John Grisham - Die Bruderschaft

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Trumble, ein Gefängnis in Florida, gilt als Geheimtipp unter den Kriminellen, ähnelt es doch eher einem Feriencamp als einem Hochsicherheitstrakt. Vor allem harmlosere Fälle sitzen dort ihre Strafe ab, darunter Kleindealer, Steuersünder, Wallstreet-Gauner und auch drei ehemals angesehene Richter. Als» Bruderschaft «treten Letztere auf und machen die Gefängnisbibliothek kurzerhand zu ihrem neuen Arbeitsplatz. Dort übernehmen sie — selbstverständlich gegen Bezahlung — Rechtsangelegenheiten von Mitinsassen und sitzen regelmäßig zu Gericht über kleinere Verstöße innerhalb der Gefängnismauern.
Allerdings verbringen sie dort auch Stunden damit, sich über lukrativere Einkünfte den Kopf zu zerbrechen. Mit scheinbar harmlosen Anzeigen in einschlägigen Magazinen locken sie zahlungskräftige Kandidaten an, die sie kurz darauf skrupellos erpressen. Ihre Rechnung scheint aufzugehen, und die drei genialen Richter malen sich ihre Zukunft in den schillerndsten Farben aus. Bis sie eines Tages an den Falschen geraten, einen mächtigen Politiker mit äußerst gefährlichen Freunden, der nicht den leisesten Zweifel an seinem lupenreinen Image aufkommen lassen darf. Die Bruderschaft nimmt den Kampf auf und setzt alles auf eine Karte.

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«Ein reicher Kandidat wäre nicht attraktiv«, sagte Teddy und drückte auf einen weiteren Knopf. Wieder erschienen Bilder an der Wand, gestochen scharf und in Farbe.»Geld wird kein Problem sein, Mr. Lake«, fuhr er fort und seine Stimme klang jetzt viel unbeschwerter.»Wir werden die Rüstungsunternehmen zahlen lassen. Sehen Sie sich das an. «Er machte eine Geste mit der Rechten, als wußte Lake vielleicht nicht, wohin er sehen sollte.»Im letzten Jahr hat die Luftfahrt- und Rüstungsindustrie fast 200 Milliarden Dollar umgesetzt. Wir werden nur einen Bruchteil davon benötigen.«

«Einen wie großen Bruchteil?«

«So viel, wie Sie brauchen. Ich schätze, wir werden mit Leichtigkeit hundert Millionen kriegen können.«

«Aber man kann hundert Millionen Dollar nicht verstecken.«

«Darauf würde ich nicht wetten, Mr. Lake. Und machen Sie sich darüber keine Sorgen. Sie halten Ihre Reden, Sie machen Ihre Werbespots, Sie organisieren Ihren Wahlkampf. Das Geld wird schon kommen. Bis November werden die amerikanischen Wähler eine solche Angst vor der großen Katastrophe haben, daß es ihnen egal sein wird, wie viel Sie ausgegeben haben. Es wird ein Erdrutschsieg werden.«

Teddy Maynard bot ihm also einen Erdrutschsieg an. Lake saß benommen schweigend da und starrte auf die Statistiken an der Wand: 194 Milliarden für Luftfahrt und Rüstung. Im vergangenen Jahr hatte der Militärhaushalt eine Höhe von 270 Milliarden. Wenn man das innerhalb von vier Jahren auf 540 Milliarden verdoppelte, würden die Rüstungsunternehmen satte Gewinne einfahren. Und den Arbeitern würde es gut gehen. Die Löhne und Gehälter würden steil ansteigen. Vollbeschäftigung!

Die Arbeitgeber würden den Kandidaten Lake mit Geld unterstützen und die Gewerkschaften würden ihm Wählerstimmen verschaffen. Als er sah, wie schlicht und genial Teddys Plan war, ließ der anfängliche Schock nach. Man kassierte das Geld von denen, die von seiner Wahl profitieren würden. Man jagte den Wählern eine solche Angst ein, daß sie zu den Urnen rannten. Man gewann mit überwältigender Mehrheit. Und rettete damit die Welt.

Teddy ließ ihn einen Augenblick lang nachdenken und sagte dann:»Wir werden das meiste über die Interessengruppen laufen lassen. Da gibt es die Gewerkschaften, die Verbände der Ingenieure und leitenden Angestellten, verschiedene Arbeitgebervereinigungen — wir haben jede Menge Auswahl.

Und wir werden noch ein paar Verbände gründen.«

Lake war in Gedanken bereits dabei, sie zu gründen. Hunderte von Interessengruppen, allesamt ausgestattet mit Geld — er würde mehr Mittel zur Verfügung haben als je ein Kandidat zuvor. An die Stelle des Schocks war jetzt Begeisterung getreten. Unzählige Fragen schössen ihm durch den Kopf: Wer wird mein Vizepräsident sein? Wer leitet die Kampagne? Wen ernenne ich zu meinem Stabschef? Wo soll ich meine Kandidatur bekannt geben? Doch er beherrschte sich.»Es könnte funktionieren«, sagte er schließlich.

