Terry Brooks - Die Kinder von Shannara

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Die Kinder von Shannara: краткое содержание, описание и аннотация

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Dreihundert Jahre nach dem Tod des Druiden Allanon bilden die Vier Länder ein Bild des Jammers. Das Südland steht unter derHerrschaft der Föderation, und jegliche Magie ist strengstens untersagt. Als Par Ohmsford und sein Bruder Soll, die Kinder von Shannara, in Varfleet die alten Legenden vortragen, verfolgt man die beiden, da Par Magie angewandt habe, Auf ihrer Flucht begegnen sie einem Unbekannten, der ihnen eine merkwürdige Botschaft überbringt …

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Und genau das hatte ihn nach Varfleet getrieben. Seit drei Jahrhunderten waren die Geschichten vom Elfenhaus von Shannara von einer Generation zur nächsten weitergegeben worden. In Wirklichkeit jedoch hatte alles schon viel früher angefangen, als die Geschichten sich noch nicht um die Zauberkraft drehten, weil noch niemand davon wußte, sondern um die alte Welt vor ihrer Zerstörung durch die Großen Kriege; die Geschichtenerzähler waren die wenigen, die die furchtbare Katastrophe überlebt hatten. Jair war der erste, der das Wunschlied gebrauchte, um den Bildern, die er durch seine Worte heraufbeschwor, mehr Eindringlichkeit zu verleihen und sie im Geiste seiner Zuhörer lebendig werden zu lassen. Die Geschichten berichteten von vergangenen Tagen: vom Elfenhaus von Shannara, von den Druiden und ihrer Burg Paranor, von Elfen und Zwergen und von der Magie, die ihr Leben beherrschte. Es wurden Geschichten erzählt von Shea Ohms-ford und seinem Bruder Flick und ihrer Suche nach dem Schwert von Shannara, von Wil Ohmsford und der schönen Elfentochter Amberle und ihrem Kampf gegen die Dämonenhorden, von Jair Ohmsford und seiner Schwester Brin und ihrer Reise in die Festung Graumark, ihrem und ihrer Reise in die Festung Graumark, ihrem Zusammentreffen mit den Mordgeistern und dem Ildatch, von den Druiden Allanon und Bremen, vom Elfenkönig Eventine Elessedil, von Kriegern wie Balinor Buckhannah und Stee Jans und von vielen anderen Helden. Diejenigen, die das Wunschlied beherrschten, machten sich seine Zauberkräfte zunutze. Die anderen verließen sich lediglich auf Worte. Ohmsfords wurden geboren und starben, und viele von ihnen trugen die Geschichten in ferne Länder. Doch seit drei Generationen hatte keiner aus der Familie die Geschichten außerhalb des Tals erzählt. Niemand wollte das Risiko auf sich nehmen, entdeckt zu werden.

Denn das Risiko war groß. Die Ausübung jedweder Zauberei war in den Vier Ländern durch Gesetz verboten – oder zumindest dort, wo die Föderation herrschte, was praktisch das Gleiche war. Seit hundert Jahren war es so. Während der ganzen Zeit hatte kein einziger Ohmsford das Tal verlassen. Par war der erste. Er war es leid gewesen, denselben wenigen Zuhörern immer und immer wieder die gleichen Geschichten zu erzählen. Es war notwendig, daß auch andere die Geschichten zu hören bekamen, daß sie die Wahrheit erfuhren über die Druiden und ihre Zauberkräfte, über den Kampf, der der Zeit, in der sie jetzt lebten, vorausgegangen war. Die Berufung, die er spürte, war stärker als die Angst vor Entdeckung. Er traf seine Entscheidung trotz der Einwände seiner Eltern und Colls. Schließlich entschied sich Coll, mit ihm zu gehen – so wie er es schon immer getan hatte, wenn er das Gefühl gehabt hatte, daß Par seine Hilfe brauchte. Varfleet sollte ihre erste Station werden, eine Stadt, in der Zauberei bis zu einem gewissen Grad immer noch ausgeübt wurde, ein offenes Geheimnis sozusagen, das ein Eingreifen der Föderation geradezu herausforderte. Doch die Zauberei, die man in Varfleet antraf, war nicht wert, daß man viel Aufhebens davon machte. Callahorn stand unter der Schutzherrschaft der Föderation, und Varfleet war so weit entfernt, daß man es fast zu den freien Gebieten zählen konnte. Es waren noch keine Truppen dort stationiert. Die Föderation hatte es bisher nicht für nötig befunden, sich damit eingehender zu beschäftigen.

Aber Sucher? Par schüttelte den Kopf. Sucher standen auf einem ganz anderen Blatt. Sucher tauchten nur dort auf, wo von Seiten der Föderation die ernsthafte Absicht be-stand, der Ausübung von Zauberei Einhalt zu gebieten. Keiner wollte auch nur das Geringste mit ihnen zu tun haben.

