John Grisham - Das Testament

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Troy Phelan ist ein milliardenschwerer Exzentriker, der des Lebens müde ist. Doch nicht so müde, daß er sein Imperium kampflos seinen geldgierigen Erben überlassen würde. Bevor er sich aus dem 13. Stock stürzt, verfügt er, daß sein gesamtes Vermögen an seine bis dato völlig unbekannte, uneheliche Tochter Kachel geht. In der Phelan-Familie bricht ein Sturm der Entrüstung los, und es wird sofort alles in Bewegung gesetzt, um das Testament anzufechten. Unterdessen versucht der ehemalige Staranwalt Nate O'Riley, mit dessen Karriere es schon seit Jahren bergab geht, die legitime Erbin aufzutreiben. Doch wie Rachel finden, die irgendwo im unzugänglichen brasilianischen Regenwald als Missionarin arbeitet? Als O'Riley nach einer abenteuerlichen und lebensgefährlichen Reise schließlich zu ihr gelangt, scheint alles umsonst gewesen zu sein - Rachel interessiert sich nicht für das Erbe ihres Vaters, dafür um so mehr für die Lebensgeschichte von Nate. Doch die Zeit läuft. Wenn O'Riley Rachel nicht umzustimmen vermag, fällt das gesamte Vermögen in die Hände des unersättlichen Phelan-Clans.

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Nate und Josh saßen auf der einen Seite des Richterzimmers. Natürlich trug Josh einen teuren dunklen Anzug. Nate war in einem Jeanshemd mit weißen Farbflecken auf dem Kragen gekommen und trug keine Krawatte.

Jeans und Wanderstiefel rundeten seinen Aufzug ab.

Wycliff wandte sich zuerst an die Phelan-Anwälte auf der anderen Seite des Raumes. Er wies sie darauf hin, dass er, zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt, nicht daran denke, Rachel Lane vom Verfahren auszuschließen. Zu viel stehe für sie auf dem Spiel. Mr. O'Riley vertrete ihre Interessen in angemessener Weise, und daher werde das Verfahren den vorgeschriebenen Gang gehen.

Der Zweck der Zusammenkunft war es, die Möglichkeiten eines Vergleichs auszuloten. In jedem Zivilprozess ist einem Richter daran gelegen, eine Einigung herbeizuführen. Zwar freute sich Wycliff insgeheim auf eine sich möglichst lang hinziehende, hässliche Auseinandersetzung der Parteien vor Gericht, die in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregen würde. Das aber durfte er sich keinesfalls anmerken lassen. Er war von Amts wegen verpflichtet, beide Seiten mit allen verfügbaren Mitteln zu einem Vergleich zu bewegen, sei es durch sanften Druck, sei es durch Überredung.

In diesem Fall aber war weder Druck noch Überredung erforderlich.

Er hatte alle vorgelegten Dokumente und Anträge gründlich durchgearbeitet und sich jede Minute der Zeugenbefragungen auf Band angesehen. Er fasste seine Einschätzung der Lage zusammen und teilte Hark, Bright, Langhorne und Yancy als seine wohlerwogene Schlussfolgerung mit, dass ihre Sache seiner Meinung nach nicht besonders günstig stehe.

Sie nahmen diese Mitteilung, die sie nicht überraschte, mit Fassung auf. Das Geld war zum Greifen nahe, und sie wollten es unbedingt haben. Beleidige uns, soviel du willst, sagten sie sich, aber komm zur Sache, nämlich zum Geld.

Andererseits, sagte Wycliff, kann man nie wissen, was Geschworene entscheiden werden. Er tat so, als stelle er jede Woche eine Geschworenenliste zusammen, was nicht der Fall war. Auch den Anwälten war das bekannt.

Er forderte Josh auf vorzutragen, was bei der ersten Vergleichsbesprechung am Montag, vor zwei Tagen, gesagt worden war. »Ich möchte genau wissen, wo wir stehen«, erklärte er.

Josh fasste sich kurz. Alles ließ sich in wenigen Sätzen sagen. Jeder der Nachkommen fordere fünfzig Millionen Dollar. Rachel, die Universalerbin, biete jedem zwanzig Millionen an, und zwar auf der Basis eines außergerichtlichen Vergleichs, ohne damit einen Rechtsanspruch der anderen anzuerkennen.

»Die genannten Beträge weichen beträchtlich voneinander ab«, merkte Wycliff an.

Nate war zwar gelangweilt, bemühte sich aber, wachsam zu erscheinen. Immerhin ging es bei dieser Verhandlung um eins der bedeutendsten Vermögen auf der ganzen Welt, das je von einem einzelnen Menschen zusammengetragen worden war. Josh hatte Nate wegen seiner Kleidung getadelt, doch das ließ ihn kalt. Er hielt sein Interesse wach, indem er aufmerksam die Gesichter der ihm gegenüber sitzenden Anwälte studierte. Sie wirkten unruhig, nicht etwa besorgt oder ängstlich, sondern eher so, als könnten sie es nicht abwarten zu erfahren, wie viel sie bekommen würden. Ihre Augen huschten umher, ihre Handbewegungen waren fahrig-Was für ein Spaß wäre es doch, einfach aufzustehen, zu erklären, Rachel biete niemandem auch nur einen Cent, und den Raum zu verlassen. Sie würden einige Augenblicke wie erstarrt dasitzen und ihn dann jagen wie halbverhungerte Hunde.

