Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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NOVA

(Textende 11:26)

Heinz Paulsen-Fuchs las die letzten Worte vom Bildschirm ab und zog die Brauen hoch. Die Hände auf den Armlehnen des Sessel, blickte er zur Wanduhr auf.

11:26:46

Er blickte zu Dr. Schatz und stand auf. »Öffnen Sie die Tür!« sagte er.

Sie streckte die Hand zum Schalter aus und öffnete die Tür zum Beobachtungsraum.

»Nein«, sagte er. »Zum Labor!«

Sie zögerte.

11:26.52

Er eilte zur Konsole, stieß sie beiseite und betätigte in rascher Folge die drei Schalter.

11:27.56

Die Dreischichtenluke begann sich schwerfällig in Bewegung zu setzen.

»Herr Paulsen-Fuchs!«

Er schlüpfte durch die Öffnung in den äußeren Isolationsbereich, noch frostig vom Vakuum, und in den Hochdruckbereich, daß es in seinen Ohren knackte. Von dort mit wenigen Schritten in die Isolierkammer.

11:29.32

Der Raum war von Feuer erfüllt. Einen Augenblick dachte Paulsen-Fuchs, daß Dr. Schatz eine geheimnisvolle Notreinigung begonnen und alles in der Kammer getötet habe.

Aber sie hatte nicht.

11:29.56

Das Feuer erlosch, hinterließ Ozongeruch und etwas wie eine verbogene Linse in der Luft über dem Bett.

Das Feldbett war leer.

11:30.00

44

Suzy fühlte die Übelkeit und stellte den Teller weg. »Ist es jetzt?« fragte sie die leere Luft. Sie zupfte an ihrem Umhang. »Kenny, Howard, ist es jetzt? Cary?«

Sie stand inmitten einer ebenen, kreisförmigen Fläche, hinter sich den grauen Zylinder, der ihr das Essen gebracht hatte. Die Sonne bewegte sich in unregelmäßigen Kreisen, und die Luft schien zu schimmern. In der vergangenen Nacht, während sie geschlafen hatte, war Cary dagewesen und hatte ihr, soweit sie verstehen konnte, von den bevorstehenden Dingen erzählt. »Cary? Mutter?«

Der Umhang versteifte sich.

»Geht nicht fort!« schrie sie. Die Luft wurde wieder warm, und der Himmel schien mit altem Firnis überzogen. Die Wolken glätteten sich zu öligen Streifen, und der Wind frischte auf und pfiff zwischen dem säulenbestandenen Hügel auf einer Seite der Fläche und dem stachligen Polyeder auf der anderen hindurch. Die Stacheln des Polyeders glommen blau und zitterten. Dann teilte sich der Polyeder in dreieckige Keile auf; zwischen ihnen drang Lichtschein hervor, rot wie glutflüssige Lava.

»Dies ist es, nicht?« fragte sie weinend. In den Träumen der vergangenen Woche hatte sie soviel gesehen, hatte soviel Zeit mit ihnen verbracht, daß sie über die Frage, was wirklich war und was nicht, in Verwirrung geraten war. »Antwortet mir!«

Ein Zittern lief durch den Umhang, und er schob sich zu einer Kapuze über ihren Kopf. Die Kapuze verschloß sich selbst unter ihrem Kinn und hüllte ihre Stirn in eine dünne, durchscheinende weiße Schicht. Dann wuchs der Umhang um ihre Finger und bildete Handschuhe, wuchs an ihren Beinen und Füßen abwärts und hüllte sie fest ein, ohne jedoch ihre Bewegungsfreiheit zu beeinträchtigen.

Die Luft roch angenehm nach Früchten und Blumen. Dann nach frischem, warmem Brot. Der Umhang flatterte um ihr Gesicht, und sie versuchte, mit den Fingern daran zu kratzen. Sie wälzte sich am Boden, bis die Stimme in ihren Ohren sagte, sie solle aufhören. Dann lag sie flach in der Mitte des Platzes und starrte durch die Transparenz nach oben.

Sei ruhig! Sei still! Es war ihrer Mutter Stimme, streng, aber gütig. Du bist ein sehr eigenwilliges junges Mädchen gewesen, sagte die Stimme, und du hast alles abgelehnt, was wir dir boten. Nun, ich hätte genauso verfahren können. Jetzt frage ich noch einmal, und entscheide rasch. Möchtest du mit uns gehen?

»Werde ich sterben, wenn ich es nicht tue?« fragte Suzy mit tränenerstickter Stimme.

Nein. Aber du wirst allein sein. Niemand von uns bleibt.

