John Grisham - Das Testament

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Troy Phelan ist ein milliardenschwerer Exzentriker, der des Lebens müde ist. Doch nicht so müde, daß er sein Imperium kampflos seinen geldgierigen Erben überlassen würde. Bevor er sich aus dem 13. Stock stürzt, verfügt er, daß sein gesamtes Vermögen an seine bis dato völlig unbekannte, uneheliche Tochter Kachel geht. In der Phelan-Familie bricht ein Sturm der Entrüstung los, und es wird sofort alles in Bewegung gesetzt, um das Testament anzufechten. Unterdessen versucht der ehemalige Staranwalt Nate O'Riley, mit dessen Karriere es schon seit Jahren bergab geht, die legitime Erbin aufzutreiben. Doch wie Rachel finden, die irgendwo im unzugänglichen brasilianischen Regenwald als Missionarin arbeitet? Als O'Riley nach einer abenteuerlichen und lebensgefährlichen Reise schließlich zu ihr gelangt, scheint alles umsonst gewesen zu sein - Rachel interessiert sich nicht für das Erbe ihres Vaters, dafür um so mehr für die Lebensgeschichte von Nate. Doch die Zeit läuft. Wenn O'Riley Rachel nicht umzustimmen vermag, fällt das gesamte Vermögen in die Hände des unersättlichen Phelan-Clans.

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5. Zum Treuhänder der Stiftung berufe ich meinen guten Freund Nate O'Riley und gebe ihm die zu ihrer Verwaltung erforderlichen Vollmachten. Zugleich ernenne ich ihn zum Vollstrecker dieses Testaments.

Gezeichnet am sechsten Tag des Januar 1997 in Corumba, Brasilien.

RACHEL LANE PORTER

Er las ihr Testament immer wieder. Der Text auf dem zweiten Blatt war in Maschinenschrift auf portugiesisch abgefasst. Es würde eine Weile warten müssen.

Er betrachtete die gestampfte Erde zu seinen Füssen. Die Luft war stickig und stand vollkommen still. Die Welt schwieg, auch vom Dorf her war kein Laut zu hören. Die Ipicas hielten sich immer noch vor dem weißen Mann und seinen Krankheiten verborgen.

Fegt man einen Fußboden aus gestampfter Erde, damit es in der Hütte ordentlich und sauber außieht? Und stehen, wenn das Strohdach undicht ist, bei Regen Pfützen auf dem Boden und verwandeln ihn in Matsch? An der Wand ihm gegenüber sah er ein roh gezimmertes Regal mit Büchern - Bibeln, Anleitungen zum Lesen der Bibel, theologische Schriften. Es stand ein wenig schief und neigte sich einige Zentimeter nach rechts.

Elf Jahre lang war hier ihr Zuhause gewesen.

Er las das Testament erneut. Am sechsten Januar hatte er das Krankenhaus in Corumba verlassen. Sie war kein Traum gewesen. Sie hatte ihn berührt und ihm gesagt, dass er nicht sterben würde. Dann hatte sie ihr Testament geschrieben.

Das Stroh, auf dem er saß, raschelte, als er sich bewegte. Er war tief in Gedanken, als Jevy den Kopf zur Tür hereinsteckte und ihm mitteilte: »Der Häuptling möchte, dass wir gehen.«

»Lesen Sie das«, sagte Nate und gab ihm die beiden Blätter, das maschinenschriftliche obenauf. Jevy trat einen Schritt vor, um etwas sehen zu können. Er las langsam und sagte dann: »Es handelt sich um eine Erklärung von zwei Personen. Die eine ist ein Anwalt, der bestätigt, dass er gesehen hat, wie Rachel Lane Porter in seiner

Kanzlei in Corumba ihr Testament unterschrieben hat. Sie war bei klarem Verstand und wusste, was sie tat.

Seine Unterschrift ist amtlich beglaubigt, durch einen, wie sagen Sie noch -«

»Einen Notar.«

»Ja, einen Notar. Die zweite Person, hier unten, ist die Sekretärin des Anwalts. Sie sagt, wie es aussieht, dasselbe. Der Notar beglaubigt auch ihre Unterschrift. Was hat das zu bedeuten?«

»Ich erkläre es Ihnen später.«

Sie traten in den Sonnenschein hinaus. Der Häuptling hatte die Arme vor der Brust verschränkt, seine Geduld schien fast am Ende zu sein. Nate nahm die Kamera aus der Tasche und machte Aufnahmen von der Hütte und den Gräbern. Er ließ Jevy das Testament halten und hockte sich neben Rachels Grab. Dann hielt Nate es, während Jevy Aufnahmen machte. Der Häuptling war nicht bereit, sich mit Nate zusammen fotografieren zu lassen, und hielt sich so fern wie möglich. Er knurrte etwas, und Jevy fürchtete einen möglichen Zornesausbruch.

Sie fanden den Pfad und gingen durch den Wald, mieden auch auf dem Rückweg das Dorf. Als die Bäume dichter wurden, blieb Nate stehen und wandte sich zu einem letzten Blick auf Rachels Hütte um. Am liebsten hätte er sie mitgenommen, sie irgendwie in die Vereinigten Staaten transportiert, um sie dort als Denkmal zu bewahren, damit die Millionen Menschen, die Rachels Hand spüren würden, einen Ort hatten, den sie aufsuchen und wo sie Dank sagen konnten. Auch ihr Grab hätte er am liebsten mitgenommen. Sie verdiente einen Tempel.

