Frank Schätzing - Lautlos

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Schätzing - Lautlos» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: Köln, Год выпуска: 2006, ISBN: 2006, Издательство: Goldmann, Жанр: Триллер, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Lautlos: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Lautlos»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Sieht Dr. Liam O’Connor, genialer Physiker und Bestsellerautor, Gespenster? Wird Köln wirklich von einer unbekannten Macht unterwandert, wenige Tage bevor hier die weltpolitische Elite zum G-8-Gipfel zusammenkommt? Tatsächlich stößt O’Connor auf eine Verschwörung und eine unheimliche Waffe, die einen neuen Kalten Krieg auslösen könnte. In einem atemlosen Katz- und Mausspiel versucht er, die Katastrophe zu verhindern. Doch die Gegner scheinen immer einen Schritt voraus zu sein…

Lautlos — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Lautlos», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Weil sie es nicht können und auch nicht wollen. Manche Aufträge werden nie erteilt, das muss ich Ihnen doch nicht erzählen, Jana! Die reden mit mir, und ich rede mit Ihnen.«

»Und jetzt erwarten Sie, dass wir uns heulend in die Arme fallen und das Kosovo Polje heraufbeschwören?«

Mirko verzog das Gesicht.

»Dafür mangelt es mir am nötigen Sentiment. Aber ich glaube schon, dass wir ein Zeichen setzen müssen. Die Welt braucht ein Zeichen. Offen gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob ich alles in Serbien liebe. In den Katalog der Zweifel gehören auch die Ansichten eines einzelnen alten Mannes. Aber ich weiß sehr genau, wen oder was ich hasse! Ich kenne die Sicht des innersten Zirkels, Jana, und sie stellt sich mir ein bisschen anders dar als möglicherweise einem Gerhard Schröder oder Bill Clinton oder Tony Blair. Wenn Sie wollen, können Sie das Patriotismus nennen. Mir sind solche Begriffe schnuppe, sie beschreiben nicht die Wirklichkeit, aber an irgendetwas muss man sich ja festhalten.«

»Sie sagten, ich bin denen nicht geheuer.«

Mirko schwieg eine Weile. Dann nickte er langsam.

»Sie haben Ihr Land verlassen«, sagte er.

»Unsinn. Ich bezweifle, dass Ihr Trojanisches Pferd weiß, wer Jana ist und woher sie kommt. Was spielt es für eine Rolle, welcher Nationalität sie ist? Ihre Leute brauchen einen Profi. Emotionen sind hier völlig fehl am Platz, geben Sie mir da Recht?«

»Grundsätzlich ja. Aber die sind nun mal emotional, was soll ich machen? Im Übrigen wissen sie sehr wohl, dass Jana Serbin ist. Und dass sie Serbien den Rücken gekehrt hat, auch.«

»Na und?«

»Man fragt sich dort, warum. Ich habe klargestellt, dass es nichts mit Ihrer Einstellung zu tun hat, aber sie wollen Gewissheit erlangen, ob Sie Ihr Vaterland… na ja, ob Sie einen gewissen Idealismus mitbringen. Sie möchten einfach, dass Sie persönlich von der Sache überzeugt sind.«

»Sind Sie es denn?«

»Ja.«

Erstmals trat eine gewisse Nachdenklichkeit in Janas Züge. Mirko wartete darauf, dass sie den Faden aufnehmen würde, aber sie sagte nur:

»Welche Garantien bekomme ich von Ihnen?«

»Eine Million ohne Vorleistung.«

»Wann?«

»Wann immer Sie wollen«, sagte Mirko. »Danach gehen Sie an die Arbeit. Ziehen Sie es dennoch vor, den Auftrag abzulehnen, geben Sie die Million zurück. Sie haben achtundvierzig Stunden Bedenkfrist. Wenn Sie sich gegen uns entscheiden, müssen wir uns wohl oder übel nach jemand anderem umsehen, aber wir möchten rasch Klarheit gewinnen. Die Zeit läuft uns davon. Ist das für Sie akzeptabel?«

Jana blickte an ihm vorbei hinaus ins Tal.

»Ich denke darüber nach.«

Mirko lächelte und breitete die Hände aus. »Gut. Haben Sie für den Moment noch Fragen?«

»Nein.«

Mirko ließ einige Sekunden verstreichen.

