Douglas Preston - Der Codex

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Ähnlich wie Child, fliegt Preston hoch und schnell, das Werk verwandelt sich in einen höchst spannenden wissenschaftlichen Thriller.
Das Buch aus dem Titel ist ein Maya Artefakt das das gesamte Wissen der alten Kulturen über Medizin und Pflanzenkunde enthält.
Die darin enthaltenen Informationen wären jedem Pharmaunternehmen Milliarden wert, allerdings hat die Sache einen Haken. Das Buch wurde, zusammen mit einigen anderen unbezahlbaren Kunstschätzen tief im Dschungel Honduras von dem legendären Grabräuber Maxwell Broadbent mit ins sein eigenes Grab genommen. Er hat seinen drei Söhnen Informationen hinterlassen die zu dieser Stelle führen sollen. Da er ihnen nichts zutraut soll sie diese Suche zu „Männern“ machen.
Was nun folgt, ist ein atemberaubender Dschungelkampf der drei die jeder für sich einen besonderen Partner mitführen. Preston entführt den Leser in einen atemberaubenden Thriller aus Indianern, schiesswütigen Soldaten und irren Schatzsuchern.
Aus dem Amerikanischen von Ronald M. Hahn.
Die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel

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Ich nehme meinen Reichtum aber auch noch aus einem anderen Grund mit ins Grab. Aus einem sehr wichtigen Grund sogar.

Und dieser Grund betrifft euch drei.

Broadbent legte erneut eine Pause ein. Seine Hände zitterten leicht. Seine Kinnmuskeln spannten und entspannten sich.

»Gütiger Gott«, sagte Philip leise. Er richtete sich halb in seinem Sessel auf und ballte die Fäuste. »Es ist einfach unfassbar.«

Maxwell Broadbent hob die Papiere hoch, um weiter vor-zulesen, doch da verhaspelte er sich. Er zögerte, dann stand er abrupt auf und warf sein Manuskript auf den Tisch.

Scheiß drauf, sagte er und schob den Stuhl mit einer unge-duldigen Gebärde zurück. Was ich zu sagen habe, ist zu wichtig für eine Scheißrede. Er umrundete mit mehreren großen Schritten den Schreibtisch. Seine gewaltige Präsenz füllte den Bildschirm und aufgrund der Vergrößerung auch den Raum, in dem sie saßen. Er ging aufgewühlt vor der Kamera auf und ab und strich sich über seinen gestutzten Bart.

Es ist nicht leicht. Ich weiß einfach nicht, wie ich es euch dreien erklären soll.

Er wandte sich um, ging zurück.

Als ich in eurem Alter war, hatte ich nichts. Gar nichts. Ich kam aus Erie in Pennsylvania nach New York und hatte nur fünfunddreißig Dollar und den alten Anzug meines Vaters. Keine Familie, keine Freunde, keinen höheren Schulabschluss. Nichts. Papa war ein tüchtiger Mann, aber er war Maurer. Mama war tot. Ich war ziemlich allein auf der Welt.

»Nicht schon wieder diese alte Leier«, stöhnte Philip.

Es war im Herbst neunzehnhundertirgendwas. Ich hab mir die Füße wund gelaufen, bis ich einen Job kriegte. Es war ein Scheiß-job. Ich hab im Mama Ginas Restaurant in der East 88th, Ecke Lexington Avenue, Geschirr gespült. Für eins zwanzig pro Stunde.

Philip schüttelte den Kopf. Tom fühlte sich wie betäubt.

Broadbent blieb stehen. Er baute sich vor dem Schreibtisch auf, schaute leicht gebückt in die Kamera und funkelte sie an. Ich sehe euch drei förmlich vor mir. Philip - du schüttelst jetzt zweifellos den Kopf. Du, Tom, stehst vermutlich da und fluchst.

Und Vernon hält mich einfach für durchgedreht. Gott, mir ist fast so, als könnte ich euch drei sehen. Ihr tut mir wirklich Leid. Was ich hier mache, fällt mir nicht leicht.

Er nahm seinen Schritt wieder auf. Mama Gina war nicht weit weg vom Metropolitan Museum of Art. Eines Tages bin ich aus einer Laune heraus da reingegangen, und von da an war mein heben nicht mehr das gleiche, lch hab meinen letzten Dollar für eine Mitgliedskarte ausgegeben und bin von da an jeden Tag ins Museum gegangen. Ich hab mich in den Laden verliebt. Was für eine Offenbarung! Ich hatte noch nie so schöne Dinge gesehen, solche ... Er schwenkte seine große Hand. Na ja, ihr wisst schon.

»Und ob«, sagte Philip trocken.

Es geht darum, dass ich mit nichts angefangen habe. Nada. Ich habe schwer gearbeitet. Ich hatte eine Vorstellung, wie mein Leben weitergehen sollte - ein Ziel. Ich habe alles gelesen, was mir in die Hände fiel. Über Schliemann und die Entdeckung Trojas. Über Howard Carter und die Entdeckung des Grabes von König Tutenchamun. Über John Lloyd Stephens und die Stadt Copán, die Ausgrabung der Villa der Rätsel in Pompeji. Ich habe davon geträumt, selbst Schätze dieser Art aufzustöbern, sie auszugraben, zu besitzen. Ich habe mich umgesehen: Wo auf der Welt gab es versunkene Grabstätten und Tempel, die man noch entdecken konnte? Die Antwort war: in Mittelamerika. Dort konnte man noch versunkene Städte finden. Dort gab es für mich noch eine Chance.

