Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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In Osteuropa und Asien gab es Hungersnöte, die Vorstellungen von einem Gottesgericht bestätigten oder Nahrung gaben. Die reichsten Kornkammern der Erde existierten nicht mehr; das Füllhorn der Weizen- und Futtermittellieferungen war leer.

Krieg war keine Option. Funktechnik und Elektronik waren unverläßlich, Waffensysteme, Flugzeuge und Raketen nicht oder nur bedingt einsatzfähig. Im Nahen Osten dauerten die kriegerischen Verwicklungen an, brannten jedoch auf Sparflamme. Auch dort hatten sich die Witterungs- und Klimaverhältnisse geändert, und während des Winters war mehrmals leuchtender Schnee auf Damaskus, Beirut und Jerusalem gefallen.

Mit der Bezeichnung »Winter des leuchtenden Schnees« war alles gesagt, was schiefgegangen war und was weiterhin schiefging; nicht bloß das Wetter.

Paulsen-Fuchs’ Citroen stotterte die ungeteerte, holprige, einspurige Landstraße entlang. Die Schneeketten klirrten und mahlten. Er ging sehr schonend mit dem Motor um, trat behutsam aufs Gaspedal, wenn er wegzubleiben drohte, bremste behutsam auf glatten Gefällstrecken, verstand es immer wieder, den Motor in Gang zu halten. Auf dem Beifahrersitz lagen ein Beutel mit Taschenbuch- Kriminalromanen und ein Picknickkorb, aus dem der Hals einer Flasche ragte.

Wenige Maschinen arbeiteten noch zufriedenstellend. Pharmek war seit sechs Monaten geschlossen, da ernste Instandhaltungsprobleme aufgetreten waren. Anfangs hatte man versucht, die Maschinenausfälle durch vermehrte Einstellungen von Personal auszugleichen, aber es hatte sich bald herausgestellt, daß die Fabriken nicht mit Personal allein produzieren konnten.

Er hielt bei einem Holzpfosten und kurbelte das Fenster herab, um einen klaren Blick auf die Richtungsangaben zu bekommen. Camusfearna, verkündete ein handgeschnitzter Wegweiser, war in seiner Fahrtrichtung, zwei Kilometer entfernt.

Ganz Wales schien bedeckt mit phosphoreszierendem Meeresschaum. Aus dem schwarzen Himmel kamen Wolken von leuchtenden Flocken, jede aufgeladen mit geheimnisvollem Licht. Er schloß das Fenster und sah Flocken auf die Windschutzscheibe fallen und kurz aufleuchten, als die Scheibenwischer sie erfaßten und beiseitestießen.

Die Scheinwerfer waren ausgeschaltet, obwohl es Nacht war. Er konnte im Schneeleuchten gut genug sehen. Kühlwassersystem und Heizung ließen unheilverkündende gurgelnde Geräusche hören, und er hielt den Wagen mit Fingerspitzengefühl und gutem Zureden in Fahrt.

Fünfzehn Minuten später bog er nach rechts in eine schmale, schneeverhüllte Schotterpiste und fuhr nach Camusfearna hinein. Die winzige Bucht enthielt nur vier Häuser und einen kleinen Bootsschuppen, der gegenwärtig von scharfgezackten, verkrusteten Schollen Meereseis eingeschlossen war. Der warme gelbe Lichtschein aus den Fenstern war durch den Schneefall deutlich sichtbar, aber der Ozean jenseits von ihnen war schwarz und leer wie der Himmel.

Das letzte Haus auf der Nordseite, hatte Gogarty gesagt. Er verpaßte die Abzweigung, rumpelte über gefrorenes Gras und steinigen Boden und wendete, um wieder die Straße zu erreichen.

Seit dreißig Jahren hatte er nichts auch nur halb so Verrücktes getan. Der Motor des Citroen hustete, erstarb und kam zehn Meter vor der alten, schmalen Garage ganz zum Stillstand. Leuchtender Schnee wirbelte und träumte.

Gogartys Haus war ein sehr altes steinernes Fischerhaus, verputzt und weiß getüncht, geformt wie ein Ziegelstein — zwei Geschosse unter einem Schieferdach.

Am Nordende des Hauses hatte man eine Garage angebaut und deren Wellblechdach und Bretterwände gleichfalls weiß gestrichen. Die Garagentür öffnete sich und fügte dem universalen Blaugrün ein trübes gelbliches Viereck hinzu. Paulsen-Fuchs zog die Flasche aus dem Korb, steckte sie in seinen Mantel und stieg aus. Seine Stiefel erzeugten im Schnee kleine leuchtende Druckwellen.

