Stephen King - Der Anschlag

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Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt:
Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission.
Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren.
Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt.
Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen.
Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird, eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt.
Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen, mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...
Die Originalausgabe erscheint unter dem Titel
bei Scribner, New York

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Er begann wieder zu husten und zog das Taschentuch heraus. Als das Keuchen aufhörte, sagte er: »Ich darf nicht abschweifen, aber das gewöhnt man sich schwer ab, wenn man’s sein Leben lang getan hat. Sogar schwerer, als mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn ich nächstes Mal wieder vom Kurs abkomme, machst du mit dem Zeigefinger eine Art Sägebewegung vor deiner Kehle, okay?«

»Okay«, sagte ich ganz bereitwillig. Inzwischen war ich auf die Idee gekommen, dass das alles vielleicht nur ein Traum war. Dann allerdings ein äußerst lebensechter Traum, bis hin zu den von dem Deckenventilator geworfenen Schatten, die über die Tischsets mit der Aufschrift UNSER WERTVOLLSTES KAPITAL SIND SIE! marschierten.

»Um es kurz zu machen: Ich bin zum Arzt gegangen und hab mich röntgen lassen, und da waren sie, groß wie der Leibhaftige. Zwei Tumore. Fortgeschrittene Nekrose. Inoperabel.«

Röntgen, dachte ich – wird das noch gemacht, um Krebs zu diagnostizieren?

»Ich hab noch eine Zeit lang durchgehalten, aber zuletzt musste ich doch zurückkommen.«

»Woher? Aus dem Krankenhaus? Lewiston? Central Maine General?«

»Aus meinem Urlaub.« Seine Augen starrten mich aus den dunklen Höhlen an, in denen sie verschwanden. »Bloß war es kein Urlaub.«

»Al, ich verstehe das alles nicht. Gestern warst du hier, und du warst gesund. «

»Sieh dir mein Gesicht genau an. Fang beim Haaransatz an und arbeite dich weiter nach unten vor. Versuch zu ignorieren, wie der Krebs mich gerade zurichtet – er entstellt einen ziemlich, so viel steht fest –, und sag mir dann, dass ich derselbe Mensch bin, den du gestern gesehen hast.«

»Nun, du hast dir offenbar die Haarfarbe rausgewaschen …«

»Hab nie welche benutzt. Ich erspare es mir, dich auf die Zähne aufmerksam zu machen, die ich verloren habe, während ich … fort war. Ich weiß, dass dir das längst aufgefallen ist. Glaubst du, das kommt vom Röntgen? Oder von Strontium-90 in der Milch? Ich trinke nicht mal Milch, bis auf einen Spritzer in meinem letzten Kaffee am Tag.«

»Strontium was? «

»Schon gut. Nimm Kontakt mit deiner, wie sagt man gleich wieder, femininen Seite auf. Sieh mich an, wie Frauen andere Frauen ansehen, wenn sie ihr Alter schätzen.«

Ich versuchte zu tun, was er verlangte, und obwohl meine Beobachtungen niemals vor Gericht Bestand gehabt hätten, überzeugten sie mich. Von den Augenwinkeln ausgehend, spannten sich Spinnweben aus Falten, und die Lider wiesen die gekräuselten Fältchen auf wie bei Leuten, die an der Kasse eines Multiplexkinos nicht mehr ihre Seniorenkarte vorzeigen mussten. Tiefe Runzeln, die gestern Abend noch nicht da gewesen waren, gruben Sinuswellen in Als Stirn. Zwei noch viel tiefere Falten zogen sich an den Mundwinkeln vorbei nach unten. Das Kinn war spitzer, die Haut am Hals schlaff geworden. Das spitze Kinn und der Kehllappen konnten eine Folge seines katastrophalen Gewichtsverlusts sein, aber diese Falten … und wenn er nicht log, was seine Haare betraf …

Er lächelte schwach. Ein grimmiges Lächeln, aber nicht ganz humorlos. Was es irgendwie schlimmer machte. »Erinnerst du dich an meinen Geburtstag letzten März? ›Keine Sorge, Al‹, hast du gesagt, ›wenn dieses dämliche Partyhütchen Feuer fängt, während du am Grill stehst, schnappe ich mir den Feuerlöscher und lösche dich.‹ Erinnerst du dich daran?«

Das tat ich. »Du hast gesagt, nun wärst du ein offizieller Heinz.«

»Ja, das habe ich. Und jetzt bin ich zweiundsechzig. Ich weiß, dass der Krebs mich noch älter aussehen lässt, aber diese … und diese …« Er berührte seine Stirn, dann einen Augenwinkel. »Das sind authentische Alterstätowierungen. Gewissermaßen Ehrenzeichen.«

»Al … kann ich ein Glas Wasser haben?«

»Natürlich. Das ist ein ganz schöner Schock, was?« Er betrachtete mich mitfühlend. »Du denkst: ›Entweder bin ich verrückt, oder er ist’s, oder wir sind es beide.‹ Ich weiß, wie das ist. Ich hab’s selbst erlebt.«

Er stemmte sich mühsam hoch und griff sich dabei mit der rechten Hand unter die linke Achsel, als versuchte er sich irgendwie zusammenzuhalten. Dann führte er mich hinter die Theke. Dabei wurde mir ein weiterer Aspekt dieser irrealen Begegnung bewusst: Außer bei Gelegenheiten, bei denen ich mit ihm in der St. Cyril’s auf derselben Kirchenbank gesessen hatte (was selten genug vorkam, weil ich kein sehr gläubiger Kattelick bin) oder ihm auf der Straße begegnet war, hatte ich ihn nie ohne seine Kochschürze gesehen.

