Dean Koontz - Brandzeichen

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Brandzeichen: краткое содержание, описание и аннотация

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Aus einem Labor für Gentechnologie entläuft ein Hund. Der Eigenbrötler Travis Cornell nimmt den streunenden Golden Retriever bei sich auf. Aber schon bald müssen die beiden feststellen, dass sich nicht nur rivalisierende Geheimdienste, sondern auch ein mysteriöses Wesen an ihre Fersen geheftet haben. Endlich wird klar, dass es sich bei dem Verfolger um ein gentechnisch perfektioniertes Mordtier handelt, das dem Laboratorium gleichfalls entwichen ist und auf die Vernichtung des Hunds programmiert zu sein scheint.
Titel der Originalausgabe WATCHERS
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Heinz Nagel

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»Böser Hund«, sagte Nora, sichtlich überrascht, an Einstein auch teuflische Züge zu entdecken.

Einstein ließ das Magazin fallen. Es war ziemlich zerknautscht, ein paar der Seiten waren zerfetzt, und hier und da zeigten sich auf dem Papier Spuren von Speichel.

»Jetzt werden wir es kaufen müssen«, sagte Travis.

Hechelnd hockte sich der Hund auf den Bürgersteig, legte den Kopf schief und grinste zu Travis hinauf.

Nora in ihrer Unschuld merkte nicht, daß der Hund versuchte, ihnen etwas mitzuteilen. Natürlich hatte sie keine Veranlassung, für Einsteins Verhalten komplizierte Erklärungen zu suchen. Sie wußte nichts von seinen geistigen Fähigkeiten und erwartete von ihm keine Wunder von kommunikativem Verhalten.

Travis sah den Hund böse an und sagte: »Jetzt hörst du auf, Pelzgesicht. Schluß damit. Verstanden?«

Einstein gähnte.

Nachdem sie das Magazin bezahlt und es in einen Plastikbeutel gesteckt hatten, setzten sie ihren Gang durch Solvang fort. Doch ehe sie das Ende des Häuserblocks erreicht hatten, fing der Hund an, seine Botschaft zu verdeutlichen. Plötzlich nahm er Noras Hand vorsichtig zwischen die Zähne und zog sie zu ihrer Verblüffung über den Bürgersteig zu einer Gemäldegalerie, wo ein junges Paar die Landschaftsgemälde im Schaufenster bewunderte. Sie hatten ein Baby in einem Kinderwagen, und auf dieses Kind lenkte Einstein jetzt Noras Aufmerksamkeit. Er wollte ihre Hand nicht loslassen, bis er sie gezwungen hatte, den in Rosa gekleideten Säugling am Arm zu tätscheln.

Verlegen meinte Nora: »Er hält Ihr Baby wohl für ausnehmend hübsch - und das ist es ja auch.«

Mutter und Vater hatten den Hund zunächst argwöhnisch gemustert, erkannten aber schnell, daß er harmlos war.

»Wie alt ist denn Ihr kleines Mädchen?« fragte Nora.

»Zehn Monate«, sagte die Mutter.

»Und wie heißt sie?«

»Lana.«

»Ein hübscher Name.«

Schließlich war Einstein bereit, Noras Hand loszulassen.

Ein paar Schritte von dem jungen Paar entfernt, vor einem Antiquitätenladen, der so aussah, als wäre er Ziegel um Ziegel und Balken um Balken aus dem Dänemark des 17. Jahrhunderts hierhertransportiert worden, blieb Travis stehen, kauerte sich neben dem Hund nieder, hob eines seiner Ohren und sagte: »Genug. Wenn du je wieder dein Alpo kriegen willst, dann hör jetzt auf.«

Nora sah ihn verdutzt an. »Was ist nur in ihn gefahren?« Einstein gähnte, und Travis wußte, daß es Ärger geben würde.

In den nächsten zehn Minuten ergriff Einstein zweimal Noras Hand und führte sie beide Male zu Babys.

>Die moderne Braut< und Babys.

Die Botschaft war jetzt schmerzhaft deutlich, selbst für Nora: Du und Travis, ihr gehört zusammen. Heiratet. Habt Kinder. Gründet eine Familie. Worauf wartet ihr?

Sie war jetzt knallrot und schien außerstande, Travis anzusehen. Auch ihm war das Ganze peinlich.

Endlich schien Einstein zufrieden, seine Absicht klargemacht zu haben, und benahm sich wieder anständig. Bis zu dieser Stunde hätte Travis jedem gegenüber auf dessen entsprechende Frage behauptet, ein Hund könne nicht blasiert dreinsehen.

Später, als es Zeit wurde, essen zu gehen, war es immer noch angenehm warm, und Nora änderte ihre Absicht, das Essen in einem gewöhnlichen Restaurant im Inneren einzunehmen. Sie wählte ein Lokal mit Tischen im Freien unter roten

Schirmen, die unter den schützenden Ästen einer riesigen Eiche standen. Travis hatte aber das Gefühl, daß sie sich nicht davor fürchtete, in einem richtigen Restaurant zu sitzen, sondern daß sie im Freien essen wollte, damit sie Einstein bei sich behalten konnten. Mehrere Male während des Essens schaute sie Einstein an, musterte ihn manchmal verstohlen, dann wiederum unverhohlen und mit gespannter Aufmerksamkeit.

