Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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Der Laden hatte eine altertümliche, hölzerne Ausstrahlung; zwar war das Ladenschild eher modern gehalten, aber in den Schaufenstern lagen seltsame messingne Zierstücke von einer Art aus, wie man sie bei einer Schlosserei eben erwarten konnte: irre zierliche Briefkästen, ausgeflippte Türknäufe, die so geformt waren, daß sie menschlichen Köpfen ähnelten, große Attrappen schwarzer, eiserner Schlüssel. Er trat ein. Halbdunkel umgab ihn. Wie in der Bude eines Dopers, dachte er und genoß die Ironie.

An einem Ladentisch, der von zwei großen Maschinen zum Fräsen und Polieren von Schlüsselbärten und Tausenden von unfertigen, von Gestellen herabbaumelnden Schlüsseln überragt wurde, begrüßte ihn eine ältliche, mollige Dame. »Guten Morgen, Sir. Sie wünschen?«

Arctor sagte: »Ich bin hier …

Ihr Instrumente freilich spottet mein,

Mit Rad und Kämmen, Walz’ und Bügel:

Ich stand am Tor, ihr solltet Schlüssel sein;

Zwar euer Bart ist kraus, doch hebt ihr nicht die Riegel [4] Anm. d. Übers.: Deutsch im Original.

um einen von mir ausgestellten Scheck auszulösen, den die Bank retourniert hat. Er ist über zwanzig Dollar, glaube ich.«

»Oh.« Die Dame holte liebenswürdig einen mit einem Deckel verschlossenen Karteikasten aus Metall unter der Theke hervor, suchte nach dem dazugehörigen Schlüssel und entdeckte dann, daß der Karteikasten gar nicht abgeschlossen war. Sie öffnete ihn und fand den Scheck auf der Stelle; ein Zettel war drangeheftet. »Mr. Arctor?«

»Ja«, sagte er, das Geld schon in der Hand.

»Ja, zwanzig Dollar.« Nachdem sie den Zettel von dem Scheck abgemacht hatte, begann sie ungelenk etwas auf den Zettel zu schreiben, wahrscheinlich eine Notiz, daß er aufgetaucht war und seinen Scheck ausgelöst hatte.

»Es tut mir aufrichtig leid«, sagte er zu ihr, »aber ich habe durch ein Versehen den Scheck statt auf mein derzeitiges Konto auf ein längst erloschenes ausgestellt.«

»Ummm«, sagte die Dame lächelnd, während sie schrieb.

»Ich wäre Ihnen zudem sehr verbunden«, sagte er, »wenn Sie Ihrem Gatten, der mich kürzlich angerufen hat, sagen könnten –«

»Mein Bruder Carl«, sagte die Dame, »um genau zu sein.« Sie warf ihm über ihre Schulter einen Blick zu. »Falls Carl mit Ihnen gesprochen hat…« Sie gestikulierte lächelnd. »Er regt sich manchmal so auf, wenn es um Schecks geht … ich möchte mich in seinem Namen entschuldigen, falls er ein wenig heftig … Sie wissen schon.«

»Sagen Sie ihm bitte«, spulte Arctor seine auswendig gelernte Ansprache ab, »daß ich zu dem Zeitpunkt, als er anrief, selbst etwas durcheinander war, und daß auch ich mich meinerseits für mein Verhalten entschuldigen möchte.«

»Ich glaube, er sagte irgend etwas davon, ja.« Sie gab ihm den Scheck; er gab ihr zwanzig Dollar.

»Irgendwelche Nebenkosten?« sagte Arctor.

»Keine Nebenkosten.«

»Ich war durcheinander«, sagte er und warf einen kurzen Blick auf den Scheck, um ihn dann in seiner Tasche verschwinden zu lassen, »weil ein Freund von mir gerade unerwartet verstorben war.«

»Du meine Güte«, sagte die Dame.

Ohne selbst so recht zu wissen, warum er eigentlich seinen Abgang immer noch hinauszögerte, sagte Arctor: »Er ist erstickt, ganz allein in seinem Zimmer, an einem Stück Fleisch. Niemand hat ihn gehört.«

»Wußten Sie, daß sich mehr solcher Todesfälle ereignen, als die meisten Leute ahnen? Ich habe gelesen, daß, wenn man mit einem Freund diniert und dieser eine Zeit lang nichts sagt, sondern einfach nur dasitzt, man sich vorbeugen und ihn fragen soll, ob er sprechen kann. Weil er nämlich vielleicht nicht mehr dazu in der Lage ist. Stellen Sie sich das nur vor – er mag ersticken und kann es einem nicht einmal sagen.«

»Ja«, sagte Arctor. »Danke. Das ist wahr. Und danke wegen des Schecks.«

»Das tut mir leid, das mit Ihrem Freund«, sagte die Dame.

