George Effinger - Das Ende der Schwere

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Marîd Audran ist Privatdetektiv im Bordellbezirk einer nordafrikanischen Stadt im 21. Jahrhundert. Die Elektronik hat die Künste der Liebesdienerinnen perfektioniert. Ob man mit Madame Bovary, einer weltbekannten Schönheit oder einer perfekten Kunstkreatur aus den Studios für Persönlichkeitsdesign bumsen will — Schädelimplantate machen's möglich. Das entsprechende Moddy in die Schläfenbuchse gesteckt, und schon werden Charakteristika direkt ins Gehirn gespielt. Die Illusion ist total.
Doch es gibt auch Schwarzmarkt-Moddys von Jack the Ripper und anderen einschlägigen Künstlern. Und die machen Marîd Audran das Leben schwer, denn sie sind ihm mit ihren implantierten Fähigkeiten immer einen Schritt voraus. Als eine gute Freundin von ihm auf bestialische Weise ermordet wird, entschließt er sich doch, sein Gehirn durch ein Interface aufmotzen zu lassen. Die daraus erwachsenden Möglichkeiten sind zwar phänomenal, aber der Preis ist hoch: es wird immer schwieriger, sich ein Bild von der eigenen Persönlichkeit zu machen, die einem mehr und mehr entgleitet, wenn einem fremde Erinnerungen durch den Kopf gehen und ein Gefühl der Besessenheit um sich greift.

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Ich ersparte es Bogatyrev zu fragen. »Sie möchten wissen, warum Kommissar Okking mich statt eines dieser Büros in der Stadt empfahl.«

Bogatyrev blieb unbewegt. »Ja.«

»Kommissar Okking gehört zur Familie«, sagte ich. »Er verschafft mir ein Geschäft, ich verschaffe ihm ein Geschäft. Sehen Sie, wenn Sie zu einem dieser schnieken Agenten gehen, der macht genau das, was Sie wollen; aber er kostet sie fünfmal mehr als ich; es dauert länger, das garantiere ich Ihnen; und diese hyperschnellen Burschen neigen dazu, mit ihrer teuren Ausrüstung und den Aufmerksamkeit erregenden Waffen herumzuballern. Ich erledige meinen Job mit weniger Aufhebens. So ist es weniger wahrscheinlich, daß Ihre Interessen, was immer sie sind, am Ende Blessuren durch den Laser davontragen.«

»Ich verstehe. Nachdem Sie gerade die Bezahlung erwähnten, darf ich Sie nach Ihrem üblichen Preis fragen?«

»Das hängt ganz davon ab, was Sie erledigt haben wollen. Es gibt ein paar Dinge, die ich ablehne. Nennen Sie's eine Schrulle. Falls mir der Job nicht entspricht, kann ich Ihnen jedoch jemand empfehlen, der die Sache einwandfrei erledigt. Erzählen Sie doch einfach mal von Anfang an.«

»Ich möchte, daß Sie meinen Sohn finden.«

Ich wartete, aber Bogatyrev schien nichts mehr zu sagen zu haben. »Okay«, sagte ich.

»Sie benötigen wohl ein Foto von ihm.« Eine Feststellung.

»Sicher. Und alle Informationen, die Sie mir geben können: wie lange er verschwunden ist, wann Sie ihn das letztemal sahen, was geredet wurde, ob Sie glauben, daß er aus freien Stücken weggelaufen ist oder gezwungen wurde. Das hier ist eine große Stadt, Herr Bogatyrev, und es ist nicht schwierig, hier unterzutauchen, wenn Sie das wollen. Ich muß wissen, wo ich anfangen muß zu suchen.«

»Was verlangen Sie?«

»Möchten Sie handeln?« Der Bursche fing an, mir auf die Nerven zu gehen. Mit diesen Neu-Russen hatte es immer Ärger gegeben. Ich wurde im Jahre 1550 geboren — das entspricht dem Jahr 2172 im Kalender der Ungläubigen. Etwa dreißig oder vierzig Jahre vor meiner Geburt waren Kommunismus und Demokratie sanft entschlafen. Todesursache: Erschöpfte Ressourcen, überhandnehmende Hungersnöte und Armut. Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten von Amerika zerfielen in Dutzende kleiner Monarchien und Diktaturen. Dasselbe geschah mit dem Rest der Welt. Mähren wurde ein unabhängiges Land, und die Toskana; es gab den Commonwealth der Westlichen Reservate: alle waren sie auf sich gestellt, alle hatten Angst. Ich wußte nicht, aus welchem der neuen russischen Staaten Bogatyrev kam. Es machte wahrscheinlich auch keinen großen Unterschied.

Er blickte mich an, bis ich erkannte, daß er nichts mehr sagen würde, bis ich einen Preis nannte. »Ich bekomme tausend Kiam pro Tag plus Spesen«, sagte ich. »Zahlen Sie mich gleich für drei Tage im voraus. Ich stelle Ihnen eine detaillierte Rechnung, sobald ich Ihren Sohn habe. Inshallah.« Allahs Wille geschehe. Die Zahl, die ich genannte hatte, war zehnmal so hoch wie das, was ich üblicherweise bekam. Ich rechnete damit, daß er mich gleich herunterhandeln würde.

