Orson Card - Xenozid

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Xenozid: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Kind hat Ender Wiggin durch ein furchtbares Versehen eine fremde Rasse ausgelöscht. Um seine Schuld zu tilgen, wird er zum Sprecher für die Toten, zum Vermittler zwischen den Menschen und anderen vernunftbegabten Rassen. Auf dem Planeten Lusitania spricht er für die geheimnisvollen Piggies. Doch die Piggies sind bedroht: Da sie einen gefährlichen Virus übertragen können, plant der allmächtige Sternenkongreß den Xenozid – die Vernichtung der Fremden. Mit Hilfe eines galaktischen Computerprogrammes beginnt Ender um seinen Planeten zu kämpfen, als plötzlich eine seltsame Gegenspielerin auftaucht: Ein Mädchen aus einer fernen chinesischen Kultur versucht, Enders Pläne zu durchkreuzen.
Der neue Roman vom erfolgreichsten Science-Fiction-Autor der achtziger Jahre. Fast alle neuen Werke von ORSON SCOTT CARD wurden mit dem begehrten NEBULA und HUGO AWARD ausgezeichnet.

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»Und es geht immer so weiter«, sagte Olhado. »Warum nicht?«

»Aber sie ist zufällig entstanden«, sagte Valentine.

»Nein«, sagte Grego. »Das ist auch etwas, was Andrew heute herausgefunden hat. Du mußt mit ihm sprechen. Jane war kein Zufall. Nach allem, was wir wissen, gibt es keine Zufälle. Nach allem, was wir wissen, war alles von Anfang an Teil des Musters.«

»Alles außer uns«, sagte Valentine. »Unsere… wie lautet der Begriff für das Philot, der uns kontrolliert?«

»Aiua«, sagte Grego und buchstabierte es ihr.

»Ja«, sagte sie. »Unser Wille jedenfalls, der schon immer existiert hat, mit allen Stärken und Schwächen, die er zufällig hat. Und aus diesem Grund sind wir, solange wir Teil des Realitätsmusters sind, auch frei.«

»Das klingt ganz so, als käme die Ethikerin endlich zum Zug«, sagte Olhado.

»Das alles ist wahrscheinlich kompletter Unsinn«, sagte Grego. »Jane wird herzlich über uns lachen. Aber Nossa Senhora, es macht Spaß, nicht wahr?«

»He, nach allem, was wir wissen, hat genau deshalb das Universum vielleicht nur angefangen«, sagte Olhado. »Weil es ein Heidenspaß ist, durchs Chaos zu gehen und Wirklichkeiten zu schaffen. Vielleicht findet Gott einfach nur Vergnügen daran.«

»Oder er wartet vielleicht nur darauf, daß Jane hier herauskommt und ihm Gesellschaft leistet«, sagte Valentine.

Es war Miros Schicht bei Pflanzer. Es war spät – nach Mitternacht. Im Isolierraum mußte Miro einen Schutzanzug tragen, nicht, um nicht selbst verseucht zu werden, sondern um zu verhindern, daß der Descolada-Virus, den er in sich trug, Pflanzer verseuchte.

Wenn ich nur einen kleinen Riß in meinen Anzug machen würde, dachte Miro, könnte ich ihm das Leben retten.

Ohne die Descolada vollzog sich der Zusammenbruch von Pflanzers Körper schnell und mit verheerender Wirkung. Sie alle wußten, daß die Descolada Einfluß auf den Reproduktionszyklus der Pequeninos hatte, den Pequeninos ihr drittes Leben als Bäume schenkte, doch bis jetzt war ihnen nicht klar gewesen, wieviel vom alltäglichen Leben der Pequeninos von der Descolada abhing. Wer immer diesen Virus entworfen hatte, er war ein kaltherziges, rein nach Begriffen der Wirksamkeit denkendes Ungeheuer. Ohne die tägliche, stündliche, minütliche Intervention der Descolada arbeiteten die Zellen nur noch träge, hörte die Produktion von lebenswichtigen, energiespeichernden Molekülen auf und arbeiteten die Synapsen des Gehirns nicht mehr so schnell. Pflanzer war mit Röhren und Elektroden gespickt, und er lag inmitten mehrerer Scanner-Felder, so daß Ela und ihre Pequenino-Assistenten von außen jeden Aspekt seines Sterbens aufzeichnen konnten. Darüber hinaus wurden ihm rund um die Uhr Gewebeproben entnommen. Seine Schmerzen waren so stark, daß er, schlief er überhaupt einmal, nicht aufwachte, wenn man ihm die Proben entnahm. Und doch blieb Pflanzer trotz aller Schmerzen verbissen klar. Als wolle er durch reine Willenskraft beweisen, daß ein Pequenino auch ohne die Descolada intelligent sein konnte. Pflanzer tat dies natürlich nicht für die Wissenschaft. Er tat es für die Würde.