Travis ging auf das, was geschehen war, nicht ein und tat so, als hätte er die ganze Angelegenheit vergessen. Aber als dann der Hund ihm die Aufmerksamkeit zuwandte und Nora gerade nicht herschaute, formte sein Mund drohende Worte: Keine Apfeltörtchen mehr. Würgehalsband. Maulkorb. Auf dem schnellsten Weg ins Hundeasyl.

Einstein nahm jede Drohung mit großem Gleichmut hin, grinste entweder oder gähnte oder blies schnaubend die Luft durch die Nasenlöcher.

5

Am frühen Sonntagabend besuchte Vince Nasco Johnny Santi-ni, genannt >der Draht<. Johnny wurde aus mehreren Gründen >der Draht< genannt, nicht zuletzt deshalb, weil er groß, schlank und drahtig war und aussah, als bestünde er aus verknoteten Drähten verschiedener Dicke. Außerdem hatte er gekräuseltes Haar in der Farbe von Kupfer. Johnny war schon im zarten Alter von fünfzehn Jahren zu Ansehen gelangt: Er hatte es damals, um seinem Onkel Religio Fustino, dem Don einer der fünf Familien New Yorks, gefällig zu sein, auf sich genommen, einen auf eigene Rechnung arbeitenden Shit-und-Coke-Dealer zu strangulieren, der in der Bronx ohne Erlaubnis der Familie tätig war. Johnny benützte für den Job eine Klaviersaite. Dieser Beweis seiner Eigeninitiative und seiner Achtung der Prinzipien der Familie hatte Don Religio mit Stolz und Zuneigung erfüllt, er hatte geweint - zum zweiten Mal in seinem Leben -, seinen Neffen des ewigen Respekts der Familie versichert und ihm eine gutbezahlte Position im Geschäft versprochen.

Jetzt war Johnny >der Draht< fünfunddreißig und wohnte in einem Strandhaus in San Clemente, das eine Million Dollar gekostet hatte. Die zehn Zimmer und vier Bäder waren von einem Innenarchitekten gestaltet worden, dessen Auftrag gelautet hatte, inmitten unserer modernen Welt im authentischen -und teuren - Art-deco-Stil einen Zufluchtsort zu schaffen.

Alles war in Schwarz, Silber und Dunkelblau gehalten, mit Andeutungen von Türkis und Pfirsich. Johnny hatte Vince gegenüber geäußert, Art deco gefalle ihm, weil ihn diese Richtung an die Roaring Twenties erinnere. Er liebte die zwanziger Jahre, denn das war die romantische Epoche der legendären Gangsterbosse gewesen.

Für Johnny den Draht war Verbrechen nicht nur ein Mittel, Geld zu machen, nicht nur einfach eine Möglichkeit, sich gegen die Einengungen der zivilisierten Gesellschaft aufzulehnen, auch nicht bloß ein ererbter Trieb, für ihn war es auch -und zwar in erster Linie - eine großartige romantische Tradition. Er sah sich als Bruder aller Augenklappen tragenden ha-kenarmigen Piraten, die je auf der Suche nach Raubgut die Segel gesetzt hatten, aller Straßenräuber, die je eine Postkutsche ausgeraubt hatten, und der Gesamtheit von Safeknackern, Kidnappern und Erpressern seit den Zeiten, da es Verbrechen als Profession gab. Er war, darauf bestand er, auf mystische Weise mit Jesse James, Dillinger, AI Capone, den Dalton-Boys, Lucky Luciano und Legionen anderer verwandt, und Johnny liebte sie alle, diese legendären Brüder in Diebstahl und Blutvergießen.

Als er Vince die Eingangstür aufmachte, sagte er: »Komm rein, komm rein. Großer. Schön, dich wiederzusehen.«

Sie umarmten einander. Vince mochte Umarmungen nicht, aber er hatte für Johnnys Onkel Religio gearbeitet, als er noch in New York lebte, und bisweilen war er hier an der Westküste noch für die Fustino-Familie tätig, also kannten er und Johnny einander schon lange, lange genug, um eine Umarmung zu rechtfertigen.

»Du siehst gut aus«, sagte Johnny. »Paßt auf dich auf, wie ich sehe. Bist du immer noch boshaft wie eine Schlange?«

»Wie eine Klapperschlange«, sagte Vince, dem es allmählich peinlich war, solchen Schwachsinn von sich zu geben, aber er wußte, Johnny hatte es gern, wenn man mit dieser Art Gangstergequassel um sich warf.

»Hab' dich schon so lange nicht mehr gesehen. Dachte schon, die Bullen hätten dir vielleicht den Arsch aufgerissen.« »Ich sitze nie«, sagte Vince und meinte damit, für ihn stehe fest, daß das Gefängnis nicht zu den Dingen gehöre, die die Vorsehung für ihn ausersehen habe.

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