Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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Arctor entdeckte das Hinweisschild, stellte seinen Wagen auf dem kleinen Parkplatz ab, den sich der Neue Pfad mit einer Bäckerei teilte, und ging schwankend den Weg zur Pforte hinauf, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben: das heulende Elend in Person, offensichtlich bis zum Stehkragen voll mit schlechtem Dope und down wie ‘n Weltmeister.

Wenigstens machte ihm die Abteilung keine Vorwürfe, daß er Spade Weeks verloren hatte. Das bewies nur, wie aalglatt Weeks war. Eigentlich war Weeks eher ein Runner als ein Dealer; er brachte in unregelmäßigen Zeitabständen Lieferungen mit harten Drogen von Mexiko herauf bis irgendwo kurz vor L. A. wo die Käufer sich trafen und die Ware aufteilten. Weeks’ Methode, die Lieferungen heimlich über die Grenze zu bringen, war wirklich clever: Er befestigte den Stoff mit Klebestreifen an der Unterseite des Wagens irgendeines Spießertypen, der vor ihm am Grenzübergang wartete, verfolgte den Macker dann bis auf die US-Seite und schoß ihn bei der ersten passenden Gelegenheit nieder. Wenn die US-Grenzer das Rauschgift an der Unterseite des Wagens des Spießers entdeckten, dann wurde eben der Spießer einkassiert und nicht Weeks. Rauschgiftbesitz ist in Kalifornien ein Kapitalverbrechen. Pech für den Spießer, seine Frau und seine Kinder.

Kein anderer Geheimer Rauschgift-Agent im ganzen Orange County hätte Weeks so sicher auf den ersten Blick erkannt wie Arctor: ein fetter schwarzer Macker in den Dreißigern mit einem einzigartig langsamen und eleganten Sprachstil, der den Eindruck erweckte, als hätte Weeks ihn sich in irgendeiner Snobby-Schule in England angewöhnt. In Wirklichkeit kam Weeks aus den Slums von L. A. Er hatte seine besondere Diktion wahrscheinlich von Sprachlehrbändern, die er sich aus irgendeiner College-Bibliothek geliehen hatte.

Weeks liebte es, sich dezent, aber gediegen zu kleiden, etwa so, als sei er ein Arzt oder Rechtsanwalt. Oft hatte er einen teuren Diplomatenkoffer aus Alligatorenhaut bei sich und trug eine Brille mit Horngestell. Auch war er für gewöhnlich bewaffnet – mit einer Schrotflinte, für die er extra einen italienischen Pistolengriff in Maßanfertigung in Auftrag gegeben hatte. Wirklich sehr smart und stilvoll. Aber im Neuen Pfad würde man ihm all diese auserlesenen Stücke eins nach dem anderen weggenommen haben, und jetzt würde er wie jeder andere Patient hier in Klamotten aus der letzten Altkleidersammlung herumlaufen, während sein Diplomatenköfferchen in einem Schrank verstaubte.

Arctor öffnete die massive Holztür und trat ein.

Ein düster wirkendes Foyer, zu seiner Linken eine Sitzecke, in der ein paar Burschen herumlungerten und lasen. Eine Tischtennisplatte im Hintergrund, dann eine Küche. Slogans an den Wänden, einige handgemalt und einige gedruckt: DAS EINZIGE WIRKLICHE VERSAGEN IST, SICH ANDEREN ZU VERSAGEN und so weiter. Wenig Lärm, wenig Aktivität. Der Neue Pfad unterhielt eigene Werkstätten und kooperierte auch mit normalen Firmen; wahrscheinlich waren die meisten der Insassen, sowohl die Jungs als auch die Puppen, derzeit an ihren Arbeitsstellen in den Perückenmachereien, Tankstellen und Kugelschreiberfabriken. Arctor stand da und wartete müde.

»Ja?« Ein hübsches Mädchen erschien. Sie trug ein extrem kurzes blaues Baumwollhemd und ein T-shirt, auf dem zwischen den Brustwarzen DER NEUE PFAD aufgedruckt war.

Mit einer krächzenden und kraftlosen Stimme sagte Arctor: »Ich bin … total down. Ich krieg’s nicht mehr zusammen. Kann ich mich irgendwohin setzen?«

»Klar.« Das Mädchen winkte, und zwei farblose, unbeteiligt wirkende Burschen tauchten auf. »Bringt ihn irgendwohin, wo er sich hinsetzen kann. Und holt ihm einen Kaffee.«

Was für eine Horrorshow, dachte Arctor, während er sich von den beiden Typen zu einer schäbig aussehenden Couch schleifen ließ. Deprimierende Wände, dachte er. Häßliche Farben. Wahrscheinlich eine Spende. Der Neue Pfad konnte sich jedoch nur auf der Grundlage solcher Spenden überhaupt über Wasser halten, weil es schwierig war, Unterstützung von der öffentlichen Hand zu erhalten. »Danke«, röchelte er zittrig, als ob es eine überwältigende Erleichterung sei, hier zu sein und zu sitzen. »Wow«, sagte er und versuchte, sein Haar glattzustreichen; er tat so, als könnte er das nicht und gab auf.

Das Mädchen, das jetzt direkt vor ihm stand, sagte: »Sie sehen wie ausgekotzt aus, Mister.«

»Yeah«, stimmten die beiden Burschen in einem überraschend lebhaften Tonfall zu. »Wie ein Haufen Scheiße. Was haben Sie eigentlich gemacht? In Ihrer eigenen Scheiße gelegen?«

Arctor blinzelte.