Das aber wäre das letzte gewesen, was sie gewollt hätte. Jevy und der Häuptling waren nicht mehr zu sehen, und so eilte Nate weiter.

Sie erreichten den Fluss, ohne jemanden anzustecken. Der Häuptling knurrte Jevy etwas zu, als sie ins Boot stiegen. »Er sagt, wir sollen nicht wiederkommen«, sagte Jevy.

»Sagen Sie ihm, dass er sich darüber keine Sorgen zu machen braucht.«

Wortlos warf Jevy den Motor an, und das Boot entfernte sich rückwärts vom Ufer.

Der Häuptling hatte sich bereits wieder auf den Weg zum Dorf gemacht. Nate fragte sich, ob er Rachel vermis s-te. Elf Jahre hatte sie dort zugebracht. Sie schien beträchtlichen Einfluss auf ihn gehabt zu haben, hatte ihn aber nicht zu bekehren vermocht. Betrauerte er ihr Dahinscheiden, oder war er erleichtert, dass seine Götter und Geister jetzt wieder freie Bahn hatten? Was würde aus den Ipicas werden, die zum Christentum übergetreten waren, jetzt, da Rachel nicht mehr bei ihnen war?

Er musste an die shalyuns denken, die Zauberheiler in den Dörfern, die Rachel das Leben schwergemacht hatten. Bestimmt feierten sie ihren Tod und setzten den von ihr Bekehrten zu. Sie hatte einen guten Kampf gekämpft, jetzt ruhte sie in Frieden.

Jevy stellte den Motor ab und steuerte das Boot mit einem Paddel. Die Strömung war langsam, das Wasser glatt. Vorsichtig klappte Nate die Parabolantenne des Satellitentelefons aus und stellte sie auf eine Bank. Der Himmel war klar, das Signal stark, und binnen zwei Minuten eilte Joshs Sekretärin auf der Suche nach ihrem Chef durch das Haus.

»Sag mir, dass sie das verdammte Stiftungsdokument unterschrieben hat, Nate«, waren Joshs ersten Worte. Er schrie sie ins Telefon.

»Du brauchst nicht zu schreien, Josh. Ich kann dich gut hören.«

»Tut mir leid. Sag mir, dass sie es unterschrieben hat.«

» Sie hat ein Stiftungsdokument unterschrieben, aber nicht unseres. Sie ist tot, Josh.«

»Nein!«

»Doch. Sie ist vor einigen Wochen an Malaria gestorben und hat ein eigenhändiges Testament hinterlassen, genau wie ihr Vater.«

»Hast du das?«

»Ja. Es ist in Sicherheit. Das ganze Vermögen fließt in eine Stiftung. Ich bin Treuhänder und Testamentsvollstrecker.«

»Ist das Testament gültig?«

»Ich glaube schon. Sie hat es handschriftlich abgefasst, unterschrieben und datiert. Ein Anwalt in Corumba und seine Sekretärin haben als Zeugen unterschrieben.«

»Sieht ganz so aus, als ob es gültig wäre.«

»Und was passiert jetzt?« fragte Nate. Er sah Josh vor sich, wie er am Schreibtisch stand, die Augen konzentriert geschlossen hatte, mit einer Hand den Telefonhörer hielt und sich mit der anderen Hand über das Haar strich. Er konnte ihn beinahe über das Telefon Pläne schmieden hören.

»Nichts passiert. Troys Testament ist gültig. Es wird Punkt für Punkt ausgeführt, was er festgesetzt hat.«

»Aber sie ist tot.«

»Sein Nachlass wird dem ihren zugeschlagen. So was kommt jeden Tag vor, wenn bei einem Autounfall ein Ehepartner heute und der andere einen Tag später stirbt.«

»Und die anderen Erben?«

»Der Vergleich ist bindend. Sie bekommen ihr Geld, besser gesagt, was davon übrigbleibt, nachdem sich die Anwälte ihr Stück vom Kuchen abgeschnitten haben. Sie sind die glücklichsten Menschen auf der Erde - vielleicht mit Ausnahme ihrer Anwälte. Anzufechten gibt es nichts: Beide Testamente sind gültig. Sieht ganz so aus, als hättest du jetzt einen neuen Beruf, Treuhänder.«

»Ich habe einen großen Ermessensspielraum.«

»Und eine ganze Menge mehr. Lies es mir vor.«

Tief in seiner Aktentasche fand Nate, was er suchte, und las« Josh ganz langsam vor, Wort für Wort.

»Mach schnell, dass du nach Hause kommst«, sagte Josh.

Auch Jevy bekam jedes Wort mit, obwohl er so tat, als betrachte er aufmerksam den Xeco. Als Nate das Gespräch beendete und das Telefon wieder verstaute, fragte er: » Gehört das Geld Ihnen?«

»Nein. Es fließt in eine Stiftung.«

»Was ist das?«

»Stellen Sie sich das wie ein Bankkonto mit einem hohen Haben-Saldo vor, das vor jedem Zugriff von dritter Seite sicher ist und Zinsen abwirft. Der Treuhänder entscheidet, was mit diesen Zinsen geschieht.«

Jevy war nach wie vor nicht überzeugt. Er hatte viele Fragen, und Nate spürte seine Zweifel. Es war nicht der richtige Augenblick für einen Einführungskurs in die Vorschriften des anglo-amerikanischen Rechts über Testamente, Nachlässe und Stiftungen.

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