Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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Luckman überlegte. »Nein«, sagte er dann nachdenklich, »ich glaube nicht.«

»Kann ich deinen Wagen haben, Jim?« fragte Arctor Barris.

»Ich frage mich … ob du mit meinem Wagen klarkommen kannst«, sagte Barris.

Barris brachte diesen Einwand immer vor, wenn jemand versuchte, seinen Wagen auszuleihen. Er hatte nämlich daran geheime Modifikationen vornehmen lassen, deren Natur er nie näher erläuterte und die sowohl

(a) die Radaufhängung

(b) den Motor

(c) den Gaszug

(d) die Hinterachse

(e) das Getriebe

(f) das elektrische System

(g) die Vorderachse und die Lenkung als auch

(h) die Uhr, den Zigarettenanzünder, den Aschenbecher und das Handschuhfach betrafen. Besonders das Handschuhfach. Barris hielt es immer verschlossen. Auch das Radio war auf raffinierte Weise verändert worden (aber das Warum und das Wie blieben unerklärt). Wenn man einen Sender einstellte, hörte man immer nur Piepser, und zwar stets in Abständen von einer Minute. Alle Druckknöpfe brachten nur diese eine Sendung herein, die keinen Sinn ergab. Und merkwürdigerweise spielte dieser Sender nie irgendwelche Rockmusik. Manchmal, wenn sie Barris zu einem Einkauf begleiteten, stellte er den mysteriösen Sender auf ganz besondere Weise ein und drehte das Radio sehr laut, bevor er den Wagen parkte, ausstieg und sie allein im Wagen zurückließ. Wenn sie den Sender während seiner Abwesenheit wechselten, wurde er ganz komisch und weigerte sich, sich auf dem Heimweg mit ihnen zu unterhalten oder ihnen auch nur eine Erklärung für sein Verhalten zu geben. Bisher hatte er es ihnen noch nie erklärt. Vielleicht begann das Radio ja zu senden, wenn es auf jene Frequenz eingestellt war, und am Empfänger saßen

(a) die Behörden

(b) eine private, paramilitärische Polit-Organisation

(c) das Syndikat

(d) Außerirdische einer höheren Intelligenzstufe.

»Womit ich nur ausdrücken will«, sage Barris, »daß er –«

»Ach Quatsch!« unterbrach Luckman ihn barsch. »Das ist ein Wagen mit ‘nem ganz gewöhnlichen Sechszylindermotor, du Arsch. Wenn wir ihn in der Stadt abstellen, fährt ihn doch auch der Parkwächter. Warum dann nicht Bob? Du Arschloch.«

Natürlich hatte Bob Arctor ebenfalls veranlaßt, daß ein paar Zusatzgeräte in sein Autoradio eingebaut und gut getarnte Modifikationen daran vorgenommen wurden. Aber er sprach nicht darüber. Eigentlich war es ja auch Fred gewesen, der das veranlaßt hatte. Jedenfalls war es auf Veranlassung von irgend jemandem geschehen, und nun vollbrachten diese Geräte ein paar Kunststückchen, die ein wenig denen ähnelten, die Barris’ diverse elektronische Geräte dessen eigener Aussage nach angeblich auch vollbrachten. Was sie aber natürlich in Wirklichkeit nicht taten.

Beispielsweise strahlt jedes Polizeifahrzeug auf der vollen Breite des Frequenzspektrums ein besonderes Interferenzsignal ab, das in einem normalen Autoradio den gleichen Effekt erzeugt wie ein nicht hinreichend entstörter Motor. Jeder gewöhnliche Autofahrer würde höchstens mutmaßen, daß die Zündung des Polizeiwagens defekt sei. In seiner Eigenschaft ab Geheimer Rauschgift-Agent war Bob Arctor jedoch von der Gerätestelle der Behörden eine Apparatur ausgehändigt worden, die ihm, nachdem er sie ins Autoradio eingebaut hatte, eine Menge über das verriet, was um ihn herum vorging, wohingegen die Geräusche anderen Leuten – jedenfalls den meisten anderen Leuten – überhaupt keine Informationen gaben. Diese anderen Leute erkannten nicht einmal, daß das statische Rauschen ein Informationsträger war. Zuerst einmal verrieten die verschiedenen Untertöne Bob Arctor, wie weit das jeweilige Polizeifahrzeug sich seinem eigenen Wagen genähert hatte und zu welcher Abteilung oder Behörde es gehörte – zur Stadtpolizei, zur Polizei des County, zur Autobahnpolizei, zur Bundespolizei oder wozu auch immer. Ferner empfing er auch die in einminütigen Abständen abgestrahlten Piepser, die zur Zeitkontrolle für Beamte in einem parkenden Fahrzeug dienten; dank dieser Signale konnten sie feststellen, wie lange sie schon warteten, ohne dauernd auf die Uhr zu schauen, was ja Verdacht erregen mochte. Das war zum Beispiel dann von Nutzen, wenn man beschlossen hatte, in exakt drei Minuten ein bestimmtes Haus zu stürmen. Das zt zt zt im Autoradio verriet den Beamten präzise, wann diese drei Minuten verstrichen waren.

