„Ich wusste, dass Sie mich nicht im Stich lassen“, lachte er. Laura zog ihre Augenbrauen hoch. „Sind Sie immer so selbstsicher, Doktor Dilani?“, antworte Laura und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
„Nennen Sie mich doch bitte Bob“, bat er.
„Aber nur wenn Sie mich Laura nennen..!“
„Sehr gerne,...Laura.“
„Auf gute Zusammenarbeit,..Bob“, lächelte Laura und reichte Bob die Hand. Laura schloss die Tür und ging mit Bob hinauf zum Parkplatz, der sich gleich neben dem Restaurant befand. Einige Leute saßen schon wieder auf der Terrasse und ließen sich die Drinks schmecken. Unter den Gästen war auch Richard mit seiner Freundin. Richard, ein Student aus New York, war einer der Jungs aus ihrer Gruppe. Erst gestern Abend hatte Laura noch mit ihm getanzt. Er sah sie ganz erstaunt an, als sie mit Bob an der Terrasse vorbei lief. Sicherlich zog er vollkommen falsche Schlüsse, als er sie mit Bob von ihrem Bungalow hochkommen sah. Laura zwinkerte Richard und seiner Freundin Diane zu und winkte zaghaft.
„Freunde von Ihnen?“, fragte Bob augenzwinkernd.
„Flüchtige“, antwortete Laura lächelnd und etwas verlegen.
Bob steuerte auf einen weißen, offenen Geländewagen zu und öffnete Laura die Tür zum Beifahrersitz.
„Haben wir eine weite Strecke zu fahren?“, fragte Laura.
„Nicht so weit, nur ein paar Kilometer“, antworte Bob während er einstieg. Auf der Fahrt zum Krankenhaus versuchte Laura so viel wie möglich über Mark Gordon zu erfahren. Was er liebte, was er hasste, überhaupt alles, was für eine Therapie wichtig war. Laura hatte die Erfahrung gemacht, dass gerade das Wissen über die Lebenshintergründe eines Patienten für eine erfolgreiche Therapie äußerst wichtig war. Bob gab über alles, was er über Mark Gordon wusste, bereitwillig Auskunft.
„Gordon ist,...war ein knallharter Geschäftsmann“, erklärte Bob. „Die einzige Frau in seinen Leben ist, so viel ich weiß, seine Schwester Sevina.“
„Warum betonen Sie das?“, fragte Laura. „Ist Gordon etwa schwul?“
„Nein, sicher nicht, aber in der ersten Woche nach seinem Unfall hegte und pflegte ihn seine Schwester sehr intensiv. Wenn sie da war, wich sie nicht eine Minute von seinem Krankenbett. Aber in dieser Woche habe ich sie noch nicht gesehen. Da bisher noch kein anderer Besuch aufgetaucht ist, gehe ich davon aus, dass er keine Freundin und auch keinen Freund hat. Seine Schwester wird nicht gerade erfreut sein, wenn Sie sich mit ihrem Bruder beschäftigen. Sie wird ihre Krallen zeigen, wenn Sie all seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.“
„Ich dulde aber keine Einmischung in meine Therapie.“
„Das verstehe ich Laura, und Prof. Reinhold hat mir von Ihren Erfolgen berichtet, und wie Sie dabei vorgehen. Aber ich wollte Sie nur vorwarnen, und Sie nicht ins offene Messer laufen lassen.“
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