Broadbent pausierte und öffnete ein auf seinem Schreibtisch stehendes Kästchen. Er entnahm ihm eine Zigarre, schnitt sie ab und zündete sie an.

»Herrgott«, sagte Philip. »Der Alte ist unverbesserlich.«

Broadbent schüttelte das Zündholz aus, warf es auf den Schreibtisch und grinste. Er hatte ansehnliche Zähne, sie glitzerten weiß. Ich werde ohnehin sterben. Warum soll ich meine letzten Monate also nicht genießen? Stimmt's, Philip?

Rauchst du eigentlich noch immer Pfeife? An deiner Stelle würde ich es aufgeben.

Er drehte sich um, ging erneut auf und ab und paffte blaue Wölkchen vor sich hin. Jedenfalls hab ich mein Geld ge-spart, bis ich genug hatte, um nach Mittelamerika zu fahren. Ich bin nicht dorthin gegangen, um was zu verdienen - obwohl es, wie ich zugeben muss, zu meinem Plan gehörte -, sondern weil ich eine Leidenschaft hatte, und ich habe sie gefunden. Ich habe meine versunkene Stadt gefunden.

Er fuhr herum, drehte sich, nahm seinen Marsch wieder auf.

Das war der Anfang. Damit ging alles los. Ich hab nur mit Kunst und Antiquitäten gehandelt, um meine Sammelei zu finanzieren. Und schaut mal...

Er blieb stehen, gestikulierte mit der offenen Handfläche auf die unsichtbaren Sammlungen, die ihn in diesem Haus umgaben.

Schaut mal. Das ist das Ergebnis. Eine der größten Kunst- und Antiquitätensammlungen, die es in privater Hand auf der Welt gibt. Es sind nicht nur Gegenstände. Jedes dieser Stücke hat seine Geschichte, ist für mich eine Erinnerung. Wie ich es zum ersten Mal sah, wie ich mich in es verliebte, wie ich es erwarb. Jedes Teil ist ein Stück von mir.

Er nahm einen Gegenstand aus Jade vom Schreibtisch und hielt ihn vor die Kamera.

Wie dieser Olmec-Schädel, den ich in einem Grab in Piedra Lumbre fand. Ich erinnere mich noch genau an den Tag ...an die Hitze, die Schlangen ... und ich weiß noch, wo ich ihn zum ersten Mal sah, dort in dem staubigen Grab, in dem er zweitausend Jahre lang geruht hatte.

Philip schnaubte. »Klauen muss Spaß machen.«

Broadbent legte den Gegenstand weg. Er lag zweitausend Jahre dort - ein Gegenstand von so erlesener Schönheit, dass man bei seinem Anblick am liebsten weinen möchte. Ich würde euch gern erklären, welche Gefühle ich empfand, als ich diesen makello-sen Jadeschädel dort im Staub liegen sah. Er wurde nicht dazu erschaffen, in der Finsternis dahinzuvegetieren. Ich habe ihn gerettet und ihm das Leben zurückgegeben.

Broadbents Stimme klang belegt. Er hielt inne, räusperte sich und neigte den Kopf. Dann tastete er nach der Lehne seines Sessels, setzte sich hin und legte die Zigarre in einen Aschenbecher. Schließlich wandte er sich wieder der Kamera zu und beugte sich über den Tisch.

Ich bin euer Vater. Ich habe euch aufwachsen sehen. Ich kenne euch besser als ihr euch selbst.

»Kann ich mir nicht vorstellen«, sagte Philip.

Während eures Heranwachsens hat es mich bestürzt, in euch einen gewissen Standesdünkel zu sehen. Privilegien, die Krankheit reicher Kinder. Das Gefühl, dass man sich nicht allzu sehr anstrengen, nicht allzu viel lernen, sich nicht bemühen muss, weil man ja der Sohn von Maxwell Broadbent ist. Denn irgendeines Tages ist man ja reich, ohne einen gottverdammten Finger rühren zu müssen.

Broadbent stand energisch und ruhelos erneut auf. Hört zu, ich weiß, dass es hauptsächlich meine Schuld ist. Ich habe euren Launen nachgegeben. Ich habe euch alles gekauft, was ihr haben wolltet. Ich habe euch auf die besten Privatschulen geschickt und durch Europa geschleppt. Ich hatte ein schlechtes Gewissen - wegen der Scheidungen und so weiter. Ich bin wohl nicht fürs Eheleben geschaffen. Aber was habe ich angerichtet?

Ich habe drei Jungs aufgezogen, die auf ihr Erbe warten, statt ein ausgefülltes Leben zu führen. Große Erwartungen machen faul.

»Scheißdreck«, knurrte Vernon wütend.

Philip, du bist Assistent für Kunstgeschichte an einem Junior College auf Long Island. Tom? Pferdedoktor in Utah. Und Ver-

non? Tja, ich weiß nicht mal, was du gerade machst. Wahrscheinlich lebst du ja in irgendeinem Ashram und verschenkst dein Geld an irgendeinen schrägen Guru.

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