Stephen King - Der Anschlag

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Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt:
Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission.
Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren.
Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt.
Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen.
Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird, eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt.
Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen, mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...
Die Originalausgabe erscheint unter dem Titel
bei Scribner, New York

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Es gab keine Geigenklänge oder Warnsignale, als ich den Aufsatz des Hausmeisters von dem Stapel nahm und vor mich hinlegte; keine Vorahnung davon, dass sich bald nicht nur mein eigenes kleines Leben, sondern das Leben aller Menschen auf der ganzen Welt ändern würde. Aber das wissen wir nie, nicht wahr? Das Leben schlägt oft unerwartete Kapriolen.

Er hatte mit einem billigen Kugelschreiber geschrieben, der auf den fünf Seiten mehrfach ausgelaufen war und offenbar Flecken an seinen Fingern zurückgelassen hatte. Seine Handschrift war ein verschlungenes, aber noch lesbares Gekritzel, und er musste stark aufgedrückt haben, weil die Wörter förmlich in das billige linierte Papier eingraviert waren; hätte ich die Augen geschlossen und meine Fingerkuppen über diese herausgerissenen Seiten gleiten lassen, wäre es gewesen, als läse ich Blindenschrift. Unter jedem g war wie zur Verzierung ein kleiner Schnörkel angefügt. Daran erinnere ich mich besonders deutlich.

Ich weiß auch noch, wie der Aufsatz begann. Ich kann mich an jedes einzelne Wort erinnern.

Es war kein Tag sondern ein Ahmd. Der Ahmd der mein Leben veränderte, war der Ahmd an dem mein Vater meine Mutter und meine zwei Brüder erschlagen und mich schwer verletzt hat. Er hat auch meine Schwester verletzt, so schwer dass sie in ein Komah fiel. Nach drei Jahren ist sie gestorm ohne nochmahl aufzuwachen. Ihr Name war Ellen und ich hatt sie sehr lieb. Sie hat gern Blumen geflüggt und in Wasen gestellt.

Schon auf der ersten Seite begannen mir auf halber Strecke die Augen zu brennen, und ich legte meinen treuen Rotstift weg. Und als ich zu dem Teil kam, wo er unters Bett kroch, während ihm Blut in die Augen lief (es lief mir auch in den Mund und schmeckte gräslich), begann ich zu weinen – Christy wäre so stolz auf mich gewesen. Ich las alles bis zum Ende, ohne irgendwas rot anzustreichen, und wischte mir die Augen, damit keine Tränen auf die Seiten fielen, die ihn offensichtlich so viel Mühe gekostet hatten. Hatte ich geglaubt, er wäre langsamer als die anderen, vielleicht bloß einen halben Schritt über dem, was man früher »bildungsfähiger Minderbegabter« genannt hat? Nun, das hatte weiß Gott einen Grund, nicht wahr? Genau wie sein Hinken. Es war ein Wunder, dass er überhaupt noch lebte. Aber er war am Leben. Ein netter Mann, der immer lächelte und die Kinder niemals anschrie. Ein netter Mann, der die Hölle durchlitten hatte und jetzt daran arbeitete – bescheiden und hoffnungsvoll wie die meisten –, seinen Highschool-Abschluss zu machen. Auch wenn er für den Rest seines Lebens Hausmeister bleiben würde: nur ein Kerl in einer grünen oder braunen Arbeitskluft, der mit einem Besen unterwegs war oder mit dem Kittmesser, das er immer in der Gesäßtasche hatte, Kaugummis vom Boden kratzte. Vielleicht hätte er früher einmal etwas anderes werden können, aber eines Abends hatte sein Leben Kapriolen geschlagen, und so war er heute nur ein Kerl in Carhartt-Overalls, den die Kids als »Hoptoad Harry« verspotteten, weil er hinkte.

Ich habe also geweint. Nicht lange, aber die Tränen waren echt, solche, die tief von innen kommen. Vom Ende des Korridors her war zu hören, wie die Lisbon-Band ihren Siegesmarsch anstimmte – also hatte die Heimmannschaft gewonnen, was ich ihr gönnte. Später würden Harry und einige seiner Kollegen wahrscheinlich die Tribünen zusammenschieben und das Zeug aufkehren, das zwischen den Stufen durchgefallen war.

Ich malte ein großes rotes A aufs erste Blatt. Betrachtete es einen Augenblick und setzte dann ein großes rotes + daneben. Weil der Aufsatz gut war und Harrys Schmerz in mir, seinem Leser, eine emotionale Reaktion hervorgerufen hatte. Und ist es nicht das, was ein mit A plus benoteter Aufsatz tun sollte? Eine Reaktion hervorrufen?

Was mich betrifft, wünsche ich mir nur, die ehemalige Christy Epping hätte recht behalten. Ich wünschte, ich wäre doch emotional blockiert gewesen. Denn alles, was danach folgte – inklusive all der schrecklichen Dinge –, entstand aus diesen Tränen.

