Isaac Asimov - Experiment mit dem Tod

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Titel des Originals: »A Whiff of Death«

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Dachte Anson jetzt auch daran? Wahrscheinlich nicht. Anson sagte: »Glauben Sie, Kinsky hätte mich nicht gehasst? Es gab Zeiten, da hätte er mich umbringen können. Wir standen fast immer auf dem Kriegsfuß. Herrgott, Brade, ich wünschte, Sie hätten mich ein wenig mehr gehasst.«

»Ich habe Sie überhaupt nicht gehasst, Cap.«

»Ja, ich war inzwischen schon zu schlapp geworden, und deshalb sind wahrscheinlich auch neue Jungens so schlapp geworden. Ich hatte große Hoffnungen in Sie gesetzt.«

Das »hatte« traf Brade schmerzlich. Er hatte diese Hoffnungen jetzt also nicht mehr. Er würde nie von ihm, Brade, so sprechen, wie er von Kinsky sprach. Aber konnte ihn das überraschen? Was hatte er denn erwartet? Anson sagte ganz unvermittelt: »Kinsky wird uns übrigens besuchen. Hab ich Ihnen das schon gesagt?« »Nein.«

»Ich habe gestern einen Brief von ihm bekommen, aber gestern habe ich Sie ja wohl nicht gesehen, nein?« Anson zog den Brief aus der Tasche und funkelte Brade an.

Brade lächelte verlegen und griff nach dem Brief. Er war ganz kurz. Kinsky teilte nur mit, dass er geschäftlich in der Stadt zu tun hatte und hoffte, am nächsten Montag in der Universität sein zu können. Bei dieser Gelegenheit könne man dann auch über Ansons Buch sprechen, obwohl er, Kinsky, sicher sei, dass er Ansons Erfahrung und Wissen kaum noch etwas hinzufügen könne. Der Brief schloss mit den üblichen Grüßen und Wünschen. Brade sagte: »Das heißt also jetzt am Montag.« »Ganz recht. Und ich möchte, dass Sie ihn kennenlernen. Als Kommilitonen sozusagen.« Anson erhob sich ein wenig mühsam, steckte den Brief wieder ein und nahm seinen Stock in die Hand. »Ich sehe Sie dann morgen früh, Brade.«

»Ja, gut, Cap, aber vergessen Sie das nicht mit diesen Vorlesungen über die Sicherheitsbestimmungen.«

Als Anson gegangen war, machten Brade wieder die Gedanken zu schaffen. Cap Anson mochte vom Hass eines Studenten sprechen, als sei er ein Beweis für die Tüchtigkeit des Lehrers, aber das traf alles auf ihn nicht zu. Brade hatte Ralph nicht angetrieben; er hatte ihn eher vor den Folgen der Zurückhaltung durch Ranke gerettet. Er hatte Ralph geholfen; er hatte ihn behutsam behandelt, hatte seine Eigenheiten ignoriert und ihm freie Hand gelassen. Warum hätte Ralph ihn hassen sollen?

Oder log Jean Makris? Hatte sie sich vielleicht getäuscht? Wie ließ sich ihre Aussage nachprüfen? Wer kannte den eigenbrötlerischen, empfindlichen Ralph gut genug, um Jean Makris' Ansicht zu bestätigen oder zu widerlegen?

Brade wusste es nicht. Aber es gab doch Menschen, die schon durch die Arbeit mit ihm in Berührung gekommen waren. Seine Kommilitonen. Er sah auf die Uhr an der Wand. Noch nicht ganz elf. Er hatte vor dem Mittagessen nichts mehr zu erledigen. Jedenfalls nichts, was wichtiger gewesen wäre als dies jetzt.

Er ging den Flur entlang und warf einen Blick in Charles Emmetts Labor. Er war da, Roberta dagegen nicht. »Ach, Charlie, könnte ich Sie mal einen Augenblick sprechen?«

Emmett stellte seinen Scheidetrichter hin, und die beiden darin enthaltenen Flüssigkeiten trennten sich in einem Wirbel von Blasen. Er nahm den Glaspfropfen ab, um die Dämpfe abziehen zu lassen. Dann steckte er ihn wieder darauf. »Natürlich, Professor Brade«, sagte er.

Brade setzte sich auf den Drehsessel hinter seinem Schreibtisch, während sich Emmett einen gradlehnigen Stuhl vom Konferenztisch herbeizog.

Er sagte: »Schrecklich, was Ralph da passiert ist, Sir.« »Ja, allerdings. Auch für das Chemische Institut; für uns; für mich. Gerade deshalb wollte ich mit Ihnen sprechen.« Machte Emmett bei diesen Worten ein argwöhnisches Gesicht? Brade versuchte, ihn nicht zu scharf zu beobachten. Von seinen Studenten war Emmett am längsten bei ihm; er war in gewisser Hinsicht der am wenigsten begabte. Er war fleißig und gewissenhaft und hätte damit Ansons Beifall gefunden, aber ein brillanter Schüler war er gewiss nicht.

