John Grisham - Die Akte

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John Grisham "Die Akte",originalausgabe: "The Pelican Brief".
Zwei mysteriöse Mordfälle im Umfeld höchster politischer Kreise der USA. Ein Skandal in der Dimension von Watergate bahnt sich an… Die junge Jurastudentin Darby Shaw findet Zusammenhänge, an die niemand zu denken wagt, und legt eine Akte an. Eine tödliche Dokumentation: denn nicht nur Darby muss um ihr Leben fürchten, sondern alle, die die Akte kennen…

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Er setzte sich, und K. O. Lewis hielt einen weitschweifigen Monolog über die Beisetzungen und die Sicherheitsvorkehrungen und den Wunsch von Präsident Runyan, bei der Untersuchung mitzuarbeiten.

Eric East trank kalten Kaffee und starrte auf die Liste.

Im Laufe von vierunddreißig Jahren hatte Rosenberg nicht weniger als zwölfhundert Urteilsbegründungen geschrieben. Seine Produktivität setzte die Verfassungswissenschaftler immer wieder in Erstaunen. Er ignorierte gelegentlich die langweiligen Kartellfälle und Steuereinsprüche, aber wenn ein Fall auch nur den geringsten Hinweis auf ein wirklich strittiges Problem enthielt, stürzte er sich darauf. Er schrieb

Mehrheitsentscheidungen, Zustimmungen zu Minderheitsvoten und viele, viele Minderheitsvoten. Oft war er als einziger anderer Meinung. Jedes heiße Eisen im Laufe von vierunddreißig Jahren war von Rosenberg auf die eine oder andere Art angepackt worden. Die Wissenschaftler und Kritiker liebten ihn. Sie publizierten Bücher und Aufsätze und Besprechungen über ihn und seine Arbeit. Darby fand fünf verschiedene Sammelbände mit seinen Urteilsbegründungen, mit Anmerkungen der Herausgeber und Fußnoten. Ein Buch enthielt ausschließlich seine großartigen Minderheitsvoten.

Am Donnerstag ließ sie ihre Vorlesungen ausfallen und verkroch sich in der Arbeitsnische im fünften Stock der Bibliothek. Die Computerausdrucke waren auf dem Fußboden ausgelegt. Die Rosenberg-Bücher waren aufgeschlagen und markiert und aufeinandergestapelt.

Es gab einen Grund für die Morde. Für Rosenberg allein wären Hass und Rache akzeptabel gewesen. Aber sobald man Jensen in die Gleichung einbezog, ergaben Hass und Rache viel weniger Sinn. Gewiss war er hassenswert gewesen, aber er hatte nicht einmal so starke Gefühle erregt wie Yount oder gar Manning.

Sie fand keine Bücher, die sich kritisch mit den Schriften von Richter Glenn Jensen auseinandersetzten. Im Laufe von sechs Jahren hatte er nur achtundzwanzig Mehrheitsentscheidungen geschrieben, weniger als alle anderen Richter. Er hatte ein paar Minderheitsvoten geschrieben und ein paar Zustimmungen geliefert, aber er war ein überaus langsamer Arbeiter. Manchmal waren seine Texte klar und einleuchtend, manchmal zusammenhanglos und kläglich.

Sie las Jensens Urteilsbegründungen. Seine Einstellung hatte sich von Jahr zu Jahr radikal geändert. Was den Schutz der Rechte krimineller Angeklagter anging, war er ziemlich konsequent gewesen, aber es gab genügend Ausnahmen, um jeden Rechtswissenschaftler zu verblüffen. Bei sieben Anläufen hatte er fünfmal für die Indianer votiert. Er hatte drei Mehrheitsentscheidungen geschrieben, die entschieden für die Belange der Umwelt eintraten. Steuerproteste hatte er fast immer unterstützt. Aber es gab keine Hinweise. Jensen war zu unberechenbar, als dass man ihn hätte ernstnehmen können. Verglichen mit den anderen acht war er harmlos.

Sie trank noch eine warme Fresca und legte ihre Notizen über Jensen fürs erste beiseite. Ihre Uhr hatte sie in eine Schublade gelegt. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es war. Callahan war wieder nüchtern geworden und wollte am späten Abend mit ihr bei Mr. B’s im French Quarter essen. Sie musste ihn anrufen.

Dick Mabry, der gegenwärtige Redenschreiber und Wortgewaltige, saß auf einem Stuhl neben dem Schreibtisch des Präsidenten und sah zu, wie Fletcher Coal und der Präsident den dritten Entwurf für einen geplanten Nachruf auf Richter Jensen lasen. Coal hatte die ersten beiden verworfen, und Mabry wusste immer noch nicht recht, was sie haben wollten. Coal schlug eine Sache vor. Der Präsident verlangte etwas anderes. Früher am Tage hatte Coal angerufen und gesagt, vergessen Sie den Nachruf, der Präsident wird an der Beisetzung nicht teilnehmen. Dann hatte der Präsident angerufen und ihn gebeten, ein paar Worte für seinen Freund Jensen aufzusetzen, der ein Freund bleiben würde, auch wenn er schwul gewesen war.

