Rita Brown - Alma Mater

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Auf dem Campus von William and Mary gibt es niemanden, der Victoria Savedge nicht kennt. Denn Vic, eine große, schwarzhaarige Schönheit, ist nun wirklich nicht zu übersehen, zumal sie immer in Begleitung von Charly Harrison anzutreffen ist, dem Footballstar des College und Sohn einer der prominenten Familien Virginias. Und ihre Zukunft scheint gezeichnet — zumindest von ihrer Mutter R.J. und ihrer Tante Bunny. Der Plan ist einfach: Vic wird Charly heiraten und sich in der Rolle einer hochgeachteten Politikergattin einrichten. Doch dann kommt der Tag, an dem sie Chris trifft. Chris, die von Vermont an dieses College in Virginia gewechselt ist, ist magisch angezogen von Vics Schönheit und Ausstrahlung — und so wird aus der CollegeFreundschaft bald mehr, denn Vic und Chris können der gegenseitigen Anziehungskraft nicht widerstehen…

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Den schwarzen Feldstecher an den Augen, ließ Bunny den Blick wieder über den Fluß schweifen.»Warum setzt Francie ihn nicht auf Diät?«Sie hatte mitten auf dem glitzernden Wasser Freunde erspäht; Nordie, der Ehemann, bediente die Pinne eines atemberaubenden Segelbootes.

«Er würde schnurstracks in die Stadt gehen und sich einen Cheeseburger holen. Ah, geschafft. «R. J. entfernte die alte Rudergabel.

«Nordie ist über einen Ersatzreifen raus. Das ist bereits ein Traktorreifen. Kannst du dir Sex mit einem Mann mit Schmerbauch vorstellen? Das wäre ein Triumph der Physik.«

«Nein, Schätzchen.«

«Was nein? Ein Triumph oder keiner, oder du kannst es dir erst gar nicht vorstellen?«Bunny ließ den Feldstecher sinken.

«Kann mir Sex mit Nordie nicht vorstellen.«

«Findest du, daß Sex überbewertet wird?«

«Bunny, das haben wir schon x-mal durchgekaut. Ich glaube, es hat 1955 angefangen. An dem Tag, als du vierzehn wurdest.«»Es ist gräßlich. Du bist in einem geraden Jahr geboren und ich in einem ungeraden. Es ist einfach gräßlich. 1938. Das hört sich doch hübsch an. Aber nein, ich bin Jahrgang 1941. Und das Einzige, was allen Leuten zu 1941 einfällt, ist der Überfall auf Pearl Harbor. Das ist nicht fair.«

«Du bist noch keine vierzig, also laß das Meckern und Jammern sein. «R. J. schmirgelte die Stelle ab, wo die alte Rudergabel gewesen war, dann steckte sie die neue Gabel auf. Paßte perfekt.

«Es gibt Tage, da fühle ich mich wie hundert«, seufzte Bunny und schwenkte die Beine übers Wasser.

«Momma hat gesagt, daß solche Tage kommen werden.«

Nun tuteten beide Schwestern in dasselbe Horn.

«Weißt du was, Orgy? Ich weiß nicht, ob ich alt werden will. Momma Catlett hat zu lange gelebt. Und die Wallaces — die sind alle nicht ganz dicht. Ich will einfach abtreten, in voller Fahrt. «Bunny sah auf die Rudergabel hinunter, die R. J. festschraubte.»Du hast alles so gut im Griff. Protestanten müssen ja alles im Griff haben.«

«Bunny, meistens kann ich deinen Gedankensprüngen und deiner verqueren Logik ja folgen, aber heute bist du unheimlich zerstreut.«

«Wie nett von dir, daß du es merkst. «Bunny riß den Feldstecher an die Augen.»Weißer Ibis. Ein großer.«

R. J. legte das Ruder in die Gabel ein und ruckelte es hin und her.»Nicht schlecht, wenn ich das so sagen darf.«

«Dafür sind Männer da.«

«Wenn ich warten wollte, bis mein Mann das macht, würde es nie gemacht. Ich glaube, Frank hat ein einziges Mal den Rasen gemäht, seit wir verheiratet sind. «R. J. sagte es ohne Groll, mehr im Sinn einer Tatsache, mit der sie sich abgefunden hatte.

Bunny fragte sich, ob Männer in diesen Dingen nicht womöglich klüger seien. Gras würde es immer geben, aber eine gute Golfpartie — für die lohnte es sich, seine Zeit aufzuwenden.

«Auf Donald ist bei diesen Aufgaben Verlaß. Er heuert immer wen an, der das erledigt. «Bunny lachte.

Don verdiente gut mit seiner kombinierten Dodge/Toyota- Vertragshandlung. Auf Drängen seiner Frau hatte er sich flugs den Japanhandel geschnappt, als der Ende der sechziger Jahre zu haben war, was sich als guter Schachzug erwiesen hatte. Mit Dodge lief es so lala, aber Toyotas gingen weg wie warme Semmeln.

