Anina Toskani - Braco - kleiner Bruder, großer Engel

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Braco - kleiner Bruder, großer Engel: краткое содержание, описание и аннотация

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Anina Toskani schreibt seit der Kindheit. Mr. Bär findet ihre Texte und überredet sie zu veröffentlichen. Was mit Poesie und Kurzgeschichten begann, wird ein autobiografischer Roman. Als bei Queen Mum Deli die Alzheimer Dämonen auf der grünen Couch grassieren, beginnt ihre Suche. Da begegnet sie Braco's magischem Blick und eine Wende tritt ein.
Von Alzheimer, Burnout, Couchsurfing, Heilern, Hypnose, Jesus Christus, Pater Pio und heiligem Lachen erzählt sie mitreißend in Braco, kleiner Bruder – großer Engel.

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Das alles hätte man vorher bedenken müssen! Ich selbst verlor damals alle Freundinnen vom Gymnasium in der Stadt, weil auch sie woanders hinzogen oder, in der Stadt wohnten, während ich 40 Minuten mit dem Bus zu fahren hatte. Damals be-gann auch, schleichend, die merkwürdige Persönlichkeitsveränderung Delis mit Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust und schließlich Angstattacken, die nach der Schilddrüsenoperation mit diesem ‚dämo-nischen Ohrwurm‘ einsetzen, der sie, bis fast zu ihrem Tod, verfolgte, indem er ihr ununterbrochen einflüsterte, sie müsse sterben. Vater konnte sich auf ihre Wesensveränderungen keinen Reim machen. Leider konnte Deli nicht in Worte fassen, was sie bedrückte, fühlte sich oft hundsmiserabel, war melancholisch, de-pressiv und schlecht gelaunt, manchmal auch unerwartet aggressiv. Vater wusste keinen Ausweg als den Rückzug in seinen Hobbykeller, wo er viele Abende und Wochenenden in seine Leidenschaft für Flugzeugbau investierte, während Deli im Haus, allein im Wohnzimmer, Hand-arbeiten machte oder sich mit Lesen ablenkte.

Erst viel später, kurz vor seinem Tod im Sommer 1995, gestand mir Vater unter vier Augen, dass er seit etlichen Jahren seine geliebte Deli, die er, gleich nach seiner Rückkehr aus dem Krieg, aus Liebe geheiratet hatte, seit langem nicht mehr wiedererkannte. Sie war ihm fremd geworden. Ich war so fassungslos, dass ich keinen Ton herausbrachte. Mein Vater starb 1995 an Prostatakrebs, im gleichen Jahr wie Ivica Prokic, der Lehrer Bracos in Südafrika. Dass Vati Krebs hatte, verschwieg er Deli und mir bis zuletzt, denn er wollte sich keinesfalls operieren lassen. Wir erfuhren von seinem Leiden erst nach seinem Tod durch den Hausarzt, völlig schockiert. Als ich Deli, wenige Jahre später, nach München holte, verdrängte ich zuerst erfolgreich unheilvolle Symptome einer drohenden Katastrophe. Ich ertränkte sie im täglichen Bürostress und meinem Gesang. Unbezahlte, nicht einmal erfassbare Überstunden waren in den 90er Jahren an der Tagesordnung bei deutschen Großunternehmen, so kam ich oft abends spät nach Hause und wusste nicht, was Deli an ihren Abenden machte. In der Freizeit beschäftigte ich mich mit Operngesang, meiner Leidenschaft und sang in der Kirche. Ich versuchte, Deli regelmäßig in unser Schwimmbad in Ottobrunn oder zu Waldspaziergängen mitzunehmen, denn Abwechslung und Bewegung taten ihr gut. Damals ahnte ich nicht, was noch alles im Laufe der Jahre auf mich zukommen würde.