»Das erscheint mir angemessen.« Er öffnete einen Aktenkoffer aus Hartplastik und nahm ein Päckchen heraus. »Hier sind Holobänder und ein vollständiges Dossier über meinen Sohn, seine Interessen, seine Unarten, seine Begabungen, sein psychologisches Profil; alles, was Sie brauchen.«

Ich blickte ihn erstaunt an. Es war seltsam, daß er dieses Päckchen mitgebracht hatte. Die Bänder des Russen gingen in Ordnung; was mir Kopfzerbrechen bereitete, war der Rest, das Psychoprofil. Wenn Bogatyrev kein zwanghafter Methodiker war — und bis in die Zehenspitzen paranoid —, war mir unklar, warum er dieses Material vorbereitet hatte. Dann ging mir ein Licht auf. »Wie lange ist Ihr Sohn schon verschwunden?« fragte ich.

»Drei Jahre.« Ich schluckte; eigentlich brauchte ich mich nicht darüber zu wundern, warum er jetzt erst kam. Er war wahrscheinlich schon bei den Schnüfflern in der City draußen gewesen, und sie hatten ihm nicht helfen können.

Ich nahm ihm das Päckchen ab. »Nach drei Jahren wird eine Spur kalt, Herr Bogatyrev«, sagte ich.

»Ich würde es außerordentlich schätzen, wenn Sie dieser Angelegenheit Ihre volle Aufmerksamkeit widmen würden«, entgegnete er. »Ich bin mir über die Schwierigkeiten im klaren und bereit, Sie so lange zu bezahlen, bis Sie den Fall erfolgreich abschließen oder zu der Entscheidung kommen, daß keine Hoffnung auf eine Lösung des Falles besteht.«

Ich lächelte. »Es besteht immer eine Hoffnung, Herr Bogatyrev.«

»Manchmal gibt es keine Hoffnung mehr. Lassen Sie mich dazu eines Ihrer arabischen Sprichwörter zitieren: Eine Stunde Glück, zehn Stunden Pech.« Er nahm ein dickes Bündel Banknoten aus der Tasche und reichte mir drei Scheine davon. Den Rest steckte er wieder weg, bevor die Haie in Chiris Club Lunte rochen. »Die Vorauszahlung für Ihre ersten drei Tage.«

Jemand schrie.

Ich nahm das Geld und wandte den Kopf, um zu sehen, was los war. Zwei von Chiris Mädchen warfen sich auf den Boden. Ich erhob mich aus meinem Stuhl. Mein Blick fiel auf James Bond, er hatte eine alte Pistole in der Hand. Ich hätte gewettet, es war eine echte, antike Beretta oder Walther PKK. Es gab nur einen Schuß, doch der ging in dem kleinen Club ab wie eine Handgranate. Ich lief den schmalen Gang zwischen den Kabinen und Tischen nach vorne, aber nach ein paar Schritten wurde mir klar, daß ich ihn nicht zu fassen kriegen würde. James Bond hatte sich umgedreht und sich einen Weg ins Freie gebahnt. Hinter ihm kreischten die Mädchen und die Kunden und schlugen um sich und drängelten, um sich in Sicherheit zu bringen. Gegen diesen Tumult gab es kein Durchkommen. Dieser verdammte Moddy hatte seine Wunschträume heute voll ausgelebt; eine Pistole in einem vollen Lokal abzufeuern. Diese Szene würde er nun wohl jahrelang in seinem Gedächtnis abspulen. Und damit würde er sich wohl zufriedengeben müssen, denn wenn er sich jemals wieder auf der Promenade zeigte, würde ihm dermaßen die Fresse poliert, daß er sich seine Moddys wer weiß wohin stecken konnte.

Allmählich legte sich der Tumult. Das gab für heute nacht eine Menge Gesprächsstoff. Die Mädchen brauchten wohl ein paar Drinks mehr, damit sich ihre Nerven beruhigten, und sie brauchten eine Schulter zum Anlehnen. Dann weinen sie sich bei den Freiern aus, und die Freier kaufen ihnen viele, viele Drinks.

Chiri fing meinen Blick auf. »Bwana Marîd«, sagte sie leise, »steck das Geld weg und schau, daß du an deinen Tisch zurückkommst.«

Ich merkte, daß ich die dreitausend Kiam wie kleine Fahnen schwenkte. Ich stopfte die Geldscheine in eine Jeanstasche und ging zu Bogatyrev zurück. Er hatte sich in dem ganzen Durcheinander nicht von der Stelle gerührt. So ein Idiot mit einer geladenen Pistole bringt einen dieser Nerven-wie-Drahtseile-Typen noch lange nicht aus der Fassung. Ich setzte mich wieder hin. »Entschuldigen Sie bitte die Unterbrechung«, sagte ich.

Ich nahm meinen Drink und wandte mich Bogatyrev zu. Er gab mir keine Antwort. Ein dunkler Fleck breitete sich langsam über seinen weißen seidenen Russenkittel. Für eine Weile schaute ich ihn nur an, nippte an meinem Drink und dachte, daß die nächsten Tage ein Alptraum werden würden. Schließlich stand ich auf und wollte mich auf den Weg zur Bar machen, aber Chiri stand schon mit dem Telefon in der Hand neben mir. Ich nannte mit tonloser Stimme Kommissar Okkings Nummer.

2. Kapitel

Ziemlich früh am nächsten Morgen weckte mich das Telefon. Mühsam quälte ich mich aus dem Schlaf, fühlte mich völlig erschlagen. Es läutete und läutete, und ich hoffte, es würde endlich aufhören. Ich drehte mich auf die andere Seite und versuchte wegzuhören; es war sinnlos, das Telefon hörte nicht auf zu läuten. Zehn, zwanzig, dreißig — ich fluchte leise und suchte über die schlafende Yasmin hinweg in dem Kleiderbündel nach dem Telefon. »Was gibt's?« meldete ich mich, als ich es endlich gefunden hatte. Mir war überhaupt nicht nach Höflichkeit zumute.

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