Ruth Anne Byrne - Ungebremst

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»Ich habe nur ein Rad ab, keine Schraube locker!«
Nina ist ein ganz normaler Teenie. Aber viele aus ihrem Umfeld lassen sie etwas anderes spüren. Denn Nina sitzt seit einem Reitunfall vor anderthalb Jahren im Rollstuhl. Eigentlich kommt sie mit der Situation ganz gut zurecht. Das, was nervt, sind die mitleidigen Blicke, die unüberwindbaren Hindernisse auf Straßen und in Gebäuden und die Überfürsorge ihrer Mutter. Zu allem Überfluss wird ihr dann auch noch an der neuen Schule von ihren Mitschülern Fabian und Max das Leben schwer gemacht. Doch nach einem sportlichen Kräftemessen kommt alles anders: Fabian ist ohne seine Clique richtig nett zu Nina und er beginnt sogar, sie für das Skateboard-Fahren zu begeistern. Gemeinsam entdecken sie auf Youtube die Welt von WCMX: Skaten im Rollstuhl. Nina ist Feuer und Flamme! Heimlich übt sie mit Fabian für den nächsten Wettkampf. Der Kick ist super, die Anerkennung durch die anderen Skater großartig – bis Nina ihren Rollstuhl schrottreif fährt …
Ruth Anne Byrne gelingt ein kleines Meisterstück – authentisch erzählt mit viel Tempo

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»Was? Nein, bitte nicht, nicht noch einmal! Ich bin nicht freiwillig hier, aber … ich brauche deine Hilfe!«, ruft Fabian an Nina gewandt.

Ihre Hilfe?! Nina und Daniel tauschen verwunderte Blicke aus.

Mamas Worte hallen durch Ninas Kopf. ›Sei nett zu ihm!‹ – Warum sollte sie?

Er ist hergekommen, weil er etwas will – von ihr! Nur was könnte so einer wollen?

Sie gibt sich einen Ruck. »Lass nur, ich komme schon klar«, sagt sie zu Daniel.

»Echt, jetzt?!« Ihr großer Bruder wirft Fabian einen Ich-krieg-dich-schon-noch-Blick zu.

Nina scheucht ihn ins Haus.

»Ruf mich, wenn er fies wird!« Widerwillig zieht Daniel die Tür hinter sich zu. Bestimmt wartet er direkt dahinter.

Nina dreht sich zu ihrem Gast. Sie rollt vor und zurück, betrachtet ihn, wie er mit seinem Rucksack in den Händen verloren herumsteht – einsam und verlassen, ohne Max und seine Freunde. Dann strafft sie den Oberkörper und räuspert sich. »Was willst du von mir?«

Fabian tritt von einem Bein auf das andere. »Ich habe mein Mathebuch in der Schule vergessen.«

»Warum gehst du es nicht einfach holen?«

»Die Klassenzimmertür ist abgeschlossen und den Hausmeister habe ich nicht gefunden.«

»Max und die anderen können dir sicher besser weiterhelfen.«

»Könnten sie. Aber meine Mutter hat deine Mutter angerufen und jetzt stehe ich hier.« Er rollt die Augen. »Also bringen wir es hinter uns und ich bin gleich wieder weg.«

Nina schnaubt. Was denkt sich Mama bloß dabei? Nur weil Frau Ullmann eine Arbeitskollegin von ihr ist? Laut sagt sie: »Mein Mathebuch ist so klein geschrieben, dass du es bestimmt nicht lesen kannst.«

»Dann halt nicht. Soll ich meiner Mutter erzählen, was du für eine Zicke bist?« Fabian dreht sich um und will gehen.

»Soll ich meiner Mutter erzählen, was du für ein …« Sie wirft ihm einen bitterbösen Blick zu. »Du hast echt Glück, dass ich bislang nichts gesagt habe, sonst hättest du schon längst beim Direktor gesessen!«

Fabians Augen sind hinter den Stirnfransen nicht zu sehen, aber da ist etwas in der Art, wie er die Schultern hängen lässt.

Nina kneift die Lippen zusammen. Einfach geben wird sie ihm das Buch sicher nicht, aber … Sie räuspert sich. »Na gut, wenn du das Mathebuch haben willst, musst du es dir verdienen!« Sie prellt den Ball auf den Boden. »Wenn du mehr Körbe triffst als ich, leihe ich es dir. Und ich mache es extra einfach für dich, wir spielen aus dem Stand. Jeder hat zehn Versuche.« Sie wirft ihm den Ball zu.

Fabian sieht sie ungläubig an, doch dann stellt er sich neben sie. Sein erster Wurf geht durch das

Netz.

»Anfängerglück«, sagt Nina. Nun ist sie an der Reihe. Die gleiche Gänsehaut wie auf der Rampe heute Früh zieht wieder ihren Nacken entlang – wie jedes Mal, wenn Fabian sie anstarrt. Wird er das morgen in der Schule allen erzählen? Der Ball geht daneben. Aber Fabians nächster Wurf auch. Jetzt konzentriert Nina sich. Soll er doch schauen! In hohem Bogen fliegt der Ball auf den Korb zu. »Treffer, yeah!«

Die meisten der nächsten Würfe auch. Fabian wirft zum letzten Mal. Schon wieder daneben.

»Sechs zu drei für mich. Schaut schlecht aus für deine Fleißaufgabe.« Nina lehnt sich zurück.

Fabian bohrt seine Schuhspitze in den Boden. »Ich wusste nicht, dass das geht, wenn man … Ich meine, mit dem Ball und so …«, stammelt er.