Die wirklichen Wissenschaftler hatten nicht die Zeit, sich gegenseitig abzuwechseln und über ihn zu wachen, einfach in dem Anzug neben ihm zu sitzen, ihn zu beobachten, mit ihm zu sprechen. Nur Leute wie Miro, und Jakts und Valentines Kinder – Syfte, Lars, Ro, Varsam – und die seltsam stille Frau namens Plikt; Leute, die sich keinen anderen dringenden Pflichten widmen mußten, die geduldig genug waren, um das Warten zu ertragen, und jung genug, um ihre Aufgabe mit Präzision zu erledigen – nur sie wechselten sich ab. Sie hätten gern noch einen Pequenino über Pflanzer wachen lassen, doch alle Brüder, die genug über menschliche Technik wußten, um die Aufgabe richtig zu erledigen, gehörten zu Elas oder Ouandas Teams und hatten zuviel zu tun. Von allen, die im Isolierraum über Pflanzer wachten, ihm Gewebeproben entnahmen, ihn fütterten, die Fusionsflaschen wechselten und ihn säuberten, kannte nur Miro die Pequeninos gut genug, um mit ihm kommunizieren zu können. Miro konnte sich in der Sprache der Brüder mit ihm unterhalten. Das bot ihm einen gewissen Trost, obwohl sie sich praktisch gar nicht kannten; Pflanzer war geboren worden, nachdem Miro zu seiner dreißigjährigen Reise von Lusitania aufgebrochen war.

Pflanzer schlief nicht. Seine Augen waren halb geöffnet, sahen ins Nichts, doch Miro erkannte anhand der Bewegungen seiner Lippen, daß er sprach. Er rezitierte Passagen aus einem der Epen seines Stammes. Manchmal stimmte er Gesänge über die Stammesgenealogie an. Als er damit angefangen hatte, hatte Ela befürchtet, daß er in ein Delirium fiel. Doch er beharrte darauf, damit nur sein Gedächtnis auf die Probe stellen zu wollen. Sich vergewissern zu wollen, daß er mit der Descolada nicht auch seinen Stamm verloren hatte – was für ihn genauso wäre, als hätte er sich selbst verloren.

Miro stellte die Lautstärke in seinem Schutzanzug höher und konnte hören, wie Pflanzer die Geschichte eines schrecklichen Krieges mit dem Wald Himmelzerreißers, »dem Wald, der den Donner rief«, erzählte. Mitten in der Geschichte des Krieges schweifte er ab und erklärte, wie Himmelzerreißer seinen Namen bekommen hatte. Dieser Teil der Erzählung klang sehr alt und mythisch, eine magische Geschichte über einen Bruder, der kleine Mütter an den Ort trug, an dem der Himmel aufriß und die Sterne zu Boden fielen. Obwohl sich Miro in Gedanken mit den Erkenntnissen des Tages beschäftigte – Janes Herkunft, Gregos und Olhados Idee von der Reise durch Gedankenkraft –, stellte er fest, daß er aus irgendeinem Grund Pflanzers Worten Aufmerksamkeit schenkte. Und als die Geschichte ihr Ende fand, mußte Miro nachfragen.

»Wie alt ist diese Geschichte?«

»Alt«, flüsterte Pflanzer. »Du hast zugehört?«

»Bis zum Schluß.« Es stellte kein Problem dar, ausführlich mit Pflanzer zu sprechen. Entweder wurde er mit Miros langsamer Sprache nicht ungeduldig, oder seine Aufnahmefähigkeit war auf die Stufe von Miros schleppenden Worten gesunken. Pflanzer ließ Miro jedenfalls aussprechen und antwortete dann, als habe er aufmerksam zugehört. »Habe ich dich richtig verstanden, als du gesagt hast, dieser Himmelzerreißer habe kleine Mütter mit sich getragen?«

»Das stimmt«, flüsterte Pflanzer.

»Aber er ging nicht zum Vaterbaum.«

»Nein. Er hatte einfach kleine Mütter auf seinen Wanderungen dabei. Ich habe diese Geschichte vor Jahren gehört. Bevor ich die menschliche Wissenschaft kennenlernte.«

»Weißt du, wie das für mich klingt? Diese Geschichte stammt vielleicht aus einer Zeit, als ihr noch keine kleinen Mütter zum Vaterbaum getragen habt. Als die kleinen Mütter noch nicht ihre Nahrung aus dem saftigen Inneren des Mutterbaums leckten. Statt dessen hingen sie an Vorsprüngen am Unterleib der Männer, bis die Kinder groß genug waren, um hervorzukommen und ihren Platz an den Zitzen der Mütter einzunehmen.«

»Deshalb habe ich dir das Lied gesungen«, sagte Pflanzer. »Ich habe darüber nachgedacht, wie es vielleicht gewesen ist, falls wir intelligent waren, bevor die Descolada kam. Und schließlich fiel mir dieser Teil der Geschichte von Himmelzerreißers Krieg ein.«

»Er ging zu dem Ort, wo der Himmel aufriß.«

»Die Descolada muß irgendwie hierher gekommen sein, nicht wahr?«

»Wie alt ist diese Geschichte?«

»Himmelzerreißers Krieg fand vor neunundzwanzig Generationen statt. Unser Wald ist nicht so alt. Aber es wurden uns Lieder und Geschichten von unserem Vater-Wald überliefert.«

»Aber der Teil mit dem Himmel und den Sternen könnte viel alter sein, nicht wahr?«

»Sehr alt. Der Vaterbaum Himmelzerreißer starb vor langer Zeit. Er war wahrscheinlich schon sehr alt, als der Krieg stattfand.«

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