Kim Robinson - Flucht aus Katmandu
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- Название:Flucht aus Katmandu
- Автор:
- Издательство:Bastei Lübbe
- Жанр:
- Год:1990
- Город:Bergisch Gladbach
- ISBN:3-404-24137-1
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
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Flucht aus Katmandu: краткое содержание, описание и аннотация
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Dann mußte ich ein paar tibetanische Teppiche in die Staaten verschicken, und meine Gesellschaft wollte, daß ich drei ›Videotrekkings‹ mit dem Tourismusministerium absprach, und gleichzeitig kam die Einwanderungsbehörde zum Schluß, ich sei lange genug in diesem Land gewesen; und sich in dieser Stadt, in der das Aufgeben eines Briefes einen ganzen Tag dauern kann, mit solchen Angelegenheiten abzugeben, nimmt einen ganz schön in Beschlag. Ich hätte den Brief beinahe vergessen.
Doch als ich eines sonnigen blauen Nachmittags ins Star zurückkehrte und sah, daß jemand wie ein Berserker mit dem Postregal umgesprungen war, es heruntergenommen und die armen Papierleichen über die erste ganze erste Treppenflucht ausgebreitet hatte, glaubte ich zu wissen, wo sein Problem lag. Ich war verblüfft, vielleicht sogar ein wenig schuldbewußt, aber keineswegs unangenehm berührt. Ich erstickte den kleinen Funken der Schuld und schritt an den beiden Portiers vorbei, die in schnellem Nepalesisch protestierten. »Kann ich Ihnen suchen helfen?« sagte ich zu der Person, die das Chaos verursacht hatte.
Der Mann richtete sich auf und sah mir geradewegs in die Augen. Ein ganz und gar direkter Typ. »Ich suche nach einem Freund von mir, der normalerweise immer hier absteigt.« Er war noch nicht in Panik, stand aber kurz davor. »Der Portier sagt, er sei seit einem Jahr nicht mehr hier gewesen, doch ich habe ihm diesen Sommer einen Brief geschickt, und der ist nicht mehr da.«
Kontakt! »Vielleicht ist er vorbeigekommen«, sagte ich, ohne mit der Wimper zu zucken, »und hat den Brief abgeholt, ohne sich hier ein Zimmer zu nehmen.«
Er zuckte zusammen, als hätte ich ihm einen Messerstich versetzt. Er sah in etwa so aus, wie ich ihn mir aus seiner Schilderung vorgestellt hatte: groß, aufrecht, dunkelhaarig. Er hatte einen dichten, dunklen Bart, am Hals und unter den Augen mit sauber rasierten Rändern — eben einen perfekten Bart. Dieser Bart und eine Jacke mit Lederellbogen hätten ihm an jeder amerikanischen Universität ein Lehramt verschafft.
Aber jetzt war er ernsthaft bestürzt, obwohl er versuchte, es nicht zu zeigen. »Dann weiß ich nicht, wie ich ihn finden soll …«
»Sind Sie sicher, daß er in Katmandu ist?«
»Er müßte eigentlich hier sein. Er nimmt in zwei Wochen an einer großen Klettertour teil. Aber er steigt immer hier ab!«
»Manchmal sind keine Zimmer mehr frei. Vielleicht hat er ein anderes Hotel genommen.«
»Ja, das stimmt.« Plötzlich legte sich seine Erregung so weit, daß er sich bewußt wurde, daß er mit mir sprach, und er kniff seine klaren, graugrünen Augen zusammen und musterte mich.
»George Fergusson«, sagte ich und streckte die Hand aus. Er versuchte, sie zu zermalmen, aber ich leistete gerade noch rechtzeitig Widerstand.
»Ich heiße Nathan Howe. Komisch mit Ihrem Namen«, sagte er ohne ein Lächeln. »Ich suche nach einem George Fredericks.«
»Allerdings! Was für ein Zufall!« Ich schickte mich an, die Post des Star aufzuheben. »Na ja, vielleicht kann ich Ihnen helfen. Ich mußte schon öfter Freunde in Katmandu suchen — es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.«
»Ja?« Es war, als hätte ich ihm einen Rettungsring zugeworfen; was hatte er für ein Problem?
»Klar. Wenn er auf eine Klettertour geht, muß er zur Einwanderungsbehörde, um einen gebührenpflichtigen Antrag zu stellen. Und auf den Anträgen muß man seine örtliche Adresse angeben. Ich habe schon zu viele Stunden dort verbracht und habe auf dem Amt ein paar Freunde. Wenn wir ihnen ein paar hundert Rupien Bakschisch zustecken, werden sie sie für uns heraussuchen.«
»Fantastisch!« Jetzt war er die personifizierte Hoffnung. »Können wir sofort gehen?« Ich sah, daß sein Schwarm, die Freundin des Skrupellosen, ihn richtig eingeschätzt hatte: er war ein Idealist, und seine Ideale schimmerten bei ihm durch wie das Licht einer Coleman-Lampe durch das Glas. Nur eine Blinde hätte nicht sagen können, was er für sie empfand; ich fragte mich, welche Gefühle diese Sarah ihm entgegengebracht hatte.