«Aber ja, Mr. Lake. Es wird funktionieren. Vertrauen Sie mir. Wir planen diese Sache schon seit einiger Zeit.«

«Wie viele Leute wissen davon?«

«Nur ein paar. Man hat Sie sorgfältig ausgewählt, Mr. Lake. Es gab viele potenzielle Kandidaten, und Ihr Name tauchte immer wieder ganz oben auf der Liste auf. Wir haben Ihren Hintergrund überprüft.«

«Ziemlich langweilig, was?«

«Ja. Nur Ihre Beziehung zu Ms. Valotti macht mir ein wenig Sorgen. Sie ist zweimal geschieden und hat eine Schwäche für Schmerztabletten.«

«Ich wußte gar nicht, daß ich eine Beziehung zu Ms. Valotti habe.«

«Sie sind in letzter Zeit öfter mit ihr gesehen worden.«

«Ihre Leute haben anscheinend ein wachsames Auge auf mich.«

«Haben Sie etwas anderes erwartet?«

«Nein, eigentlich nicht.«

«Sie sind mit ihr zu einem Wohltätigkeitsessen zugunsten unterdrückter Frauen in Afghanistan gegangen. Ich bitte Sie!«Teddys Stimme klang plötzlich scharf und sarkastisch.

«Ich wollte eigentlich gar nicht hingehen.«

«Dann gehen Sie nicht. Halten Sie sich fern von diesem Quatsch. Überlassen Sie das den Heulsusen aus Hollywood. Ihre Ms. Valotti bringt Ihnen nichts als Ärger.«

«Sonst noch jemand?«Lake war jetzt ein wenig unsicher. Seit dem Tod seiner Frau war sein Privatleben nicht gerade aufregend, doch auf einmal war er geradezu stolz auf diese Tatsache.

«Eigentlich nicht«, sagte Teddy.»Ms. Benchly ist eine attraktive Frau und macht einen stabilen Eindruck.«

«Oh, vielen Dank.«

«Man wird Sie nach Ihrer Haltung zum Abtreibungsgesetz befragen, aber da werden Sie nicht der Erste sein.«

«Das ist ein abgedroschenes Thema«, sagte Lake. Er war es leid, darüber zu debattieren. Er war für und gegen die Freigabe von Abtreibungen gewesen, hatte sich für die Selbstbestimmung der Frau und dann wieder für das Recht des ungeborenen Lebens stark gemacht und die Feministinnen hatten ihn abwechselnd unterstützt und bekämpft. In seinen vierzehn Jahren im Kongreß war er kreuz und quer über dieses Minenfeld gejagt worden und hatte es nicht ein einziges Mal geschafft, heil hindurchzukommen.

Nein, die Abtreibungsfrage schreckte ihn nicht mehr, jedenfalls nicht im Augenblick. Weit mehr Sorgen machte ihm die Tatsache, daß die CIA in seinem Privatleben herumschnüffelte.

«Was ist mit GreenTree?«fragte er.

Teddy machte eine wegwerfende Handbewegung.»Das ist zweiundzwanzig Jahre her. Es wurde niemand verurteilt. Ihr damaliger Partner hat Bankrott gemacht und wurde angeklagt, aber die Geschworenen haben ihn freigesprochen. Man wird das ausgraben — man wird alles ausgraben —, aber wir, Mr. Lake, werden die Aufmerksamkeit auf andere Themen lenken. Das ist der Vorteil, wenn man seine Kandidatur in letzter Minute erklärt: Die Presse hat nicht genug Zeit, alte Geschichten hervorzukramen.«»Ich bin allein stehend. Es hat bisher nur einen einzigen Präsidenten gegeben, der nicht verheiratet war.«

«Sie sind Witwer und waren mit einer wunderbaren Frau verheiratet, die hier und in Ihrer Heimat sehr angesehen war. Glauben Sie mir: Das wird kein Thema sein.«

«Was macht Ihnen dann Sorgen?«

«Nichts, Mr. Lake. Überhaupt nichts. Sie sind der ideale Kandidat. Überaus geeignet. Wir werden uns um die Themen kümmern, wir werden den Leuten Angst machen und wir werden Geld einsammeln.«

Lake erhob sich abermals, ging auf und ab, strich sich über das Haar, rieb sich das Kinn und versuchte, einen klaren Kopf zu bekommen.»Ich habe eine Menge Fragen«, sagte er.

«Vielleicht kann ich einige davon beantworten. Lassen Sie uns morgen noch einmal darüber sprechen, hier, um dieselbe Zeit. Überschlafen Sie es, Mr. Lake. Die Zeit drängt, aber ich finde, vor einer solchen Entscheidung sollte man vierundzwanzig Stunden Bedenkzeit haben. «Teddy rang sich ein Lächeln ab.

«Es ist ein faszinierendes Angebot. Ich werde darüber nachdenken. Morgen gebe ich Ihnen meine Antwort.«

«Und übrigens: Niemand weiß von unserer kleinen Unterhaltung.«

«Natürlich nicht.«

DREI

Die Abteilung für juristische Fachliteratur nahm genau ein Viertel der Fläche der gesamten Bibliothek in Trumble ein. Sie befand sich in einer Ecke, die mit Glas und einer unverputzten Ziegelsteinmauer abgetrennt war. Das Ganze war sehr geschmackvoll ausgeführt und mit Steuergeldern bezahlt worden. In dieser juristischen Bibliothek waren Regale voller häufig benutzter Bücher so dicht aneinander aufgestellt, dass man sich kaum dazwischen hindurchzwängen konnte. Entlang der Wände standen Tische mit Schreibmaschinen, Computern und so vielen Bergen von Papier, dass man sich in eine große Kanzlei versetzt fühlte.

In der juristischen Bibliothek regierte die Bruderschaft. Selbstverständlich stand der Raum allen Insassen zur Verfügung, doch es gab ein ungeschriebenes Gesetz, das besagte, dass man die Erlaubnis der Richter brauchte, um sich dort aufzuhalten. Nun ja, vielleicht musste man sie nicht gerade um Erlaubnis fragen — aber wenigstens in Kenntnis setzen.

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