Er wußte auch über die AM-Station Bescheid, die pausenlos nur Top-Ten-Hits und ähnliches Zeug plus eine wahre Sturzflut von DJ-Gelaber sendete – DJ-Gelaber, das sich manchmal auf merkwürdige Weise in etwas ganz anderes verwandelte. Wenn jemand das Radio auf diese Station einstellte und das Gedudel der Musik den Wagen erfüllte, dann würde dieser Jemand, falls er nur mit halbem Ohr zuhörte, den Eindruck gewinnen, einen ganz gewöhnlichen Popmusiksender mit typischem, ödem DJ-Gelaber erwischt zu haben, und entweder nicht auf dieser Welle bleiben oder wenigstens nicht merken, daß der vorgebliche Disc-Jockey manchmal in genau demselben gedämpften Plauderton, in dem er sagte: »Und hier ist eine Nummer für Phil und Jane, ein neuer Song von Cat Stevens, mit dem Titel –« plötzlich Sachen sagte, die eher klangen wie: »Blaues Fahrzeug, rücken Sie eine Meile weiter nach Norden in Richtung Bastanchury vor. Alle anderen Einheiten –« und so weiter. Er hatte noch nie erlebt, daß einer der vielen Macker oder eine der Puppen, die mit ihm fuhren, irgend etwas davon bemerkt hatte – nicht einmal dann, wenn er aufgrund einer dienstlichen Anweisung dazu gezwungen war, den Polizeifunk laufen zu lassen, weil gerade irgendwo eine Razzia oder eine andere Großaktion anlief, in die er vielleicht einbezogen werden mochte. Möglicherweise hatten jene seiner Mitfahrer, die doch etwas mitkriegten, einfach geglaubt, auf einem privaten Horrortrip oder paranoid zu sein, und die ganze Sache schnell wieder vergessen.

Und er erkannte auch die vielen nicht als solche gekennzeichneten Polizeifahrzeuge – alte Chevys zum Beispiel, die mit dröhnenden (und gesetzlich verbotenen) Doppelröhren und Rallyestreifen aufgemotzt waren und von wild aussehenden Freaktypen gesteuert wurden, die sich weder um Geschwindigkeitsbeschränkungen noch um andere Verkehrsregeln kümmerten –, weil die besondere Art von informationstragender Statik, die aus dem Radio drang, ihm ihre wahre Natur verriet, wenn sie an seiner Stoßstange klebten oder an ihm vorbeischossen. Er hatte längst gelernt, gar nicht mehr darauf zu achten.

Wenn er die Taste drückte, mit der man normalerweise das Autoradio von AM auf FM umstellte, dann quoll nicht nur ein von einer ganz bestimmten Station auf einer ganz bestimmten Frequenz gesendeter Strom sich endlos wiederholender, stupider Disco-Musik aus dem Lautsprecher, sondern zugleich schaltete sich dadurch auch ein innerhalb des Radios verborgenes, mit einem Sender gekoppeltes Mikrophon ein, das von diesem Zeitpunkt an alles, was die Insassen seines Wagens sagten, aufnahm, zerhackte und ins Behördenzentrum abstrahlte, während zugleich die lärmende Musik, die aus dem Lautsprecher flutete, mit Hilfe eines Spezialfilters unterdrückt wurde. Von der Musik – egal, wie laut sie auch immer dudeln mochte – bekamen die Leute im Behördenzentrum nichts mit. Sie störte ihre Abhörtätigkeit nicht im geringsten; der Spezialfilter eliminierte sie vollständig.

Das, was Barris zu besitzen behauptete, hatte tatsächlich ein gewisse Ähnlichkeit mit dem, was er, Bob Arctor, in seiner Eigenschaft als Geheimer Rauschgift-Agent wirklich in seinem Autoradio hatte; aber über das hinaus waren an seinem Wagen keinerlei weitere Modifikationen vorgenommen worden, weder an der Radaufhängung noch am Motor noch sonstwo. Das wäre zu plump und auffällig gewesen. Und außerdem konnten ja Millionen von Autofanatikern die gleichen haarigen Umbauten an ihren Wagen vornehmen; darum hatte er sich nur darum bemüht, einen Wagen mit möglichst vielen PS zugeteilt zu bekommen, und es dabei bewenden lassen. Ein Fahrzeug mit hoher Motorleistung kann nun einmal jeden anderen Wagen überholen und abhängen. In dieser Hinsicht redete Barris viel Stuß; ein Ferrari verfügt schon serienmäßig über Radaufhängungen, Fahreigenschaften und eine Lenkung, gegen die keine wie auch immer gearteten »geheimen Modifikationen« ankommen können, also zum Teufel damit. Und Bullen können sich keine Sportwagen leisten, nicht mal billige. Von Ferraris gar nicht zu reden. Letztendlich ist es immer das fahrerische Können, das alles entscheidet.

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