Er saß jetzt vor ihm auf seinem Stuhl, etwas untersetzt, mit rötlichem Haar und großen, breiten Händen an den sommersprossigen Armen. Er trug eine randlose Brille, die für sein Gesicht ein wenig zu klein war. Brade schätzte ihn wegen seines Gleichmuts. Manchmal sagte er sich, dass ein Student nicht unbedingt ein Genie sein musste, wenn er nur beim Scheitern eines Experiments nicht gleich von Verzweiflung gepackt wurde. Wenn Emmett ein Experiment nicht gelang, unternahm er ein anderes unter leicht veränderten Bedingungen. Den genialen Einfall hatte er vielleicht nicht, aber wahrscheinlich kam er letztlich auch ans Ziel. Und auf jeden Fall war Emmetts Ruhe im Vergleich zu der emotionellen Unausgeglichenheit des durchschnittlichen, unter innerer Spannung stehenden Studenten für Brade ein wahrer Trost. Brade sagte: »Ich fühle mich ein wenig schuldig, nach dieser Sache jetzt. Ich mache mir den Vorwurf- dass ich ihn nicht besser gekannt habe. Ich hätte ihm vielleicht noch mehr helfen können. Und das gilt natürlich auch für meine anderen Doktoranden. Für Sie. Ich müsste Sie besser kennenlernen.«

Emmett war etwas verlegen. »Ach, Professor Brade, ich kann mich nicht beklagen. Wir kommen gut miteinander aus.«

»Es freut mich, das zu hören. Aber ich mache mir dennoch Sorgen. Wir haben zum Beispiel seit fast einem Monat nicht mehr über Ihre Arbeiten gesprochen. Hat etwas nicht geklappt?« »Nein, Sir. Im nächsten Frühjahr bin ich soweit. Der historische Teil meiner Dissertation ist fertig, und die vorläufigen Versuchsergebnisse habe ich ermittelt. Ich brauche jetzt nur noch ein paar mehr Derivate.«

Brade nickte. Emmetts Thema hatte mit der Synthese gewisser Thiazolidone zu tun, die bis jetzt noch nicht nach den üblichen Methoden des Ringschlusses dargestellt worden waren. Eine solche Aufgabe hatte ihre Vor- und ihre Nachteile.

Zu einer derartigen Synthese brauchte der Student keine ausgefallenen mathematischen Kenntnisse und keine atemberaubenden Quantifikationen. Er brauchte nur Geduld und ein bisschen Glück. Andererseits kam es auf dieses bisschen Glück auch an. Manchmal ließ sich eine Synthese mit keiner der Methoden durchführen, die Student oder Professor zufällig einfielen. Oder man führte sie erfolgreich durch, um zu entdecken, dass einem ein anderer um ein paar Tage zuvorgekommen war. Im einen wie im anderen Falle war diese Dissertation wertlos, und man musste ein neues Thema stellen. So beiläufig wie möglich sagte Brade: »Dann werden Sie ja das Hassstadium bald hinter sich haben.« Emmett sah ihn verständnislos an. »Das was?«

»Cap Anson sagte mir gerade, dass ein Doktorand seinen Professor unweigerlich hassen muss.« »Ach, da hat er einen Witz gemacht. So redet er manchmal. Gott, ein Student regt sich mal über seinen Professor auf, aber das will nichts heißen.«

Brade wurde sich des ungezwungenen Tons bewusst, den Emmett ihm gegenüber anschlug. Bei ähnlichen Gelegenheiten war ihm das bisher gar nicht aufgefallen. Rankes Studenten machten immer den Eindruck, als stünden sie stramm, wenn sie mit ihm, Ranke, sprachen. (Nur, dachte Brade, was will ich eigentlich? Sollen sie vielleicht vor mir salutieren? Die Hacken zusammenschlagen?) Er sagte: »Und Ralph?«

Ein Schleier fiel über Emmetts Augen. »Wie meinen Sie, bitte?« »Was war mit Ralph, Charlie? Wie war er zu mir eingestellt?« »Tja.« Emmett räusperte sich lange. »Ich habe ihn nicht besonders gut gekannt. Keiner hat ihn gut gekannt. Er hat nie viel geredet.« »Aber er konnte mich nicht leiden, wie?«

Emmett dachte einen Augenblick nach. »Er konnte niemanden leiden. Na ja, jedenfalls -« Er machte Anstalten, aufzustehen. Brade hob die Hand. »Moment noch. Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Es ist zwar jetzt etwas zu spät dafür, aber es interessiert mich nun mal. Ich möchte das wissen. Er hat mich nicht gemocht, nicht wahr?« Sehr widerwillig antwortete Emmett: >Ja, wenn Sie so fragen, Professor - nein, wahrscheinlich hat er Sie nicht gemocht.« »Und warum nicht? Haben Sie eine Ahnung?« (Dass er einen Studenten über einen anderen ausfragte, hatte etwas Peinliches. Aber er musste es jetzt wissen.)

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