Ruth Anne Byrne - Ungebremst

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»Ich habe nur ein Rad ab, keine Schraube locker!«
Nina ist ein ganz normaler Teenie. Aber viele aus ihrem Umfeld lassen sie etwas anderes spüren. Denn Nina sitzt seit einem Reitunfall vor anderthalb Jahren im Rollstuhl. Eigentlich kommt sie mit der Situation ganz gut zurecht. Das, was nervt, sind die mitleidigen Blicke, die unüberwindbaren Hindernisse auf Straßen und in Gebäuden und die Überfürsorge ihrer Mutter. Zu allem Überfluss wird ihr dann auch noch an der neuen Schule von ihren Mitschülern Fabian und Max das Leben schwer gemacht. Doch nach einem sportlichen Kräftemessen kommt alles anders: Fabian ist ohne seine Clique richtig nett zu Nina und er beginnt sogar, sie für das Skateboard-Fahren zu begeistern. Gemeinsam entdecken sie auf Youtube die Welt von WCMX: Skaten im Rollstuhl. Nina ist Feuer und Flamme! Heimlich übt sie mit Fabian für den nächsten Wettkampf. Der Kick ist super, die Anerkennung durch die anderen Skater großartig – bis Nina ihren Rollstuhl schrottreif fährt …
Ruth Anne Byrne gelingt ein kleines Meisterstück – authentisch erzählt mit viel Tempo

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Ihre Wangen werden heiß. Mit rotem Kopf setzt sie sich wieder auf. »Eigentlich nicht«, sagt sie. Für sich denkt sie: ›Was ich brauche, ist ein ruhiger Moment – ohne 24 Zuschauer.‹

Doch bevor sie es sich versieht, legt Kathi den Zettel vor ihr auf den Tisch.

»Danke!« Nina seufzt.

»Was ist das?«, flüstert Fiona und lehnt sich zu ihr.

Nina nimmt den Zettel. Auf dieser Seite ist er leer. Sie dreht ihn um. Danke! steht in kleiner, krakeliger Schrift darauf und daneben ist ein Smiley gezeichnet.

Fiona sieht ihr immer noch über die Schulter. »Von wem?«

›Fabian‹, denkt Nina. ›Von wem sonst?‹ Dann murmelt sie: »Keine Ahnung!«, und unterdrückt ein Lächeln.

»Habt ihr jetzt den Kater?«, fragt Nina Fiona in der Mittagspause.

Sie nickt eifrig. »So süß!«

»Lässt er sich schon streicheln?«

»Na ja, nachdem wir ihn aus dem Käfig gelassen haben, ist er schnell unter meinem Bett verschwunden. Aber heute Früh habe ich einen Gummiball über den Boden gerollt und dann ist er gleich herausgeschossen.«

Wie gestern stehen die anderen auf der Wiese. Kathi wirft den Ball so, dass Fabian ihn unmöglich fangen kann. In hohem Bogen fliegt er über seinen Kopf hinweg auf Nina zu. Sie stemmt sich mit einer Hand von der Sitzfläche hoch und holt den Ball mit der anderen aus der Luft.

Fabian kommt herüber und streckt die Hände aus, um den Ball von Nina zu fangen. Sie rollt vor bis zum Anfang der Wiese und wirft ihn ihm zu.

Spöttisch zwinkert er. »Ist da gerade jemand ein bisschen gewachsen?«

Nina legt den Kopf schief und sieht ihm nach, wie er zu den anderen zurückläuft. Das war nicht so ätzend wie üblich, oder? Ausnahmsweise.

Nach der letzten Stunde trödelt Nina immer absichtlich. Natürlich könnte sie schneller zusammenpacken. Aber es ist wesentlich angenehmer, wenn nicht die ganze Schule beim Ins-Auto-Einsteigen zusieht. Außerdem sind sowieso alle der Meinung, dass im Rollstuhl alles dreimal so lange dauert.

Geduldig wartet Herr Jung, bis sie fertig ist. Dann schließt er das Klassenzimmer hinter ihr zu. Nina rollt durch den leeren Gang zum Fahrstuhl. Wie viel Platz hier auf einmal ist! Sie sieht sich um, ob Herr Jung schon im Lehrerzimmer verschwunden ist. Dann treibt sie die Räder so schnell an, dass ihre Haare im Fahrtwind fliegen.

Kurz vor dem Aufzug bremst sie und fährt ins Erdgeschoss hinunter. Als sich die Schiebetür öffnet, sieht sie, dass Fabian und Max wieder mit ihren Skateboards die Rampe blockieren. Echt jetzt? Haben die kein zu Hause?!

Leider ist es zu spät, umzukehren … Fabian hat sie schon gesehen. Nina nimmt all ihren Mut zusammen und rollt hinaus. Sie wirft einen schnellen Seitenblick zum Parkplatz hinunter. Mist! Mamas Auto ist auch noch nicht da!

Max dreht sich zu ihr. »Da ist sie ja, die kleine Schnecke!« Er macht ihr den Weg zur Rampe frei. Mit einer Verbeugung weist er sie ein. »Soll ich dich anschubsen, damit es mal schneller geht?«

Nina hält die Luft an, krallt die Finger um die Greifreifen – nur für alle Fälle.