Mabry wusste, dass Jensen keineswegs ein Freund gewesen war, aber er war ein frisch ermordeter Richter, dem sicherlich eine von den Medien stark beachtete Beisetzung zuteil werden würde.

Dann hatte Coal angerufen und gesagt, sie wüssten noch nicht, ob der Präsident teilnehmen würde, aber er sollte für alle Fälle etwas aufsetzen. Mabrys Büro lag im Old Executive Office Building neben dem Weißen Haus, und im Laufe des Tages waren Wetten darüber abgeschlossen worden, ob der Präsident an der Beisetzung eines bekanntermaßen Homosexuellen teilnehmen würde oder nicht. Die Wetten standen drei zu eins, dass er es nicht tun würde.

«Wesentlich besser, Dick«, sagte Coal und faltete das Blatt zusammen.

«Mir gefällt es auch«, sagte der Präsident. Mabry war längst aufgefallen, dass der Präsident gewöhnlich abwartete, bis Coal sich beifällig oder ablehnend über seinen Text geäußert hatte.

«Ich kann es noch einmal versuchen«, sagte Mabry, der inzwischen aufgestanden war.

«Nein, nein«, erklärte Coal.»Das klingt genau richtig. Sehr erschütternd. Mir gefällt es.«

Er begleitete Mabry zur Tür und machte sie hinter ihm zu.

«Was meinen Sie?«fragte der Präsident.

«Wir sollten die Finger davon lassen. Ich habe ein ungutes Gefühl. Die Publicity wäre großartig, aber Sie würden diese wundervollen Worte über einen Toten sprechen, den man in einem Porrokino für Schwule gefunden hat. Zu riskant.«

«Ja. Ich glaube, Sie haben…«

«Dies ist unsere Krise, Chef. Das Ergebnis der Meinungsumfragen ist noch besser geworden, und ich möchte einfach kein Risiko eingehen.«

«Sollten wir jemanden hinschicken?«

«Natürlich. Wie wäre es mit dem Vizepräsidenten?«

«Wo ist er?«

«Auf dem Rückflug von Guatemala. Er wird heute abend hier sein. «Coal lächelte plötzlich.»Genau das richtige für den Vizepräsidenten. Eine Schwulen-Beerdigung.«

Der Präsident kicherte.»Perfekt.«

Coal hörte auf zu lächeln und begann, vor dem Schreibtisch herumzuwandern.»Kleines Problem. Rosenbergs Trauerfeier ist Samstag, nur acht Blocks von hier entfernt.«

«Lieber würde ich für einen Tag in die Hölle gehen.«

«Ich weiß. Aber Ihre Abwesenheit würde sehr auffallen.«

«Ich könnte mit Rückenkrämpfen ins Walter-Reed-Hospital gehen. Das hat schon früher funktioniert.«

«Nein, Chef. Nächstes Jahr sind Wahlen. Sie müssen sich von Hospitälern fernhalten.«

Der Präsident hieb mit beiden Händen auf den Schreibtisch und stand auf.»Verdammt nochmal, Fletcher! Ich kann nicht zu seiner Trauerfeier gehen, weil ich pausenlos lächeln müsste. Neunzig Prozent aller Amerikaner haben ihn gehasst. Sie werden mich lieben, wenn ich nicht hingehe.«

«Protokoll, Chef. Guter Geschmack. Wenn Sie nicht hingehen, werden Sie von der Presse gekreuzigt. Was ist denn schon dabei? Sie brauchen kein Wort zu sprechen. Sie gehen nur hinein und wieder hinaus, sehen überaus traurig aus und lassen die Kameras zum Zuge kommen. Dauert nicht einmal eine Stunde.«

Der Präsident griff nach seinem Golfschläger und fixierte einen orangefarbenen Ball.»Dann muss ich auch zu Jensens Beisetzung.«

«So ist es. Aber vergessen Sie den Nachruf.«

Er schlug den Ball an.»Ich bin ihm nur zweimal begegnet.«

«Ich weiß. Sie sollten bei beiden Trauerfeiern erscheinen, nichts sagen und dann wieder verschwinden.«

Noch ein Schlag.»Ich glaube, Sie haben recht.«

NEUN

Thomas Callahan schlief lange und allein. Er war früh und nüchtern zu Bett gegangen. In den vergangenen drei Tagen hatte er alle Vorlesungen abgesagt. Es war Freitag, morgen sollte die Trauerfeier für Rosenberg stattfinden, und aus Respekt vor seinem Idol würde er erst dann wieder Verfassungsrecht lehren, wenn der Mann in Frieden ruhte.

Er machte sich Kaffee und setzte sich im Bademantel auf den Balkon. Die Temperatur betrug nur achtzehn Grad, der erste kalte Hauch des Herbstes, und in der Dauphine Street herrschte reges Treiben. Er nickte einer namenlosen alten Frau auf dem Balkon an der anderen Straßenseite zu. Bourbon Street war einen Block weit entfernt, und die Touristen waren bereits mit ihren Stadtplänen und Kameras ausgeschwärmt. Den Tagesanbruch nahm im French Quarter niemand zur Kenntnis, aber um zehn wimmelte es auf den engen Straßen von Lieferwagen und Taxis.

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