Frank Lorca - Der rote Henker

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„Nein!“ schrie Desmond Corry. „Tut es nicht! Ich gebe euch alles, was ich habe!“ Der Millionär kreischte in höchster Todesangst auf, als zwei brutale Hände ihn an den Rockschößen faßten. Sein Hemd war bis zur letzten Faser durchgeschwitzt. „Trage es wie ein Mann“, sagte die hohle Stimme unter der roten Kapuze, aus deren schwarzen Augenschlitzen ein glühendes und mordlüsternes Feuer brannte. „Dein Gejammer kommt zu spät. Du hättest nie in dieses Schloß kommen dürfen.“ Desmond Corry, der Millionär aus den Vereinigten Staaten, der sein Geld mit obskuren Waffenschiebereien gemacht hatte, quiekte wie ein Meerschweinchen, das von einem Irrsinnigen mit Genuß zu Tode gequält wird. In seinen vor Schreck geweiteten Augen spiegelte sich das Podest mit der Guillotine. Der tödliche Stahl leuchtete rot im Schein der beiden Fackeln. Der Mann mit der Kapuze schleppte den Schreienden auf dieses Podest. Der Millionär war gefesselt. Er konnte es nicht verhindern, daß er auf den Richtblock geschleudert wurde. Das Halseisen schnappte mit einem schmatzenden Laut ein. Corry wandte den Kopf nach oben. Das Fallbeil löste sich aus seiner Verankerung. Es war das letzte, was Desmond Corry sah…

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Die Leiche Marc Levers bewegte die Lippen kaum beim Sprechen. Sie sprach ohne jede Betonung der Silben. Um so schrecklicher klang, was sie sagte.

„So sehen wir uns wieder, Pierre. Du hast einen Fehler gemacht im Wald von La Bramboille. Du hättest mich nicht töten dürfen. Denn die roten Henker sind mir zur Dankbarkeit verpflichtet. Sie haben mich zurückgeholt ins Zwischenreich, in das Reich der Dämonen und der Geister. Es ist besser dort, als für immer tot zu sein. Aber du wirst sterben. Für immer. Und du wirst grausam sterben. Ich will nicht, daß du es einfach hast. Du sollst leiden, wie ich gelitten habe. Weißt du, wie höllisch eine Kugel brennt, wenn sie dir die Eingeweide zerfetzt? Du wirst dieses Gefühl kennenlernen, Pierre. Noch viel mehr wirst du kennenlernen! Du wirst alle Qualen erleben, die ich dir zufügen kann! Das Sterben dauert unendlich lange! Bald wirst auch du das wissen!“

„Er hat sein Urteil gesprochen“, sagte die hagere rotgekleidete Gestalt mit dem blutbesudelten Kittel. „Wir sind unserem Marc wirklich zu Dank verpflichtet. Indem er die Guillotine fachgerecht benutzt hat, konnten wir auf diese Welt zurückkehren. Wir werden dort weitermachen, wo wir vor zweihundert Jahren aufgehört haben. Du wirst unser zweites Opfer sein. Vor wenigen Stunden habe ich diesen Alan geköpft, der dir beim Mord an Marc Lever geholfen hat. Und dann kommt jener Mann an die Reihe, der es gewagt hat, unseren Besitz zu übernehmen, als gehöre er ihm.“

„Wir sollten anfangen“, sagte der Dämon Justin. „Unser irdischer Freund stirbt sonst vor Angst. Und diese Vergünstigung können wir ihm nicht einräumen.“

„Du hast recht, Sohn. Laß uns beginnen. Es wird sein wie früher. Du übernimmst die Folter.“

„Ja, Vater.“

Der Dämon Justin bewegte sich auf Margent zu. Der wollte sich weiter zurückziehen, doch seine Füße standen wie festgeklebt auf der Erde. Justin kicherte kreischend.

„Du kannst dich nur bewegen, wenn wir das wollen. Und wir wollen das nicht.“

Margent fühlte, wie sein Körper steif wie eine Statue wurde. Er konnte keinen Finger mehr bewegen. Nur der Mund blieb von dieser Starre ausgenommen.

Justin hatte mit einemmal eine Zange in der Hand. Sie sah gefährlich aus. „Das ist eine Zange, mit der wir zu unserer Zeit den Delinquenten die Nägel von den Fingern gezogen haben. Sie funktioniert heute noch. In deinen Gedanken lese ich, daß du Angst hast. So ist es recht.“

Er setzte die Zange an. Ein kurzer Ruck - und ein höllischer Schmerz durchraste den Finger Margents und überschwemmte den Arm, jagte hoch bis an die Schulter.

Justin lachte. Er legte die Zange weg auf das Streckbrett, auf dem Chantal ohnmächtig geworden war. Louis de Lavorne lockerte die Spannung etwas.

Der andere Dämon kam mit einem Messer zurück. Ein kurzer Ruck, und er hatte ein Ohr des Gangsters in der Hand. Er kicherte hohl.

„Laß die Kindereien, Justin“, ließ sich der Hagere vernehmen. „Wir kommen jetzt zum Ende.“

„Wie in alten Zeiten?“ fragte Justin hoffnungsvoll.

„Wie in alten Zeiten“, bestätigte der Alte. „Zweihundert Jahre sind eine lange Zeit. Wir müssen sehen, ob wir nichts verlernt haben.“

Sowohl der rote Henker als auch sein Sohn nahmen zwei riesige Zweihandschwerter, die in Haken an der Wand hingen.