R. J. sah zu dem weiten blauen Himmel auf.»Was ist nur dran an den Spätnachmittagen? Ich liebe sie so sehr. Der Tag hat Gestalt angenommen. Wenn ich morgens aufstehe, kenne ich meine Aufgaben, aber der Tag selbst hat noch keine Kontur. Jetzt hat er sie, und das Licht ist pures Gold, golden und satt wie Kadmiumfarbe. Die Stunden wirken irgendwie Glück verheißend.«

«So hab ich das nie gesehen.«

«Ich frage mich, ob jede Stunde ihren eigenen Geist hat.«

R. J.s poetische Gedankengänge entzückten Bunny, auch wenn sie es sich nicht verkneifen konnte, ihre Schwester damit aufzuziehen. Bunnys Verstand funktionierte redlich und geradeaus, ganz ähnlich wie eine Lokomotive. Sie mochte Ideen haben, Waggons, die sie an die Lok ihrer Sehnsucht anhängte, aber alles verlief im Gleis. R. J.s Verstand nahm alles auf, aber sie ordnete es nicht gleich. Es war, als sähe sie die Welt mit den Facettenaugen einer Libelle, eine Reihe von separaten, dennoch zusammenhängenden Bildern. Anders als ihre jüngere Schwester konnte R. J. ihre Gedanken schweifen lassen. Sie hatte kein großes Bedürfnis, allem auf den Grund zu gehen.

«Wer ist das?«Bunny sichtete ein großes Motorboot, ein Chris Craft. Sie hob das Glas an die Augen, um die Yacht-ClubFlagge zu erkennen, die hinten flatterte.»Bahia Mar. Das ist in Fort Lauderdale.«

«Vermutlich auf dem Weg zurück, zum Überwintern.«

«Der Winter ist noch weit.«

«Wenn wir Glück haben. «R. J. setzte sich, nahm ein Ruder in jede Hand.»Machen wir 'ne Spritztour?«

«Klar. «Bunny ließ sich anmutig ins Boot fallen, drehte sich um und machte es los.

Am Wasser aufgewachsen, waren die zwei Frauen in ihrem Element. Sie handhabten jedes Boot mit einer Leichtigkeit, um die die Leute, die erst später im Leben dazu kamen, sie beneideten. Beide konnten den Fluß lesen, die Strömungen, die Temperatur, das rasche Bilden einer Sandbank, die in einem heftigen Sturm weggewaschen werden konnte. Sie kannten sich einfach aus.

R. J. groß und stark wie ihre älteste Tochter, ruderte mit vier kräftigen Schlägen hinaus ins tiefere Wasser. Dann wendete sie das Boot flußabwärts, so daß sie sich eine Weile treiben lassen konnten. Bunny blickte durch ihr Glas auf die Uferlinie.»Blaureiher. Stockente. Eine Menge Stockenten dieses Jahr, und das da ist ein Erpel mit gelb-grünem Schnabel. «Ohne den Feldstecher sinken zu lassen, fragte sie:»Und was wollt ihr jetzt machen?«

«Dasselbe wie immer. Ohne auskommen.«

«Meinst du, ihr müßt Land verkaufen?«

«Das lasse ich nicht zu. Dieses Anwesen existiert seit 1642, es hat die Kriege der Indianer und der Weißen überdauert und einfach jeden Schlamassel, den man sich denken kann, und ich erlaube es nicht, daß Frank es verkauft.«

Bunny ließ den Feldstecher vorsichtig auf die Brust sinken.»Muß vor Zeiten imposant gewesen sein, viertausend Morgen.«

«Ist es heute noch.«

«Ja, stimmt. Ihr habt immer noch fast zweitausend Morgen, aber ich weiß nicht, was du tun willst, um sie zu behalten.«

«Ich kann Frank vom Vertrag zurücktreten lassen. Als wir geheiratet haben, lagen die Dinge anders. Ich war bewegliches Eigentum. «Sie lächelte wehmütig.»Was meins war, wurde seins. Das müssen wir ändern.«

Bunny blinzelte.»Würde er das tun? Zurücktreten?«

«Vielleicht, aber es wird ein schlimmer Schlag für ihn sein.«

«Und selbst wenn er es tut, kannst du den Betrieb am Laufen halten? Es hat sich viel verändert, Schätzchen. Mit Landwirtschaft oder Fischfang kannst du keinen lausigen Cent mehr verdienen.«

«Nein, aber ich habe mehr als anderthalb Kilometer Uferlinie, und wenn es sein muß, kann ich einen Teil davon vernünftig erschließen.«

Bunny hob die Stimme:»R. J.!«

«Zeig mir einen anderen Weg.«»Wenn Vic Charly heiratet, bringt das der Familie einen dicken Batzen Geld. Und ich prophezeie, sie wird ihn gleich nach dem Examen heiraten«, sagte Bunny.

«Wir wissen nicht, wie viel seine Familie ihm aussetzen wird. Manche Familien schicken ihre Kinder arbeiten. Und ich halte das für keine schlechte Idee — nein, wirklich nicht.«

«Sie ermöglichen ihnen wenigstens einen Start. Für einen Harrison gehört es sich nicht, arm zu sein.«

«Bunny, es gehört sich für niemanden, arm zu sein.«

«Wohl wahr. «Bunny streckte die schönen langen Beine aus.

«Und wenn Vic und Charly nicht hier leben wollen?«, fuhr R. J. fort.»Vielleicht hält sie ja nichts in Surry County. Ich kann mir gut vorstellen, daß sie nach Richmond ziehen. Sogar nach Washington! Charly muß sich einen Job suchen.«

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