»Ja«, sagte er. »Er war wohl der beste Freund, den ich hatte.«

»Das ist ja ganz schrecklich«, sagte die Dame. »Wie alt war er denn, Mr. Arctor?«

»Anfang Dreißig«, sagte Arctor, was auch stimmte: Luckman war zweiunddreißig.

»Oh, wie furchtbar. Ich werde es Carl erzählen. Und vielen Dank, daß Sie den langen Weg hier heruntergekommen sind.«

»Ich habe Ihnen zu danken«, sagte Arctor. »Und sagen Sie bitte auch Mr. Englesohn meinen aufrichten Dank. Ich bin Ihnen beiden ja so dankbar.« Er verließ den Laden und trat wieder hinaus auf den warmen, morgendlichen Bürgersteig. Das grelle Licht und die dumpfige Luft ließen ihn blinzeln.

Er bestellte sich telefonisch ein Taxi, und auf der Rückfahrt zu seinem Haus saß er einfach nur da und lobte sich selbst dafür, wie gut er doch aus diesem von Barris gesponnenen Netz herausgekommen war, ganz ohne häßlichen Eklat. Hätte ein ganzes Stück schlimmer kommen können, machte er sich selber klar. Der Scheck war immer noch da. Und ich mußte nicht dem Macker selbst gegenübertreten.

Er holte den Scheck hervor, um nachzusehen, wie gut es Barris gelungen war, seine Handschrift nachzuahmen. Ja, es handelte sich tatsächlich um ein aufgelöstes Konto; er erkannte die Farbe des Schecks auf der Stelle, ein endgültig geschlossenes Konto, und die Bank hatte einen Stempel mit den Worten KONTO ERLOSCHEN daraufgedrückt. Er fragte sich, ob der Schlosser daraufhin wohl ausgeflippt war. Und dann, als er den Scheck genau betrachtete, während sich das Taxi einen Weg durch das Verkehrsgewühl suchte, sah Arctor, daß die Handschrift seine war.

Sie erinnerte nicht im geringsten an die von Barris. Eine perfekte Fälschung. Er hätte nie und nimmer darauf kommen können, daß es nicht seine eigene Schrift war, außer dadurch, daß er sich daran erinnerte, diesen Scheck nicht ausgestellt zu haben.

Mein Gott, dachte er, wie viele dieser Schecks hat Barris bis heute wohl schon in Umlauf gesetzt? Vielleicht hat er mich längst um die Hälfte all dessen gebracht, was ich besitze!

Barris, dachte er, ist ein Genie. Andererseits könnte er die Schrift natürlich durchgepaust oder jedenfalls auf mechanischem Wege kopiert haben, etwa mit einem Pantographen. Aber ich habe doch nie einen Scheck für diese Schlosserei Englesohn ausgestellt … wie also könnte es eine auf mechanischem Wege hergestellte Fälschung sein? Für diesen Scheck gibt es doch keine Vorlage. Ich werde ihn rüber zur graphologischen Abteilung schicken, entschied er. Sollen die doch herausknobeln, wie es gemacht worden ist. Vielleicht nur Übung, Übung, Übung.

Und was den Schwindel mit den Pilzen anging –

Er dachte: Ich werde einfach direkt auf ihn zugehen und ihm sagen, daß mehrere Leute mir erzählt hätten, er habe versucht, ihnen Pilz-Hits zu verkaufen. Und daß er Schluß mit diesem Scheiß machen sollte. Genau – ich habe eine Rückfrage von jemanden bekommen, der sich wegen der Pilz-Hits Sorgen machte. Was ja auch nur zu verständlich ist.

Aber diese ganzen Einzelpunkte, dachte er, sind letztlich doch nur zufällige Indikatoren für das, was er eigentlich vorhat. Was ich bei der ersten Durchsicht der Bänder entdeckt habe, stellt nur eine Zufallsauswahl aus der Gesamtheit dessen dar, gegen das ich angehen muß. Weiß der Himmel, was er sonst noch alles angestellt hat: Schließlich hat er alle Zeit der Welt zur Verfügung gehabt, um herumzustöbern und Nachschlagewerke zu lesen und Anschläge und Intrigen und Verschwörungen und was nicht noch alles sonst auszuhecken … Vielleicht, dachte er übergangslos, sollte ich besser mein Telefon durchchecken lassen, um zu sehen, ob es angezapft ist. Barris hat eine ganze Kiste voller elektronischer Bauteile, und sogar eine Firma wie Sony hat beispielsweise eine Induktionsspule auf den Markt gebracht, die als Anzapfvorrichtung für ein Telefon verwendet werden kann. Wahrscheinlich ist das Telefon tatsächlich angezapft. Möglicherweise schon seit geraumer Zeit.

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