Als Josh fertig war, sprach Hark für die Gegenseite. Er hatte sich Notizen gemacht und gründlich überlegt, was er sagen wollte. Als er einräumte, der Fall habe sich nicht so entwickelt, wie sie sich das vorgestellt hatten, hörten sie ihm aufmerksam zu. Ihre Mandanten seien keine guten Zeugen und die neuen Psychiater nicht so zuverlässig wie die vorigen drei. Snead sei nicht glaubwürdig. All das gab er mit bewundernswerter Aufrichtigkeit zu. Statt sich mit juristischen Konstruktionen abzugeben, konzentrierte sich Hark auf die Menschen. Er sprach über ihre Mandanten, Phelans Kinder, und räumte ein, dass sie auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch wirkten. Wer sie aber besser kenne, so gut wie ihre Anwälte, müsse sich eingestehen, dass sie einfach nie im Leben eine wirkliche Chance gehabt hatten. Als Kinder seien sie verzogen worden, die Kindermädchen hätten sich die Türklinke in die Hand gegeben, ihr Vater habe nichts von ihnen wissen wollen und entweder gerade in Asien Fabriken gekauft oder in seinem Büro mit der jeweils neuesten Sekretärin zusammengelebt. Geld sei immer in Hülle und Fülle da gewesen, ohne dass man dafür einen Finger habe krumm machen müssen. Es sei keinesfalls seine Absicht, das Andenken des Toten herabzusetzen, aber man müsse Troy Phelan so sehen, wie er gewesen sei. Auch den Müttern müsse man ein gerüttelt Maß an Schuld für die Fehlentwicklung der Kinder geben, doch hätten sie selbst an Troys Seite ebenfalls die Hölle durchlebt.

Die Phelan-Kinder seien nun einmal nicht in einer normalen Familie aufgewachsen, und niemand habe ihnen je beigebracht, was die meisten anderen Kinder von ihren Eltern lernen. Der Vater sei ein bedeutender Geschäftsmann gewesen, dessen Anerkennung sie gesucht, aber nie bekommen hätten. Die Mütter hätten ihre Zeit mit Kaffeekränzchen, mildtätigen Einrichtungen und der Kunst des Einkaufens totgeschlagen. Ihr Vater sei der Ansicht gewesen, sie damit, dass er ihnen zu ihrem einundzwanzigsten Geburtstag fünf Millionen Dollar gab, hinreichend auf das Leben vorbereitet zu haben. Das sei gleichzeitig viel zu spät und viel zu früh gewesen. Das Geld habe auf keinen Fall die elterliche Anleitung und Liebe ersetzen können, die sie als Kinder gebraucht hätten, und sie hätten deutlich bewiesen, dass ihnen das Verantwortungsgefühl abging, das sie für den Umgang mit dem schlagartig über sie hereingebrochenen Reichtum gebraucht hätten.

Zwar hätte sich diese Zuwendung für sie als katastrophal erwiesen, aber zugleich auch einen Reifeprozeß ausgelöst. Jetzt, nach vielen Jahren, könnten die Phelan-Kinder ihre Fehler im Rückblick richtig einschätzen. Sie empfänden es als beschämend, wie unüberlegt sie mit dem Geld umgegangen seien. Man müsse sich einmal vorstellen, wie das sei, wenn man eines Tages aufwache wie der verlorene Sohn. Genau so aber sei es Rex einst mit zweiunddreißig Jahren gegangen: Geschieden und zahlungsunfähig habe er vor einem Richter gestanden, der im Begriff stand, ihn zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen, weil er seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachgekommen war. Man müsse sich einmal vorstellen, wie es sei, wenn man elf Tage im Gefängnis sitze, während der Bruder, gleichfalls mittellos und geschieden, die Mutter zu überzeugen versucht, die Kaution zu stellen. Rex habe ihm gesagt, er hätte die ganze Zeit in der Haft überlegt, wo all das Geld geblieben sei.

Das Leben sei mit den Phelan-Kindern hart umgesprungen. Zwar hätten sie sich viele ihrer Wunden selbst zuzuschreiben, viele aber seien ihres Vaters wegen unvermeidlich gewesen.

Dessen eigenhändiges Testament nun bilde den krönenden Abschluss der Vernachlässigung durch ihn. Niemals würden sie verstehen, aus welchem Grund der Mann, der sie als Kinder verachtet, als Erwachsene bestraft und als Erben aus seinem Testament gestrichen hatte, ihnen gegenüber so boshaft gewesen war.

Hark schloss mit den Worten: »Wie auch immer man die Dinge betrachtet, sie sind und bleiben Abkömmlinge Troy Phelans, sein Fleisch und Blut, und sie verdienen sicherlich einen angemessenen Anteil am Nachlass ihres Vaters.«

Als er sich setzte, herrschte Stille im Raum. Mit dieser zu Herzen gehenden Schilderung hatte er Nate, Josh und sogar Wycliff gerührt. Vor einem Geschworenengericht wäre er damit nie durchgekommen, weil er in einer öffentlichen Verhandlung nie hätte zugeben dürfen, dass keiner seiner Mandanten einen einklagbaren Anspruch hatte, aber für die Situation im Richterzimmer war sein Plädoyer einfach perfekt gewesen.

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