Er nahm ein blitzblankes Glas herunter und ließ es aus einem glänzend verchromten Wasserhahn volllaufen. Ich bedankte mich und wollte zu der Sitznische zurückgehen, aber er tippte mir auf die Schulter. Ich wollte, das hätte er nicht getan. Es war, als tippte einem S. T. Coleridges alter Seefahrer, der einen von dreien anhielt, auf die Schulter.

»Ich möchte, dass du dir etwas ansiehst, bevor wir uns wieder setzen. So geht’s schneller. Nur ist sehen nicht das richtige Wort. Erleben trifft es besser, denke ich. Trink aus, Kumpel.«

Ich trank das Glas halb aus. Das Wasser war kühl und gut, aber ich ließ ihn nicht aus den Augen, während ich trank. Der Feigling in mir rechnete damit, überfallen zu werden wie das erste ahnungslose Opfer in einem dieser Wahnsinniger-auf-freiem-Fuß-Filme, die immer Zahlen im Titel zu haben scheinen. Al stand jedoch nur da, mit einer Hand auf die Theke gestützt. Die Hand mit den groben Knöcheln war runzlig. Sie sah nicht wie die Hand eines Mannes Ende fünfzig aus, selbst wenn er Krebs hatte, und …

»Kommt das von der Bestrahlung?«, fragte ich plötzlich.

»Was soll von ihr kommen?«

»Du bist sonnengebräunt. Von den schwarzen Flecken auf deinem Handrücken ganz zu schweigen. Die bekommt man von einer Bestrahlung oder von zu viel Sonne.«

»Tja, da ich keine Strahlentherapie gemacht habe, bleibt wohl nur die Sonne. Von der habe ich in den letzten vier Jahren ziemlich viel abbekommen.«

Meines Wissens hatte Al die letzten vier Jahre damit verbracht, bei Neonlicht Hamburger zu braten und Milchshakes zu mixen, aber das sagte ich nicht. Ich trank nur mein Wasser aus. Als ich das Glas auf die Resopalplatte zurückstellte, merkte ich, dass meine Hand leicht zitterte.

»Okay, was soll ich mir also ansehen? Oder erleben?«

»Komm mit.«

Er führte mich durch den langen, schmalen Bereich hinter der Theke, vorbei an dem Doppelgrill, den Fritteusen, dem Spülbecken, dem Kühlschrank von Frost-King und der summenden hüfthohen Tiefkühltruhe. Bei dem stummen Geschirrspüler blieb er stehen und zeigte auf die Tür in der Rückwand des Küchenbereichs. Sie war niedrig; Al würde den Kopf einziehen müssen, wenn er hindurchging, und er war nur etwa einen Meter siebzig groß. Ich war einen Meter fünfundneunzig groß – manche der Schüler nannten mich Helikopter-Epping.

»Dort«, sagte er. »Durch diese Tür.«

»Führt die nicht in den Vorratsraum?« Eine rein rhetorische Frage; ich hatte ihn im Lauf der Jahre mit genügend Konserven, Kartoffelsäcken und Flaschen herauskommen sehen, um verdammt genau zu wissen, was dahinter lag.

Al schien mich nicht gehört zu haben. »Hast du gewusst, dass ich diesen Laden ursprünglich in Auburn aufgemacht hatte?«

»Nein.«

Er nickte, und das schien einen weiteren Hustenanfall auszulösen, den er mit dem zunehmend gruseligeren Taschentuch erstickte. Als dieser letzte Anfall abklang, warf er das Taschentuch in den Mülleimer in der Nähe, dann schnappte er sich eine Handvoll Servietten aus dem Spender auf der Theke.

»Dies ist ein Aluminaire, in den Dreißigerjahren gebaut und ein Art-déco-Prachtstück. Ich wollte schon immer einen, seit mein Dad mich als kleinen Jungen ins Chat ’N Chew in Bloomington mitgenommen hat. Hab ihn voll eingerichtet gekauft und in der Pine Street aufgestellt. Dort war ich fast ein Jahr lang, bis ich gemerkt habe, dass ich in einem weiteren Jahr bankrott sein würde, wenn ich dort bliebe. In der näheren Umgebung gab’s zu viele Schnellimbisse, manche gut, manche nicht so gut, alle mit Stammgästen. Ich war wie ein Junganwalt, der seine Kanzlei in einer Kleinstadt aufmacht, in der es schon ein Dutzend gut etablierter Winkeladvokaten gibt. Außerdem hat Al’s Famous Fatburger damals zweieinhalb Dollar gekostet. Selbst in den Neunzigerjahren konnte ich nicht unter zweieinhalb gehen.«

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