»Wer sind Sie?« fragte einer der Typen.

»Du kannst doch sehen, was er ist«, sagte der andere. »Abschaum von einer beschissenen Müllhalde. Sieh dir das mal an.« Er zeigte auf Arctors Haare. »Läuse. Darum juckt’s dir, Jack.«

Das Mädchen, ruhig und über allem stehend, sagte nicht eben herzlich: »Warum sind Sie hierhergekommen, Mister?«

Im stillen dachte Arctor: Weil ihr hier drinnen einen ganz dicken Fisch habt. Und ich bin Der Mann. Und ihr seid blöde, ihr alle. Aber er sprach das nicht laut aus, sondern murmelte statt dessen kriecherisch das, was offensichtlich von ihm erwartet wurde: »Sagten Sie nicht –«

»Ja, Mister, Sie können Kaffee haben.« Das Mädchen ruckte mit dem Kopf, und einer der Burschen lief los zur Küche.

Eine Pause. Dann beugte sich das Mädchen zu ihm nieder und berührte sein Knie. »Sie fühlen sich ziemlich mies, was?« sagte sie sanft.

Er konnte nur nicken.

»Sie empfinden Scham und Ekel vor dem Ding, das Sie jetzt sind«, sagte sie.

»Yeah«, pflichtete er bei.

»Und Sie ekeln sich vor der Umweltverschmutzung, die Sie in sich selbst angerichtet haben. Sie sind eine Jauchegrube geworden. Stecken sich Tag für Tag die Nadel in den Arsch, pumpen ihren Körper voll mit –«

»Ich konnte nicht mehr so weitermachen«, sagte Arctor. »Dieser Ort ist die einzige Hoffnung, an die ich denken konnte. Ich hatte einen Freund, der auch hierherkommen wollte. Jedenfalls hat er mir das erzählt. Ein schwarzer Macker, in den Dreißigern, gebildet, sehr höflich und –«

»Sie werden die Familie später kennenlernen«, sagte das Mädchen. »Wenn Sie sich für die Aufnahme qualifizieren. Zuerst müssen Sie unseren Anforderungen genügen, Sie verstehen. Und die erste ist Ihr aufrichtiges Bedürfnis.«

»Das habe ich«, sagte Arctor. »Ein aufrichtiges Bedürfnis.«

»Sie müssen schon übel dran sein, um hier eingelassen zu werden.«

»Das bin ich«, sagte er.

»Wie schlimm hat es Sie denn schon erwischt? Bei welcher Dosis sind Sie mittlerweile angelangt?«

»Dreißig Gramm am Tag«, sagte Arctor.

»Pur?«

»Yeah.« Er nickte. »Ich habe immer eine Zuckerdose voll davon auf dem Tisch.«

»Dann wird es unheimlich rauh werden. Sie werden die ganze Nacht über Ihr Kissen zernagen, bis die Federn nur so fliegen; überall werden Federn sein, wenn Sie aufwachen. Und Sie werden Anfälle haben und Schaum vor dem Mund. Und sich beschmutzen, so, wie kranke Tiere es tun. Sind Sie dazu bereit? Sie wissen doch: Wir geben Ihnen hier nichts.«

»Dagegen hilft sowieso nichts«, sagte er. Mann, war das hier ein Horrortrip! Er fühlte sich gereizt und unbefriedigt. »Mein Kumpel«, sagte er, »der schwarze Kerl. Hat er’s geschafft, hierherzukommen? Ich will nur hoffen, daß ihn die Schweine nicht auf dem Weg hierher gekascht haben – er war so weggetreten, daß er kaum noch navigieren konnte. Er dachte –«

»Es gibt keine einzelnen Zweierbeziehungen im Neuen Pfad«, sagte das Mädchen. »Aber das werden Sie noch lernen.«

»Yeah, aber hat er’s bis hierhin geschafft?« sagte Arctor. Er begriff, daß er nur seine Zeit verschwendete. Herr im Himmel, dachte er, das ist ja noch schlimmer als in unserer Clique. Blödes Spiel. Und sie wird den Teufel tun, mir was zu sagen. Das ist ihre Politik, erkannte er. Wie ein eiserner Vorhang. Wenn jemand erst mal in eines dieser Zentren hineingeht, dann ist er für die Welt draußen tot. Spade Weeks könnte gerade jetzt, in diesem Augenblick, hinter der Trennwand sitzen, uns zuhören und sich den Arsch ablachen. Oder vielleicht ist er überhaupt nicht hier. Sogar mit einem Haftbefehl ließe sich hier gar nichts erreichen. Die Leute vom Neuen Pfad haben den Dreh raus, wie sie mit ihrer Verzögerungstaktik die Polizisten so lange hinhalten konnten, bis der Gesuchte durch eine Seitentür verschwunden war oder sich sonstwie dünne gemacht hatte. Schließlich setzte sich das Personal selbst aus ehemaligen Süchtigen zusammen. Und keine Polizeibehörde würde riskieren, eine regelrechte Razzia in einem der Rehabilitationszentren durchzuführen. Das wäre ein Stich in ein Wespennest gewesen – und die Behörden hätten sich vor den Beschwerden der Öffentlichkeit kaum mehr retten können.

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