Kim Robinson - Mutter Göttin der Welt
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- Название:Mutter Göttin der Welt
- Автор:
- Издательство:Bastei Lübbe
- Жанр:
- Год:1990
- Город:Bergisch Gladbach
- ISBN:3-404-24137-1
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
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Nun ist Gorak Shep (›Tote Krähe‹) nicht der Ort, den man auf Plakaten in Reisebüros sieht. Es liegt etwa fünftausendeinhundert Meter hoch, und da oben hat das Pflanzenleben so ziemlich aufgegeben. Der Ort besteht aus zwei zerlumpten kleinen Teehäusern unter einem monströsen Geröllhügel, direkt neben einem grauen Gletscherteich, und sieht alles in allem aus wie die Rückstände einer außergewöhnlich großen Kiesgrube.
Doch Gorak Shep hat Berge. Hohe, schneebedeckte Berge auf allen Seiten. Wie hoch? Nun ja, die Nuptse-Wand erhebt sich zum Beispiel volle zweitausend Meter über Gorak Shep. Wir sahen eine Lawine, die unter ohrenbetäubendem Donnern einen winzigen Teil dieser Wand hinabglitt und etwa doppelt so hoch wie das World Trade Center war und trotzdem winzig wirkte.
Kameras können diesen gewaltigen Anblick niemals einfangen, doch man muß es unwillkürlich versuchen, und meine Gruppe versuchte es in den Tagen, da wir dort kampierten, auf Teufel komm raus. Diejenigen, die gut mit der Höhe fertig wurden, trotteten sogar auf den Gipfel des Kala Pattar (»Schwarzer Hügel«) hinauf, einem beliebten Aussichtspunkt mit hervorragendem Blick auf die Südwestwand des Everest. Am darauffolgenden Tag führten Heather und Laure den größten Teil dieser Leute den Gletscher zum Everest Base Camp hinauf, während sich die anderen von uns ausruhten. Das Everest-Basislager, das das indische Heer am Anfang der Saison aufgebaut hatte, war praktisch ein Zeltdorf wie das unsere, aber auf dem Weg dorthin gibt es einige schöne Eisnadeln und -türme zu sehen, und als die Kunden zurückkamen, machten sie einen zufriedenen Eindruck.
Also war auch ich zufrieden. Niemandem hatte die Höhenkrankheit übermäßig zugesetzt, und wir würden uns am nächsten Morgen auf den Rückweg machen. Ich fühlte mich hervorragend, saß am Spätnachmittag auf dem Hügel über unseren Zelten und tat einfach nichts.
Doch dann kam Laure den Trail vom Base Camp hinabgeeilt, und als er mich sah, kam er direkt zu mir. »George, George«, rief er dabei lauthals.
Als er mich erreicht hatte, stand ich auf. »Was ist los?«
»Ich bleiben sprechen Freunde Träger Indisches Army Base Camp, Freds mich finden, Freds sagen sein Basislager bitte kommen du. Klettern Lho La finden Mann mit Kamera kommen mieten Sherpas fertig mit Freds, sehr schlecht folgen Freds.«
Nun ist Laures Englisch nicht sehr gut, wie Sie vielleicht festgestellt haben. Doch schließlich waren wir alle in seinem Land und sprachen meine Sprache — und für ihn kam Englisch nach Sherpa, Nepalesisch, ein paar Brocken Japanisch und Deutsch. Und wie viele Sprachen sprechen Sie?
Außerdem verstehe ich immer den Kern dessen, was Laure sagt, was man nicht unbedingt von allen Einheimischen behaupten konnte. Also rief ich: »Nein! Arnold folgt ihnen?«
»Ja«, sagte Laure. »Sehr schlimm. Freds sagen kommen bitte holen.«
»Arnold hat ihre Sherpas angeheuert?«
Laure nickte. »Sherpas fertig Träger, Arnold mieten.«
»Verdammt! Wir müssen da raufsteigen und ihn holen!«
»Ja. Sehr schlecht.«
»Wirst du mit mir kommen?«
»Was immer du wollen.«
Ich eilte zu unseren Zelten, um meine Kletterausrüstung zusammenzusuchen, und erzählte Heather, was passiert war. »Wie ist er dorthin gekommen?« fragte sie. »Ich dachte, er sei den ganzen Tag mit dir zusammen gewesen.«
»Mir hat er gesagt, er würde mit dir gehen! Er ist euch wahrscheinlich hinauf gefolgt und dann weitergegangen. Mach dir keine Sorgen, es ist nicht deine Schuld. Führe die Gruppe morgen nach Namche zurück, und wir holen euch dann später ein.« Sie nickte, wirkte aber besorgt.
Laure und ich brachen auf. Selbst bei Laures Tempo erreichten wir Freds’ Basislager erst, als der Mond schon aufgegangen war.