Teil 1

EIN ENTSCHEIDENDER

AUGENBLICK

Kapitel 1

1

Harry Dunning bestand mit Bravour. Auf seine Einladung hin ging ich zu der kleinen Zeremonie in der LHS-Turnhalle. Er hatte wirklich sonst niemanden, und ich tat ihm diesen Gefallen gern.

Nach dem Segen (von Pater Bandy gesprochen, der kaum eine LHS-Veranstaltung ausließ) arbeitete ich mich durch das Gedränge aus Freunden und Verwandten zu der Ecke vor, in der Harry in seinem wallenden, schwarzen Talar allein dastand – mit seinem Diplom in der einen und dem geliehenen quadratischen Barett in der anderen Hand. Ich nahm ihm das Barett ab, damit ich ihm die Hand schütteln konnte. Er grinste und ließ dabei ein Gebiss mit Lücken und mehreren schiefen Zähnen sehen. Aber es war trotzdem ein sonniges, gewinnendes Grinsen.

»Danke fürs Kommen, Mr. Epping. Vielen Dank!«

»War mir ein Vergnügen. Und Sie können ruhig Jake zu mir sagen. Das ist eine kleine Vergünstigung, die ich Schülern gewähre, die alt genug sind, um mein Vater zu sein.«

Harry verstand nicht gleich, aber dann lachte er. »Das bin ich wohl, stimmt’s? Schiet!« Ich lachte ebenfalls. Um uns herum lachten viele Leute. Und es gab natürlich Tränen. Was mir so schwerfällt, ist für sehr viele Menschen ganz leicht.

»Und dieses A plus! Schiet! Ich hab mein Leben lang noch kein A plus gekriegt! Hab auch keins erwartet!«

»Sie hatten es verdient, Harry. Was haben Sie als Highschool-Absolvent als Erstes vor?«

Sein Lächeln verblasste kurz – das war etwas, worüber er noch nicht nachgedacht hatte. »Ach, ich glaube, ich fahre heim. Ich wohne in der Goddard Street in einem gemieteten Häuschen.« Er hielt das Diplom vorsichtig zwischen den Fingerspitzen hoch, als hätte er Angst, die Tinte zu verwischen. »Das hier werde ich mir einrahmen und an die Wand hängen. Dann hole ich mir ein Glas Wein oder so und setze mich auf die Couch und bewundere es, bis es Zeit fürs Bett ist.«

»Klingt nach einem Plan«, sagte ich. »Aber wie wär’s, wenn Sie vorher einen Burger mit Fritten mit mir essen würden? Wir könnten zu Al’s fahren.«

Ich erwartete, dass er zusammenzucken würde, aber damit warf ich Harry natürlich fälschlicherweise in einen Topf mit meinen Kollegen. Ganz zu schweigen von den meisten unserer Schüler: Sie mieden das Al’s wie die Pest und bevorzugten das Dairy Queen gegenüber der Schule oder das Hi-Hat draußen an der 196, wo früher das Lisbon Drive-in gestanden hatte.

»Das wäre großartig, Mr. Epping. Danke!«

»Jake, okay?«

»Jake, klar doch.«

Also nahm ich Harry mit zu Al’s, wo ich als einziger Lehrer Stammgast war, und obwohl Al in diesem Sommer doch tatsächlich eine Kellnerin beschäftigte, bediente er uns selbst. Wie üblich hatte er eine Zigarette (in Esslokalen illegal, aber das hatte Al noch nie gekümmert) im linken Mundwinkel und kniff das Auge darüber wegen des Rauchs halb zu. Als er den zusammengelegten Talar sah und erkannte, aus welchem Anlass wir hier waren, bestand er darauf, uns einzuladen (für ihn kein großes Verlustgeschäft; die Mahlzeiten im Al’s waren immer erstaunlich billig, was zu Gerüchten über das Schicksal bestimmter streunender Tiere in der Nachbarschaft geführt hatte). Er machte auch ein Foto von uns, das er später an seine Wand mit Lokalprominenz pinnte. Zur sonstigen »Prominenz« gehörten der verstorbene Albert Dunton, Gründer von Dunton Jewelry; Earl Higgins, ein ehemaliger LHS-Direktor; John Crafts, Gründer von John Crafts Auto Sales, und natürlich Pater Bandy von St. Cyril’s. (Der Pater hing neben Papst Johannes XXIII., der kein Einheimischer war, aber von Al Templeton verehrt wurde, der sich rühmte, ein »guter Kattelick« zu sein.) Das Foto, das Al an jenem Tag machte, zeigt Harry Dunning mit breitem Grinsen im Gesicht. Ich stand neben ihm, und wir hielten beide sein Diplom hoch. Seine Krawatte saß ein bisschen schief. Daran erinnere ich mich, weil es mich an den kleinen Schnörkel erinnerte, den er unter jedes g setzte. Ich erinnere mich an alles. Ich erinnere mich sehr gut.

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