Ich schüttelte den Kopf. »Ist schon zwei Uhr vorbei — für heute geschlossen.« Wir hingen das Regel wieder an die Wand, und die Portiers kehrten zur Rezeption zurück.
»Aber wenn Sie wollen, können wir noch ein paar andere Dinge probieren.« Nathan nickte und beobachtete mich, während er die Post zurückstopfte. »Wenn ich hier ein Zimmer mieten will, und es ist keins mehr frei, versuche ich es nebenan. Wir könnten da mal nachfragen.«
»Okay«, sagte Nathan, schon Feuer und Flamme. »Gehen wir.«
Also verließen wir das Star und gingen nach rechts, um uns im Lodge Pheasant — oder Lodge Pleasant, das wird aus dem Schild nicht ganz ersichtlich — zu erkundigen.
Natürlich, George Fredericks hatte dort gewohnt. War sogar erst an diesem Morgen abgereist. »O mein Gott, nein«, rief Nathan, als sei der Bursche gerade gestorben. Er war nun der Panik wirklich nahe.
»Ja«, sagte der Portier strahlend, erfreut, den Namen in seinem dicken Buch gefunden zu haben. »Er gegangen auf Wanderung.«
»Aber er sollte doch erst in vierzehn Tagen aufbrechen!« protestierte Nathan.
»Er ist wahrscheinlich auf eigene Faust losgezogen«, sagte ich. »Oder mit Freunden.«
Damit war Nathan fix- und fertig. Panik, Verzweiflung; er mußte sich setzen. Ich dachte darüber nach. »Er kann nicht abgeflogen sein; ich habe gehört, daß alle RNAC-Flüge zu den Bergen heute gestrichen wurden. Also kam er vielleicht zurück, um hier zu Abend zu essen. Kennt er sich in Katmandu gut aus?«
Nathan nickte verdrossen. »So gut wie jeder andere auch.«
»Dann versuchen wir es doch einmal im Old Vienna Inn.«
4
Im blauen Licht des Frühabends ging es in Thamel hektisch wie immer zu. Lichter flammten an den Fronten der Geschäfte auf, die sich zu den Straßen öffneten, und Menschen drängten sich dicht an dicht. Große Landrover und kleine Toyota-Taxen erzwangen sich unter Mißbrauch ihrer Hupen den Weg durch die Menge; Kühe kauten auf den Straßen wieder und betrachteten den Tumult mit dem Ausdruck leichter Überraschung, als hätte man sie gerade von ihren Weiden hierher gezaubert.
Nathan und ich gingen hintereinander an den Ladenfronten vorbei, wichen Fahrrädern aus und sprangen über die zahlreichen Pfützen. Wir kamen an Teppichgeschäften vorbei, an Herrenausstattern, Restaurants, Second-Hand-Buchhandlungen, Reisebüros, Hotels und Souvenirläden, und lehnten dabei hundert Angebote von den jungen Männern auf der Straße ab: »Geld wechseln?« »Nein.« »Hasch rauchen?« »Nein.« »Schönen Teppich kaufen?« »Nein.« »Gutes Hasch!« »Nein.« »Geld wechseln?« »Nein.« Schon seit langem hatte ich solche Spaziergänge vereinfacht, indem ich einfach »Nein« zu jedem sagte, an dem ich vorbeikam. »Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.« Nathan hatte eine andere Methode, die genauso gut oder noch besser zu funktionieren schien, da die Straßenhändler mich nicht für energisch genug zu halten schienen; er nickte höflich, sagte mit diesem direkten Blick »Nein, danke« und ließ sie mit offenem Mund einfach stehen.
Wir ließen das K. C. hinter uns, bahnten uns den Weg über den ›Times Square‹, eine gefährliche Kreuzung mit besonders dichtem Verkehr, und gingen die Straße entlang, die aus Thamel zum Rest von Katmandu hinausführte. Zwei Händler standen auf der Schwelle ihres Ladens und sangen zu einer Kassette von Pink Floyds The Wall: »We don’t need no education, we don’t need no thought control.« Ich wäre fast von einem Fahrrad überfahren worden. Als die Straße breiter wurde und das Pflaster begann, stieß ich eine schwarze Ziege zur Seite, und wir sprangen über eine riesige Pfütze in eine tunnelähnliche Halle, die in ein baufälliges Gebäude direkt an der Straße führte. In der Halle ging’s dann eine schiefe Betontreppe hinauf. »Waren Sie schon mal hier?« fragte ich Nathan.
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