»Sie bringen euch fort!«

Was Cary sagte. Hast du zugehört, Sämling? Das war Kenneth. Sie versuchte, sich den Umhang vom Leibe zu reißen.

»Geht nicht fort!«

Dann komm mit uns!

»Nein! Ich kann nicht!«

Keine Zeit, Sämling. Letzte Chance.

Der Himmel war von einem elektrischen Schwefelgelb, und die Wolken hatten sich zu dünnen zerfaserten Streifen aufgelöst. »Mutter, ist es sicher? Werde ich Angst haben?«

Es ist sicher. Komm mit uns, Suzy!

Ihr Mund war gelähmt, aber in ihrem Geist schien es zu knistern, als wollte er aus den Fugen gehen. Nein, dachte sie.

Die Stimmen verstummten. Eine Weile sah sie nichts als rasende rote und grüne Linien, und der Kopf schmerzte sie und ihr war, als müsse sie erbrechen.

Hoch über ihr glitzerte die Luft. Der Boden unter ihr schrumpfte, die Oberfläche wurde rissig und brach auf.

Und für einen schwindelerregenden Augenblick war sie an zwei Orten zugleich, sie war mit ihnen — sie hatten sie mitgenommen, und noch in diesem Augenblick sprach sie zu ihrer Mutter, und ihren Brüdern, zu Cary und ihren Freundinnen…

Und sie war auf der zerbröckelnden Fläche, umgeben von den rasch verfallenden Resten des säulenbestandenen Hügels und des stachligen Polyeders. Die Strukturen zerfielen, als wären sie von spielenden Kindern aus nassem Sand geformt und trockneten nun unter der Sonne und fielen zusammen.

Dann verging das Gefühl, und mit ihm ihre Übelkeit. Der Himmel war blau, obwohl es schmerzte, zu einigen Stellen aufzublicken.

Der Umhang fiel von ihr ab und war vom Staub des Bodens nicht zu unterscheiden.

Sie stand auf und klopfte sich den Staub aus den Kleidern.

Die Insel von Manhattan war eben und leer wie ein Backblech. Im Süden türmten sich Wolken dick und dunkelgrau. Sie wandte sich um. Wo der Nahrungszylinder gewesen war, standen jetzt Dutzende offener Kisten, die aufs Geratewohl mit Dosen gefüllt worden waren. Auf einer der Dosen lag ein Dosenöffner.

»Sie denken an alles«, sagte Suzy McKenzie. Minuten später begann es zu regnen.

TELOPHASE

Februar, das nächste Jahr

45

Camusfearna, Wales

Der Winter des leuchtenden Schnees hatte England schwer getroffen. In dieser Nacht verhüllten die samtschwarzen Wolken die Sterne von Anglesey bis Margate und verstreuten leuchtende blaue und grüne Flocken über Land und See. Wenn die Flocken das Wasser berührten, erloschen sie augenblicklich. Auf dem Land verschmolzen sie zu einer sanft leuchtenden Decke, deren Helligkeit wie Kohlenglut unter dem Blasebalg aufglomm und wieder abnahm, wenn man darauf trat.

Gegen die Kälte hatten sich elektrische Heizgeräte, Thermostate und Wärmepumpen seit Monaten als unzuverlässig erwiesen. Mit Flüssiggas aus Flaschen betriebene Heizstrahler erfreuten sich wachsender Beliebtheit, bis keine mehr zu haben waren, und dann standen sie erst recht hoch im Kurs, denn die Maschinen, die sie herstellten, erwiesen sich gleichfalls als unzuverlässig.

Alte Kohlenöfen und mit Briketts befeuerte Boiler feierten Auferstehung. England und Europa glitten rasch und still in eine frühere, dunklere Zeit zurück. Es war nutzlos, dagegen zu protestieren; die Kräfte, die hier am Werk waren, blieben für die meisten unergründlich.

Die Mehrzahl der Wohn- und Geschäftshäuser blieb einfach kalt. Gleichwohl ging die Zahl der Kranken weiter zurück, eine Entwicklung, die bereits das ganze Jahr über beobachtet worden war.

Es gab keine Grippewellen und Ausbrüche von Infektionskrankheiten. Niemand konnte einen Grund dafür angeben.

Weinkellereien, Brauereien und Destillerien befanden sich in einer schwierigen Situation. Bäckereien sahen sich zu radikalen Produktionsumstellungen gezwungen; die meisten gingen auf die Herstellung von ungesäuerten Broten und Teigwaren über. Mikroskopische Organismen hatten sich überall auf der Welt mit dem Klima verändert und waren so unzuverlässig geworden wie Maschinerien und Elektrizität.

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