ihres Vaters hinzufügen lassen. Maria & Taledon stand in der Mitte des Steines mit zierlichen, golden eingefassten Lettern, mehr nicht.

Zwei Kisten mit Blumen und ein kleiner Engel mit der Inschrift Nur vorangegangen standen an der Seite bereit, um verarbeitet zu werden, wenn der Friedhofsgärtner die frisch zugeschüttete Grabstätte mit Gras bedeckt hatte. Aleyna würde sich hier einen schönen Ort schaffen, um für Erinnerungen zu verweilen.

Noyans eigentliche Aufgabe war bereits erfüllt - er hatte die Aura des Wandlers überprüft. Sie war nur noch schwach vorhanden, aber was er sehen konnte, reichte ihm. Wo verblassendes, sterbendes Rot sein sollte, waren nur graue Überreste gewesen. Aleynas Vater war definitiv an der Krankheit gestorben. Noyan schnaubte bitter und sein Nackenfell richtete sich auf. Er wusste, was andere sahen, wenn sie seine Aura betrachteten. Eben jenes Grau, auf das er seit Stunden herabblickte. Die Seuche machte vor niemandem Halt. Auch vor ihm nicht.

Den einen traf es früher, den anderen später. Seine Mutter war tot, und seine Schwester war ebenfalls gestorben. Aber konnte man das wirklich noch sterben nennen? In seinen Augen war es ein qualvolles Dahinsiechen, ein stückweises Zerfallen von Wesen, die am Ende nur noch ein Schatten ihrer Selbst waren.

So weit würde er es nicht kommen lassen. Er konnte jeden in Rondaria verstehen, der seinem Leben selbstbestimmt ein Ende gemacht hatte.

Schon seit langer Zeit war ihm bewusst, dass er krank war. Noch gab es keine weiteren Auswirkungen, aber die Blicke der anderen Wandler, des Zirkels und nicht zuletzt der von Palina reichten ihm.

Er spürte Aleynas Anwesenheit, noch bevor er sie hören konnte.

Mit leisen Schritten trat sie hinter ihn und blieb in der schwindenden Dunkelheit stehen. »Ich glaube, mein Vater war auf eine neue Art glücklich, auch nachdem sie gestorben war«, sagte sie leise. »Wir haben am Waldrand gelebt und waren viel draußen. Er liebte den Wald, und ich tat es auch. Es veränderte sich erst, als wir umzogen.«

Langsam drehte sich Noyan zu ihr um, musterte sie schweigend. Sie trug ein schlichtes schwarzes Kleid und klammerte sich an einem Seesack fest, als sei er ihr einziger Halt.

»Eines Tages packte er unsere Sachen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was geschah, aber wir ließen alles hinter uns, was wir kannten. Den Wald, unsere Freunde, die Vergangenheit. Er kaufte das Haus, in dem ich heute lebe und verlegte ihre letzte Ruhestätte hierher. Er war nie wieder mit mir im Wald.« Aleyna ging an ihm vorbei und kniete sich vor dem Grab auf den Boden. Sanft berührte sie den Stein, ihre Traurigkeit wehte zu ihm herüber und wieder wallte das Verlangen in ihm auf, sie vor all dem zu schützen.

»Ich glaube, das hier war sein einziges Zugeständnis an die alte Zeit. Meine Mutter liegt am Waldrand, so verband er die beiden großen Lieben seines Lebens.« Ihr entwich ein tiefes Seufzen. »Ich kann mich an fast gar nichts mehr erinnern, vielleicht habe ich es schon zu lange verdrängt. Die Sache mit den sprechenden Tieren ...«, sie brach ab und drehte ihren Kopf zu ihm. »Es tut mir leid, was ich gesagt habe. Der Tod meines Vaters war schlimm für mich. Dann kamst du daher mit all deinen seltsamen Geschichten. Ich weiß, das rechtfertigt meine Worte nicht, aber vielleicht macht es das einfacher, mir zu verzeihen.«

Noyan erhob sich und trat an ihre Seite. Langsam ließ er sich neben ihr nieder und legte seinen Kopf auf die Pfoten. »Nein, ich sollte mich bei dir entschuldigen, Aleyna. Dein Vater ist gerade gestorben und ich komme hierher, präsentiere dir eine vollkommen neue Welt und erwarte, dass du dich auch noch freust«, murmelte er zerknirscht.

»Meine alte Welt zerbricht gerade. Mein Vater war ein Tier und ich, ... ich soll ebenfalls eines sein. Das ist einfach etwas viel auf einmal, verstehst du?«

Obwohl es ihn ziemlich kalt war und er sicher frösteln würde, löste Noyan den Wolf und verwandelte sich in seinen Menschen. Sanft griff er nach ihren Schultern und drehte sie so, dass sie ihn ansehen musste. Ihre Augen glänzten feucht und sie hielt den Seesack wie einen Schutzschild vor sich.

»Falsch«, sagte er sanft und hob ihren Kopf zu sich an. »Er war kein Tier, sondern ein Gestaltwandler. Das ist ein großer Unterschied. Aber vorrangig war er einfach nur dein Vater, okay?« Er sah ihren zweifelnden Blick und lächelte. »Vielleicht verstehst du es wirklich besser, wenn du es siehst.« Er ließ sie los und machte einen Schritt nach hinten.

»Was sehen?«, fragte sie, während sie scheinbar krampfhaft versuchte, nicht auf seinen nackten Körper zu starren. Mit zusammengekniffenen Augen hielt sie ihm den Seesack entgegen. »Nimm das!«, nuschelte sie.

Noyan starrte den Sack einen Moment verdutzt an, dann begriff er. Aleyna hatte ihm seine Kleidung mitgebracht! Ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht, aber er griff nach dem Beutel. »Komm mit mir nach Rondaria«, sagte er leise, während er die Dinge herausfischte, die sie ihm schon in ihrem Haus gegeben hatte und schlüpfte hinein. Sogar an die Schuhe aus dem Flur hatte sie gedacht. »Lass mich dir die Welt zeigen, in der dein Vater einst gelebt hat. Ob du willst oder nicht, es ist auch deine Welt.«

Sie schüttelte den Kopf und erhob sich. »Nein, Noyan. Das hier«, sie machte eine übergreifende Handbewegung, »ist meine Welt!«

Ihre Worte trafen ihn tief, aber er versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wie verletzt er war. »Weißt du, warum ich eigentlich hergekommen bin?«

»Du solltest irgendwas bei meinem Vater überprüfen, war es nicht so?« Sie warf einen Blick auf das zugeschüttete Grab und vermied es wieder, ihn anzusehen. »Und, was hast du rausgefunden?«

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