»Für uns wird es hier allmählich gefährlich«, sagte Coll, als hätte er Pars Gedanken gelesen. »Man wird uns entdecken.«

Par schüttelte den Kopf. »Wir sind nur zwei von Hunderten, die sich in dieser Kunst üben«, antwortete er. »Nur zwei in einer riesengroßen Stadt.«

Coll heftete seinen Blick auf ihn. »Zwei von Hunderten, da hast du recht. Aber die einzigen mit echter Zauberei.«

Par gab seinen Blick zurück. Ihre Auftritte im Bierhaus brachten ihnen viel Geld ein, mehr als sie jemals zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Sie brauchten das Geld, um die Steuern zu bezahlen, die von der Föderation erhoben wurden. Sie brauchten es für ihre Familie und das Tal. Es paßte Par gar nicht, daß er aufgrund eines Gerüchtes darauf verzichten sollte.

Sein Mund verhärtete sich. Es paßte ihm noch weniger, wenn er daran dachte, daß dann die Geschichten ins Tal zurückkehren und dort im Verborgenen bleiben würden und daß diejenigen, die ihrer bedurften, sie nie zu hören bekommen sollten. Das hätte bedeutet, daß das Ausmaß der Unterdrückung von Gedanken und Gebräuchen, die die Vier Länder wie ein Schraubstock umklammerte, noch größer werden würde.

»Wir müssen gehen«, sagte Coll und unterbrach ihn in seinen Gedanken.

Par spürte einen Anflug von Zorn in sich aufsteigen, erkannte jedoch, daß sein Bruder nicht die Stadt meinte, die sie verlassen sollten, sondern daß sie auf die Bühne gehen sollten. Die Zuschauermenge würde sie bereits erwarten. Er spürte, wie sein Zorn einem Gefühl von Traurigkeit wich.

»Ich wünschte, wir lebten in einer anderen Zeit«, sagte er leise. Er hielt inne, während er beobachtete, wie Coll plötzlich angespannt wirkte. »Ich wünschte, es gäbe wieder Elfen und Druiden. Und Helden. Ach, gäbe es doch wieder Helden – wenigstens einen.« Er hielt inne, weil er plötzlich an etwas anderes denken mußte.

Coll löste sich vom Türpfosten, legte seine große Hand auf die Schulter seines Bruders, drehte ihn herum und schob ihn den dunklen Gang hinunter. »Wenn du weiterhin davon singst, wer weiß? Vielleicht wird es dann möglich.«

Par ließ es zu, daß er geführt wurde wie ein kleines Kind. Er dachte bereits nicht mehr an Helden oder Elfen oder Druiden, nicht einmal an Sucher. Er dachte an die Träume.

Sie erzählten die Geschichte der Elfen am Halysjoch, wie Eventine Elessedil und die Elfen und Stee Jans und die Freitruppen die Rampen gegen den Ansturm der Dämonenhorden verteidigten. Die Geschichte war eine von Pars Lieblingsgeschichten, die erste aus der Reihe der großen Elfenschlachten im schrecklichen Westlandkrieg. Sie standen auf einer niedrigen Bühne an einem Ende des Schankraums. Par stand vorne und Coll einen Schritt hinter ihm auf der Seite. Der Raum voll Leibern mit erwartungsvollen Augen war nur schwach beleuchtet. Coll war der Erzähler, während Par dazu sang, um die entsprechenden Bilder entstehen zu lassen, Bilder, die durch den Zauber seiner Stimme lebendig wurden. In hundert oder noch mehr Menschen weckte er die Gefühle von Angst, Wut und Entschlossenheit, die die Verteidiger des Jochs erfüllt hatten. Durch ihn spürten sie die ungestüme Raserei der Dämonen und hörten ihr Kampfgeschrei. Sie standen den Dämonen von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Er zog sie in seinen Bann und hielt sie gefangen. Sie sa-hen, wie Eventine verwundet wurde und wie sein Sohn Andor die Herrschaft über die Elfen antrat. Sie beobachteten, wie der Druide Allanon im Grunde genommen der Kraft der Dämonen allein gegenüberstand und sie vernichtete. Sie erlebten Leben und Tod so hautnah, daß es fast beängstigend war.

Als Coll und er ihren Vortrag beendeten, herrschte atemlose Stille im Raum, bevor ein lautes Zuprosten mit Biergläsern anhob und Hochrufe und Schreie der Erleichterung den Raum erfüllten. Par war schweißgebadet und erkannte zum ersten Mal, wie sehr er sich durch seine Erzählung verausgabte. Als sie die Bühne verließen, um sich in die kurze Pause zu begeben, die ihnen zwischen ihren Auftritten gewährt wurde, schien er jedoch auf seltsame Weise abwesend; er konnte nicht aufhören, an seine Träume zu denken.

Coll holte sich aus einem der offenen Lagerräume ein Glas Bier, und Par ging ein kurzes Stück den Gang hinunter, bevor er bei der Kellertür auf ein aufgerichtetes leeres Faß stieß. Plötzlich sank er erschöpft in sich zusammen.

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