Margent konnte sich wieder bewegen. Kopf und Finger brannten wie tausend Feuer. Er war fast blind vor Schmerz. Trotzdem sah er noch, wie Justin zu einem Rundschlag ausholte.

Die Klinge ratschte über den Hüften quer durch den Körper Margents. Die Wucht des Hiebes war so stark gewesen, daß der Oberkörper auf dem Rumpf stehenblieb. Noch bevor Margents Körper zusammenfallen konnte, krachte das Schwert Louis des Lavornes auf seinen Schädel und spaltete ihn. Die Klinge fuhr auch noch durch Rumpf und Unterkörper. Dann endlich fiel die Leiche des Gangsters Pierre Margent in vier Teile auseinander…

„Gut, Justin. Wir haben nichts verlernt.“

„Und jetzt das Mädchen?“

„Nein. Dieser Mann von der neuen Welt kommt zuerst dran. Das Mädchen entkommt uns nicht. Das ganze Schloß ist ein riesiges Gefängnis.“

Die hagere Gestalt legte den Kopf schräg, als würde sie in sich hineinlauschen.

„Sie kommen schon“, sagte der Dämon schließlich bedächtig. „Es sind drei Männer. Sie suchen nach Margent und dieser Frau. Aber sie können sie nicht finden. Wir müssen ihnen helfen.“

Louis de Lavorne starrte sekundenlang den Riegel an der Tür zur Folterkammer an. Wie von Geisterhand bewegt schob er sich zurück, so daß die Tür von außen zu öffnen war.

Die Leiche Marc Levers war regungslos stehengeblieben.

„Wir brauchen ihn nicht mehr“, sagte Justin. „Das Urteil ist vollstreckt.“

„Geh“, befahl der rote Henker.

Marc Lever setzte sich in Bewegung. Er ging genau auf die Öffnung zu. Die Öffnung zum Schacht.

Lautlos verschwand er in der Tiefe. Erst nach Sekunden drang das Aufklatschen seines Körpers herauf.

Die beiden Dämonen schienen aufzuleuchten. Dann erstarb dieses Licht. Sie waren verschwunden.

Die Fackeln an den Wänden brannten wieder normal. Sie leuchteten auf Chantal Valet, die langsam aus ihrer Ohnmacht erwachte…

„Verdammt, wir haben uns verirrt“, sagte William Corry.

„Wir hätten vom griechischen Mythos lernen und den Faden der Ariadne legen sollen“, meinte Truffaut, der mit vorgehaltener Pistole den Trupp anführte.

„Humanistische Bildung hilft uns jetzt auch nicht weiter.“

„Den Eindruck habe ich auch. Wie tief sind wir, Ihrer Schätzung nach, in diesem Ameisenhaufen?“

„Schätzen hilft mir hier nicht weiter. Wir brauchten einen Plan.“

„Haben wir aber nicht. Aber wir müßten uns doch nach diesen gräßlichen Schreien orientieren können“, meinte Truffaut.

„Das ist leichter gesagt als getan“, antwortete William. „Die kamen von überall und nirgends. Ich konnte keine Richtung feststellen. Aber sehr beruhigend haben sie nicht geklungen. Sind Sie firm im Beten?“

„Ich fürchte, bei einer Weltmeisterschaft hätte ich nicht die geringsten Chancen. Glauben Sie, daß uns noch einmal dasselbe blüht wie heute nachmittag?“

„Heute ist gut. Es ist Mitternacht vorüber. Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Ich glaube durchaus an ein mögliches Zusammentreffen mit Erscheinungen, die im Physikunterricht nicht gelehrt werden.“

„Aber Gespenster - wenn es sie gibt - sind doch Wesen, die nicht körperlich sind. Die können einem doch nichts tun.“

„Darüber existieren sehr verschiedene Ansichten. Immerhin hat es unser Geist geschafft, das Fallbeil herunterzulassen und den jungen Grenouille zu köpfen.“

„Das hat Monsieur Nagenguest gesagt. Ich habe es nicht gesehen. Ach, Mist! Man könnte schon gespenstergläubig werden in diesem Loch.“

Nagenguest sagte nichts. Er dachte sich nur seinen Teil. Seinen Sinnen konnte er vertrauen.

Die Männer waren wieder an einer Treppe gelandet.

„Zum Teufel“, sagte Truffaut, „in diesem Bau führen wohl alle Treppen nur nach unten.“

„Das haben Treppen so an sich“, meinte William trocken.

„Sie wissen genau, was ich sagen wollte. Wir sind auf unserer Wanderung noch nie durch einen Gang gekommen, an dessen Ende eine Treppe hinaufgeführt hätte. Immer nur hinab.“

William Corry war das auch schon aufgefallen, und er konnte nicht behaupten, daß ihm das gefiel. Die Luft wurde schlechter, je tiefer sie drangen.

„Da unten ist nichts mehr“, meinte Truffaut. „Ich glaube, wir kehren besser wieder um.“

„Eine Treppe versuchen wir noch“, bestimmte William. „Irgendwann müssen wir doch auf irgend etwas stoßen. Einmal müssen wir doch auf dem Grund dieses Termitenhügels landen. Wir müssen doch fast schon in gleicher Höhe mit dem Wasserspiegel der Loire sein.“

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