Irritiert schüttelt Nina den Kopf. Da gehen noch ganz andere Sachen! Kurz beißt sie sich auf die Unterlippe, dann sagt sie: »Weißt du was, ich gebe dir noch eine Chance, wenn du mich im Armdrücken besiegst.« Sie rollt zum Tisch, zieht die Bremsen an und bedeutet ihm, sich auf die andere Tischseite zu setzen.

Wie angewurzelt bleibt Fabian stehen. »Ernsthaft?« Dann macht er einen Schritt auf sie zu. »Was solls. Das ist sicher schnell erledigt!«

Nina stellt den Ellenbogen auf den Tisch. »Das glaube ich auch!«

Die beiden haken ein. »Drei, zwei, eins, los!«

Sie schiebt leicht an. Fabian stemmt sofort mit voller Kraft dagegen. Er drückt ihren Arm fast gegen die Tischplatte.

Kaum zu glauben! Hat sie ihn unterschätzt? Die mickrige Vogelscheuche? Nun gibt sie ihm richtig Konter. Zu irgendetwas sollten die Klimmzüge und Übungen am Stufenbarren in der Therapie doch gut sein.

Kleine Schweißtröpfchen bilden sich auf seiner Stirn.

Nina hält den Druck aufrecht. Dann presst sie ruckartig noch etwas fester und schmettert Fabians Hand auf den Tisch.

Er sieht sie mit großen Augen an. »Du machst mich fertig. Warum bist du so stark?«, schnauft er.

Sie zuckt mit den Schultern. Ein Grinsen huscht über ihr Gesicht. »Das ist ein Geheimnis der kleinen Leute. Komm, das Buch ist in meinem Zimmer.«

»Aber …«

»Ist doch klar, dass ich dir helfe.« Sie zwinkert ihm zu und rollt ins Haus.

Vor ihrer Tür zögert sie jedoch. Fabian in ihrem Zimmer. Ob das eine gute Idee ist? Dort gibt es jede Menge Stoff für viele weitere ätzende Bemerkungen. Daniel hat schon recht, dass allein ihr Schreibtisch aussieht wie ein mittelalterliches Foltergerät. Und die anderen Dinge erst …

Fabian betrachtet den Türrahmen. Jedes Jahr zu Ninas

Geburtstag macht Mama einen Strich, wie groß sie schon geworden ist. Die 13. Markierung ist gerade einmal eine Woche her. Die vorhergehenden hat Mama fein säuberlich von der alten Wohnung hierher übertragen.

Mit seiner Hand, die er auf den Kopf gelegt hat, fährt Fabian in gerader Linie zum Türrahmen hinüber. Er trifft genau auf den letzten Strich. »Du bist eigentlich gleich groß wie ich«, sagt er verblüfft. »Kannst du stehen?«

»Ja.«

»Wirklich? Zeig!«

»Na ja, ganz so einfach ist das auch wieder nicht.« Nina beißt sich auf die Unterlippe. Dann rollt sie vorwärts und öffnet die Tür. »Nur damit kann ich stehen.« Sie deutet auf die Beinschienen und Krücken, die neben ihrem Bett auf dem Boden liegen.

Fabian folgt ihr ins Zimmer. »Kannst du damit auch gehen?«

Sie sagt nichts. Es wäre zu hoch gegriffen, diese Frage mit Ja zu beantworten. Außerdem sind es keine echten Schritte. Es geht nur, wenn sie beide Beine gleichzeitig nachzieht.

»Warum kommst du dann nicht so in die Schule?«

»Echt jetzt? Das ist unglaublich anstrengend. Dafür muss ich so viel trainieren. Ich hätte viel lieber Inlineskates, einen Roller oder von mir aus ein Skateboard als diese blöden Räder!« Sie klopft außen auf den Rollstuhl. »Ich komme nicht einmal allein zur Schule. Und

das nur wegen der dummen Treppe in der Haydn­gasse. Mit den Schienen komme ich noch viel weniger weit. Außerdem … Glaubst du wirklich, ich will mir anhören, was du vor allen in der Klasse dazu zu sagen hättest?!«

Fabian sinkt ihr gegenüber auf die Bettkante. Er presst die Lippen aufeinander.

»Was? Hast du gar keine blöde Meldung auf Lager?«, herrscht sie ihn an.

Er schüttelt den Kopf. Sieht er tatsächlich ein bisschen betroffen aus?

Eine Zeit lang sitzen beide still. Dann holt Nina das Mathebuch aus dem Rucksack. »Hier. Du kannst es mir in der Schule zurückgeben.«

Fahrtwind

Am nächsten Morgen findet Nina das Mathebuch auf ihrem Tisch in der Klasse. Fabian steht mit Max vorne bei Frau Winkler. Auf dem Weg zu seiner Bank in der letzten Reihe kommt er an Ninas Tisch vorbei. Sie sieht zu ihm auf, aber er würdigt sie keines Blickes.

Undankbarer Idiot!

Frau Winkler steht auf. »Bitte öffnet eure Bücher auf Seite .«

Nina blättert dorthin. Ein kleiner Zettel fällt heraus. Von den sich bewegenden Seiten davongeweht, segelt er zu Boden.

»Mist!« Mit einer Hand hält sie sich am Tisch fest, um nicht aus dem Rollstuhl zu kippen, und tastet mit den Fingerspitzen nach dem Zettel.

»Brauchst du Hilfe, Nina?«, hört sie Frau Winklers Stimme.

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