Ihr Lager bestand jetzt nur noch aus einem einzigen Zelt auf einem flachgetretenen Schneestreifen, direkt unter dem steilen Hang des Khumbu-Tals — der Schlucht, die Nepal von Tibet trennt. Wir öffneten den Reißverschluß des Zeltes und weckten Freds und Kunga Norbu.
»Hervorragend!« sagte Freds. »Ich bin froh, daß ihr hier seid! Echt froh!«
»Erzähl mir, was passiert ist«, sagte ich.
»Na ja, dieser Arnold hat sich anscheinend hier raufgeschlichen.«
»Das weiß ich auch.«
»Und unsere Sherpas waren fertig, und wir hatten sie bezahlt, und ich glaube, er hat sie von der Stelle weg angeheuert. Sie haben jede Menge Kletterausrüstung dabei, und wir ließen Leitseile bis zum Lho La hinauf zurück, und so haben sie uns gefunden. Ich kann dir sagen, daß mir der Mund ziemlich weit aufstand, als sie im Paß auftauchten! Die Engländer wurden wütend und sagten Arnold, er solle wieder hinabsteigen, doch er weigerte sich, und, na ja, wie kann man hier oben jemanden zwingen, etwas zu tun, was er nicht will? Wenn man ihm einfach eins vor den Kopf gibt, hat er vielleicht Schwierigkeiten, wieder hinabzusteigen! Also kehrten Kunga und ich um, um dich zu holen, und wir fanden Laure im Basislager, und er sagte, er würde dich holen, während wir die Stellung hielten.«
»Arnold hat den Lho La bestiegen?« sagte ich erstaunt.
»Ich schätze, er ist ein ziemlich zäher Bursche. Hast du nicht den Film gesehen, den er von der Kajakfahrt den Baltoro hinab drehte? Ein echt radikaler Film, Mann, in der gleichen Kategorie wie Der Mann, der den Everest mit Skiern hinabfuhr, was die Radikalität betrifft. Und er hat auch ein paar andere verrückte Sachen angestellt, ist mit einem Hanggleiter vom Grand Teton geflogen und hat dabei die ganze Zeit gefilmt. Er ist zäher, als er aussieht. Ich glaube, er täuscht nur vor, so ein schlaffer Hollywood-Produzent zu sein, damit man ihn unterschätzt. Auf jeden Fall hat er ein paar ausgezeichnete Sherpas dabei, und mit ihnen und den Leitseilen kam er problemlos hinauf. Und ich glaube, er akklimatisiert sich gut; er ging rum, als sei er auf einem Strand.«
Ich seufzte. »Das nenne ich einen entschlossenen Filmemacher.«
Freds schüttelte den Kopf. »Der Bursche ist ein Parasit. Wenn wir seinen Arsch nicht wieder runterschleppen, wird er die Engländer in den Wahnsinn treiben.«
8
Also schickten wir vier uns am nächsten Tag an, den Lho La zu besteigen, und hatten es schnell mit einer der gefährlichsten Klettertouren zu tun, die ich je mitgemacht habe. Sie war nicht in technischer Hinsicht so schwierig — die Engländer hatten an den härtesten Stellen Leitseile zurückgelassen, was die Sache beträchtlich vereinfachte. Aber es war trotzdem gefährlich, denn wir stiegen einen Eisfall hinauf, das heißt, einen steil geneigten Gletscher.
Nun ist ein Gletscher ein Eisbach, wie Sie wissen, und fließt wie seine flüssigen Vettern immer abwärts. Er fließt wesentlich langsamer, aber vernachlässigen darf man diesen Faktor nicht, besonders nicht, wenn man auf einem steht. Dann hört man oft ein Krachen und Stöhnen, einen plötzlichen Knall oder ein Donnern, und man kommt sich vor, als stünde man auf dem Rücken eines Lebewesens.
Wenn so ein Gletscher einen Hügel hinabrollt, beschleunigt sich das alles noch; aus dem Lebewesen wird ein Drache. Das Eis des Gletschers bricht in gewaltige Blöcke und Scherben auf, die sich gleichmäßig bewegen, dann auf einem Kamm oder einer Klippe zu liegen kommen, hinabstürzen und zerbrechen oder aufreißen und tiefe Spalten enthüllen. Als wir uns den Weg durch das Labyrinth des Lho La-Eisfalls hinaufbahnten, bewegten wir uns ständig unter Eisblöcken, die schon ewig dort zu liegen schienen, in Wirklichkeit aber sehr unstabil waren — sie würden irgendwann im nächsten oder übernächsten Monat hinabstürzen. Ich bin kein Experte, was die Wahrscheinlichkeitstheorie betrifft, aber mir gefiel es trotzdem nicht.
»Freds«, beklagte ich mich, »du hast gesagt, das sei ein Kinderspiel.«
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