GottseiDank! Sonst wäre ich vermutlich schreiend davongerannt. Eigentlich kämpfte ich gegen eine Realität, die schon zu lange Wurzeln geschlagen hatte, um noch grundlegend verändert zu werden. Trotz allem war ich überglücklich, als es mir im Frühjahr 2013 gelang, Deli von einem Besuch bei Braco persönlich, in der Kongresshalle in Stuttgart zu überzeugen, damit wir Braco’s heilenden Blick einmal live miterleben konnten. Deli sagte sogar zu und ich dachte, ich könne mich darauf verlassen, war pünktlich frühmorgens an der Tür. Unseren Rotkäppchen-korb hatte ich mit Tee und belegten Broten liebevoll für unterwegs vorbereitet. Ich wollte um 5 Uhr früh aufbrechen, um morgens ab 8 Uhr an Bracos Blick in der Kongresshalle Esslingen teilnehmen zu können. Doch, es kam, wie es kommen musste, Deli war um keinen Preis von ihrer Couch wegzubewegen, wie so oft, wenn sie wieder von einer heftigen Attacke ihrer bedrohlichen inneren Stimmen angefallen worden war. Ich spürte, dass die Atmosphäre um sie herum elektrisch geladen war. Es schien geradezu in der Luft zu knistern, je näher man der grünen Velourcouch rückte. Elektrische Phänomene dieser Art tauchten oft um Deli’s Platz auf der grünen Couch herum auf. Einmal sprang dabei sogar die große elektrische Rollade aus der Fassung, als ich frühmorgens den Schalter betätigte, um Licht hereinzulassen, denn im Dunkeln konnte man die Hand vor Augen nicht sehen. Die Rollade blieb, total schief, ir-gendwo in der Mitte des Fensters, hängen, dann bewegte sich nichts mehr, weder vor noch zurück. Deli hatte mich dann wütend und irgendwie sogar schadenfroh, angepflaumt, ich hätte ihre Rollade kaputtgemacht, obwohl ich nichts dafür konnte. Allem Anschein nach, waren in ihrer Nähe stets unsichtbare Geister am Werk, die versuchten, absichtlich Unfrieden zwischen Deli und mir zu stiften. Aggression, dämonische Übergriffe und unangenehme elektrische Ladungen lagen erlebte ich noch oft, wenn ich in Deli’s winziger Wohnung ankam. Am deutlichsten waren sie um die Couch herum zu spüren, auf der Deli die meiste Zeit vor sich hin grübelnd saß. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Unglück läge regelrecht in der Luft, ganz in ihrer Nähe und spränge dann gelegentlich auf mich über.

Es fühlte sich an, wie schwarze Magie. Deli’s Alzheimer Dämonen suchten gierig nach Gelegenheiten, negative Gefühle oder Missgeschicke hervorzurufen, an denen sie sich tierisch zu ergötzen schienen. Erst mit der Zeit wurde ich gewahr, dass diese Schmarotzer sich von Wut, Scham, Schadenfreude und Schuldgefühlen ernährten, wobei sie von Deli auf mich übersprangen und tüchtig Zwietracht schürten, sobald sie auf Nachschub an negativen Emotionen Gelüste hatten. Es war ein gefährliches Phänomen, auf das ich regelmäßig hereinfiel, indem ich wütend reagierte, sobald Deli mich mit spitzen Bemerkungen empfing.

In aller Herrgottsfrühe auf die Fahrt nach Stuttgart zu Braco eingestellt, beschloss ich an diesem Tag, lieber allein loszudüsen, als unnütze Zeit mit Überzeugungsmanövern bei Deli’s Abwehr zu verlieren. Ich würde sie einfach in Gedanken mitnehmen. Es war wunderbar, so in den frühen Morgen zu starten. Die Autobahn war frei, die Fahrt verlief reibungslos. Ich fand die Kongresshalle Esslingen ohne Umschweife und kam vor 8 Uhr pünktlich an, kaufte mehrere Tickets und saß dann im großen Vorraum, der sich langsam mit Menschen füll-te. Ich atmete tief durch, versuchte die Bürde auf meinem Herzen und meinen Schultern loszulassen. Meine Berufstätigkeit ließ mir einfach keine Zeit, mich wirklich intensiv um Deli zu kümmern. Sobald ich ihr einen Tag widmete an meinen freien Freitagen oder am Wochenende, fühlte ich mich noch mehr ausgelaugt. Für mich selbst blieb auch kaum Zeit übrig. Ich war mit allen Aufgaben allein, Deli hatte zu niemand außer mir Vertrauen und ließ niemand in die Wohnung. Schon zehn Jahre vorher, hatte Deli erstaunlicherweise, in weiser Voraussicht, darauf bestanden, dass ich die notarielle Vollmacht zur Personen- und Vermögenssorge bekam. Für spätere Entscheidungen war ich damit abgesichert.

Gespannt wartete ich, vor der Tür des Saales, in der Kongresshalle Stuttgart, auf Einlass zu Braco‘s Blick. Meine Blumen hatte ich abgegeben und der netten Toilettenfrau gleich eines meiner Tickets geschenkt. Ich war ein wenig aufgeregt und kann sagen, dass meine allererste persönliche Begegnung mit Braco’s Blick in Stuttgart wirklich beeindruckend und einfach unvergesslich war. Nach der Begrüßung des Publikums durch einen Mitarbeiter und einem Frage- und Antwortspiel zwischen ihm und dem Publikum, wurde ein Ausschnitt aus Braco’s Videos gezeigt.