»Ich will noch etwas hinzufügen, was unserer Zusammenarbeit dienlich sein dürfte. Mir – und ich muss betonen, mir ganz allein nebst einer verschwiegenen Institution, die nur aktiv wird, falls ich mich über einen bestimmten Zeitraum hinaus nicht melde – ist bekannt, dass Sie unter dem Namen Laura Firidolfi auftreten. Ich weiß natürlich, dass das nicht Ihr wirklicher Name ist. In gewissen Kreisen hält sich wiederum das Gerücht, Jana sei identisch mit der untergetauchten Separatistin Sonja Cosic, geboren 1969 in Belgrad, Studium des Serbischen, der Physik und der Informatik, Patriotin durch und durch. Ich schätze, der eine oder andere dürfte es sogar mit einiger Verlässlichkeit bestätigen können. Meine Auftraggeber haben den Namen Laura Firidolfi nie gehört und werden ihn auch nicht zu hören bekommen, soweit es mich betrifft. Aber sie wissen um Ihre serbische Herkunft und gestatten sich aufgrund dessen die erwähnte Skepsis an Ihrer Gesinnung. Zusammengefasst sind Sie also in Personalunion Sonja Cosic, Laura Firidolfi und Jana. Die Liste Ihrer Inkarnationen dürfte damit kaum erschöpft sein. – Nun«, er drehte ihr sein Gesicht zu, »Sie sollen wissen, dass mich all das nicht im Geringsten interessiert. Aber wir werden Vertrauen zueinander fassen müssen. Ich bin meinerseits bereit, Ihnen die größtmögliche Offenheit entgegenzubringen, sobald wir eine gemeinsame Basis der Zusammenarbeit gefunden haben. Im Moment sollte dieses Vertrauen allerdings im gegenseitigen Verzicht bestehen, einander nachzuspionieren. Ich bin Ihnen ein Stück entgegengekommen, denn ich will nicht mit verdeckten Karten spielen. Dafür werden Sie meine Spielregeln beherzigen. Sie werden keinerlei Versuch unternehmen, Informationen über mich und meine Auftraggeber einzuziehen, mir zu folgen oder Leute auf mich anzusetzen. Meinerseits verspreche ich, keine Bemühungen in Gang zu setzen, um meinen Kenntnisstand über Sie, Ihre weiteren Identitäten und Ihre sonstigen Geschäfte und Verbindungen zu vertiefen. Können wir uns dahingehend verständigen?«

Jana schwieg. Dann lächelte sie. Es war das erste Mal seit ihrem Zusammentreffen, dass sie ihre Mimik einer Veränderung unterwarf.

»Ich hätte Sie um das Gleiche gebeten«, sagte sie. »Aber Sie haben Ihre Hausaufgaben ja schon gemacht.«

»Es liegt nicht in meinem Interesse, Ihnen Schwierigkeiten zu bereiten«, sagte Mirko freundlich. »Ganz im Gegenteil. Wir möchten Sie gewinnen. Wenn Sie sich entschließen, den Auftrag abzulehnen, hat unser Gespräch nie stattgefunden, mehr wird nicht geschehen. Sie werden dann erst wieder von mir hören, wenn ich mich für andere Zwecke Ihrer Fähigkeiten versichern möchte, falls das überhaupt jemals der Fall sein wird. Ich garantiere Ihnen in jeder Hinsicht Aufrichtigkeit und Loyalität, solange Sie sich an unsere Vereinbarungen halten. Einverstanden?«

»Wir sind hier in Italien, Mirko. Es gilt das gesprochene Wort.«

»Also sind wir uns einig?«

»Es wäre unsinnig, wenn sich Leute wie wir in die Haare geraten«, sagte Jana gelassen. »So etwas endet immer unerfreulich. Sie haben mir zwar eben einen Grund geliefert, Sie irgendwo in diesen schönen Bergen zu verscharren.«

»Ich weiß.«

»Aber ich mag Ihre Offenheit. Außerdem glaube ich kaum, dass ich so einfach zum Verscharren käme.« Sie nickte ihm zu. »Goliath gegen Goliath. Einverstanden bis dahin, Mirko.«

»Gut. Noch etwas. Falls Sie sich für uns entscheiden, werden wir die Operation gemeinsam in Angriff nehmen. Das heißt, Sie und ich. Ich werde mich Ihnen und Ihrem Kommando zwar unterordnen und

Ihnen zuarbeiten. Aber ich werde mit von der Partie sein.«

»Auf Wunsch Ihrer Auftraggeber?«

»So ist es.«

»Verstehe. Nichts dagegen, solange Sie Ihren Job machen.« Janas Augen verengten sich, während sie mit gleicher Ruhe weitersprach. »Sollte ich allerdings auch nur die geringsten Anzeichen dafür sehen, dass Ihnen die Sache über den Kopf wächst, behalte ich mir vor, Sie erstens rauszuschmeißen und zweitens die Operation abzublasen. Das sind meine Bedingungen, Mirko. D‘accordo?«

»Voll und ganz.«

»Sie unterstehen meinem Kommando. Sie tun, was ich Ihnen sage. Und Sie werden mich bitteschön beeindrucken.«

Mirko neigte den Kopf.

»Ich denke«, sagte er, »das dürfte sich machen lassen.«

Nachdem Mirko gegangen war, nahm Jana im Ort ein leichtes Mittagessen zu sich. Sie saß an einem wackligen Holztisch mit rotweiß karierter Decke, aß panini und hausgemachte Kleinigkeiten und genoss den atemberaubenden Blick in die einhundertzwanzig Meter tiefe Loreto-Schlucht. Mehrfach telefonierte sie über Handy mit La Morra und San Remo und verrichtete die Arbeit von Laura Firidolfi, während Ricardo den Mann namens Mirko zurück nach Turin fuhr.

Einerseits empfand sie eine gewisse Bewunderung. Mirko musste über eine beachtliche Kenntnis der Szene verfügen. Zugleich war es eben dieser Umstand, der sie beunruhigte. Niemand außer einer Hand voll Vertrauter kannte die wahre Identität von Laura Firidolfi. Wiederum hatte keiner ihrer bisherigen Auftraggeber je Kenntnis von der bürgerlichen Existenz Janas gehabt. Ricardo verkörperte die Schnittstelle über eine Reihe toter Briefkästen und Mittelsmänner. Allein den Weg einer Anfrage bis zu ihm zurückzuverfolgen, war beinahe unmöglich, geschweige denn Jana als Laura Firidolfi oder Sonja Cosic zu identifizieren.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Lautlos»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Lautlos» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Lautlos»

Обсуждение, отзывы о книге «Lautlos» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x