Fabian kommt die Treppe herauf. Er legt die Hand auf Max’ Schulter. »Gehts noch? Lass sie doch einfach vorbei!«

Max dreht sich um. »Was ist denn mit dir los?«

›Meine Chance. Schnell weg hier!‹, denkt Nina. Sie rollt hinter Max vorbei und die Rampe hinunter –

ohne die Räder mit den Händen zu bremsen. Sie beißt die Zähne zusammen, während der Rollstuhl immer schneller wird. Mist … Die Kante! Dort, wo die Rampe auf die Ebene übergeht … Die hat sie total vergessen. Die Welt zieht in Streifen an ihr vorbei. Es holpert. Sie zuckt zusammen.

»Woooaaa!«, ruft Fabian hinter ihr.

Der Rollstuhl braust weiter und sie mit ihm, geradewegs auf ein Blumenbeet zu. Im letzten Moment reißt sie das rechte Rad herum und fährt eine Kurve – auf einem Rad, das andere hat den Boden verlassen. Sie hält die Luft an, verlagert instinktiv das Gewicht nach links. Das Rad ächzt, als es den Boden wieder berührt. Ihr Herz schlägt bis zum Hals, aber die Bahn ist frei. Sie lässt die Räder auf dem Platz vor der Schule ausrollen. Gerade noch gut gegangen.

In diesem Moment biegt Mamas Auto um die Kurve. Mit zitternden Händen lenkt Nina zum Straßenrand. Sie spürt die Blicke der Jungs im Nacken. Bloß nicht zurückschauen. Ein paar tiefe Atemzüge später geht es wieder halbwegs. Dann schleicht sich ein Lächeln auf ihre Lippen.

Das Auto rollt vor ihr in die Parklücke. Nina öffnet die Beifahrertür. Auf ihrem Sitz steht eine riesige Papiertasche. Mama springt aus dem Auto, kommt herüber und drückt ihr einen Kuss auf die Stirn.

»Du warst einkaufen?«, fragt Nina und wartet, bis Mama den Sitz frei gemacht hat.

Diese lächelt und hält ihr die Tasche hin.

Nina wirft einen Blick hinein. »Leinwände … und Akrylfarben. Cool!«

Mama strahlt. »Ich dachte, das haben wir schon länger nicht mehr gemeinsam gemacht. Steig ein, wir müssen jetzt zur Therapie!«

Großstadtschlucht

Milch tropft vom Müslilöffel, den Nina gerade in den Mund stecken wollte. Schnell wischt sie sich über das Kinn. Draußen vor dem Fenster fährt Fabian vorbei. Hat er gerade versucht, hereinzuschauen?

Daniel folgt ihrem Blick. »Du hast recht, er sieht aus wie eine Vogelscheuche.«

Beinahe verschwindet Fabian schon hinter der Hecke des Nachbarhauses, doch dann bremst er. Mit einem Tritt kippt er das Skateboard nach oben und klemmt es sich unter den Arm. Er sieht zu Ninas Haus herüber –

ganz ungeniert – und fährt sich durch die Haare. Sie bleiben heute in einem Bogen über der Stirn stehen.

Er wird doch nicht … Nina verschluckt sich. Hustend sieht sie, wie er das Gartentor öffnet.

»Na, na.« Daniel klopft ihr auf den Rücken. »Keine Panik auf der Titanic!«

Nina räuspert sich und wischt sich über die Augen. Sekunden später läutet es.

»Ich gehe aufmachen«, sagt Daniel grinsend. In seinen Augen blitzt schon wieder das Großer-Bruder-

beschützt-kleine-Schwester-Ding auf.

Keine Panik?! Der hat gut reden! Gerade noch erwischt sie ihn am Ärmel und sagt: »Nein, warte! Ich mach das.« In Windeseile rollt sie zur Tür.

»Hallo!« Fabian neigt den Kopf in Richtung Schule. »Kommst du mit?«

Echt jetzt? Nina sieht ihn mit großen Augen an. Was, wenn er wieder etwas Gemeines macht? Sie wäre ihm hoffnungslos ausgeliefert. Aber er lächelt freundlich … so, als ob sie ihm trauen könnte. Man sieht sogar seine Augen, nachdem er eben den Vorhang zur Seite geschoben hat. Grünbraun. Das ist ihr vorher nie aufgefallen. Und die Versuchung ist einfach zu groß, endlich einmal nicht auf alle anderen angewiesen zu sein.

Noch bevor Nina nicken kann, hört sie Mama aus dem Esszimmer: »Ob das wirklich so eine tolle Idee ist? Kann er das überhaupt?«

»Susanne!«, grummelt Papa. »Was soll schon passieren? Ist doch gut für sie!«

Ninas Wangen prickeln. Sie haben bestimmt die gleiche Farbe wie ihr erdbeerrotes T-Shirt.

Schritte kommen näher. Viele Schritte. Auf einmal steht die ganze Familie hinter ihr.

Nina duckt sich. Am besten im Boden versinken … Aber keiner beachtet sie. Alle sehen über sie hinweg.

»Guten Morgen!« Mama legt ihre Hände auf Ninas Schultern.

»Guten Morgen, Frau Sprung. Herr Sprung.« Fabian sieht zu Boden und bohrt seinen Fuß in den Abstreifer. Ob er gleich umdreht und davonläuft? Wenn der Rollstuhl nicht zwischen vier Leuten im Vorzimmer eingepfercht wäre, würde Nina das jetzt auf jeden Fall tun.

»Wir freuen uns, dass du unsere Tochter in die Schule begleiten willst!«, sagt Papa.

Der Druck von Mamas Fingern auf ihren Schultern wird stärker.

»Oder, Susanne?« An ihrem Hinterkopf spürt Nina Papas Ellenbogen, der in Mamas Seite stupst.

Mama seufzt. »Na gut, ich hole die Schulsachen.«

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