»Bei Gott«, sagte Gogarty, der ihm entgegenkam, »ich hatte nicht erwartet, daß sie bei diesem Wetter versuchen würden, die Reise zu machen.«

»Nun ja«, erwiderte Paulsen-Fuchs. »Die Verrücktheit eines gelangweilten alten Mannes, nicht wahr?«

»Kommen Sie herein! Im Kamin ist ein Feuer — glücklicherweise brennt Holz noch! Und es gibt heißen Tee, Kaffee, was Sie wollen.«

»Irischen Whisky!« rief Paulsen-Fuchs und schlug die behandschuhten Hände zusammen.

»Also«, sagte Gogarty beim Öffnen der Haustür, »dies ist Wales, und Whisky ist überall knapp. Irischen haben wir nicht, bedauerlicherweise.«

»Ich habe selbst welchen mitgebracht«, sagte Paulsen-Fuchs und zog die Flasche Glenlivet unter dem Mantel hervor. »Sehr selten, sehr teuer.«

Die Holzscheite knisterten und knackten anheimelnd im gemauerten Kamin, und der Feuerschein ergänzte die flackernde elektrische Beleuchtung. Das Innere des kleinen Hauses war ein Durcheinander von Tischen und Schreibtischen — drei davon im Wohnzimmer —, Bücherschränken, einem batteriebetriebenen Computer — »Hat seit drei Monaten nicht mehr gearbeitet«, sagte Cogarty —, einer Vitrine mit den Gehäusen von Meeresschnecken und Muscheln und präparierten Fischen, einem alten rosarot gestrichenen, samtbezogenen Sofa, einer mechanischen Olympia- Schreibmaschine — jetzt ein kleines Vermögen wert —, einem Zeichentisch, der unter Papierbogen und Rollen beinahe verborgen war, und mehreren wackligen Holzstühlen. Die Wände waren geschmückt mit gerahmten und kolorierten Kupferstichen des achtzehnten Jahrhunderts, die Blumen darstellten.

Gogarty nahm den Teekessel vom Feuer und füllte zwei Tassen. Paulsen-Fuchs setzte sich in einen der zwei abgenutzten Sessel und schlürfte anerkennend den grünen Tee. Zwei Katzen, eine orangefarben getigerte mit struppigem Fell, und eine stumpfnasige schwarze Perserkatze, kamen herein, bezogen vor dem Kaminfeuer Stellung und blickten ihn mit gemäßigter Neugierde und Abneigung an.

»Ich werde später einen Whisky mit Ihnen trinken«, sagte Gogarty, als er sich ihm gegenüber niederließ. »Ich dachte, Sie würden vorher gern dies hier sehen.«

»Ihren ›Geist‹?« fragte Paulsen-Fuchs.

Gogarty nickte und griff in die Brusttasche seines Hemdes, der er ein gefaltetes Stück weißen Papiers entnahm und es Paulsen-Fuchs reichte. »Es ist auch für Sie. Unser beider Namen. Aber es kam vor zwei Tagen hier an. Lag im Briefkasten, obwohl es seit einer Woche keine Postzustellung mehr gegeben hat. Nicht hier draußen. Meinen Brief an Sie habe ich in Pwlllheli aufgegeben.«

Paulsen-Fuchs entfaltete den Brief. Das Papier war ungewöhnlich, von wolkiger Beschaffenheit und beinahe blendend weiß. Eine Seite trug eine Botschaft in sauberer schwarzer Handschrift. Paulsen-Fuchs las sie und blickte zu Gogarty auf.

»Lesen Sie sie noch mal!« sagte Gogarty. Die Botschaft war so kurz, daß das meiste in seinem Gedächtnis geblieben war. Beim zweiten Durchlesen hatte sie sich jedoch geändert.

Lieber Sean und Heinz.

Eine faire Warnung für die Weisen. Ausreichend. Kleine Veränderungen jetzt, große bevorstehend. SEHR große. Sean kann es ausrechnen. Er hat die Mittel. Die Theorie. Andere werden aufmerksam gemacht. Verbreiten Sie die Nachricht.

Bernard

»Jedesmal ist sie anders. Manchmal ausführlicher, manchmal stichwortartig knapp. Ich habe nach jedem Überlesen aufgeschrieben, was sie besagte.« Gogarty streckte ihm die Hand hin und rieb die Finger aneinander. Paulsen-Fuchs gab ihm den Brief zurück.

»Meines Erachtens ist es kein Papier«, sagte Gogarty. Er tauchte den Brief in seine Teetasse. Der Brief nahm nichts von der Flüssigkeit auf, noch tropfte er, als er herausgezogen wurde. Er nahm ihn mit beiden Händen und versuchte, ihn mit einigem Kraftaufwand zu zerreißen. Der Brief blieb unversehrt.

»Möchten Sie noch einmal lesen?«

Paulsen-Fuchs schüttelte den Kopf. »Also ist er nicht echt«, sagte er.

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