Dann kam Braco ruhigen Schrittes, leichtfüßig wie ein Indianer, auf die Bühne. Er trug ein weißes Hemd. Als er dort stand und seinen Blick ruhig über die Reihen schweifen ließ, schien sich meine Wahrnehmung zu verändern. Ich sah plötzlich ein großes, schweres Kreuz aus Metall von ca .30 cm Länge über seinem Kopf schweben. Es sah aus wie die Kreuze in orthodoxen Kirchen, war aus Altsilber mit lauter großen, blauen Edelsteinen eingelegt. Das Kreuz schwebte längere Zeit einige Zentimeter über seinem Haupt in der Luft. Ringsherum um seinen Kopf und Körper nahm ich viel silbrig-weißes Licht war, das sich im Laufe der Sitzung intensivierte und von ihm aus in den Saal strahlte. Er schien aus allen Poren diese lichte Energie abzugeben. Dann spürte ich eine Art emotionaler Entladung, als dieses Licht in meinen Körper eindrang. Das war von einem Gefühl angenehmer Leichtigkeit und Heiterkeit begleitet, so als ob ich innerlich in eine freudige Stimmung explodieren würde. Die Sitzung ging viel zu schnell vorbei. Ich hätte gern länger verweilt. Als Braco sich zum Gehen wandte, sah ich, mit Erstaunen, ein Lichtwesen von ähnlicher Gestalt und Größe genau hinter ihm hergehen. Spontan dachte ich, das kann ja nur Ivica, sein geliebter Lehrer und Meister sein, den er viel zu früh verlor. Ich hatte inzwischen seine Lebensgeschichte aus Videos, Büchern und der Ho-mepage erfahren. Diesen lichten Doppelgänger von Braco sah ich, auch später noch, in vielen Sitzungen. Langsam folgte ich dem Strom der Menschen, die den Saal verließen in den Vorraum, mir wurde eine Blume in die Hand gedrückt. Dann fiel mir in der wartenden Menge ein großer freundlicher Mann mittleren Alters auf, der Braco’s Plakate eifrig fotografierte. Als er mich anlächelte, lächelte ich zurück. Beim Warten auf die nächste Sitzung, kamen wir ins Gespräch, tauschten Emailadressen aus. Er schrieb mir ein paar Tage später, dass er aufgrund seiner Heilerausbildung mein offenes Herzchakra wahrgenommen habe und mir dringend empfehle, mich um Urlaub für mich selbst zu kümmern, da er sehen könne, dass mir im Alltag, seit langem die Lebensfreude fehle. Er hatte, ohne von meinen Problemen zu wissen, den Burnout in meiner Aura gelesen, bevor ich mir selber darüber im Klaren war. Ich hatte nämlich durch meine tägliche Sorge um Deli gar keine Zeit, über mich und meine Bedürfnisse nachzudenken. In diesem Moment, als ich da so im Gespräch mit dem netten Heiler war, beschloss ich spontan, den ganzen Tag in Stuttgart zu verbringen, denn ich wolle soviel wie möglich von Braco’s kraftvoller heller Energie mit nach Hause nehmen. Deli’s Foto und ein Foto von der ganzen Familie hatte ich mitgenommen, um für alle, die Lebenden und die Verstorbenen um Hilfe zu bitten. Die Fotos hielt ich bei den Sitzungen in der Hand. Im Laufe mehrerer Begegnungen am Vormittag fühlte ich mich immer besser, bekam frischen Mut und Hoffnung für Deli. Trotzdem spürte ich auch eine Ozeanwelle von Müdigkeit und ein großes Auf und Ab der Gefühle. In der Pause, als ich noch mit all diesen Eindrücken beschäftigt war und versuchte, die Energien zu verdauen, setzte sich eine junge Frau mit unangenehm durchdringenden Augen, dunklen Haaren und einem fast lauernden Gesichtsausdruck neben mich. Sie sprach mich freundlich an, obwohl sie mir auf den ersten Blick unsympathisch erschien. Sie sah aus wie eine Zigeunerin, tatsächlich hatte sie es auch darauf abgesehen, mir aus der Hand zu lesen, um Geld zu verdienen. Ich war viel zu erschöpft, sie energisch abzuwehren, ließ ihren Wortschwall über mich ergehen. Sie läse in meiner Aura, was für ein großes mitfühlendes Herz ich hätte und wie großzügig ich sei. Fast bekam ich Atemnot, als sie das sagte, mein Energiefeld war anscheinend, durch Bracos Blick, noch weiter offen als sonst. Ich wollte kein Aufsehen erregen und forderte die Zigeunerin auf, mit mir nach draußen an die frische Luft zu kommen. Ich bot ihr eine Eintrittskarte für Braco’s Blick als Geschenk an, doch es ging ihr nur um Geld, nicht um Braoc’s Blick. Um sie abzuwimmeln, drückte ich ihr dann schweigend einen Geldschein in die Hand und ging wieder in die Halle. Dabei wurde schlagartig bewusst, dass auch die Schatten deutlicher hervortreten, wo das Licht sehr hell scheint. In meinen fünf Begegnungen mit Bracos Blick an diesem Tag fühlte ich mich von Mal zu Mal angenehmer. Ich erfuhr Trost und Stärkung. So hoffte ich, auch Deli würde von der Heilung etwas mitbekommen. Die Rückfahrt verlief gut, doch unterwegs flog ein winziger spitzer Stein zuerst auf meine Windschutzscheibe, dann geriet ein anderes Steinchen in die Räder, genau zwischen die Bremsscheiben. Ein störendes Reibegeräusch war zu hören, das mich beunruhigte. Daheim brachte ich den Wagen, zur Vorsicht, wenige Tage danach, in die Werkstatt. Ich musste die Bremsen komplett erneuern lassen, denn das Steinchen hatte sich fest hineingefressen. Es kostete ein kleines Vermögen.

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